
Wunder. Wissen. Weltkrieg.
Im History-Podcast "Wunder. Wissen. Weltkrieg" geht es um den Tatort Zweiter Weltkrieg. In jeder Folge spricht Raphaela Höfner mit ehemaligen Soldaten, US-Veteranen, Überlebenden und Opfern des Zweiten Weltkriegs und des Nationalsozialismus. Im Fokus stehen die Schicksale, die man in keinem Geschichtsbuch findet. Die Gespräche beleuchten das Überleben im Konzentrationslager Auschwitz, Erlebnisse auf der Flucht oder an der Kriegsfront und den Neuanfang nach dem Krieg. Ein Podcast gegen das Vergessen und für den Frieden.
Folgen

#062 Die Flucht
Brigitte Durner wird im April 1929 als einzige Tochter ihrer Eltern geboren. Die Mutter stamm von einem Gut in Westpreußen, der Vater kommt aus Thüringen. Brigittes Vater hat bereits im Ersten Weltkrieg mit Auszeichnung gekämpft, aber 1929 während der Weltwirtschaftskrise sein gesamtes Vermögen verloren.
Brigitte wächst in Kamenz, in Sachsen, auf einem Rittergut auf, das die Familie landwirtschaf

#061 Stalingrad - Massengrab an der Wolga
Am 2. Februar 1943 kapitulieren in den Trümmern von Stalingrad die Reste der 6. Armee der Wehrmacht. 110.000 von ehemals 260.000 Soldaten gehen in Gefangenschaft. Zehntausende bleiben auf dem Schlachtfeld. Die NS-Propaganda stilisiert ihren Tod zum "Heldenepos". Doch Hitlers Soldaten sterben sinnlos und elendig – durch Hunger, Kälte, Seuchen und die Waffen eines überlegenen Gegners.
Die Soldaten

#060 Erinnerungen einer vergessenen Generation
In der heutigen Folge spreche ich mit Ludwig Steinherr. Ludwig wurde am 22.07.1932 in Dingenbrunn im Bayerischen Wald geboren und wächst nach einigen Umzügen in Ebrach in der Nähe von Schweinfurt auf. Er erinnert sich an zahlreiche Erlebnisse in der Kidnheit, wie an seine Schulzeit, Erlebnisse des Vaters aus dem Einsatz in Polen sowie Fliegerangriffe. Ganz lebendig schildert er die Ankunft der Ame

#059 Bombennächte
In der heutigen Folge spreche ich mit Ulrike Meier. Ulrike wurde im November 1935 in Hagen in Nordrhein Westfalen geboren. Hagen liegt im Ruhrgebiet, sodass dort ein großes Industriegebiet war, weshalb später zahlreiche Bombenangriffe stattfanden. Ulrike wächst behütet auf. Die Mutter ist Hausfrau, der Vater arbeitet bei der Deutschen Reichsbahn. Als die Angriffe auf deutsche Städte stärker werden

#058 Schule in der Diktatur
Die wichtigste Aufgabe der Schule bestand darin, den Kindern die Rassenideologie der Nationalsozialisten schon möglichst früh zu vermitteln. So sah Hitler in der Schule nur eine Vorstufe für die Wehrmacht.
Schule sollte nicht in erster Linie Bildung vermitteln und Kinder zu mündigen, kritischen und selbstständigen Menschen erziehen, sondern sie zu willenlosen Anhängern des Nationalsozialismus mach

#057 Der letzte Sommer
Mein heutiger Gast ist Frau Annemarie Naujok.
Frau Naujok wurde am 09. April 1934, ein Jahr nachdem Hitler an der Macht war, in Mönchengladbach geboren. Mit ihren Eltern wohnte sie damals in Reydt, eine Stadt in der rheinischen Tiefebene. Der Himmel wölbt sich dort weit und hoch über das flache Land. Weiden und Äcker wechseln sich ab, werden von Baumkronen und Entwässerungsgräben unterbrochen. Spi

#056 Jugend in Gefangenschaft
Wolfgang Enzenauer wurde am 10. Juli 1926 in Essen geboren und ist jetzt 98 Jahre alt. Wolfgang wuchs zunächst unbeschwert in Essen auf, erinnert sich aber an den schrecklichen Autounfall im Jahr 1935, bei dem seine Großmutter verstarb und seine Eltern schwer verletzt wurden. Er selbst kam wie durch ein Wunder ohne große Verletzungen davon. Herbert besucht die Schule und erinnert sich an den Tag,

