
Das Büchermagazin
Das Bayern 2 Büchermagazin führt Gespräche mit Schriftstellerinnen und Schriftstellern, Kritikerinnen und Kritikern sowie anderen Büchermenschen. Vorgestellt werden Rezensionen aktueller Literatur und Entdeckungen aus Roman, Lyrik und Sachbuch. Die Sendung bietet Einblicke in die literarische Welt und aktuelle Publikationen.
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Susan Kreller über „Licht nach oben“ – zu Unrecht nicht nominiert für den Deutschen Buchpreis
Ingo Schulze gehört zu den Stammgästen auf den Longlists und Shortlists des deutschen Buchpreises. Auch dieses Jahr war er dort zu finden, mit seinem Roman "Das Wasser im August".

„Jenseits der Brandmauer“ - Punkrocker Monchi über das Leben in der ostdeutschen Provinz
Wir schauen uns Monchis Buch "Jenseits der Brandmauer" an, über das Leben in der Provinz in Mecklenburg-Vorpommern mit AFD-Mehrheiten und der Frage 'Gehen oder Bleiben?‘.

Shida Bazyars Roman „Die Lücken“: „… ein Gefühl dafür, wie groß das Grauen war.“
"Die Lücken", so heißt Shida Bazyars neuer Roman, der schon vor dem Erscheinen diese Woche auf der Long List des Deutschen Buchpreises steht und migrantische Perspektiven und deutsche Geschichte verbindet.

Caroline Wahl im Gespräch über „1999 Meter über dem Meer“
31 Jahre jung und die derzeit erfolgreichste deutschsprachige Autorin: Caroline Wahl, die Verfasserin der Bestseller "22 Bahnen", "Windstärke 17" sowie "Die Assistentin", legt Jahr für Jahr einen neuen Roman vor.

„Die Dialektik der Abkühlung“ – Jan Eike Dunkhase im Gespräch
Coolness, Klimaanlagen und Kühlschränke: Der Historiker Jan Eike Dunkhase hat eine "Kulturgeschichte der Kälte" geschrieben - und zeigt in seinem Buch "Kühle neue Welt.

Lily Kings neuer Roman „Herz König“
Die amerikanische Bestseller-Autorin Lily King legt neuerlich einen komplexen Liebesroman vor: "Herz König" (C.H. Beck). Eine Rezension von Kirsten Böttcher

„Die Jugend malt wieder Hakenkreuze“ – Manuela Müller im Gespräch
Von der Radikalisierung der jungen ostdeutschen Generation erzählt die preisgekrönte Journalistin Manuela Müller in ihrem Reportage-Band "Die Jugend malt wieder Hakenkreuze" (Tropen).

Von Monstern und Menschen – der Stadtviertel-Roman von Seyda Kurt
Der Englische Garten in München, Oberhessen, Köln Kalk und das süditalienische Salerno sind unsere geographischen Literaturtreiber: Seyda Kurt widmet sich nach ihren Essays auch im ersten Roman den Gefühlen - die "Zeit der Monster" materialisiert sich im Stadtviertel (Hanser)

Elena Fischers neuer Roman „Wirf einen Schatten“
Gleich mit ihrem Debüt "Paradise Garden" hat die 1987 geborene Autorin Elena Fischer 2023 einen Erfolg landen können.

Jungs, Mütter und Feuerwehr-Einsätze – die Krimi-Autorin Simone Buchholz hat einen sehr persönlichen Essay „Über Söhne“ geschrieben
Feuerwehr-Einsätze, Notarzt, Kampfsport - in "Über Söhne" (Rowohlt Hundert Augen) erzählt Simone Buchholz vom Leben mit heranwachsenden Jungs und davon, wie man in dieser Welt einen Sohn erzieht.

Dirk von Petersdorff im Gespräch über sein Buch „Wir Kinder der Leichtigkeit“
Wo ist jene Unbeschwertheit und Heiterkeit hin, die uns in den Siebzigern Aufgewachsene einmal so vertraut gewesen ist?

Rachel Khong über ‚echte Amerikaner‘ und stereotype Erwartungen
Echt amerikanisch zu sein - was heißt das eigentlich? Wer gehört dazu und wer nicht in einem Land, das sich durch Einwanderung zu dem entwickelt hat, was es heute ist?

Michael Kleeberg über seinen Hemingway-Roman „Achilles in Taormina“
Ist über den Literaturnobelpreisträger Ernest Hemingway nicht schon alles erzählt? Bei weitem nicht!

