
Was geschah mit Annette Lindemann?
Der Podcast beleuchtet das Verschwinden von Annette Lindemann, einer Mutter von vier Kindern, die seit fast 15 Jahren spurlos fehlt. In einer investigativen Spurensuche sprechen die Macher mit Freundinnen, Ermittlern und der Polizei und werten Ermittlungsakten aus. Dabei entsteht ein komplexes Bild aus Lügen, Geheimnissen und Widersprüchen. Der Podcast ist Teil der Reihe „Der Gerichtsreporter“ von WAZ und vier NRW-Lokalradios.
Folgen

Folge 6: Leben mit der Ungewissheit
Annette Lindemann ist schon seit 15 Jahren spurlos verschwunden. Bei ihren Freundinnen hinterlässt sie eine große Lücke.

Folge 5: Ein Wettlauf gegen die Zeit
Noch Jahre nach dem Verschwinden von Annette Lindemann melden sich neue Zeugen. Sie sind Anlass für die Polizei, neue Ermittlungen aufzunehmen.

Folge 4: Ein Mann steht vor Gericht
Annette Lindemanns Ehemann muss sich wegen versuchter schwerer Brandstiftung verantworten. Warum wollte er ein Feuer im Haus einer Freundin legen?

Folge 3: Die versuchte Brandstiftung
Kurz vor Annette Lindemanns Verschwinden brennt es in dem Treppenhaus ihrer Freundin Susanne. Bald kommt raus: Das war kein Zufall.

Folge 2: Indizien für ein Verbrechen
Aus dem Vermisstenfall Annette Lindemann wird schnell ein Kriminalfall. Die Polizei findet Spuren, die auf ein Verbrechen hindeuten.

Folge 1: Eine Frau verschwindet spurlos
Familie Lindemann führt nach außen hin ein harmonisches Familienleben. Als die Mutter vermisst wird, kommen Geheimnisse ans Licht.

Trailer: Neuer Podcast ab dem 9. Oktober!
Annette Lindemann wird seit 15 Jahren vermisst. Drei Reporterinnen nehmen den Fall unter die Lupe und stoßen auf neue Details.

Hier kommt bald etwas Neues!
Ein neuer True Crime-Podcast startet bald. Der Gerichtsreporter-Kanal wird komplett neu aufgesetzt.

Wir trauern um Stefan Wette.
Gerichtsreporter Stefan Wette ist am 1. Juli 2023 im Alter von 64 Jahren viel zu früh von uns gegangen. Er ist im Kreis seiner Familie friedlich eingeschlafen. Unsere Gedanken sind bei Stefans Frau und seinen beiden Kindern. Stefan hinterlässt bei den Kolleginnen und Kollegen der WAZ eine große Lücke, menschlich und als Journalist.

Die Großeltern, die ihren Mörder liebten.
Benjamin Springmann aus Wuppertal hat am 19. März 2017 seine Großeltern, Christa und Enno Springmann, in ihrer Villa getötet. Sie waren ein wohlhabendes Unternehmerehepaar, Multi-Millionäre. Erst schlug er auf ihre Köpfe ein und erdrosselte sie anschließend. Das Landgericht Wuppertal verurteilte den 25 Jahre alten Benjamin zu lebenslanger Haft.
Jeden zweiten Montag gibt es um 16 Uhr eine neue Pod

Die erfundene Vergewaltigung und die echte Gewalt.
Die 17-jährige Abiturientin Jennifer aus dem Münsterland hat im Mai 2016 behauptet, vergewaltigt worden zu sein. Gemeinsam mit zwei anderen Jugendlichen, Julian und Timo, überfiel sie anschließend den vermeintlichen Täter. Erst lockten sie den 19-Jährigen in eine Falle und quälten ihn dort fast zu Tode. Das Gericht sprach von einer Tat, die an eine Hinrichtung erinnerte.
Jeden zweiten Montag gibt

„Spaß gehabt“ – aus dem Innenleben eines Mörders.
Der 19-jährige Marcel H. aus Herne im Ruhrgebiet hat im März 2017 erst einen neun Jahre alten Nachbarjungen und dann einen ehemaligen Schulfreund getötet, bei dem er sich nach der Tat versteckt hatte. Von den Leichen postete er Fotos im Internet. Dort offenbarte er auch seine Gefühle beim Morden: „Ich hatte richtig Spaß dabei.“ Die Jugendstrafkammer des Bochumer Landgerichtes verurteilt Marcel H.