#055 Der Krieg im Pazifik
In der heutigen Folge spreche ich mit Louis Giarusso.
Louis wurde am 11. Mai 1923 in Lawrence in Massachusetts von seinen aus Italien stammenden Eltern Silvestro und Antonia geboren. Er wuchs zusammen mit seinem älteren Bruder Anthony und seinem jüngeren Bruder Michele während der großen Depression auf. Als Lous 9 Jahre alt war, zog die Familie nach Rhode Island um. Nach Eintritt der USA in den

#054 Blutrache
Ingrid Gräfin von Hardenberg wurde im April 1932 in Freiwaldau geboren. Heute heißt die Stadt Jeseník, und gehört mit ihren rund 11.000 Einwohnern zur Tschechischen Republik. Nach dem Münchner Abkommen, also ein Jahr nach Ingrids Geburt, wurde die Stadt zusammen mit dem Sudetenland in das Deutsche Reich eingegliedert, mit dem es bis 1945 verbunden blieb.
Ingrid wächst zusammen mit ihrer älteren S

#053 Die vergessenen Welten
In dieser Folge spreche ich mit dem Journalisten, Historiker und Buchautorin Gisbert Strodrees.
Nordrhein Westfalen ist heute die Heimat der größten jüdischen Gemeinschaft in Deutschland und zählt etwa 27.000 Menschen. In Köln gibt es die älteste jüdische Gemeinschaft. Über jüdisches Leben in Großstädten, vor allem zur Zeit nach der Machtübernahme Hitlers sowie während des Zweiten Weltkriegs ist

#052 Die Schlacht im Hürtgenwald
Larry Howe wurde im März 1925 in Massachusetts geboren und diente während des Zweiten Weltkriegs in der US-Armee. Er meldete sich im Juli 1943 zum Dienst und absolvierte eine Grundausbildung in Fort Bragg in North Carolina. Er wurde im Dezember 1943 nach Europa verschifft und landete am Strand in der Normandie, um der Vierten Division beizutreten. Er diente als Funker für eine Gruppe von Stürmerbe

#051 Die Gestapo
Die Gestapo (kurz für Geheime Staatspolizei) war die berüchtigte politische Polizei des NS-Regimes. Während der Dauer der NS-Zeit erweiterte und veränderte sich die Gestapo als Institution. Die von der Gestapo ins Visier genommenen Gruppen wechselten je nach Politik und Prioritäten des Regimes. Eines blieb jedoch immer gleich: Die Gestapo war stets ein brutales Werkzeug zur Durchsetzung der radika

#050 Verlassen in der Normandie
Horst Dübsch wurde am 30.12.1926 im Spreewald geboren. Er wächst dort auf dem elterlichen Hof auf und arbeitet als Junge bereits auf dem Hof mit. Mit seinem Vater geht er gerne die Felder und Äcker ab, um dort Schätzungen zu machen. Diese Gabe, die von klein auf gefördert wird, rettet Horst später das Leben. Sein älterer Bruder wird eingezogen und 1944 ist auch er selbst an der Reihe. Beim „Reichs

#049 Der letzte Zug
Brigitta Matheja-Thiele wird 1938 in der Nähe von Breslau geboren und wächst bei ihren Großeltern auf dem Land auf. Ihre Kindheit ist glücklich und unbeschwert. Die Mutter ist berufstätig, der Vater als Soldat eingezogen. Ende 1944 wird ihre kleine Schwester geboren. Brigittas Leben ändert sich schlagartig, als die Rote Armee näherrückt und nun auch die Front fast vor der Haustür ist. Ihnen bleibt

#048 Der längste Tag
Der D-Day bezeichnet den 6. Juni 1944. Den Tag, an dem alliierte Truppen (USA, Großbritannien, Kanada, Frankreich) 1944 an den Stränden der Normandie landeten und eine zweite Front gegen das Dritte Reich im Westen eröffneten. Der D-Day ist Teil der Operation Overlord, die den Feldzug der alliierten Armee in Nordfrankreich bis zur Befreiung von Paris am 25. August 1944 beschreibt.
Filmtipp in dies