Bernhard Kegel über verblüffend schnelle Evolution als Hoffnung im Klimawandel
Evolution ist etwas sehr Langsames mit Dinosauriern? Nein, sagt der Sachbuchautor und Biologe Bernhard Kegel - heute wissen wir mehr als Darwin!

„Odysseus. Mythos und Wahrheit“ - Raimund Schulz im Gespräch
Kurz vor dem weltweiten Start von Christopher Nolans Kino-Epos "Odyssee" gewinnt das Bild des listenreichen Odysseus durch dieses Buch des Althistorikers Raimund Schulz neue und schärfere Konturen:

Das neue Buch von Florian Illies: „Träume aus Feuer“
Der Bestseller-Autor beschreibt in seinem neuen Sachbuch (Pfaueninsel) die Kunst des Glasmachers Johannes Kunckel, der im 17. Jahrhundert ein bekannter Mann war.

Heike Geißler schickt "Michaela Kohlhaas" auf einen modernen Rachefeldzug
Heike Geißler, Bayerische Buchpreis-Trägerin, Spezialistin für Verzweiflungen, greift Kleists Novelle Michael Kohlhaas auf, über große Ungerechtigkeit und grenzenlose Rache - ein Gespräch mit der Autorin über den Roman "Michaela Kohlhaas" (Suhrkamp)

Fritz Breithaupt und „Einmal, zweimal, keinmal“
Wir sind Erfahrungswesen, schreibt der Kognitions- und Literaturwissenschaftler Fritz Breithaupt in seinem neuen Buch.

Gustav Seibt im Gespräch über „Ein Sommer mit Goethe“
Goethe ist mitunter gar nicht "family-tauglich" und die Lektüre seines Werks ein probates Gegengift in den heutigen Meinungsschlachten der sozialen Medien.

Benjamin Maack und „Bewerbungen um einen Job als Mensch“
In seinem "Depressionstagebuch" erzählt der Schriftsteller und Journalist einmal mehr offen über das Leben mit der Erkrankung.

Wie soziale Medien Kinder manipulieren - ein Weckruf von Bildungsforscherin Nina Kollek
Kinder bekommen ihr erstes eigenes Smartphone heute im Durchschnitt im Alter von 7 Jahren. Mit etwa 11 geht's dann los mit der Nutzung von TikTok, Instagram und Co. Wie soziale Medien unsere Kinder manipulieren und weshalb das nicht nur deren Persönlichkeitsentwicklung empfindlich stören kann, sondern unsere gesamte Demokratie bedroht - darüber hat die Bildungsforscherin Nina Kollek ein Buch gesch

„Udo Fröhliche“: Benjamin von Stuckrad-Barre im Gespräch über Udo Lindenberg
Schon in seinem autobiographischen Roman "Panikherz" hat Benjamin von Stuckrad-Barre seinem "großen Bruder" Udo Lindenberg ein bleibendes Denkmal gesetzt.

Monika Maron im Gespräch über ihre Tagebücher 1980-2021
"Immer noch freundlich, aber kaum noch geduldig" - Dieser 1982 von Monika Maron in einem Brief an den damaligen "Bücherminister" der DDR, Klaus Höpcke, sympathisch selbstbewusst formulierte Gruß gibt ihren nun kurz vor ihrem 85. Geburtstag publizierten Tagebüchern den Titel.

Christoph Peters, Jens Sparschuh, Katrin Zipse – Begegnungen auf der Leipziger Buchmesse
Büchermontag nach der Leipziger Buchmesse, wo nicht NUR über Wolfram Weimer diskutiert wurde, wenn auch sehr viel.

Ines Geipel und ihr Buch "Landschaft ohne Zeugen"
Mit ihrem Buch "Landschaft ohne Zeugen. Buchenwald und der Riss der Erinnerung" ist die Autorin für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert.

Marc-Uwe Kling: „Wir müssen alle noch ein bisschen politischer werden“
Kleinkünstler Marc-Uwe Kling schickt ein weiteres Mal das Känguru durch unsere gespaltene Gesellschaft.

Ulrike Almut Sandig: „Es ist auch unser Krieg“
Die Welt wird von der Eskalation im Nahen Osten erschüttert - und die Kraft der Worte und der Literatur scheint klein.