Feigheit. Ausländerhass. Solingen.
Am 29. Mai 2023 jährt sich der Brandanschlag auf das Haus der türkischen Familie Genç in Solingen zum 30. Mal. Das Feuer hat zwei Frauen und drei Kinder getötet und neun Menschen verletzt. Gelegt hatten es vier junge Solinger. Neonazis. Der Fall gilt als einer der erschütterndsten rechtsextremen Anschläge in der Geschichte der Bundesrepublik. Nach 127 Prozesstagen sprach das Oberlandesgericht Düss

Die Mutter, ihr Sohn und der Mord im Brunnen.
Ulrich F. aus Neuenkirchen im Münsterland hat in der Nacht zum 26. Juni 2019 seine Mutter Elisabeth F. in einem Brunnen ertränkt. Er schlug sie zunächst bewusstlos und ließ die 79-jährige Rentnerin anschließend an einem Hebegurt hinab in die Tiefe. Die Schwurgerichtskammer am Landgericht Münster verurteilte den Gärtnermeister zu lebenslanger Haft - wegen Mordes aus Habgier. Der zum Tatzeitpunkt 54

Spanner, Scharfschütze, Liebespaarmörder.
Eine Mordserie hat in den 1950er Jahren Düsseldorf in Angst und Schrecken versetzt. Die Opfer: Liebespaare in einsamen Gegenden. Die meisten dieser Morde blieben unaufgeklärt. Dennoch trägt Werner Boost, der auch der „Menschenjäger vom Rhein“ genannt wurde, bis heute das Etikett „Serienmörder“, obwohl ihm im Strafverfahren vor dem Düsseldorfer Landgericht nur ein einziger Mord nachgewiesen werden

Podcast-Empfehlung „In den Fängen des Wunderheilers“
Im Podcast „In den Fängen des Wunderheilers“ werden in vier Folgen die Geschehnisse rund um das Balance-Recovery Life-Center aufgearbeitet. Dort agierte eine Sekte rund um einen selbsternannten „spirituellen Führer“, dessen Mitglieder unter Gewalt und Manipulation leiden mussten.
Der Podcast stammt von unseren Kollegen der NRZ. Die Zeitung gehört wie die WAZ zur FUNKE Mediengruppe. Den Podcast „I

Die gute alte Zeit und der blutige Soldatenstreit.
Alfred Hüssener, ein Offizier-Anwärter der kaiserlichen Armee, hat im März 1903 in Essen August Hartmann mit einem Dolch erstochen. Der angetrunkenen Soldat auf Heimaturlaub hatte Hüsseners Anweisungen nicht folgen wollen. Der Fall erregte damals viel Aufsehen in der Öffentlichkeit. Wie gut war sie, die gute alte Zeit? Und wie passt dazu dieser blutige und tödlich endende Streit?
Jeden zweiten Mo

Das blutige Ende einer Kindergarten-Freundschaft.
Marc E. hat am 24. Juni 2014 seinen besten Freund Leon M. bei einer Scheune im ostwestfälischen Geseke getötet. Mit einer Eisenstange schlug der 19-Jährige auf den Kopf seines 17-jährigen Freundes ein, den er schon seit Kindertagen kannte. Später durchtrennte er ihm die Kehle. Die Tat vollzog Marc E. in zwei Akten, denn zwischendurch holte sich noch ein Eis bei McDonalds.
Jeden zweiten Montag gi

Der Kindermord des "geheilten" Sexualtäters.
+ Trigger-Warnung: In dieser Folge wird sexualisierte Gewalt thematisiert +
Lothar Otremba hat am 30. Januar 1989 den neunjährigen Jürgen-Marcel sexuell missbraucht und ermordet. Der 23 Jahre alte Bottroper war bereits mehrfach wegen Sexualdelikten vorbestraft und ist erst kurz vor dem Mord vom Landgericht Duisburg als "geheilt" aus der Psychiatrie entlassen worden.
Jeden zweiten Montag gibt es

Der verschwundene Millionär und ein Mord ohne Leiche.
Der Düsseldorfer Multimillionär und Immobilienbesitzer Otto-Erich Simon ist 1991 verschwunden und wurde sechs Jahre später für tot erklärt. Der Bauunternehmer Hans Hansen soll Simon ermordet haben. Die Leiche wurde jedoch nie gefunden.
Jeden zweiten Montag gibt es um 16 Uhr eine neue Podcast-Folge.
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Ein Mord aus der Lust zum Morden.
Constantin S. hat am 3. Mai 2017 im Duisburger Innenhafen die Café-Besitzerin Birgül D. ermordet. Unter einem Vorwand verschaffte sich der 28-Jährige schon vor der Öffnung Zutritt ins "Vivo" und erschoss die ihm unbekannte Geschäftsführerin Birgül D. Die Polizei sicherte nach der Tat zwar Spuren, konnte den Täter aber nicht überführen. Erst Monate später fiel der Verdacht auf Constantin S. Nichts

Ronny M. – der klassische Rückfall-Vergewaltiger.
+ Trigger-Warnung: In dieser Folge wird sexualisierte Gewalt thematisiert +
Ronny M. hat in der Nacht zum 22. April 2011 ein 14 Jahre altes Mädchen am Bahnhof Kettwig-Stausee in Essen vergewaltigt. Der 33-Jährige war bereits mehrfach vorbestraft, auch wegen Sexualdelikten. Insgesamt 18 Einträge waren zum Zeitpunkt der Festnahme im Bundeszentralregister vermerkt. Für die Tat vom 22. April 2011 mus

Die Fußball-WM 1998 und die Schande von Lens.
Deutsche Hooligans haben während der Fußball-WM in Frankreich am 21. Juni 1998 den Polizisten Daniel Nivel fast tot geprügelt. Nivel sollte mit zwei Kollegen die in einer Nebenstraße in Lens abgestellten Einsatzfahrzeuge der Polizei bewachen und spielte mit einem neunjährigen Jungen Fußball. Da tauchte am Anfang der Straße die Gruppe der Hooligans auf. Nivel erlitt bei der Attacke massive Schädelv

