
Sternzeit
Sternzeit ist ein täglicher Podcast von Deutschlandfunk über Astronomie und Raumfahrt. Jede Folge greift eine einzelne Frage oder Geschichte aus den Weiten des Universums auf, etwa Supernovae, Stürme auf der Venus oder die Zeit vor dem Urknall. Dabei streift das Format durch kosmische Nebel, Galaxien, Mythen, Raumfahrt und Astrophysik. Die Beiträge verbinden wissenschaftliche Erklärungen mit allgemein verständlichen Erzählungen.
Folgen

Vom Harz in die Sowjetunion - Die Verschleppung deutscher Raketenexperten
Vor 80 Jahren mussten rund 150 Raketenexperten aus Bleicherode am Harz die Reise in die Sowjetunion antreten. Dort wollte man das Wissen der deutschen Ingenieure für die Entwicklung eigener Raumfahrtprojekte nutzen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Beobachtung: Die wunderbare Sonnenfinsternis-Norm
Vor der Sonnenfinsternis im August mahnten viele Organisationen und Medien, für die Beobachtung nur Filter zu nutzen, die die Norm ISO 12312 erfüllen. Vor anderen Beobachtungsmethoden wurde pauschal gewarnt – offenbar ohne die Norm gelesen zu haben. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Scheinbar unverändert: Und täglich grüßt der Murmeltiermond
Gegen 18.30 Uhr steht der zunehmende Mond im Südosten. Morgen zur gleichen Zeit scheint sich nicht viel verändert zu haben – ebenso am Donnerstag und Freitag. In dieser Woche leuchtet der Mond in der Dämmerung wie festgenagelt. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Halleys Sternschnuppen-Grüße aus dem Orion
In dieser Woche huschen die Sternschnuppen der Orioniden über den Himmel. Mit etwas Glück zeigen sich rund um das Maximum am Donnerstag zwanzig bis dreißig Meteore pro Stunde. Über das Firmament zischen Krümel des berühmten Kometen Halley. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Rockstar wird 100 - Chuck Berry, Voyager und der Song für die Aliens
Chuck Berry, ein Pionier des Rock 'n' Roll, hat sich kosmisch verewigt – mit seinem Song "Johnny B. Goode". Das zweieinhalb Minuten lange Stück reist mit den Voyager-Sonden in die Tiefen des Alls. Ob in Millionen Jahren die Platte jemand anhören wird? Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Swift-Satellit - Die gescheiterte Rettung des Gamma-Observatoriums
In einigen Monaten wird der Astronomie-Satelliten Swift unkontrolliert in die Erdatmosphäre eintreten und abstürzen. Eine von der NASA nur halbherzig unterstützte Rettungsmission ist gescheitert – ein schwerer Schlag für die Forschung. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Keimfreie Missionen - Raumsonden und der planetare Umweltschutz
Bei Missionen zum Mars oder zu Jupiter- und Saturnmonden ist stets darauf zu achten, diese Objekte nicht mit irdischem Leben zu verunreinigen. Raumsonden müssen möglichst steril sein – sie dürfen nur sehr wenige Keime mit ins All tragen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Holst, die Planetenmusik – und der späte Pluto
In seiner Suite "Die Planeten" vertonte Gustav Holst alle zu Beginn des 20. Jahrhunderts bekannten Planeten. Mit der Entdeckung Plutos 1930 war das Planetenstück plötzlich unvollständig. Der Komponist Colin Matthews hat später Pluto ergänzt. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Fehlerhafte Analyse: Kosmologie-Revolution - für zwei Wochen
Über ganz große Entfernungen betrachtet ist das Universum völlig gleichmäßig aufgebaut. Dieses "Kosmologische Prinzip" ist ein Grundpfeiler der heutigen Vorstellung vom Aufbau des Weltalls. Kürzlich schien ihm eine Beobachtung zu widersprechen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Die tödliche Sonnenuhr von Gorsleben
Über dem Zugang zum Friedhof thront ein steinernes Skelett. In seinen Händen hält es eine Heugabel und eine Sense – deren Schatten zeigen die Uhrzeit an. Seit 1698 begrüßt der Sensenmann die Friedhofsbesucher in Gorsleben. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Tierische Sternbilder - Fröhliches Fischen am Nachthimmel