#047 Vier ungelebte Leben
Reinhold Beckmann wurde 1956 in Twistringen geboren. Seine Fernsehkarriere beginnt er beim WDR. Nach einem Ausflug zu den privaten Sendern mit ran und ranissimo moderiert er in der ARD zwei Jahrzehnte lang die Bundesliga-Sportschau und diskutiert in seiner eigenen Talksendung "Beckmann" politische und gesellschaftliche Themen. Heute ist er als Produzent und Filmemacher aktiv und mit seiner Band un

#046 Der Sohn des Generals
Wolfgang Deckert wurde im November 1940 in Meissen geboren. Er ist das jüngste von drei Kindern. Der Vater ist der General Hans Joachim Deckert. Großvater Max Hildebrand hat eine riesige Fabrik in Freiberg, die Familie wird später enteignet.
Wolfgang flieht mit seiner Mutter zu seinen Großeltern, die auf dem Fabrikgelände einen eigenen Bunker haben. Dort erlebt er die Ankunft der Russen. Sein Vate

# 045 Auschwitz- Das Symbol des Holocaust
Arbeit macht frei:
Als die Rote Armee am 27. Januar 1945 Auschwitz erreichte und unter den Lettern des Eingangstors hindurchgeht, bietet sich den Soldaten ein grauenhaftes Bild: Nur etwa 7.000 Häftlinge in den drei Komplexen des größten deutschen Konzentrations- und Vernichtungslagers waren noch am Leben; die meisten von ihnen Elendsgestalten, die zu krank oder zu schwach für den Marsch in die La

#044 Das Mädchen aus Auschwitz
Dita Kraus wurde 1929 in Prag geboren und wächst als einziges Kind einer jüdischen Familie auf. Ihre Kindheit ist zunächst glücklich und unbeschwert. Dies ändern sich jedoch, als die Tschechoslowakei die „sudetendeutschen“ Gebiete nach dem Münchner Abkommen (29. 09. 1938) an das „Deutsche Reich“ abgeben muss. 1942 wird Dita mit ihren Eltern zunächst nach Theresienstadt, dann nach Auschwitz deporti

#043 Der andere Kampf
Schon immer wurden Chirurgen durch ihren Militärdienst geprägt und in ihrem chirurgischen Handeln beeinflusst. Im antiken Schrifttum wird über die Erfahrungen von Ärzten auf dem Schlachtfeld berichtet, wenngleich es um das Überleben verwundeter Krieger nicht gut bestellt war, da deren Versorgung erst am Ende einer Schlacht stattfinden konnte. Dies änderte sich auch im Mittelalter nicht wesentlich,

#042 Kriegskind
Noch vor Kriegsausbruch wird Herbert 1939 in Alten-Buseck in Hessen geboren. Zunächst erlebt er eine schöne und behütete Kindheit auf dem elterlichen Hof. Doch schon bald kommt der Krieg mit all seinen Schwierigkeiten. Herberts Vater und sein geliebter Onkel Willi werden nach Russland eingezogen. 1942 kehrt der Vater schwer verwundet zurück. Der Bruder seiner Mutter fällt 1943 in Russland. Herbert

#041 Der Todesengel
Er ist einer der berüchtigtsten Verbrecher des NS-Regimes: Josef Mengele, der Arzt von Auschwitz, hat an Insassen des deutschen Konzentrations- und Vernichtungslagers grausame Experimente durchgeführt. Bereits im Mai 1945 wird er offiziell wegen Massenmordes gesucht. Doch er kann untertauchen – und schließlich nach Übersee entkommen
Heute erfolgt ein Portrait über Josef Mengele
Buchtipp:
Ich h

#040 Untergetaucht
Ernst Krakenberger wurde am 22. Dezember 1940 in Naarden, Niederlande, geboren. Sein Vater Otto Krakenberger arbeitet mit zwei jüdischen Partnern zusammen im Hopfenhandel in Nürnberg und muss das Geschäft nach der „Arisierung“ 1938/1939 aufgeben. Gemeinsam mit seiner Frau Martha flieht er in die benachbarten Niederlande, da er dort gute Kontakte zu einem deutschen Geschäftsmann namens Stockmann pf

#039 Der Kommandant von Auschwitz
In der heutigen Folge geht es um den Kommandanten des Konzentrationslagers Auschwitz. Ein Mann, der selbst den Überblick über all die Verbrechen, die sich hinter dem Stacheldraht abgespielt haben, verloren zu haben scheint. Ein Mann, der mit seiner Frau und den Kindern nur wenige Meter entfernt vom Lager in einer Villa gewohnt hat. Ein Mann, der ein liebevoller Vater zu sein schien, der seine Pfer

