
SWR Umweltnews
Der SWR Umweltnews Podcast informiert über aktuelle Umweltthemen aus Politik und Wissenschaft. Die Episoden behandeln unter anderem Klimawandel, Artenschutz und nachhaltige Entwicklung. Experten und Journalisten liefern Hintergrundberichte und Analysen. Der Podcast richtet sich an Hörer, die sich für Umweltfragen interessieren.
Folgen

Singapur/Johnston/0049 Korritagebuch/Mit Luftfilter und Masken gegen den Haze
Mal gelb-braun, dann wieder neblig-grau - so liegt der Smog seit Wochen über Singapur. Grund sind die verheerenden Wald- und Torfbrände, die schon seit Juli auf den indonesischen Inseln Kalimantan und Sumatra wüten. ARD-Korrespondentin Jennifer Johnston berichtet, wie sie ihren Alltag momentan dem Haze anpasst

Stinkwanzen - Ungebetene Gäste in unseren Wohnungen
Auf der Sympathie-Skala stehen Stinkwanzen bei den Allermeisten von uns ganz weit unten. Warum sie zu uns in die Wohnräume kommen und wie wir sie wieder loswerden, weiß Dominik Bartoschek

Neuer Atom-Report: Rekord beim Strom, aber kein Comeback
Atomkraft - sie soll das Klima retten, neue Mini-Reaktoren sollen alles billiger und schneller machen. Aber wie steht es wirklich um die Atomkraft? Katha Jansen über den neuen World Nuclear Industry Status Report, eine weltweite Bestandsaufnahme der Atomindustrie

Angst vor Dürre, Hitze und Überschwemmung: Was bedeutet der „Super El Nino“ für das südliche Afrika und Indonesien?
Der erwartete ungewöhnlich starke El Nino wird viele Länder im Süden des afrikanischen Kontinents und in Indonesien vor große Herausfordungen stellen. Stephan Ueberbach und Jennifer Johnston über die Folgen, die teilweise jetzt schon unmittelbar zu spüren sind

Zu wenig Klimaschutz: Experten üben Kritik an Klimapolitik in Baden-Württemberg
Der Klima-Sachverständigenrat hat dem Land Baden-Württemberg auch heute wieder bescheinigt, beim Klimaschutz überhaupt nicht auf Kurs zu sein. Über die Kritik der Fachleute berichtet Susanne Henn aus der SWR-Redaktion Umwelt und Klima

Kann Olivin das Bauen mit Beton klimafreundlich machen?
Um Zement herzustellen, muss man riesige Mengen CO2 freisetzen. Clemens Haug hat ein Start-up in einem Vorort von Leipzig besucht, das eine Alternative zum Zement entwickelt hat. Oliment soll nahezu klimaneutral sein

Pflanzenvielfalt als Puffer gegen die Klimaerwärmung
Wenn weniger Pflanzenarten auf Wiesen und Weiden weltweit wachsen, dann speichern diese weniger CO2. Janina Schreiber über eine Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), die zu diesem Schluss kommt

WWF-Bericht: Krokodil & Flusspferd unter Druck - Wildtierbestände schrumpfen
Dem Bericht zufolge nehmen viele Wildtierbestände der Erde weiterhin dramatisch ab. Von 1970 bis 2022 seien die darin erfassten Wirbeltierpopulationen im Durchschnitt um 73 % geschrumpft. Doch es gibt auch postivie Nachrichten, berichtet Janina Schreiber

Zu lasch? Urteil zum deutschen Luftreinhalteprogramm
In Deutschland gibt’s Streit um saubere Luft! Mit dem nationalen Luftreinhalteprogramm soll unsere Luft besser werden. Aber kann das Programm das leisten? Darüber streiten die Deutsche Umwelthilfe und die Bundesregierung vor Gericht. Ob nachgebessert werden muss, entscheidet heute das Bundesverwaltungsgericht. Fragen an Katha Jansen SWR Redaktion Umwelt und Klima:

Unterschätzt - Bestäuber sind viel wichtiger für die Landwirtschaft als angenommen
Der Beitrag von Bienen, Hummeln und anderer Bestäuber ist für die Landwirtschaft viel wichtiger als bisher angenommen - nicht nur für gute Ernteergebnisse. Das belegt, so Martin Thiel, eine Studie der Universität Hohenheim.

