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Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur 547 Folgen

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur stellt in diesem Podcast Audio-Mitschnitte von Veranstaltungen zur Verfügung. Die Beiträge behandeln historische und politische Themen rund um die SED-Diktatur und die deutsche Teilung. Hörer können Vorträge, Diskussionen und Zeitzeugengespräche nachhören. Das Angebot richtet sich an alle, die sich für die Aufarbeitung der DDR-Geschichte interessieren.

Folgen

Spuren im Leben – politische Haft und Zwangsarbeit im DDR-Strafvollzug 01:14:55 In der SED-Diktatur war Freiheitsentzug nicht nur Strafe, sondern auch ein Instrument staatlicher Repression. Als politischer Gefangener der DDR gilt, wer wegen eines politischen Straftatbestandes, wie z. B. „ungesetzlichem Grenzübertritt“, inhaftiert wurde. Zudem sind auch Menschen umfasst, die aus politischen Gründen und oft unter konstruierten Vorwürfen zu Gefängnisstrafen verurteilt wurden. A
Stimmen aus Ruinen – eine literaturgeschichtliche Begehung Berlins nach 1945 01:22:39 Nach 1945 war Berlin nicht nur physisch zerstört, sondern auch literarisch-kulturell eine Stadt der Abbrüche wie der verlorenen Enden und Ansätze. In den Texten der unmittelbaren Nachkriegszeit spiegelt sich diese Erfahrung von Leere, Schweigen und Verlust ebenso wie die neuerliche Suche nach Ausdrucksformen und Deutungen jener schmerzlichen Situation, in der man sich wiederfand. Die Veranstaltun
Jugendkongress „Einheit: Jetzt!“ – Junge Perspektiven auf 35 Jahre deutsche Einheit 01:51:12 Wie geht’s, wie steht’s, deutsche Einheit? 35 Jahre sind seit der Vereinigung zweier deutscher Staaten vergangenen. Zeit, nachzufragen: Wie (er)lebt sich deutsche Einheit im Jahr 2025? Beim Jugendkongress »Einheit: Jetzt!« am 23. September in Berlin stehen junge Sichtweisen auf Einheitsdinge im Mittelpunkt: Junge Menschen zwischen 15 und 35 Jahren reflektieren von 10 bis 16:30 Uhr mit eigenen Bei
Tierisch geteilt?! Waschbär, Hase und Co. und die innerdeutsche Grenze 01:05:58 Über 40 Jahre lang war Deutschland geteilt. Berliner Mauer und innerdeutsche Grenze trennten Familien, Freunde, S- und U-Bahnnetze, Dörfer und ganze Landschaften. Bis heute spüren wir die Folgen der Teilung in Politik und Gesellschaft. Doch was bedeuteten Stacheldraht und Todesstreifen eigentlich für die Tierwelt rund um Mauer und Grenze? Vom »Grünen Band« über Ost-West-Waschbären bis hin zu den b
Geteiltes Erinnern: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Aufarbeitung der NS-Gewaltverbrechen in Polen und im geteilten und vereinten Deutschland 01:41:34 Die Beziehung zwischen Polen und Deutschland ist bis heute tief geprägt von den Verbrechen des nationalsozialistischen Deutschlands. Bis heute bestehen dabei erhebliche Unterschiede in der Erinnerungskultur. Dies gilt insbesondere mit Blick auf die jahrzehntelange Teilung Europas nach dem Krieg, die auch in der DDR und der Bundesrepublik Deutschland zu unterschiedlichen Narrativen führte. In der B
Doppelte Verfolgung – Die Zeugen Jehovas im Nationalsozialismus und in der DDR 01:41:49 Vor 75 Jahren, am 31. August 1950, beschloss die Regierung der DDR, die »Sekte ›Jehovas Zeugen‹ aus der Liste der erlaubten Religionsgemeinschaften« zu streichen. Im Oktober des Jahres folgte ein Schauprozess gegen führende Funktionäre, der mit hohen Haftstrafen endete. Unter den in der SBZ/DDR verfolgten Angehörigen der Religionsgemeinschaft waren beinahe 700 Männer und Frauen, die schon im Natio
