
SWR Umweltnews
Der SWR Umweltnews Podcast informiert über aktuelle Umweltthemen aus Politik und Wissenschaft. Die Episoden behandeln unter anderem Klimawandel, Artenschutz und nachhaltige Entwicklung. Experten und Journalisten liefern Hintergrundberichte und Analysen. Der Podcast richtet sich an Hörer, die sich für Umweltfragen interessieren.
Folgen

Vor dem Start der Weltklimakonferenz COP31 in Antalya: Warum alle über Elektrifizierung reden
Autos, Heizungen und Industrieanlagen sollen künftig häufiger mit Strom aus erneuerbaren Energien statt mit Kohle, Öl oder Gas betrieben werden. Könnte die Elektrifizierung zum zentralen Thema der Weltklimakonferenz werden? Janina Schreiber mit den Hintergründen

Kurz vor St. Martin und Weihnachten Weniger Gänse aus Deutschland
Die Vogelgrippe hat für weniger Küken und damit auch für weniger Gänse gesorgt. Ob wir deshalb um das traditionelle Festessen bangen müssen, weiß Jakob Sax

Studie: Wie lassen sich Mega-Hitzewellen erklären?
Extreme Hitzewellen könnten künftig noch heftiger ausfallen als bislang angenommen. Forschende des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) haben einen Mechanismus identifiziert, bei dem sich hohe Temperaturen, trockene Böden und hoher Luftdruck gegenseitig verstärken. Felix Wnuck berichtet

Klimaschutz: Warum sich so wenig bewegt und wie der Wandel gelingen kann
Am Montag startet in der Türkei die nächste UN-Klimakonferenz. Dort trifft sich die Weltgemeinschaft, um über Klimaschutz zu verhandeln. Vorab zeigen Forschende in einem Papier Lösungen für die Klimakrise - und was denen im Weg steht. Janina Schreiber mit den Hintergründen

Zu viel Wein in Baden-Württemberg: Mehr Krisendestillation als erwartet
In Baden-Württemberg wird voraussichtlich mehr Wein zu Industriealkohol verarbeitet als ursprünglich vorgesehen. Das hat das Regierungspräsidium Stuttgart dem SWR auf Nachfrage mitgeteilt. 74 Betriebe aus dem Weinanbaugebiet Württemberg haben eine Unterstützung im Rahmen der sogenannten „befristeten Krisendestillation“ beantragt

Mehr Hitzeschutz: Beschäftigte im Gesundheitswesen fordern verbindliche Maßnahmen
Mehr als 1200 Menschen fordern von den EU-Institutionen verbindliche Maßnahmen für einen besseren Hitzeschutz. Es müsse einen ‚radikalen Wandel‘ geben, heißt es in einem offenen Brief an die EU-Kommission und das Europaparlament. Jakob Sax berichtet

Analyse des Öko-Instituts: Öl- und Gasimporte werden immer teurer
Trotz sinkender Importe von Öl und Gas steigen die Ausgaben für fossile Energien. Das zeigt eine neue Analyse des Öko-Instituts im Auftrag des WWF. Jakob Sax hat sich die Studio angeschaut

Vor 10 Jahren: Pariser Klimaschutzabkommen tritt in Kraft
Heute vor zehn Jahren ist das Pariser Klimaabkommen in Kraft getreten, beschlossen wurde es fast ein Jahr früher. Vielen Fachleuten gilt es als Meilenstein, Kritik gibt es aber auch. Stefanie Peyk weiß mehr

Masthuhn-Report 2026: Viele Versprechen – aber zu wenig Taten
Etliche Unternehmen wollen zwar Hähnchenfleisch aus besserer Haltung und Schlachtung verkaufen, kommen damit aber nur langsam voran. Stefanie Peyk über den Masthuhn-Report 2026, den die Albert Schweitzer Stiftung heute vorgestellt hat