Singapur/ Bahrdt/ Australien Klimafood für Kühe/ BmE
In Australien ist Rinderzucht ein großer Wirtschaftszweig. Das Problem: Rinder stoßen beim Rülpsen das klimaschädliche Treibhausgas Methan aus. Doch für dieses Problem ist eine Lösung in Sicht. Forscher haben herausgefunden, dass eine bestimmte Meeresalge im Futter den Methanausstoß bei Rindern senken kann. Und die findet man auch vor der Küste Tasmaniens, der großen Insel im Süden des Kontinents.

Fahrplan für den Ausstieg aus Öl, Gas und Kohle - PreCop gestartet
Wie könnte ein Fahrplan für die Abkehr von Kohle, Öl und Gas aussehen? Unter anderem darum geht es auf der Vorbereitungskonferenz im Südpazifik. Auf der vergangenen Weltklimakonferenz in Brasilien hatten sich die Länder darauf nicht einigen können. Deshalb, so Janina Schreiber, steht es wieder auf der Agenda:

Dramatischer Gletscherschwund - auch am Aletsch
Über Jahrtausende haben die Gletscher die Gipfel der Schweizer Alpen geprägt - und damit auch unser Bild von den Bergen. Die Frage ist nur: Wie lange noch? Das Gletscher-Messnetz GLAMOS hat diese Woche aktuelle Zahlen vorgelegt. Danach haben die Schweizer Gletscher in diesem Jahr mehr als fünf Prozent ihres Volumens verloren. Von der großen Schmelze betroffen ist auch der mit Abstand größte Gletsc

EU-Klimadienst: Sommer 2026 brachte Rekord-Hitzestress
Laut Analyse des EU-Klimadienstes Copernicus war mehr als die Hälfte des europäischen Kontinents in diesem Sommer sehr starkem “Hitzestress" ausgesetzt. Aus Brüssel berichtet dazu Kathrin Schmid.

Deutschlandticket wird teurer - Verkehrswende ausgebremst
Seit dieser Woche ist klar: Das Deutschlandticket wird ab Januar nochmal teurer – rund 67 Euro im Monat wird es dann kosten. Gestartet ist es mal bei 49 Euro. Ein Ticket für die breite Bevölkerung, deutschlandweit Bahnfahren, günstiger als viele Monatskarten: ein echter Motor für die Verkehrswende. Doch wer dieses Ticket immer teurer macht, tritt auf die Bremse, kommentiert Katha Jansen aus der AR

Heiz-Saison beginnt - Wo steht Deutschland bei der Wärmewende?
Wer’s jetzt im Herbst auch abends auf dem Sofa noch kuschlig warm haben möchte, muss vielleicht schon die Heizung anstellen. Die meisten Heizungen werden bei uns immer noch mit fossilem Gas oder Öl betrieben und heizen damit auch das Klima auf – besonders, wenn die Häuser auch noch schlecht gedämmt sind. Das muss sich ändern – schließlich soll Deutschland bis 2045 klimaneutral werden. Dafür brauch

Kaum Regen in Sicht - Die Dürre im Südwesten geht weiter
Schon der Sommer war im Südwesten viel zu trocken. Und jetzt zeigt die September-Bilanz des Deutschen Wetterdienstes: Die Dürre geht weiter, es regnet einfach viel zu wenig. Was ein trockener Herbst für Natur und Landwirtschaft bedeutet, dazu Dominik Bartoschek aus der SWR Redaktion Umwelt und Klima.

September 2026 - Zu warm, zu trocken, zu sonnig
Wärmer, trockener und sonniger als im langjährigen Durchschnitt – nach dem Hitzesommer war das Wetter auch im September in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg wieder außergewöhnlich. Das zeigt die Monatsbilanz des Deutschen Wetterdienstes. Dominik Bartoschek berichtet.

Niedrigwasser am Rhein - traurige Rekorde und keine guten Aussichten
Schon den ganzen Sommer über herrscht am Rhein extremes Niedrigwasser. Und an diesem Wochenende hat sich die Situation noch weiter verschärft. Am Pegel Kaub gab es sogar einen neuen Negativ-Rekord. Und die Aussichten verheißen keine Besserung, berichtet Dominik Bartoschek aus der SWR-Umweltredaktion.

