
Leben ist mehr
»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das tägliche Impulse und Gedankenanstöße zu Themen wie Gott, Familie, Beruf und Wissenschaft bietet. Es lädt ein zum Nachdenken über das Leben und möchte Mut machen, ein erfülltes Dasein zu entdecken. Die Beiträge sind seit 1999 online verfügbar.
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»Ich bin das Leben!«
Als Drittes bezeichnet sich Jesus als den Ursprung allen Lebens. Das gilt für die kleinsten Bakterien und Milben bis hin zu den riesigen Mammutbäumen oder Blauwalen. Auch wir Menschen verdanken einzig ihm unsere Existenz. In der Schöpfung können wir die milliardenfachen Ausgestaltungen des Lebens beobachten, erforschen und für zahlreiche Erfindungen nutzen. Doch was genau macht das Leben aus? Im G

»Ich bin die Wahrheit!«
»Was ist Wahrheit?«, fragte schon der römische Statthalter Pilatus, als er sich mit Jesus unterhielt und ihn schließlich verurteilte (Johannes 18,38). Tatsächlich ist Wahrheit oft nicht schwarz-weiß, sondern stellt sich uns in vielen Aspekten dar: Bei einem Prozess müssen zahlreiche Hintergründe und Faktoren bedacht werden, die zu der Tat geführt haben. Eine Aussage ist wahr, wenn sie mit der Real

»Ich bin der Weg!«
Was denken wir über einen Menschen, der diese Aussage über sich selbst macht? Müssen wir ihn nicht für größenwahnsinnig und verrückt halten? Doch wenn wir uns den demütigen Wanderprediger aus Nazareth näher ansehen, scheint das nicht der Fall sein. Darum sollten wir eine dritte Möglichkeit in Betracht ziehen: Er hat die Wahrheit gesagt. Wenn wir das als Ausgangspunkt nehmen, so wird klar, dass auc

Der Kochpulli
Vor drei Jahren verließ mein frischgebackenes 18-jähriges Ich das elterliche Nest. Die Freiheit war verlockend, doch schnell merkte ich, wie sehr ich plötzlich auf mich allein gestellt war. Und dann kam die harte Realität: »Mama kocht ja nicht mehr für mich!« So begann ich – mehr schlecht als recht – mit dem Kochen und entdeckte bald schmerzhaft, dass Fettflecken kaum mehr aus der schönen Kleidung

Gott ist keine Illusion
»Das christliche Leben meint eine persönliche Beziehung zu Gott im Hier und Jetzt. Ehrliche Zweifel sollen nicht unterdrückt werden. Die wirkliche Gefahr ist nicht der Zweifel, sondern die Weigerung, zu suchen oder zuzuhören.« Dieser Satz stammt von Francis Schaeffer (1912–1984), einem evangelikalen Theologen, in seinem Buch True Sprituality. In den USA geboren, wuchs er bei religiös eher liberale

Sterben mit Gewinn?
»Nichts ist umsonst, sogar der Tod, er kostet das Leben!« So in etwa weiß es der Volksmund zu berichten. Tatsächlich wird der Tod nicht mit Gewinn verbunden: Der Betroffene verliert sein Leben, und die Hinterbliebenen empfinden oft sehr schmerzhaft diesen Verlust. Denn der Tod ist das Ende jeder Beziehung. Wie ein scharfes Messer zerschneidet er alle Pläne und Träume. Mit ihm verliert alles seine

Gottlos
Wenn Sie diese Zeilen lesen, ist es sicher schon veraltet, aber in den Jahren 2023 und 2024 gehörte es zu den beliebtesten Jugendwörtern: »gottlos«. Interessanterweise wurde das Wort sowohl für außergewöhnlich positive als auch für schockierend negative Dinge verwendet. Ein Burger konnte »gottlos lecker« sein, während ein Klassenbucheintrag »gottlos unfair« genannt wurde. Es ging dabei jedoch nich

Wendepunkte
Stille in Boston: Das neue Zeitalter wurden durch atemlose Stille eingeläutet. Im Hörsaal der Universität Boston hatte sich am 16. Oktober 1846 eine große Anzahl ehrwürdiger Doktoren versammelt, um dem angekündigten Wunder zuzusehen: einer Operation unter Narkose. Schon oft hatte man bis dahin versucht, Patienten durch Alkohol, Kräutertrunks oder Suggestion in einen bewusstlosen Zustand zu versetz

Sternenkinder
»Hebamme im Dienst – auf dem Weg zu Mutter und Kind«. Mit diesem Schild unter der Windschutzscheibe ist meine Frau jeden Tag unterwegs. Dabei muss sie auch miterleben, wie aus einer hoffnungsvollen Zeit des Wartens tiefe Trauer wird. Denn etwa 15 Prozent aller Schwangerschaften enden mit einer Fehl- oder Totgeburt. Ein Trauma für die Eltern. Vielleicht ist das Kinderzimmer schon eingeric

Leitplanken fürs Leben
Heute ist Weltnormentag. Er soll daran erinnern, dass am 14. Oktober 1946 in London beschlossen wurde, eine internationale Organisation für das Festlegen technischer Standards zu gründen. Daraus sind Normen hervorgegangen, die unseren Alltag bestimmen. So sorgen sie dafür, dass z. B. ein Blatt Papier in den Drucker passt und das Anschlusskabel in die Steckdose. Sie gewährleisten auch, dass das Ger