Robert Menasse und ein weiteres Europa-Buch
Robert Menasses "Die Lebensentscheidung" führt erneut ins politische Brüssel (Suhrkamp)

Jörg Baberowski über sein Buch "Am Volk vorbei. Zur Krise der liberalen Demokratie"
Der Historiker Jörg Baberowski legt einen neuen kontroversen Essay zum Zustand unserer Demokratie vor, die er nicht im Sterben begriffen sieht, gleichwohl aber für erstarrt hält.

Kristof Magnusson über "Die Reise ans Ende der Geschichte"
Ein junger Dichter wird im neuen Roman von Kristof Magnusson unversehens zum Geheimagenten:

Jennette McCurdy im Gespräch über ihren Roman „Half his age“
Die US-amerikanische Autorin, bekannt geworden mit ihrem Memoir "I'm glad my mom died", erzählt von einer ungleichen Liebe in unserer Zeit, von Träumen, Sehnsüchten und Klassenunterschieden.

Katrin Eigendorf: „Menschlichkeit geht immer über die Story“
Krieg und Walzer, Tauben und Leinwand - in diesem Büchermagazin alles dabei.

Mirna Funks Roman „Balagan“: Krimi, Kunst und Identität
Eine millionenschwere, verschwundene, dann wiederaufgetauchte und vererbte Kunstsammlung.

Julian Barnes legt sein letztes Buch vor: "Abschied(e)"
Der britische Meistererzähler Julian Barnes feiert in wenigen Tagen seinen 80. Geburtstag.

András Visky und sein Meisterwerk „Die Aussiedlung“
Herta Müller feiert dieses Buch als "großes Sprachkunstwerk": "Die Aussiedlung" (Suhrkamp) von András Visky.

Roberto Simanowski im Gespräch über seine „Philosophie der KI“
Nur die Blauäugigen erkennen in Künstlichen Intelligenzen wie ChatGPT, Deepseek, Grok oder Gemini hilfreiche Werkzeuge.

Michael Krüger im Gespräch über seine Erinnerungen „Unter Dichtern“
Er ist ein legendärer Verleger, er übersetzt, ediert und dichtet sein Leben lang schon wie so viele der von ihm verlegten Autoren und Freunde: Michael Krüger, "der Ariel unter den schwerfüßigen Vertretern unserer schreibenden Zünfte".

Hanif Kureishi: „Schreiben hat mich am Leben gehalten“
"The writing kept me alive", sagt der britische Autor Hanif Kureishi über eine Zeit, in der er nach einem Sturz gelähmt war; rein körperlich war Schreiben nicht möglich.

Zwischen Fakt und Fiktion: Christoph Poschenrieder über "Fräulein Hedwig"
"Angels of Bread": Neue Erinnerungen von Patti Smith / "Achte Woche": Antonia Baum schreibt über eine Frau, die vor der Frage steht: Will ich mein Kind behalten oder nicht? /

Rainer Maria Rilke und der italienische Faschismus
Kurz vor seinem 150. Geburtstag sprechen wir über den Dichter Rainer Maria Rilke. Der Autor Hans-Peter Kunisch hat sich mit dem politischen Rilke auseinandersetzt - insbesondere mit seinem Hang zum italienischen Faschismus - im Buch "Das Flimmern der Raubtierfelle" (Reclam) / Außerdem: Manfred Kochs Biographie "Rilke. Dichter der Angst" (C.H. Beck) / Till Kössler legt zum 50. Todestag Francisco Fr

"Fiktion sollte keine Botschaft haben": Große kleine Geschichten von Joy Williams
"Stories 2": Neues von der Meisterin der Kurzgeschichte Joy Williams / "Ohnmacht des Völkerrechts": Der Professor für Völkerrecht Christoph Safferling im Gespräch über die Entstehung und den Status Quo des Völkerrechts / Meisterwerk lateinamerikanischer Erzählkunst: Gustavo Faverón Patriaus "Unten leben" / "Aufrecht": Das neue Buch zwischen Lebensgeschichte und politischer Philosophie von Lea Ypi

"Ich mag Romane, die wirklich viel erzählen" - Vea Kaiser über 'Fabula rasa oder Die Königin des Grand Hotels‘
Willkommen zu einer kleinen Auszeit im Wiener Grand Hotel mit "Fabula Rasa", dem Schelminnen-Roman von Vea Kaiser (Kiepenheuer & Witsch). Dazu beschäftigen wir uns mit Ameisen und der Frage von Maurice Maeterlinck, dem belgischen Nobelpreisträger, was wir von ihnen lernen können (Neuauflage im Czernin Verlag), mit dem Thriller "Kälter" von Suspense-Profi Andreas Pflüger (Suhrkamp) und mit der "...