Dürre in Simbabwe
Im Süden Simbabwes sind Rekordhitze und lange Trockenperioden längst Alltag. Stephan Ueberbach hat Kleinbauern, Hilfsorganisationen und Naturschützer getroffen, die sich mit Biogasanlagen, Solarpumpen, Bewässerung und neuen Futterpflanzen gegen die Folgen des Klimawandels wappnen

Wenn die Alpen bröckeln
Felsstürze an der Zugspitze, Sperrungen am Mont Blanc und Warnungen am Matterhorn: In den Alpen wird das Gestein zunehmend instabil. Kristin Kielon aus der ARD-Klimaredaktion erklärt, welche Rolle der Klimawandel dabei spielt – und wie der Bergsport mit der wachsenden Gefahr umgehen kann

Rhein erreicht historischen Tiefstand
Nach Monaten mit wenig Regen führt der Rhein erneut extrem wenig Wasser. Katharina Wilhelm über die Ursachen und die Rolle der Klimaerwärmung

Batman ist Europäer: Woher die Fledermäuse kommen
Fledermäuse gehören zu den faszinierendsten Säugetieren – doch ihre evolutionäre Herkunft war lange ungeklärt. Eine internationale Studie zeichnet ihre Entwicklungsgeschichte nun so umfassend nach wie nie zuvor. Florian Zinner aus der ARD-Wissenschaftsredaktion erklärt, was die Forschenden herausgefunden haben

Wie nachhaltig kann Olympia sein?
Neue Sportstätten, versiegelte Flächen, Flugreisen und die Versorgung von Tausenden Menschen: Olympische Spiele verursachen erhebliche Umweltbelastungen. Magdalena Schmude schaut darauf, wie nachhaltig ein solches Mega-Event organisiert werden kann – und was eine deutsche Gastgeberstadt von früheren Olympischen Spielen lernen könnte

Drohnenaussaat – Hilfe gegen Trockenheit?
Die Vegetationsperiode hat sich seit 1961 um 26 Tage verlängert. Landwirte spüren das längst versuchen darauf zu reagieren. Martin Thiel über ein Beispiel von der Schwäbischen Alb, das exemplarisch für ganz viele ist.

Weniger Blitze im Südwesten
Im Südwesten hat es in diesem Jahr deutlich weniger geblitzt als im langjährigen Durchschnitt. Das zeigen aktuelle Zahlen des Münchner Blitzortungsunternehmens Nowcast für Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Sabine Stöhr berichtet.

Neue Attributionsstudie: Emissionen heizen Europa auf
Mithilfe von künstlicher Intelligenz zeigen Forschende, dass die Treibhausgase der vergangenen zehn Jahre Europas jüngste Hitzewellen messbar verschärft haben. Janina Schreiber über die Studie, die im Fachblatt „Geophysical Research Letters“ veröffentlicht wurde

Planetary Health Check: Wie geht es dem Planeten Erde?
Schwindende Artenvielfalt, versauerte Ozeane und ausgelaugte Böden machen dem Planeten Erde zu schaffen. Der Planetary Health Check wird jährlich von Wissenschaftlern am renommierten Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung erstellt. Die Forschenden sagen: die Lage ist kritisch - aber nicht aussichtslos. Jan Kerckhoff berichtet

Trotz Hitze und Trockenheit: Gute Ernte für Obstbauern im Südwesten
Vor allem milde Temperaturen im Frühjahr und weniger Frostschäden haben vor allem für eine starke Kirsch- und Birnenernte gesorgt. Sabine Stöhr hat die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes

Indonesien: Trotz wochenlanger Löscharbeiten – verheerende Waldbrände lodern weiter
Als Ursache der Brände vermuten die Behörden außer Kontrolle geratene Brandrodungen. Insbesondere die Schwelbrände im Torfboden seien schwer zu löschen. Wegen der Feuer sind auch die Luftwerte in den Nachbarstaaten Malaysia und Singapur schlecht, berichtet Florian Bahrdt

Energiefresser Rechenzentrum - Geht das auch klimafreundlich?
Rechenzentren brauchen viel Strom. Und Deutschland will gleichzeitig klimaneutral werden? Woher soll also der zusätzliche Strom kommen und wie kann er klimafreundlich erzeugt werden? Petra Boberg ist diesen Fragen nachgegangen