Ängste
Steigende Lebensunterhaltkosten machen laut Umfragen aus dem Jahr 2024 57 % der Deutschen Angst. Fast genauso viele befürchten, dass der Staat auf lange Sicht mit der zunehmenden Migration überfordert sein wird. Auf Platz drei liegt mit 52 Prozent die Angst davor, dass Wohnen unbezahlbar wird. Unter den zehn größten Ängsten finden sich außerdem die Angst vor Steuererhöhungen, vor Spaltungen in der

Personalmangel im Gesundheitswesen
Im Oktober 2024 versuchte ich, einen Termin beim HNO-Arzt zu vereinbaren. Doch aufgrund von Personalmangel war telefonisch niemand erreichbar, und die Online-Buchung zeigte: »Alle Termine ausgebucht!« Ähnliches erlebte ich in einer anderen Praxis. Die Situation machte mich nachdenklich: »Was tun, wenn man dringend Hilfe braucht, aber niemand verfügbar ist?« Selbst wenn man schließlich einen Termin

Bomben entschärfen
Es ist mal wieder so weit: Bei uns in Köln ist eine weitere Weltkriegsbombe gefunden worden und muss entschärft werden. Das gehört hier gewissermaßen zum Alltag. Aber die Aktion heute, am 11. Oktober 2024, ist die bislang größte seit Beendigung des Zweiten Weltkrieges. Bei Bauarbeiten auf dem Gelände einer großen Klinik ist eine Zehn-Zentner-Bombe aufgetaucht. Deshalb muss neben mehreren Tausend A

Durch Neid zum Glück?
Warum eigentlich nicht »begehren«? Es ist jedenfalls interessant, zu sehen, was die anderen haben. Ihre Autos, Kleidung, Beziehungen, Häuser, Urlaube usw. geben uns Gesprächsstoff und inspirieren uns. Das erlebte ich auch, als ich auf einer Immobilienplattform etwas suchte. Ich hatte keinen Filter für den Preis aktiviert, und so erschienen auch sehr teure Luxus-Immobilien. Beim näheren Durchsehen

Ohnmächtige Retter
In Stadtallendorf in Hessen kam es am 16. Oktober 2024 zu einem kuriosen Ereignis: Die Feuerwache brannte. Das Gebäude war brandneu, erst kurz zuvor war es fertiggestellt worden – allerdings ohne Brandmeldeanlage. In der Nacht war eines der Spezialfahrzeuge in der Halle in Brand geraten. Als die Feuerwehrleute zur Stelle waren, war es schon zu spät. Die Flammen schlugen mehr als zehn Meter aus dem

Nobelpreis für künstliche Proteine
Die britischen Chemiker Dr. Demis Hassabis und Dr. John Jumper, die im Herbst 2024 den Chemie-Nobelpreis erhielten (zusammen mit Prof. David Baker aus den USA), erzielten einen Durchbruch in der Biochemie. Mithilfe von künstlicher Intelligenz schafften es die Forscher, neue Proteine künstlich herzustellen und die komplexen Strukturen und Eigenschaften der Proteine vorherzusagen. Ihr Programm könne

Die Juden, Majestät!
Friedrich der Große fragte einmal seinen Kammerdiener Jean-Baptiste du Boyer: »Können Sie mir einen einzigen unwiderlegten Gottesbeweis nennen?« Dieser antwortete knapp, aber bedeutungsvoll: »Die Juden, Eure Majestät!«Die Geschichte und Gegenwart des jüdischen Volkes ist ohne das Wirken Gottes nicht zu erklären. Bereits vor 3600 Jahren wurde den Israeliten angekündigt: »Der HERR wird euch zerstreu

Von innen heraus
Mineralölrückstände in Kosmetikprodukten, Kunststoffverbindungen in Babygläschen und PFAS (sogenannte »Ewigkeitschemikalien«) im Leitungswasser: Wenn man die regelmäßigen Nachrichten renommierter Testinstitute verfolgt, bekommt man es schnell mit der Angst zu tun. Immer wieder ergeben Analysen unerwünschte Rückstände in Produkten, die dort eigentlich nichts zu suchen haben. Da drängt sich die Frag

Ein wertvoller Schatz
Während der Weltwirtschaftskrise in den 1920er-Jahren besaß ein gewisser Mr. Yates Ländereien im Westen von Texas, auf denen er Schafe züchtete. Er lebte in großer Armut und hatte große Mühe, seine Familie zu ernähren. Seine Lage wurde sogar noch schlimmer, sodass er beinahe seinen gesamten Besitz verloren hätte. Nicht einmal die geringen Steuern konnte er zahlen. Kurz vor dem Bankrott trat eine Ö

Alles kommt von ihm
Stellen Sie sich vor, Ihr Kind streckt Ihnen sein selbst gemaltes Bild entgegen. Sie betrachten es und können nur mit sehr viel Fantasie erahnen, was hier dargestellt sein könnte. Trotzdem freuen Sie sich darüber! Doch wieso eigentlich? Schließlich haben doch Sie Ihrem Kind das Malen beigebracht, das Papier besorgt und die Stifte gekauft, mit denen dieses Bild gemalt wurde. Vermutlich können auch