„Früh in der Frische fischte Fischers Fritze frische Fische“, lautet ein legendärer Zungenbrecher. Am Firmament fischt derzeit nicht nur Fischers Fritze frische Fische. Wir alle können in diesen mondlosen Nächten die himmlischen Fische fangen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Überraschende Landung - Das Starship schwimmt im Indischen Ozean
Beim Starship-Testflug im Juli setzte der Hauptteil der Rakete im Indischen Ozean auf. Er kippte um, wie immer. Doch dann explodierte er nicht, sondern trieb auf dem Meer. Erstmals konnte das SpaceX-Team die Rakete nach dem Flug genauer untersuchen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Henry Cavendish - Der Mann, der die Erde auf die Waage legte
Der Naturforscher Henry Cavendish brach vorzeitig sein Studium an der Universität Cambridge ab. Seiner späteren wissenschaftlichen Bedeutung tat das keinen Abbruch. Er entdeckte das Element Wasserstoff und bestimmte die Masse der Erde. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Begeisterte Reaktionen - Rettungsdecken retten die Sonnenfinsternis
Nach der Sonnenfinsternis im August schickten zahlreiche Hörerinnen und Hörer Beobachtungsberichte und Fotos. Viele dankten für den Tipp mit den gefalteten Rettungsdecken, die eine gute Alternative zu den ausverkauften Finsternisbrillen waren. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Erlebnis Sternenhimmel: Hundert Jahre Großplanetarien in Jena und Co.
1926 eröffneten viele Planetarien. In Barmen, Leipzig, Düsseldorf, Dresden, Jena und Berlin begeisterte sich das Publikum für den Sternenhimmel. Dieser wurde an die Innenwand einer großen Kuppel projiziert. Das Planetarium Jena gibt es noch heute. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

James Webb: NASA-Chef und Teleskop
Hubble und Webb sind die Topstars unter den Weltraumobservatorien. Ihre Namen kennt fast jeder: Benannt sind sie nach dem Astronomen Edwin Hubble und dem ehemaligen NASA-Chef James Webb. Letzterer wurde heute vor 120 Jahren geboren. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Mission Austromir - Der Donauwalzer von der MIR-Station
Vor 35 Jahren kreiste Franz Viehböck als erster und bisher einziger Österreicher um die Erde. Im Rahmen der Austromir-Mission verbrachte er eine Woche auf der sowjetischen Raumstation MIR. Von dort wirkte er auch am Kunstprojekt Artsat mit. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Spectrum im All - Der historische Start von Isar Aerospace
Vor vier Wochen flog erstmals eine Spectrum-Rakete des Ottobrunner Start-up Isar Aerospace in die Erdumlaufbahn. Erstmals brachte ein Privatunternehmen aus Europa eine Rakete in die Umlaufbahn – und erstmals gelang ein Orbitalflug von Westeuropa aus. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Sputnik und der rote Stern im Haar
Vor 69 Jahren startete der erste Satellit ins All. Die Zeitung „Neues Deutschland“ feierte Sputnik mit dem Sonderheft „Die Zeit trägt einen roten Stern im Haar“. Doch die Euphorie verpuffte – die Raketentechnik ist heute kaum anders als bei Sputnik. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Himmlische Dreierkette - Mondsichel bei Mars und Jupiter
Morgen bilden die Mondsichel und die Planeten Mars und Jupiter eine wunderbare Kette am Osthimmel. Mars leuchtet etwas orange-rötlich links unterhalb des Mondes – noch weiter entfernt strahlt Jupiter in ruhigem weißen Licht. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Wissenschaft und Religion: Urknall, Schöpfung, Schwerkraft, Gott
Die unermesslichen Weiten des Kosmos lassen viele von uns ehrfürchtig staunen. Gibt es eine große Macht, eine Art Schöpfungskraft, irgendetwas Ewiges, das den Kosmos steuert? Können wir Menschen jemals erfassen, was genau im Weltall vor sich geht? Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Ringplanet: Beste Sicht auf Saturn und seine Ringe