Kürbisse - sichere Bank im Klimawandel
Der Landwirtschaft hat der Sommer mit großer Hitze und wenig Regen zu schaffen gemacht. Jetzt ist die Hitze vorbei, der Herbst steht in den Startlöchern und Kürbisse werden geerntet. Wie die Kürbisse mit den Herausforderungen in diesem Jahr umgehen konnten, hat Margareta Holzreiter bei einem Kürbishof in Marbach Rielingshausen gefragt

Rechenzentren: Heizen mit Daten
Rechenzentren, die unsere Suchmaschinen füttern, unsere Bilder speichern und dafür sorgen, dass wir jeden Abend Filme streamen können, sind Stromfresser und produzieren große Mengen Abwärme. Deshalb führt an der Nutzung der Abwärme kein Weg vorbei. Kristin Kielon hat nachgefragt, wie groß ist das Potential ist und wo es Probleme gibt

Wie der Klimawandel die Alpen für uns gefährlicher macht
Joanna Thurow war unterwegs in den Stubaier Alpen. Zunehmend auftauender Permafrost und erhöhter Steinschlag verändern den Bergsport und bringen neue Gefahren, die es so früher in den Bergen nicht gab

Klospülung - Das Potenzial von Abwasser
Jeder geht aufs Klo. Doch was wir die Toilette hinunterspülen, ist viel zu wertvoll, um es einfach als Abfall zu sehen. Denn in unserem Abwasser stecken Energie und Rohstoffe. Kläranlagen könnten künftig nicht nur Wasser reinigen, sondern auch Strom, Wärme und wertvolle Nährstoffe zurückgewinnen, berichtet Katja Evers

Ölteppiche in der Straße von Hormus: Krieg belastet zunehemend Umwelt
Rund um die Meerenge von Hormus gibt es laut Greenpeace mehrere Ölteppiche, offenbar durch ausgelaufenes Öl von beschossenen Tankern. Viele Schutzgebiete seien an der iranischen und der omanischen Küste akut bedroht. Nina Amin mit den Hintergründen

Nach der Sturzflut in Tibet und Nepal: Detailanalyse der Ursachen
Frank Bäumer über eine neue Analyse, die zeigt, dass der Klimawandel einen weit größeren Anteil an der Flut-Katastrophe hatte als zunächst vermutet. Ein dabei entdecktes, kaum bekanntes Phänomen könnte auch in den Alpen relevant sein

Hitze, Dürre und Starkregen: Die Wasserressourcen auf der Welt werden immer knapper
Die weltweite Wasserkrise verschärft sich, der Wasserkreislauf ist aus dem Tritt geraten. Wie es weltweit um unsere Wasserressourcen steht und welche Entwicklungen sich abzeichnen, zeigt der aktuelle Bericht der Weltorganisation für Meteorologie WMO über globale Wasserressourcen. Sandra Biegger mit den Hintergründen

Langsam, aber messbar: Die Ozonschicht erholt sich
Das zeigt der Ozonbericht 2025 der Weltorganisation für Meteorologie WMO in Genf. Dem Bericht zufolge ist die Ozonschicht seit dem Jahr 2000 nachweislich gewachsen. Trotzdem hat die Belastung mit UV-Strahlen zugenommen. Warum das so ist, erklärt Margareta Holzreiter

Schwerer Rückschlag für den Klimaschutz: USA heben Emissionsgrenzen für Kraftwerke auf
Die US-Regierung baut den Klimaschutz weiter ab: Aktuell hebt die Umweltbehörde EPA einen Großteil der Klimavorgaben für Kohle- und Gaskraftwerke auf. Ursprünglich sollten vor allem Kohlekraftwerke ihren Treibhausgasausstoß drastisch senken – oder bis 2039 vom Netz gehen. Welche Folgen das für den Klimaschutz hat, erklärt Sabine Stöhr

Extreme Niederschläge machen Schokolade teuer und knapp
Nicht nur Dürre, auch extreme Niederschläge sind ein Problem für den Kakao-Anbau. Das zeigen Untersuchungen eines internationalen Forschungsteams. Florian Zinner mit den Einzelheiten