Der Mann, bei dem Honecker wohnte
November 1989: Die innerdeutsche Mauer fällt, und die Ära des bis dahin mächtigsten Mannes der DDR ist beendet. Erich Honecker ist inzwischen ein alter Mann, krank, frisch operiert … und weiß nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus nicht, wohin. Er könnte in eine kleine Wohnung in Berlin ziehen, doch die Sorge ist berechtigt, dass ihn aufgebrachte Bürger dort lynchen würden. So wird Pfarrer Uwe

Der Bergungsort
John André (1750–1780) war ein britischer Major im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg. In geheimer Mission wurde er zu General Benedict Arnold geschickt, um die Übergabe der Festung West Point an die Briten auszuhandeln. André wurde innerhalb der amerikanischen Linien gefangen genommen, mit belastenden Plänen in seinem Stiefel. General Arnold hingegen konnte sich bei den Briten in Sicherheit brin

Zeit mit Gott
Am 1. Oktober 1926, heute vor 100 Jahren, wurden in Berlin an mehreren Kreuzungen die ersten Verkehrsampeln in Betrieb genommen. Wie beschaulich und übersichtlich muss wohl damals der Straßenverkehr gewesen sein. Heute gibt es in Berlin weit über 8000, deutschlandweit sogar rund 131 000 Ampeln. Vielleicht zeigen solche Zahlen, wie Betriebsamkeit und Unrast im Laufe der Jahre zugenommen haben. Der

11,3 Millionen Euro verpasst!
Im Jahr 2020 passierte in Baden-Württemberg etwas fast Unglaubliches: Ein Lotto-Gewinner ließ die Drei-Jahre-Abholfrist verstreichen und verpasste den Gewinn von exakt 11.300.368 Euro. Seit der Ziehung im April 2017 war er gesucht worden, aber trotz zahlreicher Aufrufe hatte sich niemand gemeldet. Stellen Sie sich nur vor, was man mit so viel Geld alles hätte machen können! Wie bitter muss das sei

Dubai-Schokolade
Im Herbst 2024 war die Dubai-Schokolade in aller Munde. Oder auch nicht. Denn eine Tafel kostete rund 20 Euro. Und kaufen konnte man sie auch nicht so einfach. Ein Edelchocolatier bot sie in wenigen Stores in Deutschland an, und das nur in knapper Anzahl. Wer dort kein Glück hatte, konnte versuchen, im Internet eine Tafel zu erwerben. Doch hier wurden Preise bis zu 2800 Euro aufgerufen, und das fü

Der liebe Gott?
Vergleicht man den Ausdruck »Gott ist Liebe« aus dem Tagesvers mit der Überschrift dieses Textes, könnte man zu der Ansicht kommen, es handle sich in beiden Fällen um dieselbe Person. Das ist aber bei Weitem nicht so. Während »Gott ist Liebe« eine zentrale und wesentliche Eigenschaft des allmächtigen Gottes beschreibt, stellt »der liebe Gott« eine der Realität nicht entsprechende Verniedlichung da

Die engste Gasse Prags
Während eines Aufenthalts in Prag gelangten wir an eine schmale Gasse in der Nähe der berühmten Karlsbrücke. Sie bildet einen Gang zwischen zwei Häusern aus dem 16. Jahrhundert und misst an ihrer engsten Stelle nur 50 Zentimeter. Damals ließen die Bauherren zwischen allen Häusern eine Lücke frei, damit Feuer nicht direkt von einem Haus auf das andere übergreifen konnte.Aufgrund der Enge ließ die S

Jens
Als ich etwa zehn Jahre alt war, hatte ich einen Klassenkameraden – nennen wir ihn Jens. Wie das so ist, kommen Jungs in diesem Alter schon einmal auf dumme Ideen. So fingen wir in einer Pause an, uns gegenseitig anzuspucken. Irgendwann konzentrierte sich die Spuckattacke auf Jens. Ich weiß bis heute nicht, was uns damals geritten hat. Jens machte gute Miene zum bösen Spiel und schützte sich mit s

Geschmacklos
»Ein großes Lob an die Küche. Es hat fabelhaft geschmeckt!« Ein netter Restaurantabend mit Kollegen war zu Ende gegangen. In gemütlicher Gewölbekeller-Atmosphäre hatten wir ein köstliches Essen genossen. Bei perfekt gebratenem Schweinemedallion und gutem Gezapftem waren die Herausforderungen der Arbeit, über die wir gesprochen hatten, gut verdaulich geworden. Alle waren sich einig: Hier kehren wir

Überlebenschancen
Das modernste Schiff seiner Zeit, atemberaubender Luxus und eine eisige Katastrophe – der Untergang der Titanic bietet den perfekten Stoff für die große Leinwand. Auch die zu horrenden Preisen versteigerten Funde aus dem Wrack zeigen, dass die Faszination des bekannten Schiffsuntergangs bis heute ungebrochen ist. Vielleicht auch deswegen, weil uns die extremen sozialen Unterschiede erschrecken, di

