
Zwischen Blende und Zeit - Der Fotografie-Talk der fotocommunity
Der Podcast „Zwischen Blende und Zeit“ ist der Fotografie-Talk der fotocommunity. Falk Gustav Frassa und Lars Ihring sprechen über die kleinen Feinheiten und Besonderheiten, die gute Fotografie ausmachen. Sie laden dazu ein, gemeinsam die vielfältige Welt der Fotografie zu entdecken. Im Mittelpunkt stehen Themen rund um Kameras, Bildgestaltung und den Blick für das entscheidende Detail. Der Podcast richtet sich an Fotografinnen und Fotografen, die sich inspirieren lassen und dazulernen möchten.
Folgen

513 - Ein guter Fotograf weiß, wann ein Foto nicht gemacht werden muss. - Wirklich?
Wann wissen wir eigentlich, dass ein Foto es nicht wert ist, gemacht zu werden?
Ausgangspunkt dieser Folge ist ein Satz aus einer unserer letzten Episoden: Ein guter Fotograf weiß auch, welches Foto er nicht machen muss. Doch woher soll dieses Wissen kommen? Gerade am Anfang müssen wir doch ausprobieren, Fehler machen und manchmal genau die Fotos aufnehmen, von denen andere längst behaupten würde

512 - fotocommunity in eigener Sache: Im Gespräch mit Leo Steinberg, zu neuen Mitgliedschaften und zukünftigen Plänen
Bei Lars sitzt heute jemand im virtuellen Studio, der bei der fotocommunity inzwischen ziemlich viele Fäden in der Hand hält: Leonard Steinberg, seit Mai 2025 Director fotocommunity and Digital Solutions bei der Five Monkeys Group. Die beiden blicken kurz zurück auf die Zeit, als die fc noch die große Bühne auf der photokina war, und dann nach vorn auf die neuen Mitgliedschaften Plus, Elite und In

511 - Der Spazierclub und die Sehnsucht nach echten Gesichtern
Diesmal reden wir über etwas, das eigentlich nichts mit Kameras zu tun hat – und dann doch mit allem: dem Wunsch, sich wieder wirklich zu treffen. Ausgangspunkt ist ein Spazierclub in Leipzig, von dem wir gerade erst gehört haben, und die Frage, was diesen Drang gerade so stark macht, aus der App heraus und Menschen in echt zu begegnen.
Von dort gehen wir zurück zu den letzten Photokina-Jahren, a

510 - Wie viel Inszenierung verträgt ein ehrliches Foto?
Manchmal meldet sich jemand, der schon lange zuhört, mit einer Frage, die eine alte Folge zurückholt: Habt ihr eure Position seitdem verändert? Lukas hat eine Episode über [Alltagsfotografie](https://www.fotocommunity.de/podcast/episode/249) ausgegraben, in der wir uns uneinig waren, ob man eine Szene vor dem Auslösen aufräumen darf oder ob sie so bleiben muss, wie sie war. Wir setzen uns noch ein

509 - Meine Fotos sind für die Tonne? Wer entscheidet das eigentlich?
Erste eigene Analogfilme seit über zwanzig Jahren, und beim ersten Blick auf die Scans ist der Gedanke sofort da: alles für die Tonne. Zu dunkel, ein Schleier über fast jedem Bild, nichts von dem, was zwanzig Jahre digitale Gewöhnung als gutes Foto gelernt haben. Falk hört sich die Geschichte an und findet schnell den technischen Grund, ein Film, der zu lange gelegen hat und viel mehr Licht gebrau

508 - Sprachnachrichten über Porträtfotografie: Spürst Du die Begegnung, oder nur das Ergebnis?
Diese Folge ist anders entstanden als sonst. Kein Studio, keine gemeinsame Aufnahme, sondern Sprachnachrichten, die Falk und ich uns über mehrere Tage hin und her geschickt haben. Ausgangspunkt war ein Instagram-Posting von Selim Cey, das Falk beim Lesen fast umgehauen hat. Dinge, die in der Porträtfotografie aufhören müssten. Model-Karussell, Coverband-Shootings, Presets, die man für Stil hält.

507 - Du bist der Chef – warum Fotografie nicht perfekt sein muss
Warum zieht es gerade wieder so viele Menschen zur analogen Fotografie – und was finden sie dort, was ihnen digital vielleicht fehlt?
Gemeinsam mit Steffen Schüngel tauchen wir ein in eine Welt aus Film, Dunkelkammer und den vielen kleinen ersten Malen, die Lars und Falk gerade selbst wieder erleben. Wir sprechen darüber, warum ein selbst entwickelter Film plötzlich etwas Besonderes sein kann, wa

506 - Wir sprechen über das Foto "..." von istvic
Was passiert hier eigentlich? Manche Fotos verstehen wir innerhalb einer Sekunde – und bei anderen stimmt scheinbar überhaupt nichts. Perspektive, Größenverhältnisse und Schwerkraft geraten durcheinander und zwingen uns, noch einmal hinzuschauen.
Genau so ein Bild haben wir uns an diesem Bilder-Sonntag vorgenommen. Ein Schwarzweißfoto von istvic, das uns zunächst ziemlich ratlos zurücklässt. Wir

505 – