
Das starke Stück - Musiker erklären Meisterwerke
Warum berühren uns manche Werke der Klassik seit Jahrhunderten? Gemeinsam mit Musikerinnen und Musikern entdeckt BR Klassik die Geschichten hinter berühmten Kompositionen – von Vivaldis "Jahreszeiten" bis zu Gershwins "Rhapsody in Blue". Jeden Dienstag ein neues Starkes Stück.
Episodes
Wolfgang Amadeus Mozart: Divertimenti KV 136-138
Nach einer Italienreise schrieb Mozart unter den Einfluss des italienischen Stils die drei Divertimenti KV 136-138. BR-KLASSIK stellt sie zusammen mit Petra Müllejans, der Mitgründerin des Freiburger Barockorchesters, vor.
Robert Schumann: Liederkreis op. 24
Mit dem 1840 entstandenen Liederkreis op. 24 beginnt Robert Schumanns intensive Auseinandersetzung mit der Lyrik Heinrich Heines. BR Klassik stellt das Opus mit dem Bariton Thomas Hampson vor.
Dmitri Schostakowitsch: Violinsonate
Angst vor Unterdrückung und Tod begleiteten Dmitri Schostakowitsch bis in sein Spätwerk, zu hören auch im Opus 134, einer Sonate für Geige und Klavier. BR Klassik stellt sie mit dem Geiger Kolja Blacher vor.
Hector Berlioz: La mort de Cleopátre
Die Kantate "La Mort de Cléopatre" sollte dem erst 26-jährigen Hector Berlioz zu einem Stipendium in Italien verhelfen. Das Werk stieß aber auf Unverständnis. BR Klassik stellt es mit der Sopranistin Violeta Urmana vor.
Sergej Prokofjew: Klaviersonate Nr.7
Über vier Jahrzehnte beschäftigte sich Sergej Prokofjew mit der Gattung der Klaviersonate. Die siebte Sonate genießt unter Pianisten den höchsten Ruf. BR Klassik stellt das Stück zusammen mit dem Pianisten Bernd Glemser vor.
Sergej Prokofjew: Klaviersonate Nr.7
Über vier Jahrzehnte beschäftigte sich Sergej Prokofjew mit der Gattung der Klaviersonate. Die siebte Sonate genießt unter Pianisten den höchsten Ruf. BR Klassik stellt das Stück zusammen mit dem Pianisten Bernd Glemser vor.
Bach: Orchestersuite Nr.3
Bachs Dritte Orchestersuite in D-Dur ist neben Streichern mit Oboen, Trompeten und Pauken besetzt. Auf eine französische Ouvertüre folgen stilisierte Tänze - eine ebenso repräsentative wie unterhaltsame Musik.
Felix Mendelssohn Bartholdy: Die erste Walpurgisnacht
Goethe hatte den Wunsch, dass seine Ballade "Die erste Walpurgisnacht" vertont werden möge. Felix Mendelssohn Bartholdy konnte die Idee verwirklichen. BR-KLASSIK präsentiert das Werk gemeinsam mit der Mezzosopranistin Lioba Braun.
Ralph Vaughan Williams: "The Lark ascending"
Gerne hat der englische Komponist Ralph Vaughan Williams die Vögel belauscht. Vor allem die Lerche, der er 15 Minuten hochvirtuose Klänge widmete. BR Klassik stellt das Werk zusammen mit der Geigerin Janine Jansen vor.
Haydn: Streichquartett g-Moll, op. 20
Insgesamt 83 Werke hat Joseph Haydn, der "Vater des Streichquartetts", für diese Gattung komponiert. Unter anderem die "Sonnenquartette" op. 20. BR Klassik hat mit dem Quatuor Mosaïques über das Quartett in g-Moll gesprochen.
Richard Strauss: Oboenkonzert
Im Oboenkonzert des alten Richard Strauss scheint noch einmal die unbekümmerte Heiterkeit früherer Jahre auf. BR Klassik stellt das "Starke Stück" zusammen mit dem Oboisten Albrecht Mayer vor.
Biber: Harmonia artificiosa-ariosa
Heinrich Ignaz Franz Biber folgte dem italienischen Trend der Zeit und komponierte 1696 eine Partiten-Sammlung hoch virtuoser Musik. BR Klassik stellt das Starke Stück zusammen mit Reinhard Goebel vor.
