
Auch das noch?
In diesem Podcast diskutieren die ZEIT-Redakteure Petra Pinzler und Stefan Schmitt über die großen Krisen unserer Zeit: Klimakrise, Artensterben, Energiekrise und Kriege. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten zeigen sie auf, wie diese Themen zusammenhängen. Ziel ist es, die Zusammenhänge zu verstehen und Lösungsansätze zu finden. Der Podcast bietet eine tiefgehende Analyse der Gegenwartsprobleme, ohne in Verzweiflung zu verfallen.
Folgen

Die dreckige Wahrheit über Hybrid-SUVs
Schwere Hybrid-Pkw sind deutlich weniger klimaschonend als ihr Ruf.
Teilweise verbrauchen sie ein Mehrfaches der angegebenen Spritmenge und
stoßen entsprechend viel CO₂ aus. Die gemeinnützige Organisation
Transport & Environment (T&E) kann das anhand von Datenanalysen zeigen.
Und: Wie die Bundesregierung dabei wegschaut.
Für T&E-Geschäftsführer Sebastian Bock erzählt dieses Beispiel viel über
das

Denk mal an übermorgen! Was macht das mit dir?
Im November 2022 erschien die erste Folge von »Auch das noch?«, dies ist
unsere hundertste! Wir erzählen, welche Ideen, Innovationen und
Science-Fiction uns gegen Weltuntergangsstimmung helfen. Wir haben eine
Aufnahme von unserem Auftritt auf der diesjährigen re:publica im Gepäck.
Dort haben wir unsere besten Beams vorgestellt, die Verlängerung von
guten Ideen der Gegenwart in die Zukunft. Und nat

Wie machen Sie Hamburg klimaneutral, Frau Fegebank?
Live von der Langen Nacht der ZEIT in Hamburg spricht Katharina
Fegebank, Zweite Bürgermeisterin und Umweltsenatorin, über den Weg zur
Klimaneutralität 2040. Sie erklärt, wie der Zukunftsentscheid der
Bürgerinnen und Bürger den Kurs verschärft hat, warum vor allem Gebäude
und Verkehr Probleme machen und weshalb Hamburg mit linearen Abbaupfaden
seine eigenen Klimagesetze reißt. Fegebank bleibt denn

»Klimaschutz ist vor allem ein Frage der Ungleichheit«
Der Soziologe Matthias Quent spricht über den Rechtsruck in Deutschland.
Er erklärt, wie die CDU und andere Parteien Themen der AfD übernehmen
und warum Klimathemen und soziale Ungleichheit zum Kern
gesellschaftlicher Konflikte werden. Quent zeigt, wie Backlashs gegen
Bewegungen wie Fridays for Future entstehen, und stellt verschiedene
Krisenreaktionstypen vor: die Ohnmächtigen, die Resignierten,

»Im Westen hätte man dafür Jahre gebraucht« – Naturschutz in der DDR
Die Journalistin Christiane Grefe hat ein Buch mit dem Greifswalder
Moorforscher Michael Succow über sein Leben als Naturschützer in der DDR
geschrieben. In dieser Episode fragen wir sie: Wie kann ein Einzelner so
viel bewegen? Grefe schildert die Hintergründe, die es ermöglichten, in
einem Moment der historischen Gunst wertvolle Naturgebiete unter Schutz
zu stellen. Und wie Succow nach der Wieder

»Wir haben die erste Halbzeit hinter uns, jetzt wird’s ernst«
Die Energiewende steht vor der zweiten Halbzeit – sagt Bernd Weber, Chef
des Thinktanks Epico und früher Energieexperte im Wirtschaftsrat der
CDU. Er erklärt, warum die moralische Aufladung der Klimapolitik
schadet, was Deutschland von anderen Ländern lernen kann und was der
Energiewende noch fehlt. Außerdem: warum CO₂-Preis und
EU-Emissionshandel ein konservativer Erfolg sind – und so wichtig für

»Man kann nicht sagen, dass sich die Regierung an Recht oder Gesetz hält«
Der Anwalt Remo Klinger hat die Bundesregierung immer wieder erfolgreich
verklagt. Er erklärt, warum Gerichte die Politik auch fünf Jahre nach
dem spektakulären Klimaurteil zum Handeln zwingen müssen. Klinger
erzählt von erfolgreichen Verfahren wie den Diesel-Fahrverboten, vom
Einfluss internationaler Urteile und von der Bedeutung des Rechtsstaats.
Und er reagiert auf die Kritik der CDU an seinen

“Wir sind mit Problemen konfrontiert, die es noch nie gab”
Die Welt scheint immer komplexer zu werden. Von trivialen Alltagsdingen
wie Reparaturen, Warteschleifen und Konsumentscheidungen bis hin zur
Polykrise in Geopolitik, Klima und der dazugehörigen Energiewende: Ist
das nur ein Gefühl, wie es in allen Zeiten vorhanden war? Oder erleben
wir etwas fundamental Neues? Das fragen wir den Philosophen und Physiker
Marco Wehr, der sich nicht nur mit der Kompl

"Klimaschutz und Industriearbeit sind kein Widerspruch."
Job weg, Auto wertlos, Heizen teuer? "Transformation ist für viele ein
Unwort", sagt Jürgen Kerner von der IG Metall. Sie wecke Ängste vor
einer unsicheren Zukunft und explodierenden Kosten. Der Gewerkschafter
hält dagegen: Der Umbau des Energiesystems bedeute mehr Sicherheit.
Kerner kennt Beispiele aus Stahlwerken und von den Maschinenbauern. Und
er erklärt, warum diese Regierung gerade viel zu v

