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Linguistik und Sprachgeschichte des Deutschen

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Alexander Lasch 204 episodes Latest May 23, 2026

Seit dem Sommersemester 2018 stellt Alexander Lasch seine Vorlesungen zur Linguistik und Sprachgeschichte des Deutschen als Podcast frei zur Verfügung. Die Episoden enthalten vollständiges Vorlesungsmaterial, das unter einem Link abrufbar ist. Zusätzlich gibt es eine Playlist mit Liedern, die in der Lehre verwendet werden. Der Podcast richtet sich an Studierende und Interessierte der deutschen Sprachwissenschaft.

Episodes

scolan, schöllen, sollen: Wie und warum wandelt sich Sprache? (Grammatik in der Schule | SoSe 2026 | #188) May 23, 2026 01:29:00 In dieser Sitzung steht die Frage im Mittelpunkt, wie und warum sich Sprache wandelt und wie sprachhistorisches Wissen gewinnbringend in den Schulunterricht integriert werden kann. Anhand aktueller Debatten über die vermeintliche "Vereinfachung" in modernen Kinderbüchern und einer diachronen Betrachtung des Kinderliteraturkorpus wird gezeigt, dass Sprachwandel ein natürlicher, innovation
Korpus, Input, Interaktion: Konstruktionsdidaktik (Grammatik in der Schule | SoSe 2026 | #187) May 16, 2026 01:19:46 In dieser Sitzung steht der Übergang von der Konstruktionsgrammatik zur Konstruktionsdidaktik im Fokus. Im Gegensatz zu traditionellen Ansätzen begreift die Konstruktionsdidaktik Sprache als ein durch soziale Interaktion gelerntes System holistischer Einheiten. Anhand von Frequenzanalysen aus einem eigens erstellen kleinen Untersuchungskorpus (u. a. Doktor Albolit, Hamlet und Faust aus der Weltlit
Erzählen und kognitive Konstruktionsgrammatik (Grammatik in der Schule | SoSe 2026 | #186) May 9, 2026 01:14:11 In dieser Sitzung steht die Verbindung zwischen dem Erzählen und der kognitiven Konstruktionsgrammatik im Fokus: Warum sind gerade Erzählungen ideale Gegenstände für die Vermittlung grammatischen Wissens im kognitionslinguistischen Paradigma? Im Gegensatz zur traditionellen Schulgrammatik, die oft isolierte Sätze analysiert, betrachtet der konstruktionsgrammatische Ansatz Sprache als ganzheitliche
Grammatik in Lehrplan und Lehrbuch (Grammatik in der Schule | SoSe 2026 | #185) Apr 25, 2026 00:55:30 In dieser Sitzung der Vorlesung "Grammatik in der Schule" werfen wir einen kritischen Blick auf das Zusammenspiel von offiziellen Vorgaben und der praktischen Umsetzung im Unterricht: Können wir Grammatik so vermitteln, dass sie für Schüler:innen greifbar und sogar spannend wird? Schwerpunkte sind: (1) Einblicke in die sächsischen Lehrpläne (Stand 2019) im Vergleich zu den KMK-Bildungsstandards vo
Grammatik in der Schule: Zur Einführung (SoSe 2026 | #184) Apr 18, 2026 01:15:23 „Grammatik in der Schule“ schließt an die Vorlesung „Konstruktionsgrammatik“ (WiSe 2025) an und nimmt auch Anregungen aus dem Seminar „Morphologie“ (SoSe 2026) auf. Die Vorlesung verfolgt folgende Zielstellungen: (1) Studierende können ihr Wissen über die deutsche Grammatik auffrischen. Das ist vor allem (aber nicht nur) für Lehramtsstudierende interessant. (2) Grammatikvermittlung erfolgt in der