Nach Folter Mord gestanden – Der Fall Lackum.
Der Fährmann Johann von der Ruhr ist 1590 tot am Ufer in Wetter an der Ruhr gefunden worden. Sein Onkel und sein Cousin, Georg und Anton Lackum, sollen ihn ermordet haben und wurden zum Tode verurteilt. Dabei waren die einzigen Beweismittel Geständnisse, die unter Folter abgelegt wurden.
Jeden zweiten Montag gibt es um 16 Uhr eine neue Podcast-Folge.
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Das traurige Leben und Sterben des Pflegekindes Anna.
Die neunjährige Anna ist am 22. Juli 2010 von ihrer Pflegemutter Petra W. in der Badewanne ertränkt worden. Das Mädchen aus Königswinter ist aufgrund problematischer Familienverhältnisse zu den Pflegeeltern nach Bad Honnef gekommen. Bis zu ihrem Tod quälten Petra und Ralf W. das Kind monatelang mit erzieherischen Regeln. Für die Taten musste sich das Ehepaar vor dem Landgericht Bonn verantworten.

Das Horrorhaus in Höxter. (2/2)
Angelika und Wilfried W. haben jahrelang Frauen im sogenannten Horrorhaus in Höxter gequält und gedemütigt. Im zweiten Teil erzählt Gerichtsreporter Stefan Wette, wie es dazu kam, dass zwei Frauen durch die sadistischen Strafaktionen des Paares ums Leben kamen und welche Strafen die Angeklagten für die Taten schließlich vor Gericht bekamen.
Jeden zweiten Montag gibt es um 16 Uhr eine neue Podcast

Das Horrorhaus in Höxter. (1/2)
Jahrelang hat ein Paar im sogenannten Horrorhaus in Höxter Frauen gequält und gedemütigt – zwei von ihnen sogar bis zum Tod. In der Nacht zum 22. April 2016 wurde schließlich die Polizei auf das Haus im Stadtteil Bosseborn aufmerksam. Nach und nach erfuhren die Beamten, was sich dort in den vergangenen fünfeinhalb Jahren zugetragen hat. Was genau im Horrorhaus passiert ist und was die Täter, Angel

Der Polizistenhasser und das Blutbad in Sterkrade.
Am 15. Juni 1972 wollten Polizisten die Wohnung von Karl-Heinz Girod in Oberhausen-Sterkrade nach Waffen durchsuchen. Girod erschoss dabei drei Beamte und lieferte sich mit Hilfe seiner Ehefrau und zwei Söhnen ein Feuergefecht mit den Einsatzkräften. Aus der Wohnung heraus schossen sie auf rund 50 Beamte. Erst nach mehreren Stunden konnte die Polizei das Drama beenden.
Jeden zweiten Montag gibt e

Kaltblütig die eigene Familie ausgelöscht.
Udo Schwulera hat am 28. Mai 1972 seine Familie in Essen-Kray getötet und seine Frau, seine zwei Kinder und seine Schwiegereltern erschossen. Außerdem lieferte sich der 29-Jährige eine Verfolgungsjagd mit der Polizei durchs Ruhrgebiet, bei der er auch auf die Beamten schoss. Was Udo Schwulera zu dieser Tat bewegt hat und zu welcher Strafe ihn das Landgericht Essen verurteilte, erzählt Gerichtsrepo

Schwule als Opfer – der Parkplatzmord von Bottrop.
Die vier Duisburger Thorsten S., Tina H., Daniel O. und Angelina S. wollten im Jahr 2000 bewusst homosexuelle Männer ausrauben, weil sie von ihnen wenig Widerstand und keine Anzeige bei der Polizei erwarteten. Am Heiligen Abend sind die zwei Paare zum Rastplatz "Schwarze Heide" an der A2 in Bottrop gefahren. Dieser ist dafür bekannt, dass sich hier homosexuelle Männer zum Geschlechtsverkehr treffe

Tödliche Eifersucht.
Der Essener Footballspieler Richard O. hat im April 2012 seine Ex-Freundin Liesa S. getötet. Die 24-Jährige aus Werl musste sterben, weil ihr Ex-Freund krankhaft eifersüchtig war. Dabei nahm er selbst es nicht so genau mit der Treue in einer Beziehung. Die Leiche von Liesa S. verscharrte Richard O. anschließend in einem Waldgebiet in Essen-Werden.
Jeden zweiten Montag gibt es um 16 Uhr eine neue

Der Foltermord in der JVA Siegburg.
+ Trigger-Warnung: In dieser Folge werden extreme Gewaltdarstellungen und sexualisierte Gewalt thematisiert +
Die drei Häftlinge Danny K., Pascal I. und Ralf A. haben 2006 ihren Zellengenossen Hermann Heibach in der Justizvollzugsanstalt Siegburg brutal gequält und ihn danach hingerichtet. Zwölf Stunden dauerte diese Tortur. Im Podcast erzählt Gerichtsreporter Stefan Wette, was genau am 11. Novem