Klimafreundliches Methanol für Schiffe und Flugzeuge
Autos, Flugzeuge und Schiffe stoßen jede Menge klimaschädliches CO2 aus. Bei Autos kann man ziemlich leicht auf E-Motoren umsteigen, bei großen Transportmitteln wird es komplizierter. Grünes Methanol könnte ein entscheidendes Puzzleteil sein, wenn es darum geht, auch Schiffe und Flugzeuge klimafreundlicher zu machen (Katha Jansen)

Bundesweite Aktionen: Heute beginnt die Woche der Klimaanpassung
Hitzewellen, Trockenheit, Starkregen – mit dem Klimawandel häufen sich die Extreme. Der Sommer hat es wieder deutlich gemacht: die Klimakrise ist längst Realität. Die Woche der Klimaanpassung vom 14. bis 20. September soll zeigen, wie Klima-Anpassung in Deutschland funktionieren könnte. Stefanie Peyk mit den Hintergründen

Nach der Sturzflut im Himalaya- Sind solche Katastrophen auch in den Alpen möglich?
Fast 1400 Tote und über 5000 Vermisste – das ist die bisherige Bilanz der verheerenden Sturzflut in Nepal und Tibet vom 26. August. Als eine der Hauptursachen gilt ein Fels- und Gletscherabbruch infolge der klimawandelbedingten Erderwärmung. Ist ein vergleichbares Ereignis auch bei uns in den Alpen möglich? Frank Bäumer hat nachgefragt

Wer bekommt die Biomasse?
Aus Pflanzen, Gülle oder Reststoffen entsteht Biogas – eine erneuerbare Energiequelle, die im klimaneutralen Energiesystem der Zukunft sehr begehrt sein dürfte. Welche Rolle soll Biogas künftig spielen? Diese Frage stand bei der Jahrestagung des Deutschen Biomasseforschungszentrums in Leipzig auf der Agenda. Kristin Kielon hat vor Ort nachgefragt

Heißer Sex – Wie der Klimawandel die Fortpflanzung beeinflusst
Gibt es Zusammenhänge zwischen Temperatur und Fortpflanzung bei Tieren und Pflanzen? Beeinflusst der Klimawandel beim Menschen Phänomene rund um den Sex? Stephan Hübner über die neue Diese und andere Fragen stellt auch die neue Klima-Doku „Wie extrem wird das Wetter, Sven Plöger?“

RhineCleanUp – Müll sammeln entlang des Rheins
Am zweiten Samstag im September sind viele Menschen entlang des Rheins unterwegs, um Müll zu sammeln. „RhineCleanUp“ nennt sich diese Aktion. Die freiwilligen Müllsammler wollen nicht nur dafür sorgen, dass die Umwelt sauberer wird, sondern auch verhindern, dass immer mehr Müll über die Flüsse in die Meere gespült wird, weiß Dominik Bartoschek

Naturkatastrophe oder Panikmache? Gift-Fund im Böhmerwald
In Tschechien sind auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz nahe der Grenze im Böhmerwald Fässer mit giftigen Chemikalien gefunden worden. Der tschechische Umweltminister warnte vor einer Naturkatastrophe, die Opposition spricht von Panikmache. Marianne Allweiss mit den Hintergründen

Licht aus ab 22 Uhr - Heute ist Earth Night
Die „Earth Night“ soll darauf aufmerksam machen, dass helle Nächte vielen Lebewesen schaden – zum Beispiel Insekten, Fledermäusen oder Hamstern. Margareta Holzreiter über die Aktion der Organisation „Paten der Nacht“ gegen Lichtverschmutzung

UNICEF Analyse: Klimakrise unterbricht Schulunterricht für Millionen Kinder
Im vergangenen Jahr ist der Unterricht von weltweit mehr als 171 Millionen Schülerinnen und Schülern durch Extremwetter wie Stürme, Überschwemmungen und Hitzewellen unterbrochen worden. Katharina Wilhelm über eine neue Analyse des Kinderhilfswerks UNICEF

EU-Klimadienst: August bringt Temperaturrekorde
Der August 2026 war weltweit der wärmste Monat, der jemals gemessen wurde – gleichauf mit dem Juli 2023. Das zeigen die aktuellen Daten des europäischen Klimadienstes Copernicus, berichtet Kathrin Schmid