Klimaverdrängung: Wie Verdrängung uns lähmt – und wie wir sie abwenden
Warum schaffen wir es, die Klimakrise zu ignorieren – obwohl sie immer
offensichtlicher wird? Lea Dohm, Psychologin und Mitgründerin der
Psychologists for Future, spricht über die psychologischen Mechanismen
hinter der kollektiven Verdrängung. Sie erklärt, wie Gefühle unser
(Nicht-)Handeln beeinflussen, warum Verdrängung auch gesund sein kann –
und weshalb es trotzdem wichtig ist, sich Problemen i

"Politik ist doch viel mehr als das, was in den Parteien stattfindet"
Heinrich Strößenreuter gilt als einer der erfolgreichsten Initiatoren
von Bürgerentscheiden in Deutschland. Im Gespräch berichtet er, wie er
mit dem Berliner Baumentscheid ein Gesetz durchgesetzt hat, das für mehr
Bäume und kühlere Städte sorgt – ohne großen medialen Konflikt, aber mit
viel strategischem Geschick. Er erzählt, warum Bürgerengagement oft
stärker wirkt als klassische Parteipolitik, w

"Ich wollte Boxhandschuhe – und sollte Ballett tanzen"
Die ZEIT-Reporterin Andrea Böhm räumt mit dem Mythos der weiblichen
Schwäche auf. Sie erzählt von Suffragetten, mexikanischen Wrestlerinnen
und Selbstverteidigung in Kenia – und erklärt, warum Gleichberechtigung
auch bedeutet, Macht über den eigenen Körper zu haben. Ein Gespräch über
Gewalt, Geschlechterrollen und die Hoffnung auf gesellschaftlichen
Wandel.
In jeder Folge von "Auch das noch? – De

Wie lässt sich ein Krieg im All verhindern?
In der neuen Folge sprechen wir mit der Politikwissenschaftlerin Juliana
Süß über die Verwundbarkeit Europas im Weltall, wo nicht nur immer mehr
Satelliten immer wichtigere Aufgaben für den modernen Alltag übernehmen.
Nein, dort wird auch aufgerüstet. Die Möglichkeiten reichen von Störung
bis Zerstörung. Und alle großen Mächte bauen ihre Fähigkeiten aus.
Wie kann man einen Krieg im All verhindern

"Krise der Selbstwirksamkeit" – auch politische Entscheider zweifeln
In dieser Episode von Auch das noch? ist Robert Peters unser Gast. Der
Historiker und Politikberater hat im politischen Berlin ein Buch zur
Krise der Selbstwirksamkeit recherchiert. Er sagt: Wir haben die
Überzeugung verloren, in der Lage zu sein, das, was notwendig ist, auch
zu tun. So hat er es in vertraulichen Gesprächen von vielen politischen
Entscheidern – etwa Spitzenbeamten und früheren Kab

Eine Ankündigung
In einigen Tagen werden wir das Archiv von "Auch das noch?" und vielen
weiteren Podcasts der ZEIT exklusiv für unsere Abonnenten zugänglich
machen.
Die drei aktuellsten Folgen bleiben kostenlos und frei verfügbar. Alle
älteren Folgen können Sie künftig mit einem Digital- oder Podcastabo der
ZEIT hören, unter www.zeit.de/krisenpodcast, auf Apple Podcasts oder
Spotify.
Wenn Sie noch kein Abo haben

"Auch das noch" trifft "Servus. Grüezi. Hallo."
Jedes Land hat seine eigenen Krisen – und jedes Land geht anders mit
ihnen um. Die Schweizer haben genug Geld, um damit alle Probleme
zuzuschütten – aber ist das eine echte Lösung? Die Österreicher wiederum
sind gelassener als die leicht hysterischen Deutschen – aber was ist
noch Gelassenheit und was ist schon schludrige Gleichgültigkeit? Petra
Pinzler vom gut gelaunten Krisenpodcast Auch das noch

Ricarda Lang zu Social-Media-Beeinflussung: "Wir sind nicht wehrlos"
Ricarda Lang war bis zum Ende der Ampelkoalition im Bund Co-Vorsitzende
der Grünen – und als solche mitten im digitalen Sturm von Spin,
Zuspitzung und pointierten Botschaften. Im Krisenpodcast sprechen wir
mit ihr über die Frage, warum sie Privates postet. Und es in diesen
Zeiten noch gelingt, über Sachthemen und komplexe Inhalte zu
diskutieren. Dabei kritisiert Ricarda Lang die großen digitalen
P

„Afrika braucht keine Almosen, sondern faire Partnerschaften“
Annegret Kramp-Karrenbauer, kurz: AKK, war Ministerpräsidentin des
Saarlands, Bundesverteidigungsministerin und CDU-Vorsitzende. Jetzt will
sie Chefin der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung werden. Der aktuelle
Parteivorsitzende, Bundeskanzler Friedrich Merz, hat einen
Gegenkandidaten ins Rennen geschickt. Noch vor Weihnachten soll
abgestimmt werden.
Zwischenzeitlich hat Kramp-Karrenbauer über De

„Die Kraft der negativen Energie hat mich am meisten beeindruckt!”
Von der Theorie in die Praxis: Uwe Schneidewind hat den Schritt gewagt.
Der Wissenschaftler wurde zum Quereinsteiger – als Oberbürgermeister von
Wuppertal. Er wollte dort die grüne Transformation vorantreiben, stieß
aber auf viele unerwartete Hindernisse.
Die Machtspiele der Parteien, eine zersplitterte Medienlandschaft, ein
mangelndes Grundvertrauen in die Politik. Jetzt zieht er erstmals
Bilanz