Auftragsmord in der Karibik.
Maria C. hat 2015 in Puerto Plata einen Killer beauftragt, ihren Ehemann zu töten. Für umgerechnet rund 2.000 Euro sollte Julio A. den aus Ratingen stammenden Helmut T. ermorden. Gegenüber der Polizei gab sich Maria C. nach der Tat zunächst ahnungslos. Ein halbes Jahr später legte die dreifache Mutter dann ein Geständnis ab. Maria C. kam in Untersuchungshaft und musste sich ab dem 13. Januar 2017

Gefangen im Tunnel unter der Mintarder Ruhrtalbrücke.
Die 12-jährige Manuela S. ist am 5. Mai 1994 in Essen entführt worden. Elf Tage hielten die Brüder Daniel H. und Karsten H. das Kind im Tunnel unter der Mintarder Ruhrtalbrücke der A52 in Mülheim gefangen. Die Polizei ermittelte und suchte nach dem Mädchen. Aufgrund falscher Zeugenaussagen ging sie jedoch zeitweise nicht von einer echten Entführung aus.
Jeden zweiten Montag gibt es um 16 Uhr eine

Der Richter auf der Anklagebank.
Peter R. hat in der Nacht zum 30. März 1984 sein Haus in Dortmund-Aplerbeck gegen einen angeblichen Einbrecher verteidigt und auf diesen mit einer illegalen Pistole geschossen. Wegen versuchten Totschlags musste sich der Dortmunder Amtsrichter 1986 vor dem Schwurgericht in Essen verantworten. Das Urteil fiel durchaus mild aus.
Jeden zweiten Montag gibt es um 16 Uhr eine neue Podcast-Folge.
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Der "gute Mann" und seine sechs Pflegejungen.
+ Trigger-Warnung: In dieser Folge wird sexualisierte Gewalt thematisiert +
Ein Lehrer aus Essen hat in den 1990er Jahren sechs Pflegejungen aus Sri Lanka aufgenommen. Der Mann war sozial engagiert und wurde mit dem Titel "Der gute Mann von Borbeck" ausgezeichnet. In Zeitungen zeigte er sich stolz mit seinen Pflegekindern, von denen er mindestens eines über Jahre sexuell missbraucht hat.
Jeden z

Spontanes Geständnis 25 Jahre nach dem Mord.
Olaf S. hat am 11. November 1991 Monika F. in Bonn ermordet. Jahrelang konnte die Tat nicht aufgeklärt werden. Nie war auch nur der Hauch eines Verdachts auf den damaligen Studenten aus der Nachbarschaft der brutal erstochenen Monika F. gefallen. Als Olaf S. 25 Jahre später bei einer Trunkenheitsfahrt von der Polizei im niedersächsischen Wolfenbüttel angehalten wird, gesteht er spontan die Tat.
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Vera Brühne: Mörderin oder Justizopfer? (2/2)
Die Essenerin und Bürgermeistertochter Vera Brühne ist am 4. Juni 1962 vom Landgericht München II zu lebenslanger Haft im Zuchthaus verurteilt worden. Brühne soll 1960 mit ihrem Liebhaber, Johann Ferbach, den Arzt Otto Praun und dessen Haushälterin, Elfriede Kloo, in Pöcking bei München ermordet haben. Aber es gab immer wieder Zweifel an der sie belastenden Indizienkette. Mit welchen Argumenten di

Vera Brühne: Mörderin oder Justizopfer? (1/2)
Vera Brühne, geboren als Bürgermeistertochter im heutigen Essener Stadtteil Kray, soll am 14. April 1960 ihren Liebhaber, den Arzt Otto Praun, und seine Haushälterin, Elfriede Kloo, in Pöcking bei München ermordet haben. Das Landgericht München II verurteilte Brühne am 4. Juni 1962 zu lebenslanger Haft im Zuchthaus. Trotzdem kamen immer wieder Zweifel an der sie belastenden Indizienkette auf. Ist

Der zersägte Apotheker.
Der Essener Timm H. hat 2006 seinen Nachbarn, den Apotheker Mario W., ermordet – für 1.000 Euro Beute. Die Leiche versteckte der 30-Jährige in einem blauen Chemiefass. Da der Körper jedoch nicht vollständig hinein passte, sägte Timm H. ihm die Beine ab. Mit Steinen, Schlamm und Fliesenkleber dichtete er das Fass ab und transportierte es zum Gelände der ehemaligen Fettfabrik Velten in Essen Freisen

Die Muttermörderin und das Erbe.
Sandra N. aus Borchen bei Paderborn hat mit Tennis- und Fußballwetten 173.000 Euro Schulden angehäuft. Die Beamtin brauchte Geld, um ihre Schulden zu begleichen. Am 21. September 2019 ermordete die damals 46-Jährige ihre 76 Jahre alte Mutter Karin N., um an ihr Erbe zu kommen. Die Polizei verdächtigte zunächst nicht Sandra N., sondern ihren Ehemann, einen aus dem Fernsehen bekannten Tierarzt.
All

Der Voodoo-Guru.
+ Trigger-Warnung: In dieser Folge wird sexuelle Gewalt thematisiert +
Mit Voodoo-Riten und schwarzer Magie hat der Essener Karl-Heinz in den 1990er Jahren mehrere Mädchen manipuliert und zu sexuellen Handlungen gezwungen. Die 13 bis 17 Jahre alten Mädchen lernte der Familienvater über seine Kinder und seine Mitgliedschaft im Spielmannszug kennen. Wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern- und Juge