Bodo Mrozek: „Hybrid Warfare“ im Kalten Krieg: Definitionen, Geschichte, Konfliktfelder 00:45:43 Der Begriff ‚Hybrid Warfare‘ ist jüngeren Datums, doch können auch etliche Formen ‚irregulärer‘ Kriegführung im Kalten Krieg darunter gefasst werden. Darunter fällt ein breites Bündel militärischer, geheimdienstlicher, politischer, medialer und kultureller Maßnahmen, die im Kalten Krieg zwar nicht erfunden, aber wesentlich weiterentwickelt wurden. Der Vortrag führt anhand konkreter Beispiele, beso
Martin Lutz: Energieabhängigkeit und nationale Sicherheit im Kalten Krieg 00:38:54 Energieabhängigkeit bedeutete seit den Ölkrisen der 1970er Jahre in der Bundesrepublik vor allem: Die Abhängigkeit vom Öl aus dem Nahen Osten, und diese galt es zu verringern. Doch dazu mehr sibirisches Erdgas aus der Sowjetunion, und dann ausgerechnet für die Energieversorgung des eingeschlossenen West-Berlins? Im verschärften Kalten Krieg nach Ende der Entspannungspolitik warf diese Frage Mitte
Carsten Richter: „Verdeckter Kampf“: Desinformation als „Kriegswaffe“ im deutsch-deutschen Konflikt 00:43:33 Staatlich betriebene Desinformation hatte im Kalten Krieg Hochkonjunktur in Ost und West. Ihre Befürworter erhofften sich davon Vorteile in der Systemkonkurrenz, die auch für und in einem 'heißen' Krieg zum Tragen kommen sollten. Der Vortrag beleuchtet mit dem Verdeckten Kampf ein Konzept der Bundeswehr für den Zwischenraum zwischen Krieg und Frieden, das Desinformation und Propaganda der DDR in m
Daniela Münkel: Geheimdienstkrieg in Deutschland. Spionage, Propaganda, Gegenspionage 00:45:12 Der Kalte Krieg war auch ein Krieg der Geheimdienste. Im Mittelpunkt der Ausführungen stehen die Auseinandersetzungen zwischen DDR-Staatssicherheit und der Organisation Gehlen/BND. Welche Strategien wurden verfolgt, wie konkretisierte sich Spionage und Gegenspionage und nicht zuletzt, welche Propagandastrategien begleiteten einzelne Aktionen? Referentin Prof. Dr. Daniela Münkel ist Historikerin,
Enrico Heitzer: Sabotage und Infiltration: Antikommunistische Kampfgruppen im Spannungsfeld zwischen Widerstand und Geheimdienst 00:47:52 Antikommunistische Organisationen wie die „Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit“ standen für Widerstand gegen die SED-Diktatur – und zugleich für hybride Kriegführung im frühen Kalten Krieg. Der Vortrag beleuchtet die Verflechtung von humanitärem Engagement, politischer Strategie und nachrichtendienstlicher Instrumentalisierung und behandelt die Frage, wie Infiltration, Sabotage und psychologische O
Stadt oder Land – die neue Ost-West-Frage? – Vorstellung des Jahrbuchs Deutsche Einheit 2025 01:36:22 35 Jahre nach der deutschen Einheit reicht der Ost-West-Gegensatz allein nicht mehr aus, um die politische Geografie Deutschlands zu beschreiben. Die Wahlen der letzten Jahre zeigen ein anderes Bild: grün-rote Großstädte, umgeben von blauer oder schwarzer Provinz. Politische Haltungen, Lebensstile, kulturelle Präferenzen, Mobilitätsmuster und Berufe sortieren sich zunehmend entlang der Linien zwis

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