#038 Nur das nackte Leben
Renate wurde 1937 in Berlin geboren. Als uneheliches Kind kann ihre leibliche Mutter sie zunächst nicht wie gewünscht versorgen, weshalb sie die ersten Jahre bei einer Pflegefamilie aufwächst. Ihr leibliche Vater arbeitet als persönlicher Chauffeur des späteren Reichministers Fritz Todt. Dieser rät ihm zur Heirat mit Renates Mutter. Mit vier Jahren muss Renate die geliebten Pflegeeltern verlassen

#037 Der Architekt des Massenmords
Reinhard Heydrich (1904–1942) war einer der mächtigsten Männer des »Dritten Reichs«: Als Leiter des Reichssicherheitshauptamts und engster Mitarbeiter Heinrich Himmlers lenkte er den Terrorapparat der Nationalsozialisten.
Bis zu seinem gewaltsamen Tod im Sommer 1942 hatte Reinhard Heydrich unter den Nationalsozialisten eine beispiellose Karriere gemacht. Als Leiter des Reichssicherheitshauptamts

#036 Flucht in die Freiheit (Teil II)
Frank Cohn wurde am 2. August 1925 in Breslau als Franz Cohn geboren. Gemeinsam mit seiner Mutter gelingt ihm die Überfahrt in die USA und erreicht am 30. Oktober 1938 den Hafen von New York. Aufgrund der antisemitischer Hasswelle, der Reichsprogromnacht, vom 9. November 1938 dürfen die Cohn in den USA bleiben. Frank lernt über das Radio Englisch und geht schon bald zur Schule. Nur einen Monat nac

#035 Flucht in die Freiheit (Teil I)
Frank Cohn wurde am 2. August 1925 in Breslau als Franz Cohn geboren. Als Einzelkind wächst er wohlbehütet auf, sein Vater besitzt ein Sportgeschäft. Schon früh bekommt die Familie den wachsenden Antisemitismus zu spüren. Franks Onkel wird 1927 von einer Gruppe Nazis schwer verprügelt. Er stirbt später an diesen Verletzungen. Nach der Machtübernahme der Nazis muss Franks Vater sein Geschäft aufgeb

#034 Verlorene Jugend
Kurt Losert wurde am 15. Juli 1927 in Tschirm, Kreis Troppau in Sudetenschlesien geboren, dem heutigen Tschechien.. Seine Kindheit verbringt er auf dem elterlichen Bauernhof und erinnert sich an viele glückliche Jahre. Mit gerade einmal 17 Jahren wird Kurt eingezogen und kommt an die Ostfront. Im eiskalten Winter Russlands geht es Tag für Tag nur um eines: Das nackte Überleben. Ums nach Hause komm

#033 Das Erbe von Auschwitz
Dr. Eva Umlauf hat als eines der jüngsten Opfer die Deportation und Verbringung ins Konzentrationslager Auschwitz überlebt. Sie erblickt am 19. Dezember 1942 in einem Arbeitslager für Juden, im slowakischen Nováky, das Licht der Welt. Ihre Mutter erzählt ihr später, wie sie für die Mithäftlinge zu einem Symbol für das Leben wurde.
Anfang November 1944 werden sie und ihre Eltern nach Ausschwitz dep

#032 Einsam gegen Hitler
Am 8.November 1939 explodiert die Bombe, die Hitler töten soll, planmäßig um 21:20 Uhr im Bürgerbräukeller in München. Der Saal verwandelt sich innerhalb von Sekunden in ein Trümmerfeld. Die Bombe zerschmettert nicht nur die Säule hinter dem Rednerpult und ihrer Umgebung, sondern lässt sogar die Decke einstürzen. Acht Menschen sterben, davon sieben NSDAP-Mitglieder und eine Kellnerin. 63 Personen

#031 Entscheidung an der Elbe
Hellmut Westermann wurde am 11. April 1926 im pommerschen Stettin (heute Szczecin) geboren. Als Hellmut drei Jahre alt ist, zieht die Familie nach Berlin um. Der Vater wird ans Verkehrsministerium versetzt. 1927 kommt sein Bruder Gerd zur Welt. 1930 kündigt der Vater seine Beamtenstelle und arbeitet als Prokurist und technischer Leiter einer Firma in Goslar, weshalb die Familie erneut umzieht. Die