Florian Illies im Gespräch über sein Buch „Wenn die Sonne untergeht“
Ein Büchermagazin spezial mit einem Mitschnitt aus dem Frankfurter Schauspielhaus. Dort hat Bayern 2 am 16. Oktober die Deutschland-Premiere des neuen Buches von Florian Illies präsentiert: "Wenn die Sonne untergeht. Familie Mann in Sanary" (S. Fischer). Knut Cordsen im Gespräch mit dem Autor.

„Lesen macht glücklich!“
"Lesen macht glücklich!" strahlt die Leserin in Halle 1.2 - fröhliche und ernste Begegnungen auf der Frankfurter Buchmesse bietet diese Ausgabe des Bayern 2 Büchermagazins. Verena Lueken spricht über ihr Buch "Alte Frauen", mit dem sie nominiert ist für den Bayerischen Buchpreis, Friedrich Ani über "Schlupfwinkel", ein Memoir, in dem der Krimi-Autor von Eltern und Kindheit erzählt, und Can Dündar,

Dagmar Leupold: Ein von Gewalt geprägtes Leben kann man nur in Fragmenten erzählen
"Blümerant" - fast vergessen als Wort; die Mutter aus Dagmar Leupolds neuem Roman "Muttermale" fühlt sich so, wenn sie lieber nicht klärt, was ihr eigentlich widerfährt. Leupold recherchiert dem Wort nach, aber auch vielen anderen Details, Objekten, Erinnerungen, um - 20 Jahre nach ihrem "Vater-Buch" - ein Bild der aus Ostpreußen geflohenen Mutter und ihrer Generation erstehen zu lassen. Ein Gespr

Annette Pehnt über "Einen Vulkan besteigen"
Annette Pehnt hat minimale Geschichten geschrieben, in denen es um alles geht. Warum Reduktion ein Schlüssel für Komplexität ist, erzählt sie im Gespräch / Außerdem geht es um Irene Disches Roman "Prinzessin Alice", den neuen Erzählband vom französischen Literaturnobelpreisträger Jean-Marie Gustave Le Clézio, um Tomer Dotan-Dreyfus Erinnerungsbuch "Keinheimisch. Kindheit in Israel, Leben in Deutsc

Giuliano da Empolis „Die Stunde der Raubtiere. Macht und Gewalt der neuen Fürsten“
Der italienische Politikberater Giuliano da Empoli ist bekannt geworden mit seinem jüngst verfilmten Roman "Der Magier im Kreml" über einen Spin Doctor Wladimir Putins. In seinem neuen Essay "Die Stunde der Raubtiere" (C. H. Beck) unternimmt er eine Reise zu anderen Schaltzentren der autokratischen Macht und zu weiteren modernen Fürsten, die er im Weißen Haus genauso verortet wie im Silicon Valley

Helmut Lethen im Gespräch über „Stoische Gangarten“
Der Kulturwissenschaftler Helmut Lethen kann wie kaum ein anderer demonstrieren, was für eine großartige "Elektrisiermaschine" gerade die Literatur sein kann. Er zeigt, wie das geht: einen Text - und sei's einen sehr alten - "unter den Strom aktueller Fragen zu setzen". Das macht er angesichts der Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten in seinem neuen Buch. Ein Gespräch mit dem 86-jährigen über

Die Kunst, die eigene Kunstfertigkeit zu verbergen – Abdulrazak Gurnahs Roman „Diebstahl“
Lesen als Spuren-Zusammenführen, so sieht der in Sansibar geborene und mit vielen Kulturen vertraute Literaturnobelpreisträger Abdulrazak Gurnah das. Dabei geht es um mehr als das Lösen von Kriminalfällen. Eine Besprechung von Gurnahs neuem Roman "Diebstahl" hier im Büchermagazin (Penguin). Außerdem Ost- und Westfrauen in einer literarischen Anthologie, die von Franziska Hauser (Ost) und Maren Wur