Energiewende-Optimismus: "Ich habe unglaublich gute Laune"
"Mir geht es wirklich erstaunlich oft so, dass ich mir diese ganzen
Horrornachrichten angucke und sich trotzdem eine hartnäckige gute Laune
bei mir halten will", sagt der Buchautor Michael Bukowski. Er hat
recherchiert, wie zum Beispiel aus dem Kollektiv Wuseltronik eine
Weltmarktfirma wurde und wie die Solarenergie die Energiewende in nur
wenigen Jahrzehnten ermöglicht hat. Er weiß auch: Gerade g

Jochen Flasbarth: "Es geht nicht nur um Klimaschutz, sondern auch um Verteilungsfragen"
Am 10. November beginnt in Brasilien der nächste Weltklimagipfel.
Staatssekretär Jochen Flasbarth wird dort Chefverhandler auf deutscher
Seite sein. In dieser Folge von "Auch das noch?" blicken wir mit ihm auf
die Konferenz.
Er erklärt, was seine Ziele in Brasilien sind, warum er Klimakonferenzen
weiterhin für sinnvoll hält – und warum er trotz aller Rückschritte beim
Klimaschutz Optimist bleibt

Kampagne gegen NGOs: "Die CDU gerät da zunehmend rein"
Rechtsextreme und zunehmend auch konservative Politiker behaupten, es
gebe eine Lobby linker NGOs, die mit viel staatlichem Geld alimentiert
werde. Noch vor der Bundestagswahl verlangte die CDU deswegen Auskunft
über eine Vielzahl vermeintlich linker Organisationen. Auch in Brüssel
beobachten Fachleute eine systematische Delegitimierung von
Nichtregierungsorganisationen. Was steckt hinter dieser K

Weltmacht China: "Eroberungsfantasien nehme ich hier wenig wahr"
China führt beim Ausbau erneuerbarer Energien, besonders bei Solarkraft,
und auch bei deren Export. China ist auch ein Gegenmodell zu den
krisengeschüttelten Demokratien des Westens. Und in der Polykrise
blicken viele auf die riesige Wirtschaftsmacht: Was will China? Wohin
entwickelt es sich und mit ihm die Welt? Darüber sprechen wir mit Jens
Mühling, dem China-Korrespondenten der ZEIT.
Jens Mühl

Recht sprechen in der "Wahrheitskrise"
Wie funktioniert das Bundesverfassungsgericht wirklich? Susanne
Baer, Rechtsprofessorin und zwölf Jahre lang Richterin am höchsten
deutschen Gericht, spricht über die umstrittene Wahl von Richterinnen,
warum Diversität im Gericht wichtig ist und wie das Gericht als
"Schiedsrichter" rote Linien setzt – etwa beim Klimaschutz. Sie erklärt,
was Karlsruhe für unsere Demokratie so wichtig macht, wie Pop

Krise der Demokratie: "Wir sehen den Eisberg"
Milliarden seien keine Beträge mehr, über die man sich heute lange den
Kopf zerbreche, meint der Finanzminister von Baden-Württemberg, Danyal
Bayaz. Mit dem Grünenpolitiker diskutieren wir im ZEIT-Podcast, ob und
wie viel Geld die Demokratie wirklich retten kann – und wo eher mutige
Reformen, Ehrlichkeit und gesellschaftlicher Zusammenhalt gefragt sind.
Es geht um die Grenzen staatlicher Handlungs

Abschied von den USA: "Die Rechten feiern ihre neue Hegemonie"
Die USA sind heute ein Staat, in dem Menschen Angst haben, offen über
Politik zu sprechen. In dem die Trump-Fans bei Hummer und Steak ihre
rechte Revolution feiern, und Latinos sich nicht mehr auf die
Spielplätze trauen. Nach vier Jahren als US-Korrespondentin zieht Amrai
Coen Bilanz – und erzählt, was sie, trotz alledem, weiterhin an den
Vereinigten Staaten liebt.
In jeder Folge von Auch das noc

Martyna Linartas: "Die Ungleichheit ist krass durch die Decke gegangen"
Deutschland ist so ungerecht wie vor 100 Jahren, sagt die
Ungleichheitsforscherin Martyna Linartas: Das reichste Prozent der
Bevölkerung besitzt ein Drittel des Vermögens, die ärmere Hälfte muss
sich ein Hundertstel teilen. Und heute sind die meisten Reichen nicht
durch eigene Arbeit reich geworden, sondern weil sie „Glück in der
Spermalotterie“ hatten. Linartas will das ändern, indem die Steuern

Fossile Lobby / "Leute, wir sind noch immer unglaublich abhängig!"
Wer glaubt, Deutschland bekomme die meiste Energie längst aus grünen
Quellen, liegt falsch. Vom Brötchenbacken über die Dusche bis zur Fahrt
ins Büro: Für vieles im Alltag verbrauchen wir immer noch vor allem Gas
oder Öl. 76 Prozent der Primärenergie kommen aus fossilen Quellen. Die
Journalistin Annika Joeres sorgt sich, dass das auch weiter so bleibt,
und warnt: "Jetzt dreht die fossile Lobby noc

Adam Tooze: "Europäer sind in Sachen Trump schon schrecklich wehleidig"
In der neuen Folge des freundlichen Krisenpodcasts erzählt der britische
Historiker Adam Tooze, warum er jüngst US-Amerikaner geworden ist, seine
Einbürgerung aber als einen "beschämenden Tag" erlebt hat. Warum er die
USA trotz allem nicht auf dem Weg in ein rigide organisiertes,
autoritäres Regime sieht und in China nicht das nächste Modell für die
Welt – und warum ihn das "weinerliche Selbstmitl

Klima-Kipppunkte: „Wenn das Ei einmal gekocht ist, dann kriegst du es nicht mehr weich“
Der Fachjournalist Toralf Staud hat ein Sachbuch über eine der größten
Detektivgeschichten der Gegenwart geschrieben: Die Erforschung der
Kipppunkte im Erdsystem und die Frage nach den Folgen, wenn die
Menschheit sie überschreitet. Er berichtet von den Erkenntnissen aus
seiner Recherche und auch davon, welche Frage sein Co-Autor Benjamin von
Brackel und er sich bei der Entstehung stellen mussten.