Der "Ehrenmord" von Rees.
Gülsüm S. ist am 2. März 2009 von ihrem Bruder Davut S. in einen Hinterhalt gelockt und ermordet worden. An einem Feldweg bei Rees drosselte der 20-Jährige seine Drillingsschwester und zerschlug ihr mit Holzknüppeln das Gesicht bis zur Unkenntlichkeit. Gülsüm S. musste sterben, weil sie sich nicht an die Regeln der Familie gehalten hatte. Für den sogenannten "Ehrenmord" mussten sich neben Davut S.

Der nette Nachbar als Maskenmörder.
Fabian K. hat sich am 29. März 2012 eine Horrormaske übers Gesicht gezogen und seine 82 Jahre alte Nachbarin mit 40 Messerstichen getötet. Danach rief der 18-Jährige den Notarzt und gab sich als Rettungshelfer aus. Die Polizei vernahm den Bielefelder zunächst als Zeugen, nicht als Beschuldigten. Fabian K. galt nicht als verdächtig. Das änderte sich wenige Wochen später. In einem Indizienprozess mu

Die geschundene Mörderin.
+ Trigger-Warnung: In dieser Folge wird sexuelle Gewalt thematisiert +
Ellen Rinsche hat 1949 nach eigenen Worten ihrem Ehemann Josef zweimal ein eisernes Bügeleisen gegen den Kopf geschlagen und ihn getötet. Danach zerstückelte die 38-Jährige den Leichnam. Es spricht viel dafür, dass die lebenslustige Frau aus Gevelsberg bei Wuppertal ihr eigenes Leben zu retten versuchte und sich von einem Haus

Der entwürdigende Tod der Heilpraktikerin.
Die Heilpraktikerin Dorothea Reischl aus Swisttal bei Bonn ist in der Silvesternacht 1985/86 ermordet und verstümmelt worden. Gerichtsreporter Stefan Wette erzählt im Podcast, warum der Fall zunächst nicht aufgeklärt werden konnte und wie der Täter, Jürgen B., 21 Jahre später schließlich doch noch überführt wurde.
Alle zwei Wochen gibt es montags eine neue Podcast-Folge.
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Der Putzfrauenmord von Telgte.
Drei Putzfrauen sind am 28. Januar 2003 nach ihrer Arbeit in einem Fitnessstudio auf offener Straße im münsterländischen Telgte hingerichtet worden. Zwei der Frauen mussten nur sterben, um den Hintergrund eines Auftragsmordes zu verschleiern. Timucin Özugur erschoss zunächst Gerlinde M. und Kornelia M. Danach tötete er Ayten Dag, die Frau des Auftraggebers Hüseyin Dag.
Alle zwei Wochen gibt es mo

Sex statt Strafverfahren.
+ Trigger-Warnung: In dieser Folge wird sexuelle Gewalt thematisiert +
Jahrelang hat ein Kommissar der Essener Polizei seine Macht gegenüber einer drogensüchtigen Ladendiebin ausgenutzt. Der Gladbecker versprach der Frau, für sexuelle Handlungen die gegen sie laufenden Strafverfahren einzustellen. Mehrere Jahre bekam er, was er wollte. Bis die 32-Jährige den 50 Jahre alten Kommissar 1995 anzeigte

Erst die Mama, dann die Oma.
Der Oberhausener Udo W. hat zwei Menschen ermordet. Ausgerechnet die einzigen, die immer zu ihm gehalten haben. Zuerst erwürgte Udo W. am 20. August 1984 seine Mutter für 300 DM, dann erdrosselte er, 16 Jahre später, seine Großmutter für 100 DM. Den ganzen Fall erzählt Gerichtsreporter Stefan Wette im Podcast.
Alle zwei Wochen gibt es montags eine neue Podcast-Folge.
Alle Folgen auf: www.waz.de/

Der teuflische Mord von Witten. (2/2)
Manuela und Daniel Ruda haben am 6. Juli 2001 Daniel Rudas Arbeitskollegen Frank Hackerts ermordet – angeblich, um Satan ein Opfer zu bringen. Für die Tat musste sich das Paar, das durch die Medien als “Satanisten von Witten” bekannt wurde, ab dem 10. Januar 2002 vor Gericht verantworten. Im zweiten Teil erzählt Gerichtsreporter Stefan Wette, zu welchem Urteil der Mordprozess in Bochum führte und

Der teuflische Mord von Witten. (1/2)
Manuela und Daniel Ruda sind durch die Medien als "Satanisten von Witten" bekannt geworden. Das Ehepaar hat am 6. Juli 2001 Daniel Rudas Arbeitskollegen Frank Hackerts ermordet – angeblich, um Satan ein Opfer zu bringen. Im ersten Teil erzählt Gerichtsreporter Stefan Wette, was das Paar zu diesem Mord bewegt hat und warum sich Manuela und Daniel Ruda angeblich auch ihr eigenes Leben nehmen wollten