#030 Gegen das Vergessen
Daniel Müller wurde 1989 geboren und ist als ehrenamtlicher Vorsitzender des Vereins „Zeugen der Zeitzeugen“ aktiv.
„Zeugen der Zeitzeugen“ ist ein Bildungsprojekt von und vor allem für junge Menschen. Ziel ist es, mit der letzten Generation der Holocaust-Überlebenden, deren Kindern und Enkeln in Kontakt zu kommen, mit ihnen in einen Dialog zu treten und auch in Zukunft das Gedenken an den Holoca

#029 Der Hölle entkommen
Albert Schiller wird am 29. April 1921 in Stuttgart-Untertürkheim als einziges Kind einer evangelischen Familie geboren. Sein Vater ist Buchbinder, die Mutter Hausfrau. Kurz nach Alberts Geburt zieht die Familie nach Bad Cannstatt. Dort verbringt er seine Kindheit und Jugend. Er durchläuft das Jungvolk und die Hitlerjugend. Mit nur 15 Jahren beendet Albert die Schule und beginnt ein Lehrer als Mec

#028 Hitlers "Vollstrecker"
Heinrich Luitpold Himmler (* 7. Oktober 1900 in München; † 23. Mai 1945 in Lüneburg) war ein deutscher Politiker der NSDAP und einer der Hauptverantwortlichen des Holocaust.
Der Sohn eines katholischen Gymnasiallehrers träumt von einer Offizierskarriere, kommt 1918 jedoch nicht mehr an die Front und wird aus dem Heeresdienst entlassen. Als Student der Landwirtschaft in München schließt er sich ant

#027 Die Kraft der Heimat
Sigrid Leneis wurde am 25. Oktober 1934 in Schluckenau im damaligen „Sudetenland“ (heute Tschechien) geboren. Die ersten Jahre verbringt sie mit ihrem vier Jahre älteren Bruder in der Geborgenheit des Elternhauses. Der Vater arbeitet als Lehrer, die Mutter als Haus-und Geschäftsfrau. Zu Beginn des Krieges wird der Vater bereits eingezogen. Er kehrt nicht mehr nach Hause zurück. Bis heute weiß die

#026 Fahnenflucht
Ralph Paschke wurde 1929 in Görlitz geboren. Er wächst bei seinen Eltern, einem Oberpostbeamten und einer Hausfrau, und seinem neun Jahre älteren Bruder auf. Dieser lässt sich zum Piloten ausbilden und gilt nach einem Einsatz als vermisst. Ralph tritt der Hitlerjugend bei und muss zahlreiche Dienste leisten. Gegen Kriegsende hin wird er zusammen mit Nachbarsjungen und Klassenkameraden zum Volksstu

#025 Hitlers Komplize
In der heutigen Folge geht es um Hitlers Komplizen. Der zweite Mann im Dritten Reich will vor allem eins. Macht. Luxus. Einfluss. Reichtum. Drogen. Er ist der wohl schillerndste Charakter im Nationalsozialismus und verstrickt in alle Verbrechen des Regimes. Viele, die Göring persönlich kannten, nannten ihn einen Blender. Doch wer war dieser Mann?
Hermann Göring war die joviale Maske des National

#024 Im Schatten des Krieges
Ulrikes Vater wird 1922 in Westfalen geboren und zieht mit zehn Jahren mit seinen Eltern auf einen Hof im damaligen Schlesien. Dort muss er früh anpacken und erlebt zunächst den Kriegsausbruch vor der Haustür mit. Als Soldat wird er 1941 eingezogen und bei einem Einsatz an der Krim schwer verwundet. Für „Volk und Vaterland“ verliert er ein Bein, kämpft wochenlang ums Überleben und kehrt als „Krieg

#023 "Unternehmen Barbarossa"
Es ist ein Feuerschlag, wie ihn die Welt bis dahin noch nicht erlebt hat. Am 22. Juni 1941, um 3:05 Uhr, bricht entlang der 2.130 Kilometer langen deutsch-sowjetischen "Interessengrenze" zwischen Ostsee und Schwarzem Meer die Hölle los. Aus mehr als 7.100 Geschützen eröffnet die deutsche Wehrmacht an diesem Sonntagmorgen das Feuer auf Stellungen und Befestigungen der Roten Armee in Litauen, Ostpol

#022 Der letzte Zeuge
Kurt Salterberg wurde am 08. Januar 1923 in Pracht bei Altenkirchen geboren. Das ist liegt in Rheinland-Pfalz. Im Alter von 17 Jahren meldet sich Kurt Salterberg freiwillig zum Militärdienst. Nach seiner Ausbildung wird er mit der Panzerabwehr-Kompanie der 34. Infanterie-Division an der Ostfront eingesetzt. Dort erlebt er Schreckliches, über das er heute, so viele Jahre später, kaum sprechen kann.