Markus Beckedahl: „Alle Datenspuren können irgendwann gegen uns verwendet werden."
Kein schnelles Internet, keine digitale Verwaltung, keine Souveränität –
und immer mehr Überwachung durch amerikanische Tech-Milliardäre. Der
Internet-Aktivist Markus Beckedahl kenn die digitalen Schwachstellen
Deutschlands wie sonst kaum jemand. Trotzdem hält eine bessere digitale
Welt für möglich, und er weiß auch, wie man sie schaffen könnte.
In jeder Folge von Auch das noch? – Der freundliche

Gesine Schwan zur Krise der Lokalpolitik: "Ich will verführen"
Wer bestimmt, was in meiner Stadt passiert? Menschen können am
leichtesten in ihrer Kommune politisch aktiv werden und mitgestalten.
Nur wissen viele nicht, wie das geht. Und das wiederum verstärkt ihren
Frust mit der Demokratie. Die Politikwissenschaftlerin Gesine Schwan hat
ein Gegenmittel: Entwicklungsbeiräte. Die sind für sie "ein Rezept gegen
eine pauschalisierende, aggressive AfD". Und eine

Marc-Uwe Kling: "Dein Gesicht, deine Stimme gehören dir. Niemand darf dich fälschen!"
Er hat das "Känguru" und das "NEINhorn" erschaffen, "Qualityland" und
"Views" geschrieben. Marc-Uwe Kling ist einer der erfolgreichsten
Autoren Deutschlands. Gleichzeitig engagiert er sich für ein anderes,
besseres Netz: Eines, in dem es verboten ist, Gesichter und Stimmen zu
fälschen. Eines, in dem teilenswerte Informationen mehr
Aufmerksamkeit bekommen als Hass und Hetze. Eines, in dem die große

Mars, New Zealand, immortality: the escape fantasies of the tech bros
Diese Podcastepisode ist ein Experiment. Wir haben mit dem
Internetpionier Douglas Rushkoff auf Englisch gesprochen und durften
seine Stimme sowie unsere dann mithilfe einer KI Deutsch sprechen
lassen. Das klingt verblüffend echt. Wir veröffentlichten beide
Versionen: Dies ist das Original. Hier finden Sie die KI-Übersetzung.
Douglas Rushkoff hat die Begriffe "social media" und "viral gehen"
gepr

Deutsche KI-Übersetzung: Die Fluchtfantasien der Techbros
Diese Podcastepisode ist ein Experiment. Wir haben mit dem
Internetpionier Douglas Rushkoff auf Englisch gesprochen und durften
seine Stimme sowie unsere dann mithilfe einer KI Deutsch sprechen
lassen. Das klingt verblüffend echt. Wir veröffentlichten beide
Versionen: Dies ist die deutsche KI-Version. Das englische Original
finden Sie hier.
Douglas Rushkoff hat die Begriffe "social media" und "v

Umwelt: "Wäre der Wald ein Patient, würde ich sagen: Der Arm ist ab"
Romantische Vorstellungen von unberührter Natur prägen unser Bild
vom deutschen Wald. Nicole Wellbrock weiß, wie es wirklich ist.
Vielleicht noch fünf Prozent der Waldfläche sind natürlich. Fast überall
wurde unser Wald von Menschen geschaffen – und manch ein Baum, der uns
unverwüstlich scheint, wird den Klimawandel nicht überleben: "Wenn er
ein Patient wäre, würde ich sagen, der Arm ist ab", sagt

Warum die Reichsten eine Gefahr für unsere Demokratie sind
In seinem Buch "Toxisch Reich" warnt Sebastian Klein, aka Mitgründer des
Start-ups Blinkist, selbst erfolgreicher Internet-Unternehmer, vor den
Folgen extremen Reichtums für die Gesellschaft. Klein hat 90 Prozent
seines Vermögens abgegeben, damit es dem Gemeinwohl dient. Jetzt klärt
er auf über die Folgen wachsender Ungleichheit, von Überkonsum und
Ungerechtigkeit: Die Reichsten können ihre Intere

Wie Demokratien enden – und wie sie weiterleben
Wann erkennt man, dass man in einem historischen Umbruch lebt? "Bestimmt
nicht daran, dass die Leute sagen: Wir erleben das Ende der Welt, wie
wir sie kannten. Weil das tun sie ständig“, sagt Jens Bisky. Der Autor
kennt die Geschichte der Weimarer Republik gut, er weiß, was damals
ähnlich war wie heute und was nicht: "Geschichte wiederholt sich nicht.
Aber das, was Menschen tun können, ist in der

Sicherheit & Klima: „Der Hegemon hat den Stecker gezogen“
Frank Sauer, Politikwissenschaftler an der Universität der Bundeswehr in
München, wird auch "Dr. Doom" genannt, so wie der Weltuntergang. Er hat
schon zu Atombomben und autonomen Drohnen geforscht. Aber zuletzt
leitete er ein für Sicherheitsforscher ziemlich ungewöhnliches Projekt:
Mit dem Bundesnachrichtendienst und Klimaforschern zusammen hat er
analysiert, was die Klimakrise für Deutschlands Si