An diesem Wochenende erreicht der Ringplanet Saturn seine beste Stellung des Jahres. Er ist „nur“ noch 1,3 Milliarden Kilometer von der Erde entfernt und leuchtet im Grenzgebiet der Sternbilder Fische und Walfisch so hell wie sonst nie in diesem Jahr. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Saturn und kürzere Tage: Der Sternenhimmel im Oktober
Im Oktober nimmt in der Mitte Deutschlands die Länge des lichten Tages um fast zwei auf nicht einmal mehr zehn Stunden ab. In den immer längeren Nächten leuchtet Saturn in den Fischen – er ist im Oktober so gut zu sehen wie seit einem Jahr nicht mehr. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Artemis-3: Ein ESA-Astronaut testet die Mondfähre
Bevor die NASA Landefähren Richtung Mond schickt, will sie wichtige Manöver in der Erdumlaufbahn testen. Dort soll das Raumschiff Orion mit Luca Parmitano an das Human Landing System von SpaceX und den Blue Moon Lander von Blue Origin andocken. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Das James-Webb-Weltraumteleskop - Kosmischer Wanderer
Ein glühendes Gebirge aus Gas und Staub , eine helle Wolke und glitzernde Sterne: Eine Webb-Aufnahme eines Sternentstehungsgebiets im Skorpion sieht aus, als wäre es ein Gemälde von Caspar David Friedrich. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Erfolglose Billigmissionen: Schneller, billiger - und kaputter
Weltraummissionen gibt es in allen Preisklassen – von nicht einmal 100 Millionen bis zu zehn Milliarden Dollar. Eine Analyse deutet an, dass Projekte im mittleren Kostenbereich wissenschaftlich am ergiebigsten sind. Billigmissionen scheitern oft. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Saturn - Fast dreihundert Monde am Abend
Mit Einbruch der Dunkelheit stehen unser Mond und der Planet Saturn im Südosten. Um 18.45 Uhr ist Vollmond – heute Nacht leuchtet ein makelloser Kreis am Himmel. Saturn hingegen hat nicht nur einen Mond, sondern mindestens 293! Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Nausikaa: Ein heller Asteroid und die österreichische Marine
Der Asteroid Nausikaa ist jetzt so gut zu sehen wie seit Langem nicht: Der rund hundert Kilometer große Felsbrocken ist nur 120 Millionen Kilometer von uns entfernt – so nah kommt er uns erst wieder in einigen Jahrzehnten. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Die Riesen-Tarantel am Himmel
Am Rand der Großen Magellanschen Wolke erinnern glühende Gas- und Staubschwaden an eine riesige Spinne – mehr als 1200 Lichtjahre groß! Im Tarantelnebel wird aber nichts gefressen, ganz im Gegenteil: Dort entstehen massenhaft neue Sterne. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Karats blauer Planet
Die Ost-Berliner Rockband Karat hat Anfang der 80er-Jahre ihre Angst vor einem Atomkrieg im Lied „Der blaue Planet“ zum Ausdruck gebracht. Manche Passagen lassen sich auch astronomisch verstehen – getragen von der Sorge um unsere kosmische Heimat. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Der astronomische Herbstbeginn
Mittwoch früh um 2.05 Uhr MESZ kreuzt die Sonne den Himmelsäquator von Nord nach Süd. Auf der Nordhalbkugel beginnt astronomisch gesehen der Herbst, auf der Südhalbkugel fängt nun der Frühling an. Bei uns werden die Nächte länger als die Tage. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Mondstation: Das bittere Ende des Lunar Gateway
Im Rahmen der Rückkehr des Menschen zum Mond sollte in der Umlaufbahn um unseren Trabanten eine kleine Raumstation entstehen: das Gateway. Von dort sollten die Landefähren zur Oberfläche absteigen. Doch das Gateway wurde gestrichen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Die fernste und frühste Galaxie im Kosmos
Im Sternbild Sextant hat das James-Webb-Teleskop eine Galaxie aufgespürt, deren Licht 13,5 Milliarden Jahre lang zu uns unterwegs war. Diese Galaxie ist bisher das fernste beziehungsweise früheste Objekt, das je beobachtet wurde. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Kurt Tucholskys Besuch auf der Sternwarte Treptow