Felix Mendelssohn Bartholdy: Klavierkonzert Nr. 1
Es sei technisch nicht allzu schwer - und gerade deshalb schwierig zu interpretieren. Sagt Starpianist Lang Lang über Felix Mendelssohn Bartholdys Erstes Klavierkonzert. Lang Lang stellt dieses Starke Stück mit BR Klassik vor.
Maurice Ravel: La Valse
Natürlich geht es auch um den Walzer in Ravels Tondichtung. Aber der Komponist schrieb "La Valse" unter dem Eindruck des Ersten Weltkrieges. BR Klassik stellt das Werk zusammen mit dem Dirigenten Stéphane Denève vor.
Franz Schubert: Arpeggione-Sonate
Das 1823 erfundene Instrument "Arpeggione"wäre wahrscheinlich längst vergessen, hätte nicht Franz Schubert eine Sonate dafür komponiert. BR-KLASSIK hat mit dem Bratscher Antoine Tamestit über das Werk gesprochen.
Schubert - Arpeggione-Sonate
Das 1823 erfundene Instrument "Arpeggione"wäre wahrscheinlich längst vergessen, hätte nicht Franz Schubert eine Sonate dafür komponiert. BR-KLASSIK hat mit dem Bratscher Antoine Tamestit über das Werk gesprochen.
Brahms - Ungarische Tänze
Brahms machte sich 1869 daran, eine erste Sammlung aus Ungarischen Tänzen zu komponieren, denen er weitere folgen ließ. BR-KLASSIK stellt sie mit dem Pianisten Andreas Groethuysen vor.
Strawinsky - Petruschka
"Petruschka", 1911 komponiert, ist das mittlere der drei "russischen" Ballette Strawinskys. BR Klassik hat sich mit Kent Nagano darüber unterhalten, wie Strawinsky in diesem Stück das Publikum auf eine falsche Fährte lockt.
Mahler - Lieder eines fahrenden Gesellen
Es sind die Werke eines jungen Mannes am Anfang einer großen Karriere, und sie weisen uns eindrucksvoll darauf hin, was später kommen wird. BR-KLASSIK hat mit Thomas Hampson über Gustav Mahlers "Gesellen"-Lieder gesprochen:
Mozart - Suite C-Dur, KV 399
Mozarts Klaviersuite C-Dur ist unvollendet geblieben. Er hat sie 1782 komponiert - nach dem Vorbild der barocken Musik, die damals in Wien modern war. BR-KLASSIK hat mit dem Pianisten Andreas Staier über dieses Werk gesprochen.
C.Ph.E. Bach - Flötenkonzert in A
Unter den Werken des Bach-Sohns Carl Philipp Emanuel sind auch viele für die Flöte bestimmt, wie das Konzert in A. Emmanuel Pahud, Soloflötist der Berliner Philharmoniker, hat mit BR-KLASSIK über dieses Starke Stück gesprochen.
Vivaldi - "La Tempesta di Mare"
Es ist wohl Programmmusik - aber nicht ausschließlich: Vivaldis Konzert "La tempesta di mare". BR-KLASSIK hat mit mit dem Musikwissenschaftler Jürg Stenzl über dieses Starke Stück gesprochen.
Schostakowitsch - Klavierkonzert Nr. 1c-Moll, op. 35
Effektvolle Klaviervirtuosität, einen genialen Mix aus russischer Romantik, Neoklassik und banaler Music-Hall-Melodik - all das bietet auf gut 20 Minuten das erste Klavierkonzert des russischen Komponisten Dmitri Schostakowitsch.
Paganini - Grand Sonata
Niccolò Paganini - der Teufelsgeiger hat eine große Sonate von etwa 20 Minuten Länge für Gitarre geschrieben. Vom großen Geiger eine große Gitarrensonate? Die Erklärung ist recht einfach: Paganini spielte selbst Gitarre.
Mozart - Symphonie g-Moll, KV 550
Was es mit dem Mozarts tragisch anmutender g-Moll-Symphonie auf sich hat, darüber hat BR-KLASSIK mit dem Dirigenten Riccardo Muti gesprochen.
Schubert - Schwanengesang
Dichtung, Gesang und Begleitung stehen in Schuberts Liedern gleichberechtigt nebeneinander - wie in seinem Liederzyklus "Schwanengesang". BR-KLASSIK hat mit dem Tenor Werner Güra darüber gesprochen.