Lobbyismus: "Wir brauchen eine Neuaufstellung der Demokratie"
Marco Bülow hat als Abgeordneter den Bundestag von innen kennengelernt
und dann freiwillig verlassen. Dort haben Lobbys zu viel Einfluss, sagt
er, und Menschen mit Problemen zu wenig. Bülow kämpft heute dafür, die
Demokratie durch neue Elemente zu reformieren. Damit der Frust nicht
weiter wächst, und sie am Ende zerstört.
In jeder Folge von "Auch das noch – der freundliche Krisenpodcast"
spreche

Expansionismus: "Das ist kein Theaterdonner. Trump meint das ernst"
Kaum ist Donald Trump ins Weiße Haus gezogen, sorgen sich Grönland,
Panama und Kanada vor einer US-Invasion. Wie wird der US-Präsident die
Weltpolitik weiter verändern? Müssen wir Angst vor ihm haben? Und ist da
nur Chaos, oder lassen sich schon Muster erkennen? „Man verpasst das
Drama dieses Augenblicks, wenn man nicht wahrhaben will, dass Trump
einen Plan hat“, sagt die USA-Constanze Stelzenmüll

Datenanalyse fürs Klima – und gegen Verbrecher
Anonyme Geldtransfers durch das Darknet verfolgen und damit Drogen oder
Waffenhandel aufdecken. Lieferketten verfolgen und milliardenschweren
Mehrwertsteuerbetrug unterbinden. Das Klima besser schützen, ohne
zugleich die Wirtschaft zu ruinieren. Was fantastisch klingt, ist für
Stefan Thurner Alltag, denn ihm gelingt all das durch die Analyse
komplexer von Daten. Der Chef des Wiener Complexity Scie

Jagoda Marinić: "Menschen haben Lust auf Lösungen"
Die Schriftstellerin Jagoda Marinić kritisiert, dass emanzipatorische
Bewegungen nicht nur durch ihre hermetische Sprache andere ausschließen.
Sie reagierten auch noch viel zu empfindlich auf vermeintliche falsche
oder rassistische Worte der anderen und machten so Gespräche sehr
schwer. Marinić wünscht sich weniger schnellen Protest und mehr echtes
Engagement. Und sie hat in Heidelberg gezeigt, da

Lärm: Dein Krach ist meine Musik!
Krach macht krank, so viel ist bekannt. Aber Geräusche können auch ein
Mittel sein, um Macht zu demonstrieren. Militärmärsche waren immer laut,
genau wie Kirchenglocken. Heute kann man am Lärm in der Nachbarschaft
ablesen, ob es ein reiches Viertel ist oder ein armes. Der
Radiojournalist Kai-Ove Kessler sammelt Geräusche, und zwar aus vielen
Jahrhunderten. Er erzählt mit ihrer Hilfe vom Fortschrit

Utopien: "Die Zukunft ist etwas, das wir bauen, gestalten oder formen können"
Selten düster ist die Weltlage Ende 2024 zwischen Klimakrise,
geopolitischer Konfrontation und gesellschaftlicher Polarisierung.
Demokratien haben es in vielen Ländern immer schwerer, Populisten
gewinnen weltweit an Zustimmung. Was ist da falsch gelaufen? Und wie
kann Demokratie wieder attraktiv werden? Dadurch, dass die Politik das
"Recht auf Zukunft" ernst nimmt – sagt der Philosoph und
Politikw

Klimadiplomatie: Windräder aus China oder Gas aus den USA?
Auf der Klimakonferenz in Baku haben sich die Regierungen noch einmal in
letzter Minute zusammengerauft. Wie aber geht es weiter? Wovon wird es
abhängen, ob im globalen Umweltschutz noch was klappt? Und warum spielt
der Konkurrenzkampf zwischen den USA und China dabei eine entscheidende
Rolle? Diesmal ist keine externe Fachfrau, kein Experte zu Gast im
Studio. Stattdessen unterhalten sich die Hos

Verkehrswende: "Das Wort Shitstorm ist eigentlich zu klein"
Der Trend ist paradox. In Deutschland steigt die Zahl der angemeldeten
Autos immer weiter. Doch diese fahren im Durchschnitt weniger Kilometer
und oft mit nur einem Menschen an Bord – und sie stehen mehr als 23
Stunden am Tag herum. Gleichzeitig verfehlt der Verkehrssektor seine
Klimaziele, in vielen Städten wird der Platz knapp, und der Blutzoll im
Straßenverkehr ist immer noch hoch. Wir sprechen

COP in Baku: "Aserbaidschan ist ein klassischer Petrostaat"
Zum dritten Mal nach Ägypten und den Vereinigten Arabischen Emiraten
richtet eine Autokratie, die vom Erdgas lebt, den Klimagipfel aus. Und
wieder ist eine autoritäre Regierung die Gastgeberin. Was bedeutet das
für die Zivilgesellschaft, für die Delegierten aus aller Welt und für
die Erwartungen, die man an diese COP29 haben darf? – ZEIT-Korrespondent
Michael Thumann kennt Aserbaidschan seit den N

Amazonas: "Wenn der Wald stirbt, dann fliehen auch die Seelen"
In diesem Sommer und Herbst war die Fläche der Brände im Amazonasgebiet
wieder besonders groß. Der Verlust an Waldfläche und biologischer
Vielfalt bedroht das Überleben der Menschen, die dort heimisch sind.
Thomas Fischermann ist als Korrespondent der ZEIT über viele Jahre immer
wieder im Amazonas-Regenwald gewesen. Zwei Bücher hat er mit indigenen
Co-Autoren geschrieben und deren Sicht auf die We

Autokratie: Wie der Putinismus weltweit Schule macht
Die Freiheit steht unter Druck, Demokratie ist in der Defensive. Und
Potentaten weltweit haben ein Vorbild dafür. Es ist die Politik des
russischen Präsidenten Putin, die weltweit Schule macht. Die
Anthropologin Shalini Randeria hat die Muster des Autoritarismus
erforscht und sieht die Gemeinsamkeiten von Starker-Mann-Politikern in
den verschiedensten Regionen der Welt. Sie erklärt, welches russis

"Wir haben eigentlich keine Zeit zum Verzweifeln"
Ein neues Max-Planck-Institut (MPI) widmet sich der Menschenzeit in
allen Facetten, die Natur und menschliche Zivilisation verbinden. Mit
der Co-Direktorin des MPI für Geoanthropologie, Ricarda Winkelmann,
sprechen wir über die Lehren, die der ganz große Blick auf die
vielseitigen Abhängigkeiten dieser Welt in der Polykrise bietet. Und
darüber, was eine "Eisharfe" ist und was ein "Entscheidungsthe

Den Utopiemuskel trainieren
Fortschritt wird das Leben künftig besser machen? Lange haben Menschen
an dieses Versprechen geglaubt. Heute sorgt sich die Mehrheit, wenn es
um die Zukunft des Landes geht. Mit fatalen Folgen: Wenn die
Gesellschaft, wenn Parteien und Regierungen keine gemeinsame Vorstellung
mehr von dem haben, was gut bleiben und was besser werden soll, können
sie auch keine sinnvolle Richtung mehr vorgeben. Dabe

"Bio oder konventionell, das ist zu einfach gedacht"
Eine Million Arten auf der Welt sind vom Aussterben bedroht, das
Artensterben ist heute mindestens 10- bis 100-mal höher als im
Durchschnitt der letzten 10 Millionen Jahre, sagen die Fachleute.
Konkret geworden ist diese Statistik des Verlusts in den vergangenen
Jahren am Beispiel des Insektensterbens. Die Landschaftsökologin
Alexandra Maria Klein von der Universität Freiburg hat sich intensiv mit

"Das Bauen auf der grünen Wiese ist keine gute Idee"
Warum das höchste Haus der Welt in Dubai nur mit Eiswürfel im Beton
gebaut werden konnte. Wie nachhaltiges Bauen geht. Warum neue Häuser am
besten 200 Jahre halten sollten und welche Fragen man sich stellen
sollte, bevor das Eigenheim steht – das bespricht in dieser
Podcastepisode die Bauingenieurin Christine Lemaitre mit den Hosts Petra
Pinzler und Stefan Schmitt. Sie ist geschäftsführender Vorst

Die CDU will zurück zur Kernenergie? "Das ist falsch"
Wie geht konservative Klimapolitik? Der CDU-Klimaexperte Andreas Jung
erklärt, warum auch eine konservative Regierung nicht zurück zur
Kernkraft will, sondern nur Forschung bei der Kernfusion fordert und auf
erneuerbare Energien, Effizienz, Wasserstoff und CO₂-Abscheidung setzt.
Was ihn an der Regelungswut der Ampel konkret ärgert. Wieso das
Klimaschutzgesetz wieder mehr Verbindlichkeit braucht. U

"Der schlimmste Konflikt, den wir im Moment auf der Welt haben"
Andrea Böhm ist langjährige Korrespondentin der ZEIT und berichtet aus
Afrika und aus dem Nahen Osten. Im Moment beschäftigt sie besonders der
Krieg im Sudan, die Hungersnot in seiner Folge und der dort drohende
Völkermord. Ausgehend von diesem Konflikt sprechen wir mit ihr über die
Krise des Völkerrechts und der Menschenrechte. Wer hat welches Interesse
daran, diese zu schwächen? Aus welchen Grün

Gegen das furchtbare Gefühl, gar keine Zukunft zu haben
In einer klassischen Universität lernen Studierende das, was im Lehrplan
steht. Silja Graupe, Mitgründerin und Chefin der Hochschule für
Gesellschaftsgestaltung, ist hingegen überzeugt, dass Wissen allein in
Zeiten der Polykrise nicht weiterhilft. Ihre kleine, staatliche
anerkannte Hochschule in Koblenz ist praktizierte Kritik am bestehenden
Bildungssystem und zugleich ein Gegenentwurf dazu. Im Po

Wie wird aus Erfindung Fortschritt, Herr Laguna?
Er gründete als Teenager seine erste Firma, wurde erfolgreicher
Software-Unternehmer und hätte sich im Süden zur Ruhe setzen können.
Stattdessen wurde Rafael Laguna de la Vera der Chef einer in jeder
Hinsicht ungewöhnlichen Behörde: Die Bundesagentur für
Sprunginnovationen soll vielversprechendes Neues finden und es
beschleunigen – von Energie bis Medizin, von Klimaschutz bis Bildung. Im
Podcast s

Es sind nicht nur russische Bots, die uns täuschen
Ein Großteil der Deutschen fürchtet den Einfluss von Desinformation im
Netz auf die Öffentlichkeit. Vor Wahlen und in der Krise scheint
digitale Propaganda besonders beunruhigend. Doch wie groß ist das
Ausmaß? Von wem geht Desinformation aus? Und wie wirkt sie, besonders in
der Klimakrise? Dazu forscht und darüber schreibt der Journalist
Christian Stöcker. Im Podcast sprechen wir mit ihm darüber,