ADAC Monitor 2026: Wie zufrieden sind Pendlerinnen und Pendler?
Wie bewerten die Menschen die Mobilität in deutschen Mittelgroßstädten? Welche Verkehrsmittel schneiden gut ab, wo besteht Handlungsbedarf? Jakob Sax über die Ergebnisse der Umfrage

Anstrengendes Jahr für Igel – Wie wir ihnen helfen können
Viele Igel-Aufnahmestationen im Südwesten laufen aktuell auf Hochtouren oder vermelden einen Aufnahme-Stopp. Margareta Holzreiter hat nachgefragt, warum das so ist und wie man Igel auf dem Weg in den Winterschlaf unterstützen kann

Zerstörte Landschaften und verdreckte Gewässer: Illegaler Goldabbau vergiftet Ghana
Ghana hat ein neues Business: den Goldabbau. Kakao-Plantagen müssen dafür weichen, Regenwälder und geschützte Waldgebiete werden gerodet. Die Folgen sind verheerend – für das Klima, die Artenvielfalt und die Menschen vor Ort. Jakob Sax und Judith Hartmann haben vor Ort recherchiert

Nach zähem Ringen: COP17 UN-Weltnaturgipfel einigt sich auf Abschlussdokumente
Die gefassten Beschlüsse sind laut Wissenschaftlern und Naturschutzorganisationen nicht sehr ambitioniert ausgefallen. Simon Plentinger über die Ergebnisse in Jerewan

Luxusgewürz aus Madagaskar: Der wilde Pfeffer und der Waldverlust
Er schmeckt nach Zitrusfrüchten, Harz und einer Prise Torf - exotischer Wildpfeffer, der nur in den Regenwäldern von Madagaskar zu finden ist. Er wächst an Kletterpflanzen, die sich an Bäumen in die Höhe ranken. Um die würzigen Beeren ernten zu können, werden die Bäume oft einfach gefällt. Stephan Ueberbach berichtet

Zum Welt-Vegantag: Hülsenfrüchte - Unterschätzte Alleskönner
Hülsenfrüchte wie Linsen, Bohnen und Kichererbsen, sind nicht nur Gewinner des Klimawandels, sie helfen auch dabei, ihn einzudämmen. Und sie bieten Chancen für die Landwirte. Susanne Henn mit den Hintergründen

Pakistans Solarboom - Entwicklung dank Sonnenenergie
In Pakistan boomt seit ein paar Jahren die Solarenergie. Inzwischen hat nahezu jedes fünfte Haus dort Solarzellen auf dem Dach. Damit steht es beispielhaft für ein Thema, das dieses Jahr bei der Weltklimakonferenz in Antalya eine zentrale Rolle spielen soll: die Elektrifizierung der Welt. Clemens Haug berichtet

Renaturierung von Flüssen – So effektiv wie gedacht?
Die Renaturierung von Flüssen ist von der EU beschlossene Sache. Aber möglicherweise nicht so effektiv wie gedacht. Müssen wir die Idee überdenken? Florian Zinner berichet

Gen Z Proteste – Auch die Klimakrise spielt eine Rolle
Am Wochenende sind in vielen Städten Deutschlands Proteste angekündigt. Die jungen Menschen aus der Generation Z wollen auf die Straße gehen, weil sie fürchten, dass die Politik nicht genug tut, um ihnen eine sichere und gute Zukunft zu ermöglichen. Margareta Holzreiter berichtet

UN-Biodiversitätskonferenz COP17: Verhandlungsendspurt
Am letzten Verhandlungstag sollen zahlreiche Beschlüsse im Konsens gefasst werden, strittig sind vor allem die Finanzierungsfragen. Simon Plentinger über den Abschluss der Weltnaturkonferenz und der Frage, was Deutschland im Naturschutz weltweit beiträgt

Halloween - Tiere mit Gruselfaktor
Ob Gemeiner Totengräber, Höllenotter, Neuntöter oder natürlich die Nosferatu-Spinne: Auch in der Natur begegnen uns nachts Arten mit Gruselfaktor, um die sich viele Geschichten ranken. Martin Thiel stellt sie vor