Bach - Weihnachtsoratorium, eine Werkeinführung (Folge 2)
Wieland Schmid präsentiert in Werkeinführung in Bachs Weihnachtsoratorium. Folge 2 trägt den Titel "Und es waren Hirten auf dem Felde. Kunstvoll inszenierte Einfachheit". Es musizieren der Chor des BR und die Akademie für Alte Musik Berlin unter der Leitung von Peter Dijkstra.
Bach - Weihnachtsoratorium, eine Werkeinführung (Folge 4)
Wieland Schmid präsentiert eine Werkeinführung in Bachs Weihnachtsoratorium. Folge 4 trägt den Titel "Hirt und König, Licht und Sonne. Meditationen über den Namen Jesu". Es musizieren der Chor des BR und die Akademie für Alte Musik Berlin unter der Leitung von Peter Dijkstra.
Bach - Weihnachtsoratorium, eine Werkeinführung (1)
Wieland Schmid präsentiert eine Werkeinführung in Bachs Weihnachtsoratorium. Die Folge 1 trägt den Titel "Gotteslob und Fürstenruhm. Das Parodieverfahren im Weihnachtsoratorium". Es musizieren der Chor des BR und die Akademie für Alte Musik Berlin unter der Leitung von Peter Dijkstra.
Bach - Weihnachtsoratorium (Folge 1)
Wieland Schmid präsentiert in Werkeinführung in Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium. Die Folge 1 trägt den Titel "Gotteslob und Fürstenruhm. Das Parodieverfahren im Weihnachtsoratorium". Es musizieren der Chor des Bayerischen Rundfunks und die Akademie für Alte Musik Berlin unter der Leitung von Peter Dijkstra.
Bach - Weihnachtsoratorium, eine Werkeinführung (Folge 3)
Wieland Schmid präsentiert in Werkeinführung in Bachs Weihnachtsoratorium. Folge 3 trägt den Titel "Wir haben einen Stern gesehen. Die Berichte der Evangelisten Lukas und Matthäus". Es musizieren der Chor des BR und die Akademie für Alte Musik Berlin unter der Leitung von Peter Dijkstra.
Händel - Der Messias (Folge 3)
In drei verschiedenen Folgen führt BR-KLASSIK in Händels "Messias" ein und beleuchtet dabei interessante Aspekte des Werks - den Schaffensprozess, die Umstände der Uraufführung in Dublin und das politische und religiöse Umfeld.
Händel - der Messias (Folge 2)
In drei verschiedenen Folgen führt BR-KLASSIK in Händels "Messias" ein und beleuchtet dabei interessante Aspekte des Werks - den Schaffensprozess, die Umstände der Uraufführung in Dublin und das politische und religiöse Umfeld.
Händel - Der Messias (Folge 1)
In drei verschiedenen Folgen führt BR-KLASSIK in Händels "Messias ein und beleuchtet dabei interessante Aspekte des Werks - den Schaffensprozess, die Umstände der Uraufführung in Dublin und das politische und religiöse Umfeld.
Bach - Cello-Suite Nr. 1 G-Dur
Bachs sechs Suiten für Violoncello betrachtet jeder Cellist als Herausforderung. BR-KLASSIK stellt die Suite Nr. 1 mit dem Cellisten Daniel Müller-Schott vor.
Johann Sebastian Bach: Suite für Violoncello solo Nr. 1
Bachs sechs Suiten für Violoncello solo betrachtet jeder Cellist als Herausforderung und nähert sich ihnen mit Ehrfurcht und Respekt. BR-KLASSIK stellt die Suite Nr. 1 in G-Dur mit dem Cellisten Daniel Müller-Schott vor.
Bach: Das Wohltemperierte Klavier, Teil 1
Mit seinem Wohltemperierten Klavier setzte sich Johann Sebastian Bach ein musikalisches Denkmal. Er demonstrierte in seinem Werk seine perfekte Beherrschung des Kontrapunkts.
Bach - Sonate für Violine solo a-Moll
Violinisten zögern, wenn es ums Aufnehmen von Bachs Sonaten und Partiten für Violine solo aus dem Jahr 1720 geht. So groß ist der Respekt vor diesen Werken. Über die Sonate Nr. 2 in a-Moll hat BR-KLASSIK mit Gil Shaham gesprochen.