Nominiert für den deutschen Buchpreis: Nava Ebrahimi
Von Auf- und Umbrüchen erzählt Katerina Poladjan in ihrem neuen Roman "Goldstrand". Heike Behrend erforscht die Geschichte des Propheten Gustaf Nagel vom Arendsee und legt damit auch eine politische Geschichte seiner Zeit vor. Nava Ebrahimi zeigt in ihrem Roman "Und Federn überall", wie feinsinnig man über einen Schlachthof schreiben kann. Leif Randt legt mit "Let's talk about Feelings" einen weit

Ferdinand von Schirachs Erzählband „Der stille Freund“
Der Autor und ehemalige Anwalt legt einen neuen Roman (Luchterhand) vor, der wieder die Bestseller-Listen erklimmen wird / "Sister Europe" (Rowohlt) von Nell Zink spaltet die Kritik: Wie gut ist der neue Berlin-Roman? Eine Besprechung / "Das Herz von allem" (Rowohlt): Der Eggenfeldener Schriftsteller Christoph Nußbaumeder erzählt von einer bayerischen Expedition nach Nordamerika. Ein Gespräch mit

Kaleb Erdmann und sein Roman „Die Ausweichschule"
Der Autor steht mit seinem zweiten Roman (park x ullstein) auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis 2025 / "Junge Frau mit Katze" (KiWi) von Daniela Dröscher führt den erfolgreichen Vorgängerroman "Lügen über meine Mutter" weiter. Im Mittelpunkt: der menschliche Körper. Eine Besprechung / "Die Probe" (Hanser): Die New Yorkerin Katie Kitamura stellt unsere Wahrnehmung auf die Probe und erzählt

Dorothee Elmiger über "Die Holländerinnen"
Thomas Melle legt einen weiteren sehr persönlichen Roman vor: "Haus zur Sonne" heißt es und erneut seziert der Autor das Leben mit einer bipolaren Störung. Außerdem im Büchermagazin: Ein Gespräch mit Dorothee Elmiger über ihren Roman "Die Holländerinnen" / Eine Empfehlung von Christine Hamel: Sergej Lebedew: Nein! Stimmen aus Russland gegen den Krieg / Und eine Warnung von Jochen Rack: Henry Gee:

Michael Maar über die Details in der Literatur
"Das violette Hündchen" heißt das neue Buch des Literaturkritikers Michael Maar. Darin geht er Details in der Literatur nach. Manche einfach schön, andere entscheidend für die ganze Geschichte. Außerdem im Büchermagazin: "Spielen, Stehlen, Schimpfen" von Barbi Markovic / "Hannah", ein feiner historischer Roman von Miku Sophie Kühmel / Das literarische Rätsel von Thomas Kastura: Wer checkt hier ins

Frédéric Schwilden über seinen Roman „Gute Menschen“
Heinrich Böll wurde oft als "der gute Mensch von Köln" verspottet. Im neuen Roman Frédéric Schwildens liest Jan, 35, Gymnasiallehrer für Geschichte, mit Vorliebe die Bücher des Nobelpreisträgers. Seine Freundin Jennifer, erfolgreiche Partnerin in einer Anwalts-Kanzlei, ist als Business-Bitch in vielerlei Hinsicht das genaue Gegenteil von ihm und verlässt ihn. Und dennoch ist auch sie einer jener "

Kat Eryn Rubik über ihren neuen Roman „Furye“
Die Berliner Autorin erzählt in ihrem dritten Roman von Liebe, Tod, Jugend und Traumata in einer Stadt am Meer: "Für diesen Stoff musste ich erstmal erwachsen werden", sagt Rubik über ihr neues Buch. Ein Gespräch mit der Autorin über "Furye" (DuMont) / "Das Geschenk" (Zsolnay) von Gaea Schoeters knüpft an ihren erfolgreichen Vorgängerroman "Trophäe" an: Plötzlich trampeln 20.000 Elefanten durch De

Johannes Müller-Salo im Gespräch über das Pendeln
"Auf Achse. Arbeit, Wohnen und die Zukunft der Mobilität" (Reclam) nennt der Göttinger Philosoph Johannes Müller-Salo sein neues Buch über das Pendeln: zur Arbeit, zu den Verwandten, den Fernbeziehungen. Wir vergessen bei alledem "das Pendeln der anderen" - und welche enormen Auswirkungen die Vorrangstellung des Autos gegenüber Bus und Bahn auf das Erscheinungsbild von Stadt und Land hat. Ein Gesp