Bußgeld für den Lebensretter
Ohne sein schnelles Eingreifen wäre im September 2024 eine deutsche Touristin an einem Strand in der Nähe von Venedig ertrunken. Der Bademeister erkannte die Gefahr. Ohne zu zögern, verließ er seinen Rettungsturm, sprang ins Meer und brachte die Frau an Land. Bereits kurze Zeit später erhielt der Lebensretter einen Strafzettel über 1032 Euro. Nach dem italienischen Gesetz hätte er zuerst die Notru

Ein legendärer Feuerwehrmann
Paul Neal Adair, bekannt als »Red Adair«, war ein legendärer Feuerwehrmann. Weltweit wurde er gerufen, um die unmöglichsten Öl- und Gasgroßbrände zu bekämpfen. Beispielsweise löschte er 1991 nach dem Ende des Zweiten Golfkrieges 117 brennende Ölquellen in Kuwait. Insgesamt soll er im Laufe seines Lebens mehr als 2000 Brände gelöscht haben. Dabei entwickelte er spezielle Methoden, die mit gewöhnlic

Nein, meine Söhne gebʼ ich nicht
Der bekannte deutsche Liedermacher Reinhard Mey komponierte 1986 dieses pazifistische Antikriegslied. Darin thematisiert er Kriegsdienstverweigerung und Kriegsflucht aus Sicht des Vaters, der seine Söhne nicht als Kanonenfutter geben will. »Keine Ziele und keine Ehre, keine Pflicht / sind’s wert, dafür zu töten und zu sterben«, singt Mey. »Ich lieb die beiden, das will ich euch sagen, / mehr als m

Endlich lebendig
Unter diesem Motto stand der Tag des Friedhofs 2025. Dieser Aktionstag wurde 2001 vom Bund deutscher Friedhofsgärtner ins Leben gerufen. Dabei soll die Bedeutung des Friedhofs als Ruhestätte, Ort der Trauerbewältigung, Erholungs- und Lebensraum den Menschen wieder näher gebracht werden. Auch die Tabus im Umgang mit Tod und Trauer sollen verschwinden.»Endlich lebendig«, das bringt mich ins Nachdenk

Was unbedingt geschützt werden muss
Jedes Jahr sterben Tausende Menschen durch Naturkatastrophen, Unfälle oder Krankheiten. Diese Tragödien sind erschreckend, aber oft außerhalb unserer Kontrolle. Weitaus beunruhigender ist jedoch, dass in Deutschland jährlich über 100 000 ungeborene Kinder durch Abtreibungen ihr Leben verlieren – eine »Katastrophe«, die wir als Gesellschaft verhindern könnten. Oft wird der Begriff »Schwangerschafts

Fenster ins frühe Christentum (15)
Ziel erreicht. Was wird die letzte Station Ihres Lebens sein? Für Paulus war es augenscheinlich Rom, die »ewige Stadt«. Aber auch wenn diese Stadt schon Hunderte von Jahren vor ihm und auch viele Jahre nach ihm die Weltgeschichte mitbestimmte, so war es doch noch nicht die letzte Station seiner Lebensreise. Diese war auch nicht auf der Erde, sondern im Himmel. Schon den Christen in Philippi hatte

Fenster ins frühe Christentum (14)
Die Verteidigung des Glaubens. In einem ordentlichen Rechtsstaat wie der Bundesrepublik darf man sich vor Gericht verteidigen. Dazu wird sogar ein Anwalt bereitgestellt oder kann selbst gewählt werden. Dieser sorgt ggf. dafür, dass man zu seinem Recht kommt und nicht zu Unrecht verurteilt wird. In einer Strafsache kann das den Ausschlag geben; aber auch im Rechtsstreit um ein Erbe, um Besitz oder

Fenster ins frühe Christentum (13)
Auftrag erfüllt! Während meiner Ausbildung als Lehrer ging es in allen universitären Fachbereichen, mit denen ich zu tun hatte, darum, zu lernen, wie man erworbenes Wissen weitergeben kann. Und nicht nur das. Es ging auch darum, altersbezogen von dem umfangreichen Lernstoff das auszuwählen, was wichtig und unverzichtbar war. Dazu werden Lehrpläne entwickelt, die aber von Zeit zu Zeit aufgrund des

Wer kann uns helfen?
»Gott schütze unsere Demokratie und unser Vaterland!« So beendet Markus Söder seine Rede vor dem deutschen Bundestag am 13. November 2024. Ich freue mich, dass die Existenz Gottes in Erinnerung gebracht wird. Gleichzeitig komme ich ins Nachdenken: Ist unsere Demokratie nicht unangreifbar? Ist das System der unterschiedlichen Gewalten nicht sicher, sogar vor sich selbst? Ist die Demokratie nicht di

Comeback
Am 14. September 2024 feierte ein bekannter Entertainer ein spektakuläres TV-Comeback. Nach stundenlangem Warten erschien der Star am späten Abend unter großem Spektakel auf einer mobilen Treppe, die eigens dafür konstruiert wurde. Unter tosendem Applaus schwebte die Konstruktion zu Boden – begleitet von Feuerwerk, Sound- und Nebeleffekten. Feierlich schritt der Entertainer d