UN-Weltnaturkonferenz COP17 – Weitreichende Schutzmaßnahmen für Pilze gefordert
Pilze sind für das Leben auf der Erde unverzichtbar. Im internationalen Naturschutz wurden sie bislang allerdings oft übersehen. Stephan Hübner über eine neue weltweite Strategie zum Schutz der Pilze, die bei der UN-Weltnaturkonferenz COP17 vorgestellt wurde

Hochwasser-Risiko-Check Rheinland-Pfalz: Wie sicher sind mein Haus oder meine Wohnung, wenn es Hochwasser gibt?
Leonie Fritz über ein neues Online-Tool der Landesregierung, das individuelle Tipps zum Schutz vor Hochwasser und Starkregen gibt

Weltwetterorganisation WMO warnt: Immer mehr Treibhausgase in der Atmosphäre
In der Atmosphäre sammeln sich immer mehr Treibhausgase wie Kohlendioxid, Methan und Lachgas. Das zeigt ein neuer Bericht der WMO. Besonders besorgniserregend: Die Natur könnte immer größere Schwierigkeiten bekommen, einen Teil dieser Gase wieder aufzunehmen. Nadine Gode mit den Hintergründen

Atommüll-Endlager: Die Suche geht weiter
Zwei Gebiete in Baden-Württemberg gelten weiterhin als möglicher Standort für ein deutsches Atommüll-Endlager, beide liegen im Schwarzwald. Das hat die Bundesgesellschaft für Endlagerung heute bekannt gegeben, berichet Dominik Bartoschek

Brasilien: Was bedeutet der Sieg von Lula da Silva für Regenwald und Klima?
Lula da Silva, der wiedergewählte Präsident, war in der Vergangenheit fast schon sowas wie der personifizierte Entwaldungsstopp, besonders des Amazonas-Regenwaldes. Allerdings stand der Umwelt- und Klimaschutz nicht im Zentrum des diesjährigen Wahlkampfs. Florian Zinner berichtet

Klimafreundlich, fair und günstiger - So könnten Maßnahmen zum sozialen Klimaschutz aussehen
Mit fünf gezielten Maßnahmen könnten Haushalte mit weniger Einkommen von den hohen Öl- und Gaspreisen entlastet werden und gleichzeitig das Klima schützen. Susanne Henn über eine Studie des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS), aus der das hervorgeht

Digitales Frühwarnsystem: Starkregenschutz mit Künstlicher Intelligenz
Durch den Klimawandel können extreme Regenfälle öfter vorkommen. Damit die Einsatzkräfte früher reagieren können, setzt der hessische Landkreis Fulda auf ein digitales Frühwarnsystem. Katharina Wilhelm stellt es vor

Pionierarbeit auf dem Feld: Syntropische Agroforstwirtschaft will Biodiversität fördern und sich für den Klimawandel wappnen
Ulrike Brandt hat die eine Landwirtin besucht, die eine neue Art der Landwirtschaft aufbaut: die syntropische Agroforstwirtschaft. Eine einzige Fläche will sie mit vielen Bäumen, Sträuchern und Kräutern gleichzeitig bepflanzen – und so ein natürliches Ökosystem nachbilden

Zirkuläres Bauen – Neue Fassade aus altem Holz
Bauen kostet sehr viel Energie und macht viel Müll. Eine Strategie für mehr Effizienz auf der Baustelle: zirkuläres Bauen. Also die Wiederverwendung von Bauteilen und Baustoffen. Wie das funktioniert, zeigt ein Bauvorhaben im Allgäu. Ursula Klement war mit dabei

Tierischer El Nino: Hammerhaie, Schildkröten und Orcas vor Kaliforniens Küste
Das Wetterphänomen El Nino sorgt an Land für Hitzewellen, Dürren oder Überschwemmungen. Im Meer sorgt es für viel warmes Wasser. Welche Folgen das für die Meeresbewohner vor Kaliforniens Küste hat, weiß Mia von Hirsch