Bach - Ouvertüre nach Französischer Art
Johann Sebastian Bachs "Ouvertüre nach französischer Art" ist eine Rückschau auf sein Suitenschaffen und zugleich auf die traditionsreiche Kultur der Suite. BR-KLASSIK hat mit der Pianistin Yulianna Avdeeva über dieses Werk gesprochen.
Berg - Sieben frühe Lieder
BR-KLASSIK hat sich mit Diana Damrau über diese Stücke unterhalten, in denen der spätere Zwölftöner und Neuerer Berg die Grenzen der Tonalität zwar schon austestet, sie aber nie überschreitet.
Scarlatti - Concerti grossi Nr. 1-6
Alessandro Scarlatti schrieb vor allem Vokalmusik. Unter seinen Instrumentalwerken finden sich die sechs Concerti grossi. Sie weisen weit über ihre Zeit hinaus. BR-KLASSIK stellt sie zusammen mit dem Dirigenten Ottavio Dantone vor.
Johannes Brahms - Altrhapsodie
Im November 1777 startet Goethe seine erste Harzreise. Künstlerische Frucht des Ausflugs: die "Harzreise im Winter". Teile daraus vertonte Johannes Brahms in seiner "Alt-Rhapsodie". Sängerin Lioba Braun spricht mit BR-KLASSIK über das Werk.
Adams - Violinkonzert
Der Weg des Komponisten John Adams führte von der künstlerischen Sinnkrise bis zur Erkundung der Minimal Music. Eine Entwicklung, die zu seinem Violinkonzert führt. BR-KLASSIK hat mit dem Dirigenten Kent Nagano über dieses Starke Stück gesprochen.
Gustav Mahler - Symphonie Nr. 6
"Kein Werk ist ihm so unmittelbar aus dem Herzen geflossen. Die Sechste ist sein allerpersönlichstes Werk und ein prophetisches obendrein", sagte Alma Mahler über Gustav Mahlers 6. Symphonie. BR-KLASSIK stellt das Werk im Gespräch mit Simon Rattle vor.
Chopin - Klaviersonate Nr. 3 h-Moll, op.58
Die Sonate mit dem Trauermarsch kennt (fast) jeder. Dabei ist Féréric Chopins Dritte Klaviersonate mindestens ebenso bedeutend. BR-KLASSIK stellt dieses Starke Stück zusammen mit dem PIanisten Ingolf Wunder vor.
Beethoven - "Mondscheinsonate"
Es ist eines der bekanntesten Musikstücke überhaupt: der erste Satz aus Beethovens "Mondscheinsonate". Laien wie Nicht-Laien berührt diese Musik zutiefst. BR-KLASSIK stellt diese Sonate mit dem Pianisten Igor Levit vor.
Verdi – Streichquartett
1871 war Giuseppe Verdi Italiens berühmtester Komponist, fast schon ein Nationalheld. Damals schrieb er sein Streichquartett in e-Moll. BR-KLASSIK stellt das Starke Stück zusammen mit Eckart Runge, dem ehemaligen Cellisten des Artemis Quartetts, vor.
Mozart - "Exsultate, jubilate"
Die Motette "Exsultate, jubilate": eine Melodie des Himmels, komponiert von einer jugendlichen, unbeschwerten Seele: dem gerade mal 17-jährigen Wolfgang Amadeus Mozart. BR-KLASSIK hat mit der Sopranistin Edith Wiens über dieses Starke Stück gesprochen.
Edvard Grieg - Klavierkonzert
Nach seiner Uraufführung am 3. April 1869 sollte das Klavierkonzert Grieg zum entscheidenden Durchbruch als Komponist verhelfen. Susanne Herzog hat mit dem Pianisten Herbert Schuch über das einzige vollendete Konzert Griegs gesprochen. Und Schuchs Meinung nach klingt es - trotz Entstehung in dänischer Landschaft - durch und durch nach Norwegen.
Schostakowitsch - Symphonie Nr. 6
Sie ist vergleichsweise kurz und ungewöhnlich aufgebaut, die 6. Symphonie von Dmitri Schostakowitsch. Obwohl sie zu den weniger gespielten der insgesamt 15 Symphonien des Komponisten gehört, ist sie ein Meisterwerk, das sich zu entdecken lohnt. BR-KLASSIK hat mit dem Dirigenten GIanandrea Noseda über dieses Starke Stück gesprochen.