Notruf in den Bergen
Am Donnerstagabend des 12. September 2024 wurden zwei Bergsteiger, eine 57-jährige Kanadierin sowie ihr 56-jähriger Lebenspartner, von einem plötzlichen Schneesturm in den Dolomiten in Südtirol überrascht, während sie zu einer Berghütte aufsteigen wollten. Etwa zwei Kilometer von der Hütte entfernt, in der Höhe von etwa 2300 Metern, setzten sie einen Notruf ab, da sie erschöpft und mittlerweile st

Zuerst Selbstschutz – oder?
Als ich mich vor zwei Jahren zum Führerschein anmelden wollte, musste ich noch eine Formalität erledigen: den Erste-Hilfe-Kurs. Ich wusste von Freunden, dass der Tag ziemlich langweilig werden würde: Puppen wiederbeleben, Theorieblätter bearbeiten, Aufmerksamkeit vorspielen – kurz gesagt: Zeit totschlagen. Doch gleich zu Beginn sagte der Trainer etwas, das mich persönlich sehr überraschte: »Wenn i

9/11
Heute vor 25 Jahren ereigneten sich die Terroranschläge auf das World Trade Center und das Pentagon. Mit welcher Kaltblütigkeit wurden ca. 3000 Menschen jäh in den Tod gerissen! Die Symbole der freien Marktwirtschaft fielen wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Auch ein Wolkenkratzer neben den Twin Towers stürzte mit ein. Für manche Menschen liest sich der offizielle Abschlussbericht der Regierung

Fenster ins frühe Christentum (12)
Von Jerusalem nach Rom. Für das Christentum sind bis heute zwei Städte von besonderer Bedeutung. Die eine – Jerusalem – war der Ausgangspunkt des Christentums, die andere – Rom – entwickelte sich als Hauptstadt des damaligen Römischen Weltreiches zu seinem wichtigsten Stützpunkt über viele Jahrhunderte hinweg. Sowohl Petrus als auch Paulus waren mit beiden Orten eng verbunden. Beide starben fast z

Fenster ins frühe Christentum (11)
Auf der Suche nach Wahrheit. Unter Wahrheit versteht man etwas, das einem Tatbestand oder richtigen Sachverhalt entspricht. Wahrheit hängt also nicht von der individuellen Wahrnehmung ab, und doch ist sie mit unserer Wahrnehmung und Erkenntnis verbunden. Da diese begrenzt ist, können wir Wahrheit nur stückweise erfassen. Aber sie völlig zu ignorieren, wäre tödlich. Das scheint auch den griechische

Fenster ins frühe Christentum (10)
Konferenzen und Konzile. Die zurzeit populärste Versammlung hochrangiger Politiker, Volksvertreter, Wissenschaftler und Sachverständiger ist wohl die Weltklimakonferenz (WCC) unter dem Dach der UN. Die erste fand 1979 in Genf statt, nachdem ein Problem ins Bewusstsein rückte, was letztlich alle Länder der Erde betrifft: die Veränderungen des Klimas, mitverursacht durch die weltweite Nutzung von Re

Shark-Skin-Technologie
Die Luftfahrtindustrie forscht seit Langem intensiv daran, den Luftwiderstand eines Flugzeugs zu verringern. Dadurch können nämlich der Treibstoffverbrauch verringert und somit die CO2-Emissionen reduziert werden. Der große Durchbruch gelang in einem Gemeinschaftsprojekt der größten deutschen Fluggesellschaft und eines Chemie-Unternehmens. Die Forschenden entwickelten eine Oberflächenstruktur für

Aufschieberitis
Kennen Sie das? Man müsste unbedingt die Steuererklärung machen oder die Garage aufräumen, ein wichtiges Gespräch führen oder einen Arzttermin vereinbaren. Aber irgendwie schiebt man diese Dinge vor sich her. »Das erledige ich morgen« – ein Ausdruck, den wohl jeder schon mal genutzt hat und bei dem mit »morgen« nicht zwingend der Folgetag gemeint ist. Manche Dinge verschiebt man eben gerne. In Deu

Kaufrausch
In der Zeit vor Weihnachten locken uns etliche Angebote der Einzelhändler und Onlineshops zum Kauf vieler schöner Dinge. Es ist ein gutes Gefühl, sich mal etwas vielleicht lang Ersehntes zu gönnen oder den Liebsten ihre Wünsche zu erfüllen. Sehr oft allerdings lässt man sich zum Kauf von Waren verleiten, die man überhaupt nicht braucht. Eine Shoppingtour oder ein temporärer Kaufrausch führt nicht

Fenster ins frühe Christentum (9)
Missionsreisen. In kaum einem Land gehen so viele Bewohner auf Reisen wie in Deutschland. Dank moderner Transportmittel wie z. B. Flugzeugen kann man innerhalb kürzester Zeit an jeden beliebigen Punkt der Erde gelangen – mal abgesehen von so unwirtlichen Regionen wie die der Arktis oder Antarktis. Der Zweck solcher Reisen ist unterschiedlich: Es gibt Forschungsreisen, Urlaubsreisen, politisch moti

Fenster ins frühe Christentum (8)
Alle Völker der Erde. Gemäß den Vereinten Nationen (UN) gibt es derzeit 195 Länder auf der Erde. Die Definition eines »Landes« basiert auf verschiedenen Faktoren, darunter Gebiet, Bevölkerung und die Existenz einer selbstverwalteten Regierung. Innerhalb eines Landes kann es allerdings viele ethnische Gruppen geben, die sich durch Kultur, Sprache und Herkunft unterscheiden. Berücksichtigt man diese