Ist mehr Geflügelproduktion in Deutschland sinnvoll?
Fleisch von Huhn und Hahn ist billig, eiweißreich und verursacht deutlich weniger Treibhausgase als Rind. Eine neue Studie rechnet mit wachsender Nachfrage – und fordert deshalb mehr Produktion in Deutschland. Ist das leistbar? Und sind mehr Hühner wirklich gut für’s Klima? Sabine Stöhr hat nachgefragt

Ein Jahr Mega-Staudamm in Äthiopien
Die Eröffnung des Staudamms vor einem Jahr war ein Spektakel, mittlerweile produziert er etwa die Hälfte des Stroms in Äthiopien. Das Land verkauft auch mehr Elektrizität in Nachbarländer und wird damit immer mehr zu einem Energie-Hub in Ostafrika. Karin Bensch über die Pläne Äthiopiens, drei neue Wasserkraftwerke zu bauen

Das Potenzial flexibler Stromnutzung: Wie kann man davon profitieren?
Der Anteil Erneuerbarer Energien an unserer Stromerzeugung hat im ersten Halbjahr einen neuen Höchststand erreicht. Das verändert unser Stromnetz, weil die Erzeugung von Solar- und Windstrom schwankend ist. Wenn es darum geht, unseren Stromverbrauch an diese Schwankungen anzupassen, sprechen Fachleute von Strom-Flexibilität. Margareta Holzreiter weiß, was das genau bedeutet

Wahl zum Vogel des Jahres 2027 startet
Heute startet die Online-Wahl zum Vogel des Jahres 2027. Jeder kann mitmachen. Zur Wahl stehen Wasseramsel, Mehlschwalbe, Trauerschnäpper, Kolkrabe und Kranich. Abgestimmt werden kann bis zum 15. Oktober unter www.vogeldesjahres.de. Sefanie Peyk stellt die Kandidaten vor

Hitzesommer 2026: Nord- und Ostsee deutlich zu warm
Die Wassertemperaturen in der Nord- und Ostsee lagen im Sommer 2026 deutlich über dem langjährigen Mittel. Das zeigen Messungen des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie. Dadurch könnten sich Lebensräume verändern - kälteliebende Arten wandern ab, nicht-einheimische Arten breiten sich aus (Dominik Bartoschek)

Klimaschutz: Was es braucht, damit er Spaß macht
Mit Blick auf den Hitzesommer 2026 stellt sich die Frage: Wer muss denn eigentlich mal langsam ins Tun kommen? Ist es die Bundesregierung? Oder doch jeder einzelne? Florian Zinner über einen Fußballverein in Mecklenburg-Vorpommern, der nicht nur Gutes für Klima und Umwelt tut – sondern auch für sich selbst

Mülltrennung Schweden: Die Tetrapak-Falle
In Schweden kann selbst ein einfacher Milchkarton zur Herausforderung bei der Mülltrennung werden. ARD-Korrespondentin Jana Sinram lebt seit einem Jahr in Stockholm und hat gelernt: Schwedische Mülltrennung im allgemeinen und Tetrapaks im Besonderen sind eine Wissenschaft für sich

Saatgut gegen den Hunger - Der Kampf um die Landwirtschaft in Gaza
Inmitten der Krise im Gazastreifen versuchen Landwirte, sich ein Stück Unabhängigkeit zurückzuholen – mit den eigenen Wurzeln, im wahrsten Sinne des Wortes. Julio Segador hat in Farmer in Deir al-Balah besucht, die eine zerstörte Samenbank wieder aufbauen, um einheimische, resistente Nutzpflanzen zu retten

Kommt die Flut zurück? Brasiliens Sorge vor dem Super El Nino
Meteorologen sagen einen Super-El-Nino voraus, der Südamerika in den nächsten Monaten treffen könnte. Schon in der ersten Jahreshälfte wurde der Süden Brasilien von Stürmen und heftigen Niederschlägen getroffen. Viele Menschen wurden obdachlos, und die Investitionen der Regierung kommen längst nicht überall an. Anne Herrberg berichtet