schwärzer als schwarz. Alternative Wege in der Hochschullehre: Schreiben mit eigener Tinte Apr 4, 2026 00:17:28 Es ist absehbar, dass in Forschung und Lehre die maschinelle Erschließung von Handschriften dank generativer KI in Zukunft eher die Regel als die Ausnahme sein wird. Aber was können wir der Technisierung durch generative KI in Forschung und vor allem in der Lehre entgegenhalten? Eine Möglichkeit ist, neue und alternative Formen des (Hand-)Schreibens stärker in der Hochschulbildung zu verankern. Da
Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2026 Mar 27, 2026 00:22:20 Im Sommersemester 2026 biete ich eine thematische Vorlesung zu "Grammatik an der Schule" im Anschluss an die Vorlesung "Konstruktionsgrammatik" im Wintersemester, das mit beiden Vorlesungen korrespondierende Seminar "Morphologie" und schließlich das thematische Seminar "Barrierefreie Kommunikation" an. Auch das asynchrone Vorlesungsangebot zur "Linguist
"Schneewittchen hat davon Wind bekommen." Klausur (Konstruktionsgrammatik | WiSe 2025 | #183) Feb 6, 2026 00:09:14 Den Abschluss der Vorlesung markierte eine Klausur, die ich, wie immer, selbst gern geschrieben hätte. Auch deshalb stelle ich sie im Stream kurz vor. Arbeitsauftrag und Material sind bei Zenodo (⁠https://doi.org/10.5281/zenodo.17370032⁠) hinterlegt. Präsentation (*.pdf): Alexander Lasch. 2025. Konstruktionsgrammatik. Zenodo. DOI: ⁠⁠⁠⁠⁠https://doi.org/10.5281/zenodo.17370032⁠⁠⁠⁠⁠. Videoaufzeichnun
"Alles hat ein Ende." Zusammenfassung (Konstruktionsgrammatik | WiSe 2025 | #182) Jan 31, 2026 01:14:13 In dieser abschließenden Sitzung thematisiere ich zusammenfassend noch einmal die wichtigsten Aspekte der Vorlesung "Konstruktionsgrammatik" im Wintersemester. Besonderes Augenmerk lege ich auf der Relevanz der Geltungsmodifikationskonstruktionen und die Konstruktionen, die auf verschiedenen Ebenen Abgeschlossenheit, Perfektivität, bedeuten. Das schließt auch semantische Kategorisierungs
"war Sneewittchen genannt worden" Perfektivität (Konstruktionsgrammatik | WiSe 2025 | #181) Jan 24, 2026 01:06:56 Mit einer etwas angeschlagenen Stimme knüpfe ich mit dem Thema der Perfektivität, also Konstruktionen, die Abgeschlossenheit markieren, direkt an die Diskussion zu Tempus und Temporalität an. Im Zentrum steht die Frage: Können wir adäquat die Verzahnung komplexer Konstruktionen beschreiben, die je auf unterschiedlichen Ebenen Abgeschlossenheit markieren? Konkreter blicken wir auf (1) telische Verb
"In Stein gemeißelt?" Tempus und Temporalität (Konstruktionsgrammatik | WiSe 2025 | #181) Jan 10, 2026 01:28:34 In dieser Vorlesung stehen "Tempus(formen)" und "Temporalität" im Mittelpunkt. Ich diskutiere die Adaptation des traditionellen Systems der sechs Tempora des Lateinischen für das Deutsche kritisch und schlage stattdessen eine konstruktionsgrammatische Modellierung des kerngrammatischen Themas "Tempus" vor, das stärker auf Einbettungsverhältnissen und der Perspektivier
"Stein auf Stein." Grammatik und Grammatikographie (Konstruktionsgrammatik | WiSe 2025 | #180) Dec 13, 2025 01:04:18 In dieser Vorlesung behandle ich das Spannungsfeld Grammatik und Grammatikographie im Kontext der Konstruktionsgrammatik. Im Mittelpunkt stehen zwei Fragen: Wie bringen wir den holistischen Anspruch der Konstruktionsgrammatik, das gesamte Sprachwissen zu erfassen, mit der Dynamik des Sprachwandels in Einklang? Und in welcher Art und Weise sind das mentale Konstruktikon und ein (Referenz-)Konstrukt

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