Die Polizistenmörder von Wülfrath.
Drei junge Düsseldorfer haben am 10. Januar 1993 eine Tankstelle in Wülfrath überfallen. Die 18 bis 23-jährigen Männer flüchteten anschließend im Auto. Als der Polizist Adalbert Bach das Trio stoppen wollte, wurde er niedergeschossen. Der 32-Jährige Essener, Vater von zwei kleinen Kindern, starb wenige Stunden später im Universitätsklinikum. Stefan Wette hat den Fall damals im Gericht begleitet. D

Das grausame Ende einer Liebe junger Menschen.
Norbert G. und seine Freundin Claudia Gu. waren nach außen ein Vorzeigepaar. Sie liebten sich, holten gemeinsam Titel im Tanzsport. Bis der Bottroper die Liebe grausam beendete. 38 Mal hat Norbert G. mit einem Messer auf seine Freundin eingestochen und sie dadurch getötet. Im Podcast erzählt Gerichtsreporter Stefan Wette, was den damals 22-Jährigen zu dieser Tat bewegt hat und wie er die Polizei a

Die Kindermörder von Eschweiler.
+ Trigger-Warnung: In dieser Folge wird sexuelle Gewalt thematisiert +
Gerichtsreporter Stefan Wette erzählt diesmal den Fall vom Doppelmord in Eschweiler, der 2003 die Öffentlichkeit erschüttert hat. Markus Lewendel und Markus Wirtz haben die Geschwister Sonja und Tom entführt und ermordet. Das neun Jahre alte Mädchen haben sie zuvor missbraucht. Für die Tat mussten sich die zwei Männer vor dem

Die Flucht der Mörder in die türkische Heimat.
+ Trigger-Warnung: In dieser Folge wird sexuelle Gewalt thematisiert +
Gerichtsreporter Stefan Wette erzählt diesmal zwei unterschiedliche Fälle, die aber eines gemeinsam haben: Beide Täter sind nach einem Mord in ihre türkische Heimat geflüchtet. Ali Kur hat zuvor am 12. Januar 2009 in Paderborn ein acht Jahre altes Mädchen missbraucht und es anschließend erstickt. Der Essener Cemil Gündüz hat a

Der Gerichtsreporter und sein Stalker. (2/2)
Jahrelang hatte Stefan Wette einen Stalker. Wie es dazu gekommen ist, hat der Gerichtsreporter in der ersten Folge erzählt. Im zweiten Teil berichtet Stefan, mit welchen kuriosen und nervenaufreibenden Aktionen der Stalker ihm und seiner Familie geschadet hat, wie sich der Rechtsstreit mit einem Anwalt weiter entwickelte und wie die ganze Geschichte nach Jahren schließlich ein Ende fand.
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Der Gerichtsreporter und sein Stalker. (1/2)
Stefan Wette erzählt diesmal eine persönliche und sehr nervenaufreibende Geschichte. Jahrelang hatte er einen Stalker, der unter anderem Briefe in seinem Namen verschickt hat und ihn damit sowohl vor der WAZ und staatlichen Institutionen als auch in seinem privaten Umfeld in Erklärungsnot brachte. Zeitweise ohnmächtig und fassungslos musste der Gerichtsreporter eine Kampagne erdulden, die auch sei

Der Highlander von Hattingen.
Benedikt T. hat am 14. Oktober 1999 seinen 86 Jahre alten Nachbarn mit einem Schwert enthauptet und dessen Kopf als Trophäe aufgespießt. Im Podcast erzählt Gerichtsreporter Stefan Wette, was den damals 23-Jährigen, der in den Medien als “Highlander von Hattingen” bekannt wurde, zu dieser Tat bewegt hat und warum das Gericht ihn schließlich freigesprochen hat.
Alle zwei Wochen gibt es montags ein

Der Katzenkönig.
Mehrfach hat Michael R. am 30. Juli 1986 mit einem Messer auf die Bochumerin Annemarie N. eingestochen. Der Polizist glaubte, mit dieser Tat die Menschheit zu retten. Denn der sogenannte “Katzenkönig”, eine imaginäre Kreatur, die am Möhnesee im Sauerland gelebt haben soll, habe ein Menschenopfer verlangt. Freunde hatten Michael R. mit der Geschichte vom Katzenkönig dermaßen manipuliert, dass er be

Späte Sühne für den Mord.
+ Trigger-Warnung: In dieser Folge wird sexuelle Gewalt thematisiert +
Die Tierärztin Karen Oehme ist 1983 in der Nähe von Dülmen vergewaltigt und ermordet worden. Kriminalistische Beharrlichkeit ermöglichte 18 Jahre danach die späte Sühne für den Mord an der 25-Jährigen, Tochter des Vorsitzenden der deutschen Esso AG. Zum Verhängnis wurde dem in Gelsenkirchen geborenen Täter, Ulrich M., sein abg

Acht Lebensversicherungen, ein Mord.
Die Pferdewirtin Christin Rexin ist in der Nacht zum 21. Juni 2012 erdrosselt worden. Das Motiv der Mörder: 2,4 Millionen Euro. So viel waren die zuvor abgeschlossenen Lebensversicherungen wert, die ihr Verlobter, Robin H., und seine Mutter, Cornelia H., auf die 21-Jährige abgeschlossen hatten. Insgesamt waren fünf Menschen am Mordkomplott beteiligt.
Alle zwei Wochen gibt es montags eine neue Pod