Fenster ins frühe Christentum (7)
Ein auserwähltes Werkzeug. Einer meiner Freunde ist von Beruf Werkzeugmacher. Er ist selbstständig und stellt Einzelstücke her, die auf einen ganz speziellen Gebrauch zugeschnitten sind. Dafür braucht man vor allem Kenntnisse über Rohstoffe, Materialbeschaffenheit und auch ein handwerkliches Geschick gepaart mit technischem Verständnis und Kreativität. So ein Werkzeug zu bekommen und erfolgreich e

Krieg
Krieg ist hässlich, gemein, unmenschlich, barbarisch, ungerecht. Niemand will ihn eigentlich, aber er ist immer da. Wenn nicht in Europa, dann irgendwo sonst auf der Welt. Nur jetzt haben wir ihn seit Jahren vor unserer Haustür; er dominiert unsere Nachrichten, und viele Geflüchtete finden bei uns Zuflucht. Krieg wird aber nicht nur mit Waffen geführt, sondern noch mehr mit Bildern und Worten. Die

Zum Staunen
Scheußlich, diese Fliegen! Im Mistberg geboren und voller Bakterien und Pilzsporen setzen sie sich überall hin. Da, schon wieder eine auf der Torte! Jetzt kann man noch nicht einmal die Klatsche verwenden.Doch wenn wir gerade nicht böse auf sie sind, kommen wir aus dem Staunen nicht heraus. Der Bewegungsapparat und die Reaktionsfähigkeit einer Fliege sind beeindruckend. Wenn wir sie ausmerzen woll

Plötzlich verschwunden
Da engagiert sich jemand politisch oder für die Schöpfung, kämpft vielleicht für Menschenrechte – und plötzlich ist er weg. Spurlos verschwunden! Jedes Jahr werden Zehntausende Menschen aus politischen oder wirtschaftlichen Gründen entführt oder sogar getötet. So gibt es tragische Nachrichten aus Südamerika, wenn Drogenkartelle wieder einmal Menschen auf offener Straße entführt haben. Und das nur,

Jona und die Schöpfung
Der Prophet Jona aus dem Alten Testament ist für mich ein ambivalenter Charakter. Er erhält einen konkreten Auftrag von Gott: »Geh nach Osten, nach Ninive!« (Jona 1,2). Doch was tut er? Er geht nach Westen, bucht eine »Kreuzfahrt« und haut ab. Gott ist jedoch nicht fertig mit ihm: Er befiehlt dem Wind, und die Naturelemente setzen sich gehorsam in Bewegung. Sie tun das, was Gott will. Sie wühlen d

Wein (5): Gefrorene Beeren
Stellen Sie sich vor: Sie spazieren im Winter durch die Weinhänge an der Mosel, es ist -7 °C kalt. Plötzlich stellen Sie bei einem Weinberg verwundert fest: Hier wurde noch gar nicht geerntet! Wie kann das sein? Nun, der Winzer hat diese Beeren nicht etwa vergessen. Er hat sie sogar in voller Absicht hängen lassen! Die reifen Beeren, die sonst in der warmen Sonne erstrahlen, müssen von der Kälte ü

Wein (4): 16.100 Euro für 0,375 Liter
Die international bekannteste Weinlage Deutschlands ist unzweifelhaft der Scharzhofberg in Wiltingen an der Saar. Ein Scharzhofberger Riesling ist eine echte Perle: Ein Liebhaber war unlängst bereit, für eine 0,375-Liter-Flasche Trockenbeerenauslese dieser Lage vom Winzer Egon Müller 16.100 Euro zu bezahlen, wodurch jener zum teuersten Riesling der Welt aufstieg. Die wenigen Milliliter konzentrier

Wein (3): Die Strapazen eines (Vulkan-)Winzers
Weine vom Ätna sind dank ihrer charakteristischen Aromen weltweit begehrt. Aber der Weinbau in dieser Gegend birgt auch so manche Tücken, die ein Winzer in Kauf nehmen muss. Dennoch ist Eduardo Torres Acosta, ein Spanier, extra nach Sizilien umgezogen, um das besondere Potenzial der Ätnalagen heben zu können. Er ist bereit, die besondere Mühe des Weinbaus an einem aktiven Vulkan auf sich zu nehmen

Wein (2): Gottes Fuß
An den Hängen der Saar finden sich teils sehr alte Rebstöcke, die bei fachmännischer Bewirtschaftung international beachtete Spitzenweine hervorbringen. Eine dieser extrem steilen Weinlagen (75 % Neigung!) wartet mit über 120 Jahre alten wurzelechten Rebstöcken auf. Der Spitzenwinzer Roman Niewodniczanski vom renommierten Weingut Van Volxem erklärt, dass Ende des 19. Jahrhunderts Weinbauern dieser