Joseph Haydn - Symphonie Nr. 96 "The Miracle"
Es sind oft kuriose Geschichten, wie Werke zu ihren Beinamen kommen. Zum Beispiel Joseph Haydns Symphonie Nr. 96 : "The Miracle" - so heißt sie. Welches "Wunder" hinter diesem Werk steckt, darüber hat sich BR-KLASSIK mit dem Dirigenten Ivor Bolton unterhalten.
#01 Brahms – Liebesliederwalzer
Johannes Brahms spielte gerne Walzer am Klavier und ließ sich dazu immer wieder neu inspirieren - vor allem, wenn er wieder einmal in Wien war, in der großen Walzermetropole. BR-KLASSIK stellt seine Liebesliederwalzer mit Brigitte Fassbaender vor.
Mozart - Jupiter-Symphonie
Die C-Dur-Symphonie mit dem Beinamen "Jupiter" ist Mozarts letztes und zugleich größtes symphonisches Werk. BR-KLASSIK hat sich mit dem ehemaligen Konzertmeister des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks Andreas Röhn über dieses Starke Stück unterhalten.
Antonio Vivaldi - Stabat Mater
In Antonio Vivaldis "Stabat Mater" ähnelt die Gesangsstimme oft eher einer Opernarie als einer geistlichen Komposition - und verglichen mit Gesangspartien in den Opern Vivaldis bezeichnen Sänger das "Stabat Mater" oft als besonders gelungen. Es gehört zu den am meisten aufgeführten geistlichen Vokalwerken Vivaldis. BR-KLASSIK hat mit der Barockgeigerin und Dirigentin Chiara Banchini über dieses St
Brahms - Symphonie Nr. 4
In vielerlei Hinsicht ist diese Symphonie ein besonderes Werk: letztes Wort des Symphonikers Brahms, befremdlich für die Zeitgenossen wegen der radikalen Kompositionsweise und gleichzeitig Ausgangspunkt für die nachfolgende Komponistengeneration. BR-KLASSIK hat mit Simone Young über dieses Starke Stück gesprochen.
Friedrich II. - Flötenkonzert Nr. 3
Friedrich der Große förderte nicht nur große Musiker seiner Zeit, er spielte auch selbst hervorragend Flöte und komponierte. Emmanuel Pahud hat zum 300-jährigen Jubiläum des "Alten Fritz" eine Doppel-CD mit dem Titel "Flötenkönig" eingespielt. Über eines dieser Werke, das Flötenkonzert Nr. 3, hat sich BR-KLASSIK mit Pahud unterhalten.
Franz Liszt - Duo-Sonate für Violine und Klavier
Als junger Pianist komponierte Liszt eine Duo-Sonate für Violine und Klavier. Erst vor einigen Jahrzehnten wurde das Werk im Archiv des Weimarer Liszt-Museums entdeckt. BR-KLASSIK stellt gemeinsam mit dem Geiger Ingolf Turban dieses Starke Stück vor.
Joseph Haydn - "Reiterquartett" op. 74 Nr. 3
"Das Glück dieser Erde liegt auf dem Rücken der Pferde": Diesen Satz hätte Joseph Haydn wahrscheinlich nicht unterschrieben. Ihm persönlich war die Reiterei nämlich nicht mehr so ganz geheuer, nachdem er einmal vom Pferd gefallen war. Doch trotz Haydns schlechten Erfahrungen mit Pferden, hat er ein Quartett komponiert, das ausgerechnet den Beinamen "Reiterquartett" trägt.
Ralph Vaughan Williams – Symphonie Nr. 5
"Alles ist gut in dieser Welt" - diesen Gedanken transportiert das Finale von Ralph Vaughan Williams' Symphonie Nr. 5 für den Dirigenten Roger Norrington. Dabei ist das Werk mitten im Zweiten Weltkrieg entstanden. Aber Vaughan Williams war eben sehr eigenwillig, deutete Traditionen in seinem Sinn. Wie in der Fünften.
Robert Schumann - "Dichterliebe"
Kaum jemals ist die Ambivalenz der Liebe so vollkommen dargestellt worden wie in Robert Schumanns Liederzyklus "Dichterliebe" aus dem Jahr 1840, das zugleich das Hochzeitsjahr Schumanns war. Für die Interpretation von Bariton Thomas Bauer und Pianistin Uta Hielscher spielen die Lebensumstände Schumanns in der Dichterliebe eine wichtige Rolle. Gemeinsam mit BR-KLASSIK stellen sie den Zyklus vor.