Dem Observatorium in Berlin-Treptow wurde eine besondere Ehre zuteil: Der große Autor Kurt Tucholsky hat es mehrfach besucht – und ihm und dem größten Fernrohr der Welt in einem Text ein Denkmal gesetzt, natürlich auch ein wenig spöttisch. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Viertausend Sterne über Mecklenburg-Vorpommern
Für Jahrmilliarden waren die Nächte auf der Erde stockdunkel – nur der Mond und die Sterne gaben etwas Licht. Inzwischen ist ein klarer Sternenhimmel eine Seltenheit geworden. Schön funkeln die Sterne aber noch über der Nossentiner/Schwinzer Heide. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Legendäre Serie - Sechzig Jahre Raumpatrouille Orion
In der Science-Fiction-Serie „Raumpatrouille“ landet das Raumschiff auf dem Saturnmond Rhea, mal geht es um Bergbau auf einem Asteroiden oder die Explosion einer Supernova – mittendrin immer Dietmar Schönherr als Commander Cliff Allister McLane. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Sternenhimmel - Venus superhell, aber kaum zu sehen
Unser innerer Nachbarplanet Venus ist zwar immer sehr hell, doch auch seine Strahlkraft schwankt etwas. Freitag Abend leuchtet die Venus im größten Glanz. Sie ist so hell wie sonst nie - bei uns aber leider dennoch kaum zu sehen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

15 Meter Polschwankung - Herr Chandler und das minimale Eiern der Erde
Vor 180 Jahren kam in Boston Seth Carlo Chandler zur Welt. Bei präzisen Messungen der Sternpositionen erkannte er, dass das himmlische Koordinatensystem minimal schwankt. Denn die Erde eiert ein wenig - Fachleute sprechen vom Chandler-Wobble. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Orion kann nicht landen - Das Getöse um den Artemis-Entfernungsrekord
Zum ersten Mal seit Apollo 17 im Jahr 1972 sind im April 2026 wieder Menschen zum Mond geflogen. Die Besatzung der Artemis-2-Mission zog in rund 6500 Kilometern Abstand hinter dem Mond vorbei. Kein Mensch ist zuvor so weit ins All vorgedrungen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Bedeckung am Tage - Der Mond überfährt die Venus
Unser Nachbarplanet Venus ist nur noch ganz kurz nach Sonnenuntergang tief am Westhimmel zu sehen. Morgen Abend steht knapp links der Venus die Mondsichel – während des Tages bedeckt der Mond den Planeten für eine Stunde. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Sternbild-Ehrung - Königin Berenike ist himmlisch einzigartig
Orion, Herkules, Fuhrmann, Bootes - viele Sternbilder sind nach menschlichen Figuren benannt. Aber fast immer handelt es sich um mythische Gestalten. Nur eine reale Person hat es ans Firmament geschafft: Die ägyptische Königin Berenike II. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Anschlag auf das World Trade Center war vom All aus zu sehen
In den Stunden nach der Attacke auf das World Trade Center vor 25 Jahren flog die Internationale Raumstation mehrfach über New York hinweg. Dabei hat der NASA-Astronaut Frank Culbertson das Inferno aus 350 Kilometern Höhe fotografiert. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Schwärzungsgesetz - Schwarzschilds himmlischer Zungenbrecher
Anfang des 20. Jahrhunderts hat Karl Schwarzschild in Wien und Göttingen untersucht, wie das Licht von Sternen unterschiedlicher Helligkeit eine Fotoplatte schwärzt. Das Schwarzschildsche Schwärzungsgesetz ist ein Klassiker der Astrophysik. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Bekannte Himmelsfigur - Steinbock, Ziegenfisch, Sternbild-Dino
Gegen Mitternacht zieht eines der ältesten Sternbilder tief über den Südhimmel. Der Steinbock enthält zwar keine sehr hellen Sterne, hat dafür aber eine markante Form: Das Sternbild erinnert an einen Schiffsrumpf. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