"Wir verkaufen die Zukunft für unser gegenwärtiges Leben"
Er ist einer der renommiertesten Gesellschaftswissenschaftler
Deutschlands. Der Soziologe Jens Beckert erforscht die Zusammenhänge von
Wirtschaft und Gesellschaft, man könnte auch sagen: den Kapitalismus.
Jetzt hat er ein Buch veröffentlicht, in dem es um die Menschen und um
ihr Wirtschaften in der planetaren Krise geht. Trotz Klima, Artensterben
und Naturverlust ist ihnen der kurzfristige Gewinn

Wie kann man die Demokratie vor der Klimakrise retten?
Der Widerspruch zwischen Naturverbrauch in der Gegenwart und den
Konflikten, die dadurch in der Zukunft verursacht werden, hat die
Historikerin Hedwig Richter und den ZEIT-Journalisten Bernd Ulrich zu
der Überzeugung gebracht: Nicht weniger als eine Revolution ist nötig.
Deswegen haben sie ein Buch geschrieben, das "Demokratie und Revolution"
heißt. Bloß, wie soll diese Revolution aussehen? Eine R

Warum ein Psychiater anders über Krisen spricht als Greta Thunberg
Als Autor hat der Arzt Volker Busch einen Nerv getroffen. "Mental gesund
und stark in herausfordernden Zeiten", das verspricht das Buch des
Therapeuten und Neurowissenschaftlers – und wurde damit prompt zum
Bestseller. Was sagt uns das über den Zustand der Bundesrepublik? Und
wie schließt der Psychiater aus dem, was er in Labor und Praxis lernt,
auf die ganze Gesellschaft? Im Krisenpodcast schließ

Ein Fetisch namens Fleisch
Essen ist Privatsache, aber nicht nur. Die globale Fleischwirtschaft
zerstört das Klima und die Natur. Gleichzeitig geben sich manche
Politiker gern als Verteidiger von Schnitzel und Bratwürsten – als
stünden sie einer Übermacht von Pflanzenessern gegenüber. Dabei ernähren
sich nur wenige Prozent der Bevölkerung rein pflanzlich. Woher kommt
diese Verhärtung? Und wie hat sich fleischloses Essen in

Warum der Boden unter unseren Füßen schwindet
Auf der Erde stehen wir alle – und wissen doch nicht, was in ihr los
ist. Und was nicht mehr. Die Journalistin Christiane Grefe hat das Leben
in der Unterwelt entdeckt und zugleich, wie bedroht es ist. Denn
weltweit tobt ein Kampf um Land. Jeder will es besitzen, ausgerechnet
die Bauern und die Natur kommen da zu kurz.
In jeder Folge von "Auch das noch? – der freundliche Krisenpodcast"
sprechen Z

Ökokrise: „Wir brauchen mehr Ertappungsrisiko“
Plastik kann viele Male verwertet werden. Wird es aber noch viel zu
selten. Warum das so ist, darüber sprechen wir mit Reinhard Schneider.
Der Chef des Reinigungsmittelherstellers Frosch erzählt, wie man grün
wirtschaften und trotzdem Geld verdienen kann. Wieso er mal ein Flugzeug
über der Konkurrenz-Firma Henkel hat kreisen lassen. Warum die
Chemieindustrie neues Plastik liebt. Und warum es ihn s

Klimaneutralität: "Ich fürchte, die Automobilindustrie wird es nicht rechtzeitig schaffen"
Unternehmer, die mehr Klimaschutz wollen, haben sich in der Stiftung
Klima Wirtschaft zusammengeschlossen. Deren Chefin Sabine Nallinger
weiß, warum Deutschland im internationalen Wettbewerb um die grünen
Industrien schlecht aussieht, was CEOs brauchen, damit ihr Unternehmen
schneller umweltfreundlich wird. Und was man aus dem Versagen der
Autoindustrie lernen kann.
In jeder Folge von "Auch das n

"Die Lust am Jammern finde ich in Deutschland schon stark ausgeprägt"
Nur wenige Themen sorgen so sicher für Streit wie die Energiewende. Zwar
finden es die meisten Leute richtig, aus den fossilen Energien
auszusteigen. Doch die Details sind umstritten. Grund genug, den Chef
der Bundesnetzagentur zu fragen, wo wir beim Umbau stehen. Wie sich die
Strompreise entwickeln werden. Und wie sicher die Energieversorgung ohne
russisches Gas wirklich ist.
Weitere Links zur F

Warum Lastenräder triggern, aber Luxusjachten nicht
Deutschland ist gespalten, diese Diagnose ist populär und wird gern
wiederholt. Die Empirie zeichnet indes ein anderes Bild. So zeigen es
die Daten, die der Soziologe Steffen Mau in seiner großen
"Triggerpunkte"-Studie erhoben hat: Eine breite gesellschaftliche Mitte
bejaht den sozialen Fortschritt, findet den Reichtum ungerecht verteilt
und bezweifelt nicht, dass Klimaschutz nötig ist. Und auch F

Auto oder nicht Auto? Wie Städte für alle erträglich werden
Über Verkehrspolitik wird erbittert gestritten, vor allem in Städten.
Für die einen nehmen Autos viel zu viel Platz weg. Andere wollen sie am
liebsten ganz verbannen. Wieder andere fordern Stadtautobahnen und mehr
Parkplätze. Der Hannoveraner Bürgermeister Belit Onay versucht, eine
Stadtplanung zu machen, die mehr Leute zum freiwilligen Umsteigen aufs
Fahrrad bringt – so wie sie es im Urlaub oft s

Staatsfeind Katze
Eingeschleppte Säugetiere wie Katze, Ratten oder Frettchen haben sich in
Neuseeland rasant ausgebreitet und bedrohen viele der seltenen
heimischen Arten. Vor einigen Jahren hat Neuseeland deshalb ein
radikales Vorhaben angekündigt: Die Regierung will die eingewanderten
Säugetiere bis Mitte des Jahrhunderts vollständig ausrotten.
ZEIT-Reporter Fritz Habekuß hat neuseeländische Umweltschützer bei d

"Die Leute wollen keinen moralischen Zeigefinger"
Wie wichtig ist den Deutschen Umwelt- und Naturschutz? Regelmäßig stellt
das Umweltbundesamt den Menschen diese Frage. In der sogenannten
Umweltbewusstseinsstudie trägt es alle zwei Jahre die Antworten
zusammen. Gerade gibt es neue Ergebnisse und die sind ziemlich
überraschend: Klimaschutz findet die große Mehrheit sehr wichtig, sogar
Anhänger der AfD. Aber viele Menschen haben auch Angst, ihn sic

Ein Klimagipfel im Öl-Emirat
Der Klimagipfel findet in diesem Dezember im Öl-Emirat unter Leitung
eines Petro-Managers statt. Als ob das nicht schon schwierig genug wäre,
vergiftet der Nahostkonflikt nun auch die Stimmung zwischen vielen
Regierungen. Und auch zu Hause in Deutschland werden die Defizite beim
Klimaschutz immer größer. Früher konnte Jennifer Morgan so etwas
anprangern, denn sie war lange Chefin von Greenpeace. D

Maja Göpel: „Fridays for Future muss eine Klimabewegung bleiben”
Was ist normal? Was finden wir nur deswegen richtig, weil wir damit
aufgewachsen sind? Und wann sind wir bereit, etwas zu verändern: am
eigenen Leben, im Heizungskeller, in der Gesellschaft. Die Politologin
Maja Göpel erforscht, was gesellschaftlichen Wandel bremst. Und was mehr
Menschen dazu bringen könnte, den Kampf gegen die Klimakrise
mitzutragen. Und weil Göpel die Scientist for Future mitgeg

Adam Tooze: "Es wäre Glück, wenn es keinen Krieg zwischen China und Amerika gibt"
Krieg, Klima und die Demokratie in der Defensive – eskalierende Krisen
prägen die Gegenwart. Wir sprechen mit dem britisch-deutschen Historiker
Adam Tooze über den historischen Vergleich: Was macht die heutige Lage
so einzigartig? Welche Mächte prägen das 21. Jahrhundert? Und warum ist
er ausgerechnet beim Klimaschutz ziemlich optimistisch?
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Zeit ist Macht
Überstunden, Familien-Arbeit, Freizeitstress – viele Menschen haben kaum
noch Platz im eigenen Kalender. Darunter leiden Freundschaften, Vereine
und Parteien. Und deswegen geht es längst nicht mehr nur um ein privates
Problem: Wenn sich nämlich keiner mehr engagiert, funktioniert auch die
Demokratie nicht. Trotzdem wird die Zeit-Krise bislang vor allem
persönlich verhandelt: im Sinne von Effizienz

Moore in der Klimakrise
In der Bundesrepublik ist die Fläche der Moore etwa so groß wie Sachsen.
Viele davon sind aber trockengelegt, intakten Moore sind
zusammengerechnet nur noch so klein wie Bremen. Dabei sind sie wichtig:
fürs Klima und für die Arten. Franziska Tanneberger kennt die meisten
und auch deren Tiere und Pflanzen. Die Forscherin kann wunderbar von
ihnen erzählen – sie führt uns im Podcast auf eine rascheln

Wie lässt sich Boden heilen?
Im Osten Brandenburgs mit seinen sandigen, trockenen Böden wagte
Benedikt Bösel ein Experiment. Er übernahm das elterliche Gut, zunächst
mit der Absicht, daraus einen Hightech-Hof zu machen. Doch stattdessen
kombiniert er dort jetzt Ackerbau und Forstwirtschaft, Obstanbau und
Viehhaltung so, dass neuer Humus entsteht. "Rebellen der Erde" heißt das
Buch, das er darüber geschrieben hat. Im Gespräch

KI, Krise und Kontrollverlust
Einerseits wird die Machtübernahme der Computer beschworen, vor der
Auslöschung der Menschheit gewarnt. Andererseits ruhen riesige
Hoffnungen auf der künstlichen Intelligenz (KI), die helfen soll, neue
Technologien gegen die Klimakrise zu entwickeln und die Arbeit in
alternden Gesellschaften zu erledigen. Was ist dran? Und wo ist es
gesellschaftlich relevant, dass Nichtinformatiker über KI Beschei

Können Gerichte Umweltschutz erzwingen?
Sind Regierungen unfähig, die Natur zu schützen? Oder kann man sie vor
Gericht dazu zwingen? Die Zahl der Klagen für mehr Naturschutz wächst
weltweit rasant. Herman Ott ist Wissenschaftler und Jurist und saß von
2009 bis 2013 für Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag. Heute klagt er mit
der Organisation Client Earth weltweit strategisch gegen Umweltsünder.
Wir sprechen mit ihm darüber, welche Klagen

Hitze als Gesundheitskrise
Der Arzt Martin Herrmann hat eine Organisation gegründet, die seit
Jahren dafür sorgt, dass Sommerhitze als Gesundheitsgefahr ernst
genommen wird. Denn obwohl sie Tausende Tote im Jahr fordern kann, sind
die Behörden unvorbereitet, viele Menschen im Gesundheitswesen
uninformiert – bislang. Nun aber tut sich etwas und extreme Hitze rückt
langsam ins Bewusstsein der Öffentlichkeit: als hierzulande t