Mozart – Klaviersonate KV 570
Mozarts vorletzte Klaviersonate entstand zwei Jahre vor seinem Tod 1789. In diesem dreisätzigen Werk verbindet Mozart die Einfachheit und Geradlinigkeit der thematischen Erfindung mit der kompositorischen Meisterschaft seiner letzten Lebensjahre. BR-KLASSIK stellt das Starke Stück gemeinsam mit dem Pianisten Christian Zacharias vor.
Giuliani: Gitarrenkonzert Nr. 1
Die Gitarre ist ein noch recht junges Instrument: ihre erste Blütezeit erlebte sie zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Aus diesen "Anfangstagen" stammt das Gitarrenkonzert Nr. 1 von Mauro Giuliani. Es zählt zu den absoluten Highlights seines Genres und reißt das Publikum stets zu Begeisterungsstürmen hin.
Alessandro Marcello - Oboenkonzert d-moll
Für den venezianischen Barock-Komponisten Alessandro Marcello war es selbstverständlich, musikalische Trends auch aus anderen Ländern in seine Werke aufzunehmen, etwa in seinem Oboenkonzert d-Moll. Warum dieses Werk so bedeutend ist, darüber hat BR-KLASSIK mit dem Oboisten Albrecht Mayer gesprochen.
Bach - Brandenburgisches Konzert Nr. 6
Die Besetzung des sechsten und letzten Brandenburgischen Konzerts von Johann Sebastian Bach ist ungewöhnlich: nur tiefe Streicher. Vielleicht ist dieses dunkle Klangbild einer geheimen Bedeutung des Werks geschuldet. Welche dies sein könnte, darüber hat Robert Jungwirth mit dem Geiger Rüdiger Lotter gesprochen.
#01 Villa- Lobos: 12 Etüden für Gitarre solo
Die Musik von Heitor Villa-Lobos ist ein tiefes und unmittelbares Bekenntnis zur Geschichte und Kultur Lateinamerikas, verbunden mit der europäischen Musiktradition und dabei spielt die Gitarre eine ganz besondere Rolle. BR-KLASSIK stellt die zwölf Etüden zusammen mit Johannes Tonio Kreusch vor.
Maurice Ravel: "Shéhérazade"
Aus einer von "Tausendundeiner Nacht" inspirierten Gedichtsammlung des Schriftstellers Tristan Klingsor fasst Maurice Ravel drei Texte zu einem Zyklus von Orchesterliedern zusammen. BR-KLASSIK hat sich mit der Sopranistin Véronique Gens über das Werk unterhalten.
Weinberg - Violinkonzert
Die Begegnung mit Schostakowitschs Musik verglich Mieczyslaw Weinberg mit der "Entdeckung eines Kontinents". Aber auch umgekehrt war Schostakowitsch fasziniert von den Kompositionen des 13 Jahre jüngeren Kollegen. Eine Künstlerfreundschaft in repressiven Sowjet-Zeiten. Doch während Schostakowitsch stets internationalen Ruhm genoss, stand Weinberg lange in seinem Schatten. Völlig zu Unrecht, findet
Carl Nielsen – Symphonie Nr. 3
Carl Nielsen war der wohl wichtigste dänische Komponist des 20. Jahrhunderts. Herbert Blomstedt, ein amerikanischer Dirigent schwedischer Herkunft, setzt sich seit Jahrzehnten stark für Nielsens Musik ein. Im "Starken Stück" spricht er mit BR-KLASSIK über Nielsens Dritte Symphonie.
Mozart - Streichquartett F-Dur KV 590
Als Wolfgang Amadé Mozart am 4. Juni 1789 von einer zweimonatigen Reise nach Wien zurückkehrt, da macht er sich unversehens daran, eine Serie von sechs Streichquartetten zu komponieren. Das Streichquartett F-Dur KV 590 bleibt Mozarts letztes Werk für diese Besetzung. BR-KLASSIK stellt es mit Günter Pichler, dem ehemaligen Primarius des Alban Berg Quartetts, vor.
#01 Bach - Zweistimmige Inventionen
Bis heute kommt kein Klavierschüler an ihnen vorbei. Bachs Inventionen sollten dazu dienen, "eine cantabile Art im Spielen zu erlangen". Aber diese ursprünglich rein zu Lernzwecken konzipierten Stücke faszinieren auch reife Pianisten. BR-KLASSIK stellt sie zusammen mit der 2019 verstorbenen Pianistin Dina Ugorskaja vor.