Douglas Rushkoff über die Gefahr der Tech-Milliardäre
"Survival of the Richest" heißt der neue Essay des US-amerikanischen Professors Douglas Rushkoff. Darin rechnet er mit der Idee ab, dass die Tech-Milliardäre, überhaupt die Treiber im Silicon Valley, interessiert sind an einer Welt, die für alle funktioniert. Außerdem bei uns: "Wasserstress", ein Buch vom Lateinamerika-Experten Toni Keppeler und der Klimawissenschaftlerin Laura Nadolski / "Die Sch

Heinz Strunk im Gespräch über seinen Erzählungsband „Kein Geld Kein Glück Kein Sprit“
Produktiv wie eh und je, legt der Hamburger Heinz Strunk einen neuen Band mit erzählerischen Miniaturen vor, die einmal mehr seine Meisterschaft unterstreichen. Ein Gespräch mit dem Schriftsteller über "Kein Geld Kein Glück Kein Sprit" (Rowohlt) / "Anna oder: Was von einem Leben bleibt" (C.H. Beck): Der preisgekrönte Journalist Henning Sußebach hat die Lebensgeschichte seiner Urgroßmutter Anna Kal

Ralph Hammerthaler und sein Roman „Das automatische Reich“
Ein literarischer Blick in eine düstere Zukunft, im Zeichen von Erderwärmung, Roboter-Einsatz und autoritärer Staaten. Und auf mögliche Gegen- und Graswurzelbewegungen, kleine Kommunen, die der brutalen Wirklichkeit trotzen. Ralph Hammerthaler im Gespräch über seinen Roman (Quintus Verlag) / Angela Carters Prosaband "Die blutige Kammer" - die berühmten Märchen-Erzählungen neu übersetzt von Maren K

Ali Hazelwood – BookTok-Phänomen oder mehr?
"Problematic Summer Romance. Die hitzige Unzulässigkeit der Liebe" heißt der neue Roman von Ali Hazelwood. BR-Literaturkritiker Knut Cordsen hat es gelesen und sieht hinter dem Erfolg der Autorin vielmehr als "nur" ein BookTok-Phänomen. / Autofiktion von der großen Geschichten-Erzählerin: "Die Welt zwischen den Nachrichten" von Judith Kuckart / Der Kultur- und Literaturwissenschaftler Hans Ulrich

Oliver Moody im Gespräch über die „Konfliktzone Ostsee“
Derzeit hält die NATO ihr Marinemanöver "Baltic Operations" (BALTOPS) mit mehr als fünfzig Kriegsschiffen in der Ostsee ab. Das Ziel ist klarer denn je: Dem Kriegsherrn Wladimir Putin mit seinen neoimperialistischen Gelüsten sollen die Grenzen aufgezeigt werden vom nordatlantischen Verteidigungsbündnis, dem acht Ostsee-Anrainerstaaten angehören. Nicht weniger als die Zukunft Europas wird in dieser

Tilmann Lahme über seine Thomas-Mann-Biographie
Ein Thomas-Mann-Spezial zum 150. Geburtstag des Großschriftstellers mit Tilmann Lahme, der in seiner neuen Biographie "Thomas Mann. Ein Leben" den Nobelpreisträger zu echter Größe erhebt, indem er ihn vom Sockel holt und erstmalig die Bedeutung seiner niedergerungenen Homosexualität für sein Œuvre herausarbeitet (dtv) / Fragile Idylle: Kerstin Holzers Buch über die Mann-Familie am Tegernsee 1918:

Ralf Rothmann über seinen Erzählungsband „Museum der Einsamkeit“
Seinen fünften Band mit Erzählungen hat Ralf Rothmann soeben vorgelegt. Wenn in diesem Band ein junger Maurerlehrling Geschichten von Anton Tschechow liest, denkt man an Tschechows Diktum "Kürze ist die Schwester des Talents". Diese Gabe zur kurzen Form besitzt der 72-jährige Ralf Rothmann seit jeher. Nicht umsonst hat er 1986 mit einer Erzählung debütiert - mit "Messers Schneide". Ein Gespräch mi

Robert Pfaller über die „philosophische Würde der Komödie“
"Das Lachen der Ungetäuschten" heißt das neue Buch des österreichischen Denkers und Publizisten. Robert Pfaller im Gespräch über die Komödie und die große Frage, was uns zum Lachen bringt - und warum? Außerdem bei uns: "Die weißen Nächte", das sprachmächtige Prosa-Debüt der polnischen Lyrikerin Urszula Honek / "Seidenreiher über allen Gipfeln", Neuübersetzungen des chinesischen Klassikers Li Bo vo