#021 "Operation Walküre"
Am 20. Juli 1944 ließ der Hitler-Attentäter Claus Schenk Graf von Stauffenberg eine Bombe im „Führerhauptquartier“ in Ostpreußen detonieren. Doch die Bombe verfehlte ihr Ziel und Hitler überlebte mit leichten Verletzungen. Dieser Fehlschlag sowie Lücken in der Vorbereitung und das Zögern beim Auslösen der „Operation Walküre“, des Planes zum Staatsstreich, ließen den Umsturzversuch scheitern. Die B

#020 Duell über den Wolken
Joe Peterburs wird am 25. November 1924 in St. Paul, Minnesota geboren, wächst aber vor dem Hintergrund der Weltwirtschaftskrise hauptsächlich in Wisconsin auf. Joe stammt aus einer Familie mit militärischer Tradition: Sein Vater wandert 1906 aus Deutschland in die USA aus und dient im 1. Weltkrieg. Zusammen mit seinen Brüdern tut Joe alles, was sie können, um die Familie in den mageren Jahren der

#019 Die "Elite" des Grauens
Es klingt wie aus einem Krimi. Die Elite des Grauens im Alltag. Ein schwarz-weißes Foto, das die Lagerbesatzung des KZ Auschwitz zeigt. Lachend. Sichtlich glücklich. Vermutlich ist das Bild am 15.Juli 1944 aufgenommen worden. Das Foto zeigt keine Leichen. Kein Blut, auch keine Transportwaggons. Die Bilder aus dem „Auschwitz-Album“ illustrieren Lageraufseher, die sich trotz des von ihnen mit zu ver

#018 Das Grauen von Grenoble
Sepp Heinrichsberger wurde am 03. Oktober 1925 in München geboren. Die Familie zieht auf den Doberhof in Höslwang, ein Dorf in der Nähe des Chiemsees in Oberbayern. Schon als kleiner Bub muss Sepp auf dem Bauernhof mitarbeiten. Mit 17 Jahren erhält er seinen Einberufungsbefehl. Er wird der 3. Kompanie des Pionierbataillons zugeteilt und fährt von München aus mit Güterwaggons an die französische At

#017 Die "Erste Dame" des Dritten Reichs
Magda Behrend wird 1901 als Tochter des 20jährigen, ledigen Dienstmädchens Auguste Behrend in Berlin-Kreuzberg geboren. Der Ingenieur Oskar Ritschel, den Auguste Behrend kurz darauf heiratet, erkennt das Kind zwar nicht als seines an, kümmert sich aber um dessen Erziehung, obwohl die Ehe bereits 1904 geschieden wird. Ritschel hat beruflich häufig in Belgien zu tun, und er kann Auguste überreden, d

#016 Das Wunder von Auschwitz
Dr. Leon Weintraub wurde am 1. Januar 1926 als Sohn eines Altkleidersammlers (Lumpen, Schmates) und einer Wäschereibetreiberin in Łódź/Polen geboren. Leon wächst in ärmlichen, aber glücklichen Verhältnissen am Rande zum Armenviertel in Łódź auf, wo sich das Leben auf der Straße abspielt. Mit seinen vier Schwestern redet Leon zu Hause Polnisch, mit seiner Mutter Jiddisch. 1939, als Leon 13 Jahre al

#015 Der Propagandaminister
Joseph Goebbels wurde im Jahr 1897 im heutigen Mönchengladbach geboren. Seine Eltern sind streng gläubige Katholiken. Durch eine Krankheit hat er seit seiner Kindheit einen Klumpfuß und kann nur schlecht laufen. Darum darf er nicht als Soldat im Ersten Weltkrieg kämpfen. Stattdessen studiert er an der Universität und bekommt am Ende einen Doktortitel in Germanistik. Im Jahr 1924 trifft er in Weima