Garten jetzt im Herbst klima-fit machen – So klappt es
Leonie Fritz hat Gartenprofies gefragt, was man jetzt im Herbst schon tun kann, damit es auch bei den trockenen Sommern noch grün ist und blüht

Britische Studie: Mehr als 50.000 Hitzetote in Europa
Mehr als 50.000 Menschen sind im vergangenen Sommer in europäischen Städten infolge extremer Hitze gestorben, das haben Forschende aus Großbritannien berechnet. Warum es nicht so einfach ist, die Zahl der hitzebedingten Toten zu ermitteln – und wie der Klimawandel hier wirkt, berichtet Niels Walker

Hands Off Nature: Protest gegen Lockerung von Naturschutzregeln
Mehr als 1,2 Millionen Menschen in Europa protestieren gegen eine mögliche Abschwächung des europäischen Naturschutzrechts. Die Initiative „Hands Off Nature“ übergibt ihre Unterschriften heute in Brüssel an die EU-Kommission. Nadine Gode berichtet

Korallenriffe weltweit vor dem Kollaps
Heute hat die Weltnaturschutzunion IUCN einen Bericht zum Zustand der Korallenriffe herausgegeben. Das Ergebnis: Korallenriffe weltweit sind vom Kollaps bedroht. Sandra Biegger mit den Hintergründen

Blume des Jahres 2027: Die Gelbe Wiesenraute
Die Loki Schmidt Stiftung hat die Wildpflanze als Botschafterin für lebendige Flussauen ausgewähl, denn dort fühlt sie sich besonders wohl. Sie steht auf der Vorwarnliste der Roten Liste Deutschlands, deshalb ruft die Stiftung dazu auf, Flüssen wieder mehr Raum zu geben und Auen zu renaturieren, berichtet Stefanie Peyk

Das Versagen der Klimapolitik
Die Welt könnte auf 2,8 Grad Erwärmung zusteuern. Das zeigt der Emissions Gap Report der UN. Die Welt wird brennen, meint Yasmin Appelhans in ihrem Kommentar

Emissions Gap Report – Die Menschheit ist weit entfernt vom Erreichen der Klimaziele
Bevor in wenigen Wochen die Weltklimakonferenz in Antalya beginnt, zeigt der neueste Bericht des UN-Umweltprogramms UNEP: Wir hinken beim Klimaschutz hinterher. Die Grenze von 1,5 Grad wird in den kommenden Jahren mit großer Wahrscheinlichkeit gerissen. Was das bedeutet, erklärt Janina Schreiber

Kein Kohleausstieg in Sicht: Weltweit wächst die Zahl geplanter Kohleprojekte
Kurz vor der Weltklimakonferenz in der Türkei wird deutlich: der weltweite Kohleausstieg stockt. Die Zahl geplanter Kohleprojekte wächst. Das zeigt das neueste Update einer umfassenden Datenbank der Umweltorganisation Urgewald, berichtet Stefanie Peyk

Fast unabhängig von Öl und Gas: Das Energiewende-Wunder von Uruguay
In weniger als 15 Jahren entstanden in Uruguay, das halb so groß wie Deutschland ist, mehr als 50 Windparks. Uruguay beweist: Eine schnelle, geplante Energiewende ist auch mit begrenzten Mitteln möglich – wenn der politische Wille vorhanden ist, berichtet Anne Herrberg

Der dänische Weg: Kühe ja, Methan nein
Seit einem Jahr sind in Dänemark methan-hemmende Futtermittelzusätze Pflicht. Wie der dänische Klimaschutz im Stall funktioniert, warum dabei längst nicht immer alles nach Plan läuft und was wir in Deutschland daraus lernen können, erklärt Katja Evers aus der ARD Klimaredaktion

Armenien: Weltnaturkonferenz COP 17 startet
Was muss geschehen, damit der Schutz der biologischen Vielfalt schneller und erfolgreicher vorankommt? Stephan Hübner über die Erwartungen und Hoffnungen an die Konferenz, die in Armeniens Hauptstadt Jerewan stattfindet