Wein (1): Gottes Großzügigkeit
Wer schon einmal die älteste Stadt Deutschlands – Trier – besucht hat, dem gingen sicherlich die Augen über vor lauter Schönheit der Weinberge an den Moselhängen. Deren Rieslinge sind berühmt für ihr feines Säurespiel und die Schiefermineralik. Fans aus aller Welt pilgern jährlich an die Mosel, um die Arbeit der Winzer kennenzulernen und ihre Weine zu verkosten.Doch welchen praktischen Nutzen hat

Das Ende der Sklaverei
Seit 1998 wird am 23. August der Internationale Tag der Erinnerung an den Sklavenhandel und seine Abschaffung begangen. Jahrtausendelang hat Sklaverei die Weltgeschichte begleitet. In England wurde der Sklavenhandel 1807 verboten, und 1833 stimmte das Parlament für die Abschaffung der Sklaverei. 1848 verbot Frankreich die Sklaverei in seinen Kolonien und verankerte dies auch in seiner Verfassung.

Fenster ins frühe Christentum (6)
Halsstarrig? Ein halsstarriger Mensch ist jemand, der sich gegen jegliches Angetrieben- und Geführtwerden wehrt und sich sträubend und eigensinnig verhält. Mit zunehmendem Alter können Menschen immer halsstarriger werden. Aber im Grunde ist es eine typisch menschliche Charaktereigenschaft, die aus dem Stolz und einer überzogenen Selbstüberzeugung entsteht. Es kann sich verhängnisvoll auswirken, we

Fenster ins frühe Christentum (5)
Mit Schmach und Schande davongejagt. »Schmach« und »Schande« wurden nach Beendigung des Ersten Weltkriegs zu zentralen Begriffen in den Debatten der Nationalversammlung in der Weimarer Republik. Das hing damit zusammen, wie die Sieger mit den Besiegten umgingen. So weigerten sich die Vertreter der Siegerstaaten, mündlich mit den Deutschen zu verhandeln. Im Schritttempo wurden die deutschen Vertret

Fenster ins frühe Christentum (4)
Ein Herz und eine Seele. So lautet der Titel einer deutschen Fernsehserie, die von 1973 bis 1976 in zwei Staffeln vom WDR produziert wurde. Im Vordergrund steht das Leben der kleinbürgerlichen westdeutschen Familie Tetzlaff, deren ebenso cholerisches wie reaktionäres Oberhaupt, »Ekel« Alfred, von Heinz Schubert verkörpert wird. Die Serie erreichte eine hohe Popularität und wird bis heute regelmäßi

Krank machende Gebäude
Eine amerikanische Krankenschwester berichtete von wiederkehrenden Asthmaanfällen, die sie immer überkamen, wenn sie auf einer Krankenstation arbeitete. Weitere Kollegen berichteten von einem Engegefühl in der Brust, Keuchen, juckenden Augen und laufenden Nasen.Die Sache wurde erst ernst genommen, als eine sechsjährige Patientin Fieber und eine Lungenentzündung bekam und starb. Bei der Autopsie ka

Fenster ins frühe Christentum (3)
Die Grundlage für Wachstum. In der Natur lässt sich Folgendes beobachten: Ein Samenkorn wird in fruchtbaren Boden gelegt und bewässert. Bald sprosst daraus ein Keimling hervor. Das Licht und die Wärme der Sonne sowie der Sauerstoff bewirken, dass die neue Pflanze emporwächst, ausreift, blüht und sogar Früchte und Samen trägt. Dieser Vorgang verläuft je nach Pflanzenart unterschiedlich – zum Beispi

Fenster ins frühe Christentum (2)
Die Initiative ergreifen! – Wer soll die Sache in die Hand nehmen? Das ist immer die Frage, wenn es darum geht, etwas in Gang zu setzen, das jeder als notwendig erkannt hat. Man braucht jemanden, der die Initiative ergreift, Maßnahmen einleitet, andere zum Mitmachen motiviert und die Möglichkeiten und Mittel dazu aufzeigt. Wenn sich so jemand nicht findet, verläuft die Sache schon bald wieder im S

Fenster ins frühe Christentum (1)
Zeugen gesucht! In der Tageszeitung begegnen mir immer häufiger Meldungen, in denen Zeugen aufgerufen werden, sich an die Polizei zu wenden, z. B. bei Vandalismus, Unfallflucht oder nächtlichem Diebstahl. Um den oder die Täter ausfindig zu machen und zur Rechenschaft zu ziehen, sind Zeugen sehr wichtig. Leider gibt es oft keine, oder sie wollen nicht an der Klärung einer Straftat bzw. einer Ordnun

Besuch im Seniorenheim
Neulich besuchte ich eine liebe, ältere Dame im Seniorenheim. Während wir durch den Garten spazierten, fiel mein Blick auf ein Gedicht Gerhard Tersteegens, das mitten in einem Blumenbeet auf einem Schild prangte: »Ein Tag, der sagt dem andern, / mein Leben sei ein Wandern / zur großen Ewigkeit. / O Ewigkeit, so schöne, / mein Herz an dich gewöhne, / mein Heim ist nicht von dieser Zeit.«Für einen g

Planung, Beratung, Projekte
Ein begeisterungsfähiger Kollege schwärmte von einer gerade eben eröffneten Geschäfts-Passage, wie toll diese gelungen sei: »Genau so muss man es machen, dann wird die Passage ein Erfolg.« Tatsächlich hatte man einen cleveren Mix aus Branchen als Mieter gefunden: Glaserei, Kunstmaler, Spielwaren, Chocolaterie, kleine Food-Läden, besondere Boutiquen. Man war in die Grundstückstiefe gegangen und hat