„Das würde die Leute verrückt machen …“ - Zeitreisen mit Kaliane Bradley
Stellen Sie sich vor, Sie kommen aus einem anderen Jahrhundert in unsere Zeit - was wäre wohl am allererstaunlichsten? Die Antwort von Bestsellerautorin Kaliane Bradley im Gespräch über ihren Roman "Das Ministerium der Zeit". Außerdem bei uns: der us-amerikanischen Literaturstar Ocean Vuong" bürstet den ewigen Traum vom Erfolg sanft gegen den Strich. Die Französin Clara Arnaud ist "Im Tal der Bäri

Martin Puchner über „Kultur. Eine neue Geschichte der Welt“
Der in Erlangen geborene deutschamerikanische Literaturwissenschaftler Martin Puchner lehrt in Harvard und legt mit "Kultur. Eine neue Geschichte der Welt" (Klett-Cotta) ein kurzweiliges Buch über die weltweite Verflechtung verschiedenster Kulturräume vor. Eine Historie von Verschmelzung, Konflikten, Umwälzungen und wechselseitiger Befruchtung, die zeigt: Kulturgeschichte ist die Geschichte perman

Sachbuchautor Matthias Glaubrecht: „Artensterben ist, als ob ein Kleinkind mit der Delete-Taste spielt … erst sind nur ein paar Urlaubsfotos weg. Dann die Systemdatei.“
Ein Gespräch mit dem Biologen Matthias Glaubrecht, der Alarm schlägt mit seinem Buch "Das stille Sterben der Arten". Sein Plädoyer: den Luxus der Weltraumforschung aufgeben und sich mehr um den eigenen Planeten kümmern! Außerdem: "Das Deutsche Demokratische Reich" - Volker Weiß‘ Sachbuch darüber, wie rechte Bewegungen Geschichte umdeuten / Debüt mit langem Titel: "Am Samstag gehen die Mädchen in

Yasmina Reza: „Das Leben ist das Vorzimmer zum Gericht“
"Schreiben ist eine Art, die existierende Realität zu kritisieren" - zum Tod von Literaturnobelpreisträger Mario Vargas Llosa ein Gespräch mit der Literaturkritikerin Gabriele Knetsch / Ein Treffen mit dem französischen Literaturstar Yasmina Reza, deren Leidenschaft es ist, bei Gericht auf der Zuschauerbank Strafprozesse zu verfolgen / Ilija Trojanow hat sich mit einem alten bulgarischen Buch über

Steffen Kopetzkys historischer Roman „Atom“
Mit Werken wie "Risiko", "Propaganda", "Monschau", "Damenopfer" und nun "Atom" arbeitet der Schriftsteller Steffen Kopetzky an einem literarischen Panorama des 20. Jahrhunderts. Niels Beintker hat ihn in Pfaffenhofen zum Gespräch getroffen über seinen jüngsten Roman, der vom Raketen- und Atomwaffenprogramm der Nazis erzählt (Rowohlt Berlin) / Der Brite William Boyd schreibt mit "Brennender Mond" e

Leipziger Begegnungen: Martin Mosebach, Aria Aber, Hendrick Streeck und Philip Husemann
"Politik von morgen", ermutigende wahre Geschichten, aufgeschrieben von Philip Husemann und Caroline Weimann von "JoinPolitics". Ein Virologe, der einen Viren-Thriller geschrieben hat: Hendrik Streeck im Gespräch über "Das Institut". Wir besprechen Aria Abers Coming-of-age-Roman "Good girl" und verfolgen Martin Mosebachs Auftritt auf der ARD-ZDF-3Sat-Bühne der Buchmesse, bei dem es natürlich um se

„Traum im Frühling“ – Norwegen als Ehrengast der Leipziger Buchmesse
Nach dem großen Gastland-Auftritt 2019 auf der Frankfurter Buchmesse ist die norwegische Literaturszene nun auf der Leipziger Buchmesse erneut zu Gast. Organisiert hat auch diesen Auftritt das Förderprogramm NORLA - Norwegian Literature Abroad. Die Journalisten und Literaturvermittler Anja Höfer und Thomas Böhm sind im NORLA-Team. Ein Gespräch über die reichhaltige norwegische Literaturlandschaft