Der Ewige Roggen - Feldversuch im besten Wortsinn
Manche Forschung zahlt sich noch Generationen später aus. In Halle an der Saale gibt es einen Acker, auf dem seit dem 19. Jahrhundert gemessen und ausgewertet wird. Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg hat nun die Langzeitdaten dieses Ackers veröffentlicht. Robert Rönsch hat sie sich angesehen

Vom Aussterben bedroht: Wie Südafrika um seine Geier kämpft
Geier gelten als hässliche Aasfresser, die nur auf den Tod anderer Tiere warten. Dabei sind sie für die Natur und die Biodiversität von enormer Bedeutung. Stephan Ueberbach hat Umweltorganisationen und Artenschützer besucht, die versuchen, Geier vor dem Verschwinden zu bewahren

Wunderhecke - britisches Kulturgut wird gefeiert und gefördert
Die britische Regierung fördert den Heckenbau und dessen Pflege, denn Hecken sind Lebensraum und Nahrung für zahlreiche Tiere. Und indem sie Kohlenstoff binden, Wind verlangsamen und Wasser sammeln, helfen sie aktiv im Kampf gegen Klimawandel und Dürre (Franziska Hoppen)

Dilijan-Nationalpark in Armenien: Mit Künstlicher Intelligenz gegen illegale Abholzung
Stephan Laack war mit dem Umweltaktivisten Gor unterwegs, der im Dilijan-Nationalpark illegale Holzfällungen aufspürt. Er setzt dabei auch auf KI: Mithilfe von Satellitendaten lassen sich abgeholzte Flächen deutlich schneller erkennen und die Behörden können schneller reagieren

Aufschub der EU-Methanverordnung – Was steckt dahinter?
Am 1. Januar 2027 sollte die EU-Methanverordnung in Kraft treten, um den Ausstoß von Methan langfristig zu begrenzen. Doch jetzt hat die EU-Kommission einen Aufschub der EU-Regel vorgelegt. Ganz im Sinne der deutschen Wirtschaftsministerin Katarina Reiche. Ottilie Wied und Inka Zimmermann über die Hintergründe

Die Wirtschaft gewinnt - Plastiksteuer liegt vorerst auf Eis
Rund 1,5 Milliarden Euro jährlich wollte der Staat mit der Plastiksteuer einnehmen. Vor allem aber sollte sie einen Anreiz schaffen, weniger neues Plastik zu verwenden. Eine Entscheidung, bei der die Interessen der Wirtschaft über die Folgen für Mensch und Natur gestellt werden. Ein Kommentar von Sabine Stöhr

Klimaanpassungs-Index von ‚Brot für die Welt‘: Besonders arme Länder erhalten zu wenig Klimahilfen
Die internationale Unterstützung für gefährderte Länder bei der Anpassung an die Erderhitzung stockt. Die Hilfsorganisation ‚Brot für die Welt‘ warnt auch, dass immer mehr Kredite die Schuldenlast dieser Länder erhöhen (Sabine Stöhr)

Die Mehlschwalbe ist „Vogel des Jahres“ – Klimawandel, Insektensterben und Versiegelung machen dem Vogel zu schaffen
Bei einer Online-Abstimmung der Naturschutzverbände NABU und LBV hat sie sich durchgesetzt. Die Art ist gefährdet, unter anderem weil ihr Hitzewellen in Folge des Klimawandels zu schaffen machen, berichtet Stefanie Peyk

KI-Boom auf Kosten der Natur? - Finnland stoppt Googles Rechenzentren
Für ein geplantes Rechenzentrum hat Google in Finnland mehr als 300 Hektar Wald gerodet, obwohl die vorgeschriebene Umweltprüfung noch nicht abgeschlossen war. Arne Bartram über den Konflikt zwischen dem Boom der Rechenzentren und dem Schutz von Umwelt und Landschaft

Abholzung setzt sich fort: Länder zerstören weltweit zu viel Regenwald
Nach wie vor holzen die Länder weltweit zu viel Regenwald ab, obwohl sie sich auf dem Weltklimgipfel 2021 darauf geeinigt hatten, bis 2030 die Entwaldung stoppen zu wollen. Das geht aus einer aktuellen Auswertung der Beratungsagentur Climate Focus hervor (Janina Schreiber)