#014 Sterben für die Freiheit
Am 09. Mai 1921 wird Sophie Scholl in Forchtenberg geboren und wächst in Ulm auf. Februar 1943: Die Geschwister Scholl verteilen etwa 1.500 Flugblätter in der Münchner Uni. Ein Hausmeister, der sie dabei beobachtet hält sie fest. Die Gestapo verhaftet Hans und Sophie Scholl, ebenfalls Christoph Probst, ein weiteres Mitglied der „Weißen Rose“. 22. Februar: Nach dreitägigem Verhör folgt der Prozess

#013 Jugend für den Führer
Hans Müncheberg wurde am 9. August 1929 in Templin geboren. Zusammen mit seinem älteren Bruder wächst Hans in der Familie eines Friseurmeisters auf. Im Frühjahr 1938 wird er beim Spielen von einem PKW angefahren und erleidet eine schwere Schädelverletzung. Er kann sich weder an die Eltern oder seinen Bruder, noch an sein bisheriges Leben erinnern. Innerhalb eines Jahres kann er den Lernrückstand a

#012 Das Trümmermädchen
Karin Kasimir wurde 1938 in Berlin geboren. Sie bezeichnet sich selbst als „waschechte Berlinerin“, da ihre Großeltern aus Schlesien kamen. Während des Krieges evakuierte sie mit ihrer Mutter in den Spreewald, wo auch ihre jüngere Schwester geboren wurde. Dort erlebte Karin Kasimir den Einmarsch der Roten Armee. Als sie sechs Jahre alt ist, erwischt ihre Familie einen der letzten Züge von Lübbenau

#011 In der Hölle der Westfront
David Marshall wurde am 20. September 1924 in New York geboren. Nach dem Angriff auf Pearl Harbor meldet er sich wie viele andere junge Amerikaner freiwillig zur Army. Nach seinem Draft im Februar 1943 wird David ins Trainingslager Camp Pickett nach Virginia geschickt. Dort hat er mit einigen antisemitischen Anfeindungen zu kämpfen. Anschließend wird er dem 84. Infanterieregiment, den sogenannten

#010 Ein unvergessenes Leben- Erinnerungen an Anne Frank
Anne Frank wird am 12. Juni 1929 in Frankfurt am Main als zweite Tochter von Otto Frank und Edith Frank-Holländer geboren. Die Familie wandert 1934 in die Niederlande aus, um der Verfolgung durch die Nationalsozialisten zu entgehen. Am 10. Mai 1940 werden die Niederlande von der deutschen Wehrmacht angegriffen und besetzt. Juden werden vom gesellschaftlichen Leben und allen öffentlichen Einrichtun

#009 Soldat wider Willen
Eduard Gutkas wurde am 10. Dezember 1927 in München geboren. Als einziges Kind seiner Eltern, die eine Gaststätte in München betreiben, wächst er in der „Hauptstadt der Bewegung“ auf. Edi wird zum Beitritt bei der Hitlerjugend gezwungen und als Flakhelfer ausgebildet. Mit seiner Truppe ist er vor den Toren Münchens positioniert, als über 500 alliierte Flieger einen Angriff starten und Bomben auf d

#008 D-Day: Schlacht um die Normandie
George Sarros wurde am 17. April 1925 in Chicago, USA, geboren. Mit 18 Jahren kam er zur US-Army und arbeitete auf der LST 515 im Maschinenraum. Sarros nahm an der Geheimmission „Exercise Tiger“ im April 1944 teil. Dort trainierten die britischen und US-amerikanischen Streitkräfte an den „Slapton Sands“ im englischen Devon am Ärmelkanal die geplante Landung in der Normandie. Deutsche U-Boote torpe

#007 Kindheit unterm Hakenkreuz
Margarete Meyer wurde am 06.Mai 1930 in Leipzig geboren, ihre Heimatstadt ist jedoch Dresden. Sie wächst bei ihrer Mutter und deren Familie auf, ihre Eltern sind getrennt. 1936 zieht Margarete mit nach Rathen, wo sie eingeschult wird. Die Mutter arbeitet in der Pension einer „Halbjüdin“ als Wirtschafterin, die jedoch nach Kriegsbeginn schließen muss. Daraufhin ziehen die beiden zurück nach Dresden