60 Jahre Star Trek - Beam me up, Sternzeit!
Der Weltraum – unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2026. Dies sind die Abenteuer der Raumserie Sternzeit. Lichtjahre von der Erde entfernt, dringt sie in Galaxien vor, von denen kaum ein Mensch zuvor gehört hat – und sie gratuliert zu 60 Jahren Star Trek! Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Unsere Galaxie - Die himmlische Milch- und Wasserstraße
In unserer Galaxie sind Milliarden Sterne in einer riesigen Scheibe angeordnet. Blicken wir in die Ebene hinein, sehen wir das diffuse Leuchten der vielen Sterne als Band der Milchstraße – für viele Menschen ist dieses Glimmen geradezu magisch. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Astronomie - Von der Himmelspolizei zum Aufbau des Kosmos
„Bausteine der kosmischen Struktur“ ist der Titel der Tagung der Astronomischen Gesellschaft in der kommenden Woche in Garching. Die Fachleute diskutieren über extrem massereiche Schwarze Löcher, Dunkle Materie und den Aufbau des Universums. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Schöner Anblick - Morgengemälde mit Mondsichel, Mars und Jupiter
In den nächsten Tagen lohnt der Blick in den Morgenhimmel ganz besonders. Mit der täglich etwas dünneren Mondsichel, zwei Planeten, hellen Sternen und den Dämmerungsfarben wirkt das Firmament ab etwa fünf Uhr wie gemalt. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Sterneschauen - Himmlisches Sachsen-Anhalt
Das Bundesland Sachsen-Anhalt hat eine besondere Beziehung zum Himmel: Die Altmark bietet einen nahezu perfekt dunklen Himmel. Und schon vor Jahrtausenden haben die Menschen rund um Goseck und Nebra den Lauf der Gestirne verfolgt. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Smart-1 - Europas vergessener Mondflug
Gegen 23 Uhr zeigt sich der abnehmende Halbmond am Osthimmel. Manche Menschen blicken sehnsüchtig nach oben und hoffen auf baldigen Besuch von der Erde. Schon vor 20 Jahren hat die ESA-Sonde Smart-1 den Mond erreicht. Sie ist planmäßig eingeschlagen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Unerreichbare Objekte - Die Sehnsucht nach den interstellaren Besuchern
ATLAS, Borisov und 'Oumuamua sind Besucher aus den Tiefen der Milchstraße. Diese interstellaren Objekte stammen nicht aus unserem Sonnensystem. Himmelsfans träumen davon, so ein Objekt mit einer Raumsonde zu erforschen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Startrampe zerstört - Die Explosion der New-Glenn-Rakete
Ende Mai explodierte die Großrakete New Glenn bei einem Test in Cape Canaveral – auch die Startrampe wurde komplett zerstört. Wann die Rakete wieder abheben kann, ist unklar. Dadurch verzögert sich auch das Mondprogramm der NASA immer weiter. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Herbst und Venus - Der Sternenhimmel im September
In keinem anderen Monat nimmt die Länge des lichten Tages so stark ab wie im September. Steht die Sonne in der Mitte Deutschlands morgen noch 13,5 Stunden über dem Horizont, so sind es am Monatsende schon fast zwei Stunden weniger. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Saturnmond - Europa will auf Enceladus nach Leben suchen
Heute Nacht steht der Saturn etwas unterhalb des abnehmenden Mondes. Während der Begleiter der Erde staubtrocken ist, gibt es auf dem Saturnmond Enceladus viel flüssiges Wasser. Nach 2050 soll eine ESA-Sonde die Geysire des Enceladus erforschen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Helle Explosion - Die fast unbekannte Supernova in der Kassiopeia
Das Sternbild Kassiopeia, das markante Himmels-W, zog im August 1181 ganz besonders die Blicke auf sich. Denn es waren nicht nur die bekannten fünf Sterne des W zu sehen, sondern sechs – dort war eine Supernova aufgeflammt. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

MMX-Mission - Idefix, der Rover für den Marsmond
Im Herbst startet die japanisch-französisch-deutsche Mission MMX zum Marsmond Phobos. Sie soll Bodenproben zur Erde bringen. Ab 2029 rollt der Rover Idefix, gebaut auch vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, über die Mondoberfläche. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Partielle Mondfinsternis - Am Freitagmorgen verfinstert sich der Vollmond
Heute Nacht kommt es zu einer partiellen Mondfinsternis. Um 4.34 Uhr Freitag früh tritt der Vollmond allmählich in den Kernschatten der Erde. Gegen 6.13 Uhr ist das Maximum erreicht. Allerdings geht bei uns der Mond während der Finsternis unter. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Asteroid und Kultfilm - HAL 9000, Kubricks Odyssee und Jupiter
Der Planet Jupiter taucht am Morgenhimmel auf. Nicht weit rechts von ihm befindet sich der Asteroid HAL 9000, der allerdings nur in großen Teleskopen zu sehen ist. Seine Name bezieht sich auf den Film „2001 – Odyssee im Weltraum“. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Entdeckung - Der Urknall und Webbs frühreifes Schwarzes Loch
Im Sternbild Löwe hat das Webb-Teleskop eine Galaxie entdeckt, deren Licht sich nur 570 Millionen Jahre nach dem Urknall auf den Weg gemacht hat. Diese Galaxie verfügte damals bereits über ein extrem massereiches Schwarzes Loch. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

„Skandal“ in Prag - Pluto seit 20 Jahren "degradiert"
Vor 20 Jahren kam es beim Astronomie-Weltkongress in Prag zum Showdown. Die Fachleute entschieden, dass Pluto künftig „nur“ noch als Zwergplanet gilt – sonst gebe es bald Dutzende Planeten. Die Aufregung war groß. Pluto ist das alles herzlich egal. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Lunar Orbiter 1 - Das erste Foto von Erde und Mond
Anfang April 2026 begeisterte die Besatzung der Artemis-II-Mission mit Fotos, die die Sichel der Erde beim Untergang hinter dem Mondhorizont zeigen. Das allererste Foto mit der Erde über der Mondlandschaft gab es vor 60 Jahren - in Schwarz-Weiß. Lorenzen, Dirk

Rotationen ohne Ende - Alles fließt und dreht sich im Weltall
Unsere Erde und die Planeten drehen sich. Die Sonne, die anderen Sterne und viele Gaswolken sind in Rotation, ganze Galaxien wie die Milchstraße wirbeln um ihre Achse. Kürzlich fragte ein Hörer, woher die ganzen Drehbewegungen im All kommen. Lorenzen, Dirk

Lunar Trail Blazer - Spardruck lässt eine Mondsonde scheitern
Vor anderthalb Jahren startete die NASA-Mission "Lunar Trail Blazer". Nach nur einem Tag im All scheiterte der Flug zum Mond. Ein banaler Fehler hatte dramatische Folgen, weil das Team aus Kostengründen nicht genügend üben durfte. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Himmlische Zeichen - Sonnenfinsternisse für den Frieden
Vor einer Woche fand die totale Sonnenfinsternis in Grönland, Island und Spanien statt. Den Weltenlauf wird dieses Schauspiel kaum beeinflussen – das war mal anders. 585 vor Christus beendete eine Finsternis den Kampf zwischen Lydern und Medern. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

John Flamsteed - Der königliche Astronom, der in Greenwich wirkte
Ein historisch bedeutender Sternatlas geht auf den Briten John Flamsteed zurück, der 1675 erster königlicher Astronom wurde. Beinahe hätte er den Planeten Uranus entdeckt – doch er hielt den Lichtpunkt im Stier fälschlicherweise für einen Stern. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Erfolg nach Apollo - Luna 24 und die Proben vom Mond
Vor einem halben Jahrhundert landete die sowjetische Sonde Luna 24 auf dem Mond. Sie sammelte Bodenproben von der Mondoberfläche und brachte sie in einer Transportkapsel zurück zur Erde. Dreimal gelang den Luna-Sonden so ein Kunststück. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Weltraumteleskop - 20.000 Menschen für James Webb
Nach einem Mr.-Sternzeit-Newsletter fragte ein Leser, was Weltraumprojekte so teuer macht. Im Kern ist es der Personalaufwand: Wo viele Menschen lange Zeit arbeiten, entstehen hohe Kosten. Beim Webb-Teleskop wurden es rund neun Milliarden Dollar. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Kurze Sichtbarkeit - Die Venus ist kaum zu sehen
Am Abend steht die dünne Mondsichel ein Stück links der Venus. Vor wenigen Monaten sorgte so eine Begegnung für ein brillantes Schauspiel am Abendhimmel. Jetzt aber ist von den beiden nur bei freier Sicht zum Westhorizont etwas zu sehen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Unscheinbares Sternbild - Dieses Mikroskop ist nur im Teleskop zu sehen