Klimaanpassung versus Klimaschutz
Wir müssen mehr in die Klimaanpassung investieren, doch das Geld ist knapp. Sollten wir also beim Klimaschutz lieber etwas langsamer machen, um mehr Geld für die Anpassung zu haben? Oder lässt sich beides gut miteinander verbinden? Susanne Henn hat nachgefragt

Schutzgebiete schützen Natur nicht ausreichend
In Schutzgebieten in Deutschland wie Nationalparks oder Biosphärenreservaten ist die Natur derzeit nicht ausreichend geschützt. Zu diesem Ergebnis kommt ein Diskussionspapier der Nationalen Akademie der Wissenschaften, Leopoldina. Dominik Bartoschek berichtet

Heizen mit Rhein, Elbe, Donau: Welchen Vorteil haben Flussstädte?
Flüsse können nicht nur Schiffe transportieren, sondern auch unsere Wohnungen heizen. Mithilfe großer Wärmepumpen lässt sich die Wärme aus dem Flusswasser nutzen. Florian Zinner hat sich in Köln angeschaut, wie das funktionieren kann

EU-Klimawandeldienst Copernicus: Rekordwärme und Niedrigwasser
Der September war für Westeuropa der wärmste jemals gemessene seit Beginn der Aufzeichnungen, weltweit war es der zweitwärmste. Rhein, Donau und Weichsel führten abschnittsweise so wenig Wasser wie noch nie in einem September seit Beginn der Messungen. Janina Schreiber mit den Hintergründen

Singapur/Johnston/0049 Korritagebuch/Mit Luftfilter und Masken gegen den Haze
Mal gelb-braun, dann wieder neblig-grau - so liegt der Smog seit Wochen über Singapur. Grund sind die verheerenden Wald- und Torfbrände, die schon seit Juli auf den indonesischen Inseln Kalimantan und Sumatra wüten. ARD-Korrespondentin Jennifer Johnston berichtet, wie sie ihren Alltag momentan dem Haze anpasst

Stinkwanzen - Ungebetene Gäste in unseren Wohnungen
Auf der Sympathie-Skala stehen Stinkwanzen bei den Allermeisten von uns ganz weit unten. Warum sie zu uns in die Wohnräume kommen und wie wir sie wieder loswerden, weiß Dominik Bartoschek

Neuer Atom-Report: Rekord beim Strom, aber kein Comeback
Atomkraft - sie soll das Klima retten, neue Mini-Reaktoren sollen alles billiger und schneller machen. Aber wie steht es wirklich um die Atomkraft? Katha Jansen über den neuen World Nuclear Industry Status Report, eine weltweite Bestandsaufnahme der Atomindustrie

Angst vor Dürre, Hitze und Überschwemmung: Was bedeutet der „Super El Nino“ für das südliche Afrika und Indonesien?
Der erwartete ungewöhnlich starke El Nino wird viele Länder im Süden des afrikanischen Kontinents und in Indonesien vor große Herausfordungen stellen. Stephan Ueberbach und Jennifer Johnston über die Folgen, die teilweise jetzt schon unmittelbar zu spüren sind

Zu wenig Klimaschutz: Experten üben Kritik an Klimapolitik in Baden-Württemberg
Der Klima-Sachverständigenrat hat dem Land Baden-Württemberg auch heute wieder bescheinigt, beim Klimaschutz überhaupt nicht auf Kurs zu sein. Über die Kritik der Fachleute berichtet Susanne Henn aus der SWR-Redaktion Umwelt und Klima

Kann Olivin das Bauen mit Beton klimafreundlich machen?
Um Zement herzustellen, muss man riesige Mengen CO2 freisetzen. Clemens Haug hat ein Start-up in einem Vorort von Leipzig besucht, das eine Alternative zum Zement entwickelt hat. Oliment soll nahezu klimaneutral sein