„Harry Rowohlt. Ein freies Leben“ – Alexander Solloch im Gespräch
Am 27. März wäre der große belletristische Übersetzer, das selbsternannte "Deklamiertier", der begnadete Kolumnist und Geschichtenerzähler Harry Rowohlt 80 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass legt Alexander Solloch eine ebenso fundierte wie lustvoll geschriebene Biografie des Hamburger Autors vor (Kein & Aber), in der er sich auch die Frage stellt, "wie viele Shitstorms Harry Rowohlt mit seiner

Heike Geißler über "Verzweiflungen"
Wie kommt man raus aus der Verzweiflung - oder: Wie stellt man sich ihr überhaupt erst einmal, statt ihr immer gleich auszuweichen? Das fragt Heike Geißler in ihrem ebenso politischen wie persönlichen Essay "Verzweiflungen". Wir sprechen mit der Autorin. Außerdem geht es um drei Romane, die auf ganz unterschiedliche Weise Fakt und Fiktion verweben. Christine Wunnicke erzählt in "Wachs" von einer F

„Club der Dilettanten“: Bettina Stangneth im Gespräch
"Eine Einladung zur Ehrlichkeit" nennt die Philosophin Bettina Stangneth ihr Buch "Club der Dilettanten. Warum niemand Bücher wirklich versteht, aber trotzdem jeder beim Lesen lernt" (Rowohlt). Ein Gespräch über das Lesen, BookTok und KI in der Literatur / "Der Hahn erläutert unentwegt / der Henne, wie man Eier legt" (Kunstmann): Die Satirikerin Ella Carina Werner spricht über ihre fantastischen f

„Mit allen Fehlern, mit allen Wiederholungen“ - wie Olivier Mannoni Hitler übersetzt hat
Der Franzose Olivier Mannoni hat für die kritische französische Ausgabe Hitlers "Mein Kampf" übersetzt - was übersetzen in diesem Fall heißt und was er aus dieser Übertragung gelernt hat - dazu ein Gespräch mit ihm anlässlich seines lesenswerten Essays "Hitler übersetzen" (HarperCollins). Außerdem spricht Édouard Louis über sein neues Buch "Monique bricht aus" (S.Fischer). Die handelnden Personen

Katja Petrowskaja über „Texte aus dem Krieg“
Die Frage, was Literatur kann oder nicht kann, was sie muss - oder ob sie gar nichts muss, die beschäftigt alle Schreibenden, um die es im Büchermagazin geht: Horst Bienek, dessen Tagebücher gerade herausgekommen sind, Thomas Brasch, der seine Gesellschaft verstehen, möglichst präzise beschreiben wollte und deshalb die Außenseiter in den Blick nahm. Zu seinem 80. Geburtstag erscheint ein Band mit

Zach Williams' Stories: Stell dir vor, alle werden älter - nur dein Kind nicht
Gruselsurrealismus im Debut des Amerikaners Zach Williams, "Es werden schöne Tage kommen": gut dosierter Horror, der die US-Kritik begeistert hat, nun auch auf deutsch, mit-übersetzt von Literaturstar Clemens J. Setz. Außerdem: Anna Langfus, "Gepäck aus Sand" - eines der ersten Werke, das nach dem Krieg das Weiterleben nach dem Holocaust thematisiert hat, im Gespräch mit der Übersetzerin Patricia

Jo Lendle im Gespräch: Hanser vertreibt T.C. Boyle jetzt auch auf Englisch
Der Münchner Carl Hanser Verlag veröffentlicht seit mehreren Jahren die Romane und Erzählungen des amerikanischen Bestseller-Autors T.C. Boyle in der deutschen Übersetzung noch vor Erscheinen des englischsprachigen Originals. Da aber immer mehr Leserinnen und Leser mittlerweile das englischsprachige Original der Übertragung ins Deutsche vorziehen, geht Hanser-Verleger Jo Lendle nun neue Wege und v

Jonas Lüscher über seinen Roman „Verzauberte Vorbestimmung“
Der 48-jährige Münchner Autor Jonas Lüscher ("Frühling der Barbaren", "Kraft") hat einen klugen Roman über das Verhältnis des Menschen zur Technik geschrieben und dafür eine Formel aus der kritischen KI-Forschung - "enchanted determinism" - als Titel gewählt: "Verzauberte Vorbestimmung" (Hanser). Ein Gespräch mit dem Schriftsteller über Technikverweigerung und Technikabhängigkeit, seinen Geistesge
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