#006 Mein Vater, der Naziverbrecher
Niklas Frank wurde am 09. März 1939 als Sohn des nationalsozialistischen Politikers Hans Frank in München geboren. Im selben Jahr tritt der Vater sein Amt als Generalgouverneur in dem von der Wehrmacht besetzten Teil Polens an. Ab November 1939 residierte er auf der Krakauer Burg Wawel, dem Stammsitz der polnischen Könige. Während sich das Land draußen in ein einziges großes Todeslager verwandelt,

#005 Der Junge aus Theresienstadt
Gidon Lev wurde am 03. März 1935 in Karlsbad, in der damaligen Tschechoslowakei geboren, und wird dieses Jahr 88 Jahre alt. Seine Familie floh 1938 aus dem Sudetenland nach Prag, nachdem die Nazis dieses annektiert hatten. 1941, nur wenige Jahre später, wird Gidon mit seiner Familie in das Konzentrationslager Theresienstadt, ein Nazi-Ghetto, transportiert. Damals ist er erst sechs Jahre alt. 26 vo

#004 Himmelfahrtskommando
Ed Cottrell wurde am 17. Januar 1922 geboren und wuchs in Slippery Rock, Pennsylvania, USA auf. Als die Amerikaner 1941 in den Krieg eintreten, beschließt Ed, Pilot zu werden. Nach seiner Ausbildung in Wisconsin kommt der 22-Jährige zur „48th Fighter Group, 493rd Fighter Squadrin“ und wird in Frankreich als Jagdflieger eingesetzt. Ed fliegt eine P-47 Thunderbolt Maschine. Seine Aufgabe besteht unt

#003 Tränen, Tod und Trümmer
Adolf Knoblich wurde 1932 in Radebeul geboren und verbrachte einen Teil seiner Kindheit in Breslau. Auf der Flucht vor der Roten Armee fährt seine Familie genau am Abend des 13. Februars 1945 nach Dresden. Bei einer Tante wollen sie Schutz im Inneren des „Deutschen Reichs“ suchen. Alles kommt anders als erwartet. Unglücklicherweise geraten sie in den schweren Bombenangriff auf Dresden. Adolfs Zwil

#002 Die Feuerhölle von Dresden
In der zweiten Folgen von "Wunder. Wissen. Weltkrieg" spricht Raphaela Höfner mit Eva-Maria Mathes. Diese wird 1932 in Dresden geboren, wächst in der Stadt auf und geht dort zur Schule. In der Nacht vom 13. Februar 1945 erlebt Eva-Maria als damals Zwölfjährige einen der verheerendsten Luftangriffe auf eine Stadt im Zweiten Weltkrieg. Dresden brennt. Bomben fallen. Zigtausende verlieren in wenigen

#001 Inferno an der Ostfront
In der ersten Folge von "Wunder. Wissen. Weltkrieg" spricht Raphaela Höfner mit dem ehemaligen Frontsoldaten Fritz Roller. Dieser wird 1922 geboren und erlebt seine Jugend unter der Hakenkreuzflagge in Stuttgart. Der Vater ist Kommunist und gerät ins Visier der Nazis. Fritz wird eingezogen, kommt zur Nachrichtentruppe und wird an die Ostfront geschickt. Dort wird er Augenzeuge eines der größten Ma

Trailer
Am 27. November 2022 startet der History-Podcast "Wunder. Wissen. Weltkrieg".
Raphaela Höfner geht auf Zeitreise und interviewt ehemalige Soldaten, US-Veteranen, Flüchtlinge, Überlebende und Opfer des Zweiten Weltkriegs und des Nationalsozialismus.
Erlebt alle Schrecken und Wunder, die die Gäste erlebt haben, hautnah.
Hier seid ihr richtig, wenn ihr euch für den Tatort "Zweiter Weltkrieg" interes
Empfohlen

Fillerfolge - Dein Anime und Manga Podcast!

Ganz schön Deutsch

Stimmen der Ruhr - DER POTTCAST

DfnG Podcast

Debug the Future: Der Podcast rund um Daten und KI von PwC Deutschland

Wikipedia Crime

Organisiertes Verbrechen - Recherchen im Verborgenen

Metamorphosis

Who cares?

Couch Safari - Abenteuer Afrika

NDR 1 Radio MV - Vorsicht Leif

Telephobia - Dieser eine Anruf