Maurice Ravel: Ma mere l'oye
Oft hat sich Maurice Ravel in seiner Musik mit der Welt der Kindheit beschäftigt. Im Grunde war er ein Erwachsener mit einer Kinderseele - auch in seiner Märchensuite "Ma mère l'oye". Doch mit der Naivität verknüpft sich höchste Raffinesse.
Franz Schubert: Impromptus für Klavier op. 142 D 935
In einer seiner kreativsten Phasen schuf Schubert die beiden Impromptu-Serien für Klavier. Über die zweite dieser Serien, die vier Impromptus op. 142, hat sich Barbara Doll mit dem aus Südkorea stammenden Pianisten William Youn unterhalten.
Giovanni Bottesini - Kontrabasskonzert Nr. 2
Giovanni Bottesini war professioneller Kntrabassist und schrieb vier Konzerte für sein Instrument. Am bekanntesten ist das Zweite - ein Werk, das den Solisten vor einige Herausforderungen stellt. BR-KLASSIK hat mit dem Kontrabassisten Ödön Rácz über dieses Starke Stück gesprochen.
Dmitrij Schostakowitsch - 24 Präludien für Klavier op.34
Die Symphonien und die Kammermusik von Schostakowitsch spiegeln seine Biographie. Die Klavierkompositionen sind weniger bekannt. Völlig zu Unrecht, sagt Jascha Nemtsov, der 2010 die 24 Präludien op. 34 eingespielt hat. Diesen 1933 vollendeten Zyklus stellt der Pianist gemeinsam mit BR-KLASSIK vor.
Extra: Julia Fischer über Fuge BWV 1005
Geigerin Julia Fischer erklärt eines der anspruchsvollsten Werke der Violinliteratur: die Fuga aus der Solosonate in C-Dur von Johann Sebastian Bach. Ihre Geige hat sie dabei in der Hand - und streut spontan Musikbeispiele ein.
W.A. Mozart - Klarinettenkonzert A-Dur KV 622
Es gibt wohl kaum eine Musik, die in so vielen anrührenden Filmszenen vorkommt wie das Thema aus dem zweiten Satz von Mozarts Klarinettenkonzert. An Filmmusik hat Mozart aber sicher nicht gedacht, als er das Werk kurz vor seinem Tod schrieb. BR-KLASSIK stellt es gemeinsam mit der Klarinettistin Sabine Meyer vor.
Robert Schumann - "Waldszenen"
Im Oktober 1850 schreibt Robert Schumann an seinen Leipziger Verleger Bartholf Senff: "Sie empfangen hier die Waldszenen - ein lang und viel von mir gehegtes Stück. Möchte es Ihnen Lohn bringen, und wenn keinen ganzen Wald, so doch einen kleinen Stamm zum neuen Geschäft." Schumann selbst zählt die "Waldszenen" op. 82 zu seinen besten Kompositionen. Heute indes hört man diesen fein gezeichneten Zyk
J. S. Bach: Brandenburgisches Konzert Nr. 4
Im Jahr 1717 tritt Johann Sebastian Bach als "hochfürstlich Anhalt-Köthenischer Kappelmeister" in die Dienste des Fürsten Leopold. Dort komponiert er die "Brandenburgischen Konzerte". Julia Smilga hat mit der Flötistin Cordula Breuer des Ensembles Concerto Köln über das Vierte Konzert gesprochen.
Händel: Wassermusik
Wenn der englische König Georg I. im 18. Jahrhundert ins Boot stieg, um Fahrten auf der Themse zu machen, diente dies weniger dem eigenen Vergnügen. Er hatte dabei Staatsgäste zu unterhalten und zu beeindrucken: daher auch das Orchester, das hinter seiner Barke herfuhr und die Gäste mit seinen Klängen erfreute. Eigens dafür entstand die "Wassermusik" von Georg Friedrich Händel. Nur gut, dass wir d
J. S. Bach - Cellosuite Nr. 6 D-Dur, BWV 1012
Die sechs Solosuiten gelten als Anfang und Ende aller Cello-Musik, seitdem Pablo Casals sie "entdeckt" hat. Manchen gelten sie gar als Bibel des Instruments. BR-KLASSIK hat mit Alban Gerhardt über die sechste Solo-Suite von Bach gesprochen.
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