Pflanzenvielfalt als Puffer gegen die Klimaerwärmung
Wenn weniger Pflanzenarten auf Wiesen und Weiden weltweit wachsen, dann speichern diese weniger CO2. Janina Schreiber über eine Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), die zu diesem Schluss kommt

WWF-Bericht: Krokodil & Flusspferd unter Druck - Wildtierbestände schrumpfen
Dem Bericht zufolge nehmen viele Wildtierbestände der Erde weiterhin dramatisch ab. Von 1970 bis 2022 seien die darin erfassten Wirbeltierpopulationen im Durchschnitt um 73 % geschrumpft. Doch es gibt auch postivie Nachrichten, berichtet Janina Schreiber

Zu lasch? Urteil zum deutschen Luftreinhalteprogramm
In Deutschland gibt’s Streit um saubere Luft! Mit dem nationalen Luftreinhalteprogramm soll unsere Luft besser werden. Aber kann das Programm das leisten? Darüber streiten die Deutsche Umwelthilfe und die Bundesregierung vor Gericht. Ob nachgebessert werden muss, entscheidet heute das Bundesverwaltungsgericht. Fragen an Katha Jansen SWR Redaktion Umwelt und Klima:

Unterschätzt - Bestäuber sind viel wichtiger für die Landwirtschaft als angenommen
Der Beitrag von Bienen, Hummeln und anderer Bestäuber ist für die Landwirtschaft viel wichtiger als bisher angenommen - nicht nur für gute Ernteergebnisse. Das belegt, so Martin Thiel, eine Studie der Universität Hohenheim.

Singapur/ Bahrdt/ Australien Klimafood für Kühe/ BmE
In Australien ist Rinderzucht ein großer Wirtschaftszweig. Das Problem: Rinder stoßen beim Rülpsen das klimaschädliche Treibhausgas Methan aus. Doch für dieses Problem ist eine Lösung in Sicht. Forscher haben herausgefunden, dass eine bestimmte Meeresalge im Futter den Methanausstoß bei Rindern senken kann. Und die findet man auch vor der Küste Tasmaniens, der großen Insel im Süden des Kontinents.

Fahrplan für den Ausstieg aus Öl, Gas und Kohle - PreCop gestartet
Wie könnte ein Fahrplan für die Abkehr von Kohle, Öl und Gas aussehen? Unter anderem darum geht es auf der Vorbereitungskonferenz im Südpazifik. Auf der vergangenen Weltklimakonferenz in Brasilien hatten sich die Länder darauf nicht einigen können. Deshalb, so Janina Schreiber, steht es wieder auf der Agenda:

Dramatischer Gletscherschwund - auch am Aletsch
Über Jahrtausende haben die Gletscher die Gipfel der Schweizer Alpen geprägt - und damit auch unser Bild von den Bergen. Die Frage ist nur: Wie lange noch? Das Gletscher-Messnetz GLAMOS hat diese Woche aktuelle Zahlen vorgelegt. Danach haben die Schweizer Gletscher in diesem Jahr mehr als fünf Prozent ihres Volumens verloren. Von der großen Schmelze betroffen ist auch der mit Abstand größte Gletsc

EU-Klimadienst: Sommer 2026 brachte Rekord-Hitzestress
Laut Analyse des EU-Klimadienstes Copernicus war mehr als die Hälfte des europäischen Kontinents in diesem Sommer sehr starkem “Hitzestress" ausgesetzt. Aus Brüssel berichtet dazu Kathrin Schmid.