Todbringende Hände
Der junge Arzt Ignaz Semmelweis war verzweifelt. Warum starben so viele Mütter in seiner Geburtsklinik am Kindbettfieber? Täglich obduzierte er erst die Verstorbenen des Vortags und half danach bei Entbindungen. Dabei beobachtete er ein rätselhaftes Phänomen: Frauen, die ausschließlich von Hebammen entbunden wurden, erging es statistisch besser als jenen, die von Ärzten betreut wurden.Eines Tages

Time to be real
Die Social-Media-App BeReal möchte ihre User dazu herausfordern, authentische Bilder zu posten, ohne diese vorher genau auszuwählen und mit Filtern zu bearbeiten. Deshalb bekommen die User einmal am Tag zu wechselnden Zeiten eine Nachricht mit dem Inhalt »Time to BeReal«: Danach haben sie zwei Minuten Zeit, ein Foto von sich zu machen, genau dort, wo sie gerade sind. So soll bei BeReal nicht nur d

Zum Arzt
Ich kenne eine alte Dame, die während einer Urlaubsreise stürzte. Dabei brach sie sich den Arm, und zwar so, dass der Unterarm schräg vom Rest abstand. Ihre Reaktion: »So kann man doch nicht zum Arzt gehen, wie sieht das denn aus!« Und kurzerhand – mit einem heftigen Ruck – brachte sie den gebrochenen Teil wieder in die richtige Position, und ging erst dann zum Arzt.Diese (nicht nachahmenswerte!)

Kurzlebigkeit von Olympia-Medaillen
Nach den Olympischen Sommerspielen von Paris 2024 sorgte die Vergänglichkeit der Medaillen für Beschwerden. Mehr als 100 Gewinner schickten ihre Medaillen zurück, weil die Oberfläche des Edelmetalls abblätterte. Der renommierte Juwelier Chaumet hatte ein Design kreiert, bei dem in den Medaillen Eisenstücke des Eiffelturms eingearbeitet wurden. Das Metall stammte aus Teilen, die bei Renovierungsarb

Einfach loslassen?
Am Freitag, den 09. August 2024, gewann die 25-jährige Yemisi (Yemi) Magdalena Ogunleye bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris für Deutschland die Goldmedaille im Kugelstoßen. Dabei waren die Bedingungen nicht gerade günstig gewesen. Es regnete, und Yemi stürzte beim ersten Kugelstoß-Versuch aufs Knie. Vor dem letzten Versuch, bei dem sie exakt 20,00 Meter erzielte und somit ihre Konkurrentin,

Fahren ohne Fahrschein
Meine damals neunjährige Tochter und ich waren mit dem Zug unterwegs. Wir kauften morgens Tickets und fuhren jeweils eine Strecke von über einer Stunde hin und zurück. Als wir am Abend schließlich wieder an unserem Bahnhof ankamen, sagte sie ganz enttäuscht zu mir: »Papa, wir haben die Tickets umsonst gekauft! Wir wurden auf dem Hin- und Rückweg gar nicht kontrolliert.«Klingt eigentlich ganz logis

Gnade vor Recht
Bestimmt kennen Sie die Redewendung »Gnade vor Recht ergehen lassen«. Es bedeutet so viel wie »mit jemandem Nachsicht haben, der etwas Unrechtes getan hat, und ihn nicht bestrafen, wie er es eigentlich verdient hätte«. Nehmen wir einmal an, mein Sohn schießt beim Fußballspielen das Garagenfenster des Nachbarn kaputt. Doch als ich es bezahlen will, lehnt der Nachbar freundlich lächelnd ab. Er lässt

Gibt es ein Happy End?
In unserem Leben dreht sich vieles ums »Happy«-Sein: Happy Birthday, Happy Hour, Happy New Year, happy Meal, happy fit usw. Bücher rund ums Glücklichsein sind auf den Bestsellerlisten. Alles und alle sollen glücklich sein. Die Frage bleibt allerdings: Wie fange ich das Glück ein, das so schnell wieder verschwindet? In einem österreichischen Lied heißt es: »s’Glück ist ein Vogerl, gar lieb aber sch

Licht am Ende des Tunnels
Am 5. August 2010 ereignete sich in Chile ein tragisches Unglück, bei dem 33 Bergleute in 700 Metern Tiefe eingeschlossen wurden. In der Hoffnung, Überlebende zu finden, wurden mehrere Rettungsbohrungen angesetzt. Gab es Lebenszeichen aus einem der eingerichteten Schutzräume? Nach fünf Tagen war es so weit: Klopfzeichen auf das Bohrgestänge zeigten an, dass da unten tatsächlich Menschen auf Rettun
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Wohnsinnig vernetzt

5 Minuten Märchen - Josephine die kleine Maus - kurze Hörspiele für kleine Abenteurer

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Klassik für Klugscheisser

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Zum Goldenen Bock - Zwei Freunde, viele Autos

Apokalypse & Filterkaffee - Presseklub mit Markus Feldenkirchen