Nach der Sturzflut: Nepal fordert Entschädigung von Industrienationen
Nepal macht die Klimakrise für die Katastrophe verantwortlich. Weil der Staat selbst nur wenige Treibhausgase ausstößt, will das Land, dass die Hauptverursacher der Klimakrise für die Schäden aufkommen. Anja Lordieck hat nachgefragt, ob Nepal sich eine Entschädigung einklagen könnte

Erfolgsgeschichte: Das Bio-Siegel wird 25 Jahre alt
Fast alle haben es schon mal gesehen: Das deutsche staatliche Bio-Siegel für Lebensmittel. Das soll zeigen: Hier ist Bio drin – garantiert. Am 05.09.2026 wird das Label 25 Jahre alt. Stefanie Peyk blickt zurück auf eine Erfolgsgeschichte

DUH-Studie: Milliarden-Schäden durch neue Gaskraftwerke möglich
Die von der Regierung geplanten Gaskraftwerke könnten Millionen von Treibhausgasen ausstoßen und damit Klimaschäden von bis zu 127 Milliarden Euro verursachen. Janina Schreiber zu den Ergebnissen einer Studie des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag der Deutschen Umwelthilfe (DUH)

Weniger Regen durch Windräder?
Windparks auf dem offnenen Meer sind ein zentraler Baustein unserer Energiewende - schon jetzt drehen sich vor den deutschen Küsten mehr als 1.700 Windräder, weitere werden folgen. Da gehört es dazu, dass neben den ersichtlichen Vorteilen von Windrädern für unsere Energiegewinnung auch deren mögliche Nachteile debattiert werden. Allerdings wird die Windkraft wie kaum ein anderes Thema zum Ziel für

Deutscher Umweltpreis - Juristin Verheyen wird ausgezeichnet
Der Streit um besseren Klimaschutz wird auch vor Gericht ausgetragen. Und wenn beispielsweise Umweltverbände klagen wollen, dann ist es nicht ausgeschlossen, dass sie Roda Verheyen kontaktieren, Rechtsanwältin und Mitglied des Hamburgischen Verfassungsgerichts – und Expertin in Sachen Gerichtsverfahren zum Klimawandel. Jetzt erhält Verheyen den Deutschen Umweltpreis, neben einem weiteren Preisträg

Dürren und Überschwemmungen - Wie sich El Nino entwickelt
Was viele Meteorologen befürchtet haben, gilt nun als sicher: In diesem Herbst und Winter wird es laut einem Update der World Meteorological Organisation, das heute in Genf bekannt gegeben wurde, ein extrem starkes El Niño-Phänomen geben. Vermutlich wird es sogar der stärkste jemals gemessene El Niño. Über mögliche Folgen berichtet Frank Bäumer.

Wie die Verteilnetze fit für die Energiewende werden
Wenn an sonnigen Tagen viele Strom aus Solaranlagen erzeugt wird, können die regionalen Verteilnetze an ihre Grenzen kommen. Aber warum eigentlich? Und was muss passieren, damit unser Netz fit wird für eine Zukunft mit vielen dezentralen Energie-Erzeugern? Kristin Kielon aus der ARD-Klimaredaktion mit Antworten

Klima-NGOs scheitern mit Klage vor Europäischem Gericht
Vor dem Gericht der Europäischen Union sind zwei Umweltorganisationen mit einer Klimaklage gegen die EU-Kommission gescheitert. Die Organisationen wollten erreichen, dass die Kommission ihre Vorgaben zum Treibhausgasausstoß überprüft, die erlaubten Emissionsmengen senkt und den Mitgliedstaaten strengere Klimaziele vorgibt. Sabine Stöhr berichtet.

Veröffentlichung zur E-Mobilität der TU München - Wenig Neues, aber große Debatte
Ein sogenanntes White Paper der Technischen Universität München sorgt derzeit für eine heftige Debatte über Elektroautos und das Verbrenner-Aus. Dabei zeigt die Untersuchung selbst vor allem eines: E-Autos sind nicht klimaneutral, haben aber trotzdem die deutlich bessere Klimabilanz als Verbrenner. Gerald Perschke aus der ARD Klimaredaktion berichtet

Viele Menschen spüren laut Umfrage Auswirkungen der Hitze und fordern mehr Klimaschutz
Vier von fünf Deutschen haben in diesem Sommer die Folgen der Hitze selbst zu spüren bekommen. Eine Mehrheit erwartet mehr Einsatz von der Bundesregierung. Das zeigt eine repräsentative Online-Umfrage im Auftrag der Stiftung "Gesunde Erde – Gesunde Menschen". Aus der ARD Klimaredaktion berichtet Stefanie Peyk.