Der Feiertagsmörder.
+ Trigger-Warnung: In dieser Folge wird sexuelle Gewalt thematisiert +
Ulrich Schmidt ist durch die Medien als "Feiertagsmörder" bekannt geworden. Vier Frauen hat er Ende der 1980er Jahre in seiner Heimatstadt Essen ermordet sowie mehrere Frauen lebensgefährlich verletzt und vergewaltigt. Im Prozess wurde Schmidt von einer Ex-Freundin als "lieb und zärtlich" beschrieben. Der liebe Kerl – tatsächl

Die Kassenbotenräuber.
Anders als Kinderschänder und Vergewaltiger genießen echte Räuber Respekt im Knast und selbst in der Öffentlichkeit. Ist der Überfall ausgeklügelt geplant und kein Mensch verletzt worden, hegen selbst biedere Bürger eine gewisse Bewunderung für die Banden. Doch die blutige Spur der „Westdeutschen Kassenbotenräuber“ rang niemandem Applaus ab. 19 Jahre lang, von 1924 bis 1943, überfielen die in Düss

Der Würger von Aachen.
+ Trigger-Warnung: In dieser Folge wird sexuelle Gewalt thematisiert +
Egidius Schiffer war ein Familienvater, der nach Außen bieder und brav wirkte. Aber im Keller seines Hauses richtete er ein Folterstudio ein. Und zwischen 1983 und 1990 nahm er Frauen als Anhalter in seinem Auto mit, die er vergewaltigte und tötete. Die Polizei konnte Schiffer, den sogenannten “Würger von Aachen”, erst 17 Jahr

Der Bundesliga-Skandal.
1971 gilt als das Skandaljahr der Fußball-Bundesliga. Gegen Geld sind damals Fußballspiele manipuliert worden, um den Abstieg der Vereine zu verhindern. 50 Jahre ist das jetzt her. Stefan Wette rollt den Fall im Podcast noch einmal auf und erzählt, wie der Skandal an die Öffentlichkeit kam, welche Rolle ein Promi-Friseur aus Köln in der Geschichte spielte und ob er selbst mit diesem Hintergrund ei

Die Arztgattin und ihr Liebhaber.
Er war ihr Liebhaber und der Vater ihres gerade erst geborenen Kindes. Und deshalb musste Markus R. sterben. Die Bochumer Arztgattin Nicole S. sah ihren Liebhaber als Bedrohung für ihre Ehe. Deshalb betäubte, vergiftete und erstach die 31-Jährige ihn. Für die Tat musste sich die gelernte Krankenschwester vor dem Bochumer Landgericht verantworten. Am 30. Mai 2012 wurde Nicole S. wegen Mordes zu leb

Der fast perfekte Mord.
Zusammen mit seiner Geliebten und seinem Arbeitskollegen hat Klaus D. in den 90er Jahren den Mord an seiner Ehefrau geplant. Nüchtern, überlegt und vorausschauend spielten sie mehrere Möglichkeiten durch, die Frau des Bottroper Polizisten, Mutter seiner Kinder, umzubringen. Es sollte das perfekte Verbrechen werden, niemand sollte ihnen auf die Spur kommen. Am Ende verkündete das Essener Schwurgeri

15 Monate Tortur.
+ Trigger-Warnung: In dieser Folge wird sexuelle Gewalt thematisiert +
In den 80er Jahren haben Dieter und Helma E. aus Korschenbroich bei Neuss ihr 16 Jahre altes Kindermädchen im Keller ihrer Luxusvilla eingesperrt. Das Ehepaar missbrauchte und vergewaltigte das Mädchen über 15 Monate lang. Tag für Tag. Die Hauptverhandlung vor dem Landgericht Düsseldorf, die am 29. Januar 1985 mit der Verurtei

Der meuchelnde Pfarrer.
„Du sollst nicht töten!“ - Das fünfte Gebot ist eindeutig. Doch Peter Joseph Schäffer hat diese Vorschrift ignoriert und zwei Frauen umgebracht. Erst leugnete der katholische Pfarrer aus der Kölner St. Maria-Kirche den Doppelmord an den zu seinem Haushalt gehörenden Schwestern, deren Existenz er verheimlicht hatte. Dann gestand er im Angesicht des Todes seine Schuld öffentlich. 1803 enthauptete de

Die Liebespaarmörder von Sümmern.
Zu entschuldigen ist kein Mord, kein Totschlag. Dieser endgültige Angriff auf das höchste Rechtsgut des Menschen, sein eigenes Leben, ist immer falsch. Aber erklären lässt sich die Tötung eines anderen Menschen mit Eifersucht, Habgier, Wut, sexueller Gewalt. Mit starken Emotionen also. Aber ein Mord aus Langeweile, eine Tötung von zwei Liebespaaren, in die man angeblich hineingeschlittert sei? Die