Deutschlandticket wird teurer - Verkehrswende ausgebremst
Seit dieser Woche ist klar: Das Deutschlandticket wird ab Januar nochmal teurer – rund 67 Euro im Monat wird es dann kosten. Gestartet ist es mal bei 49 Euro. Ein Ticket für die breite Bevölkerung, deutschlandweit Bahnfahren, günstiger als viele Monatskarten: ein echter Motor für die Verkehrswende. Doch wer dieses Ticket immer teurer macht, tritt auf die Bremse, kommentiert Katha Jansen aus der AR

Heiz-Saison beginnt - Wo steht Deutschland bei der Wärmewende?
Wer’s jetzt im Herbst auch abends auf dem Sofa noch kuschlig warm haben möchte, muss vielleicht schon die Heizung anstellen. Die meisten Heizungen werden bei uns immer noch mit fossilem Gas oder Öl betrieben und heizen damit auch das Klima auf – besonders, wenn die Häuser auch noch schlecht gedämmt sind. Das muss sich ändern – schließlich soll Deutschland bis 2045 klimaneutral werden. Dafür brauch

Kaum Regen in Sicht - Die Dürre im Südwesten geht weiter
Schon der Sommer war im Südwesten viel zu trocken. Und jetzt zeigt die September-Bilanz des Deutschen Wetterdienstes: Die Dürre geht weiter, es regnet einfach viel zu wenig. Was ein trockener Herbst für Natur und Landwirtschaft bedeutet, dazu Dominik Bartoschek aus der SWR Redaktion Umwelt und Klima.

September 2026 - Zu warm, zu trocken, zu sonnig
Wärmer, trockener und sonniger als im langjährigen Durchschnitt – nach dem Hitzesommer war das Wetter auch im September in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg wieder außergewöhnlich. Das zeigt die Monatsbilanz des Deutschen Wetterdienstes. Dominik Bartoschek berichtet.

Niedrigwasser am Rhein - traurige Rekorde und keine guten Aussichten
Schon den ganzen Sommer über herrscht am Rhein extremes Niedrigwasser. Und an diesem Wochenende hat sich die Situation noch weiter verschärft. Am Pegel Kaub gab es sogar einen neuen Negativ-Rekord. Und die Aussichten verheißen keine Besserung, berichtet Dominik Bartoschek aus der SWR-Umweltredaktion.

Dürre in Simbabwe
Im Süden Simbabwes sind Rekordhitze und lange Trockenperioden längst Alltag. Stephan Ueberbach hat Kleinbauern, Hilfsorganisationen und Naturschützer getroffen, die sich mit Biogasanlagen, Solarpumpen, Bewässerung und neuen Futterpflanzen gegen die Folgen des Klimawandels wappnen

Wenn die Alpen bröckeln
Felsstürze an der Zugspitze, Sperrungen am Mont Blanc und Warnungen am Matterhorn: In den Alpen wird das Gestein zunehmend instabil. Kristin Kielon aus der ARD-Klimaredaktion erklärt, welche Rolle der Klimawandel dabei spielt – und wie der Bergsport mit der wachsenden Gefahr umgehen kann

Rhein erreicht historischen Tiefstand
Nach Monaten mit wenig Regen führt der Rhein erneut extrem wenig Wasser. Katharina Wilhelm über die Ursachen und die Rolle der Klimaerwärmung

Batman ist Europäer: Woher die Fledermäuse kommen
Fledermäuse gehören zu den faszinierendsten Säugetieren – doch ihre evolutionäre Herkunft war lange ungeklärt. Eine internationale Studie zeichnet ihre Entwicklungsgeschichte nun so umfassend nach wie nie zuvor. Florian Zinner aus der ARD-Wissenschaftsredaktion erklärt, was die Forschenden herausgefunden haben

Wie nachhaltig kann Olympia sein?
Neue Sportstätten, versiegelte Flächen, Flugreisen und die Versorgung von Tausenden Menschen: Olympische Spiele verursachen erhebliche Umweltbelastungen. Magdalena Schmude schaut darauf, wie nachhaltig ein solches Mega-Event organisiert werden kann – und was eine deutsche Gastgeberstadt von früheren Olympischen Spielen lernen könnte

Drohnenaussaat – Hilfe gegen Trockenheit?
Die Vegetationsperiode hat sich seit 1961 um 26 Tage verlängert. Landwirte spüren das längst versuchen darauf zu reagieren. Martin Thiel über ein Beispiel von der Schwäbischen Alb, das exemplarisch für ganz viele ist.
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