Ein Sommer der Rekorde - der Deutsche Wetterdienst zieht Bilanz
Dieser Sommer war extrem - Temperaturen von über 40 Grad, Dürre, ausgetrocknete Flüsse und Waldbrände. Heute nun hat der Deutsche Wetterbilanz seine Sommerbilanz gezogen, und die Statistik bestätigt, was Viele von uns so erlebt haben: Es war ein Rekordsommer. Katharina Wilhelm aus der ARD-Klimaredaktion berichtet.

Wie die Müllstadt in Kairo vom Iran-Krieg profitiert
In Kairo gibt es ganze Stadtviertel, deren Bewohner davon leben, Müll zu sammeln und zu verkaufen. Der Iran-Krieg hat jetzt dafür gesorgt, dass manche dieser Müll-Geschäfte besser laufen als zuvor, berichtet Paul Jens.

Peru: Die Hüterinnen des Sees - Titicaca-See hat nun Rechte
Der Titicaca-See droht zur Kloake zu werden. Die Flüsse, die in den See münden, sind mit Schwermetallen belastet. Anne Herrberg hat Frauen besucht, die für den Schutz des Sees eintreten. Dank ihres Engagements wurde der Titicaca-See als Rechtssubjekt anerkannt

Indien: Mit Kuh-Urin gegen die Düngerkrise
Die Straße von Hormus ist gesperrt, deshalb ist Dünger schwer zu bekommen. Indien braucht Alternativen. Lena Bodewein über ein Pilotprojekt zur Sammlung von Kuh-Urin bei Landwirten. Eine Win-Win-Situation, denn der gesammelte Kuh-Urin soll als Rohstoff in der Landwirtschaft dienen

Klimaanlagen für Kühe - Auch im Kuhstall ist die Hitze angekommen
Kühe reagieren sehr sensibel auf Hitze, ihre Wohlfühltemperatur liegt bei rund 15 Grad Außentemperatur. Max Fallert über die Suche nach Klimaanlagen für Kuhställe

Hitze ohne Abkühlung: Jahrhundertsommer künftig eine neue Kategorie
Ob 2026 ein Jahrhundertsommer ist, ist noch nicht ganz klar. Fest steht aber, dass das, was wir als Jahrhundertsommer kennen, künftig zur Normalität gehören wird. Wie dann aber ein seltener Jahrhundertsommer aussehen wird, haben jetzt Klimaforschende aus Deutschland analysiert. Florian Zinner berichtet

Nach der Sturzflut in Nepal - welche Rolle spielte die Klimaerwärmung?
Weltweit versuchen Forschende, den Hergang und die Ursache der Sturzflut in Nepal zu rekonstruieren. Dabei geht es auch um die Frage, welche Zusammenhänge es mit dem Klimawandel gibt. Margareta Holzreiter aus der ARD Klimaredaktion berichtet

Batnight – Am Wochenende ist internationale Fledermaus-Nacht
Die Batnight findet immer am letzten Wochenende im August statt. Deutschlandweit gibt es Exkursionen, Vorträge und Ausstellungen rund um Fledermäuse – natürlich auch bei uns im Südwesten. Stefanie Peyk berichtet

Niedrigwasser: Warum sind die Pegelstände im Rhein so unterschiedlich?
Warum wird es für die Schiffe auf dem Rhein an manchen Stellen so schnell so kritisch? Und warum kann es ein paar Kilometer weiter flussaufwärts oder flussabwärts ganz anders aussehen? Margareta Holzreiter hat nachgefragt

Wärmepumpen, Batteriespeicher oder PV-Anlagen: Private Haushalte in Deutschland wollen mehr in die Energiewende investieren
Die Menschen in Deutschland sind wieder stärker bereit, sich persönlich mit Investitionen für den Klimaschutz einzusetzen. Das ist das Ergebnis des Energiewendebarometers der staatlichen Kreditanstalt KfW (Autorin: Margareta Holzreiter)
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