Lebenslang für den netten Gangster von nebenan.
Aus Mülheim an der Ruhr stammt der mittlerweile 62 Jahre alte Michael Heckhoff, den sie wegen seiner schwarzen Haare kurz „Blacky“ nennen. Ein Ruhrgebietsjunge. Wer ihn mal beim Grillen im Garten getroffen hat, wird Spaß gehabt haben an seinen tollen Geschichten. Ja, der „Blacky“ hat was zu erzählen. Das Problem ist nur, dass „Blacky“ kaum Zeit für Grillpartys hatte. Den Großteil seines Lebens hat

Bis dass der Tod euch scheidet.
Am Anfang steht die Liebe. Der Wille, ein Leben lang Seite an Seite zu bleiben, in guten wie in schlechten Zeiten. Bis dass der Tod euch scheidet. Doch das Versprechen hielt in den drei Fällen, die Stefan Wette und Brinja Bormann in dieser Podcast-Folge besprechen, nicht ewig. Es sind drei Beispiele aus drei Jahrzehnten als Gerichtsreporter. Und ein jedes endet mit der lebenslangen Haft als Preis

Der vergessene Serienmörder.
Sechs Menschen hat er umgebracht und zum Teil zerstückelt. Und doch kennt kaum noch einer den Viersener Kurt Friedhelm Steinwegs, der Anfang der 1980er Jahre in Krefeld, Dänemark, Willich und Essen mordete. Es ist nicht nur ein trauriges Kapitel der Kriminalgeschichte, sondern auch eines der Justizhistorie. Zwei vermutlich unschuldige Menschen hatten Gerichte bereits eingesperrt. Verurteilt für Mo

20 Jahre alt, 7 Hinrichtungen.
Er war der Jüngste in dieser Bande aus 20 bis 27 Jahre alten Männern, die den Drogenmarkt in Bochum, Herne und Düren kontrollierte. Und der Brutalste. Sieben Menschenleben hat Eugen Neufeld auf dem Gewissen. Sieben Hinrichtungen innerhalb von sechs Monaten gehen auf das Konto des während der Taten anfangs 19-Jährigen. In Bochum kam er vor Gericht.
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Der falsche Doppel-Doktor.
Mein Auto, mein Haus, meine Yacht. Wer so auftrumpft, ist entweder Erbe, erfolgreicher Krimineller oder Inhaber eines perfekten Lebenslaufes. Denn der entscheidet oft über den beruflichen Aufstieg. Dass diese Tatsache dazu reizt, die eigene Biografie fantasievoll zu frisieren, zeigen die Lebensläufe eines Doppeldoktors aus Hamm und einer Bundestagsabgeordneten aus Essen. Ärger mit der Justiz gibt

Schweizer. Banker. Hooligan.
Ein braver Bürger, der während der Arbeitswoche funktioniert, sinnvoll arbeitendes Mitglied der Gesellschaft ist, und am Wochenende eine verhängnisvolle Neigung auslebt: Gewalt. Ohne Rücksicht auf Verluste. Konkret geht es in dieser Podcast-Folge um einen Schweizer Bankangestellten, der am Wochenende sogar bis nach Essen reist, um sich im Rahmen des Fußball-Derbys Rot-Weiss Essen gegen den Wuppert

Maria Rohrbach und der verschwundene Kopf.
Eine junge Frau wird wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt – zu Unrecht. Der Fall der Maria Rohrbach aus Münster, die 1957 angeblich ihren Ehemann ermordet und zerstückelt haben soll, gilt noch heute als Schulbeispiel für einen Justizirrtum. Zehn Jahre zuvor wäre sie noch hingerichtet worden. Im Mittelpunkt des Falls steht der verschwundene Kopf ihres Ehemanns.
Falls ihr unseren Podcast un

Vom Sadisten zum Kindermörder.
Unendliches Leid brachte er über zwei Familien. Marc Hoffmann wuchs im sauerländischen Attendorn auf, entwickelte bereits in seiner Jugend sexuelle Gewaltfantasien. Im Jahr 1995 zog er mit seiner Familie an die Nordsee nach Bremerhaven. Dort missbraucht der damals 31-Jährige die achtjährige Levke und erdrosselt sie anschließend mit einem Kabelbinder. Erst vier Monate nach der Tat findet die Polize

DDR-Flüchtling Weinhold: Opfer oder Krimineller?
Am 3. Oktober feiern wir 30 Jahre Deutsche Einheit. Doch wer kann sich in einem Europa ohne Grenzen schon vorstellen, dass mitten durch Deutschland ein Zaun mit Stacheldraht und fein geharktem Todesstreifen verlief? Zahlreiche Menschen, die vom Osten in den Westen wechseln wollten, ließen dort ihr Leben. Denn kein*e Bürger*in der DDR durfte sein Land ohne Erlaubnis der Behörden verlassen. Der DDR-

"Don Ermico" – König der Steuerbetrüger.
„König der Steuerbetrüger“ nannten ihn die Medien, von einem „Steuerschwindler der Spitzenklasse“ sprach der Staatsanwalt. Die Anerkennung einer illegalen Karriere galt dem Kohlenhändler Friedrich Wilhelm Ermisch aus Essen-Kray, der den Fiskus in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts um rund 12,7 Millionen DM Umsatzsteuer betrogen hatte. Beamte halfen ihm dabei, auch ein Rechtsanwalt aus Mü
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