Abends zieht das Sommerdreieck hoch im Süden die Blicke auf sich, und das schimmernde Band der Milchstraße verläuft durch den Zenit. Zudem steht knapp über dem Südhorizont eine Figur, die sich nur selten zeigt: das Sternbild Mikroskop. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

In 2135 und 2142 - Die doppelte Verfinsterung der Lüneburger Heide
Die partielle Sonnenfinsternis am Mittwoch lässt viele Himmelsfans von einer totalen Eklipse in Deutschland träumen. In 55 Jahren zieht der Mondschatten über die Südwestecke unseres Landes. Im 22. Jahrhundert erleben wir ein tolles Finsternis-Paar! Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Weltraumteleskop - Nancy Roman und ihr Weitwinkel-Hubbleteleskop
Bald schickt die US-Weltraumbehörde NASA das neue Infrarotteleskop ins All. Es hat einen Spiegel mit 2,4 Metern Durchmesser und ist damit genauso groß wie das legendäre Hubble-Teleskop. Namenspatronin ist die bedeutende Astronomin Nancy Grace Roman. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Himmelsspektakel - Partielle Sonnenfinsternis über Deutschland
Heute Abend kommt es zum Himmelsspektakel des Jahres, einer partiellen Sonnenfinsternis. Gegen 19.15 Uhr knabbert der Mond erstmals am rechten Rand der Sonnenscheibe. Gegen 20.15 Uhr ist die Sonnensichel dann am schmalsten. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Spanien - Die Faszination der Sonnenfinsternis
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, aber bei einer totalen Sonnenfinsternis gilt das nicht. Da sagt ein Text von Adalbert Stifter von 1842 mehr als tausend Bilder. Morgen ist in Teilen Spaniens das überwältigende Naturschauspiel wieder zu sehen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Perseiden - Dunkle Nächte voller Sternschnuppen
Am 12. August gibt es gleich zwei Highlights am Himmel zu bestaunen: Kurz vor Sonnenuntergang zieht die partielle Sonnenfinsternis die Blicke auf sich – und in der folgenden Nacht huschen bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde über das Firmament. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Schöner Morgenhimmel - Die Mondsichel vor der Sonnenfinsternis
Morgen früh gegen 4 Uhr leuchtet die dünne Mondsichel am Osthimmel. Rechts oberhalb steht unser Nachbarplanet Mars, links unterhalb des Mondes zeigt sich auch noch Merkur. Himmelsfans warten schon sehnsüchtig auf den Neumond – mit Sonnenfinsternis! Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Himmlisches Jubiläum - "Sternzeit" Nummer 12.000!
Seit dem 1. Oktober 1993 strahlt der Deutschlandfunk täglich die "Sternzeit" aus. Seitdem geht es jeden Tag auf Kurzreise einmal quer durch das Weltall. Seit wie vielen Folgen gehören Sie zum Sternzeit-Club? Hat jemand alle 12.000 Ausgaben gehört? Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Uraniborg auf Ven - Astronom Tycho Brahe und die Mega-Sternwarte im Öresund
Vor 450 Jahren wurde auf der Insel Ven vor Kopenhagen der Grundstein für das bedeutende Observatorium Uraniborg gelegt. Tycho Brahe beobachtete von dort 21 Jahre lang den Himmel. Seine Daten bestätigten das neue heliozentrische Weltmodell. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Mond bei Plejaden - Die Frau im Mond bei den sieben Schwestern
Nach 1 Uhr früh strahlt am Osthimmel die abnehmende Mondsichel. Ein Stück links von ihr steht der Sternhaufen der Plejaden. Unser Trabant nähert sich jetzt Tag für Tag der Sonne – bis zum Neumond mit Sonnenfinsternis am kommenden Mittwoch. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Leben auf dem Mars - Hysterie um eine vermeintliche Sensation
Vor 30 Jahren führten einige Wissenschaftler, Politiker und Journalisten das Schauspiel „Hysterie um Leben auf dem Mars“ auf. Es ging um mögliche Lebensspuren in einem Meteoriten – und vor allem um die Finanzierung des NASA-Marsprogramms. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit

Falcon-9-Rakete - Der Einschlag auf dem Mond
Morgen um 8:35 Uhr MESZ kracht eine ausgediente Rakete auf den Mond. Es handelt sich um die Oberstufe einer Falcon-9. Sie wird mit fast 9.000 Kilometern pro Stunde in der staubigen Landschaft einschlagen, während der Mond am hellen Tageshimmel steht. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
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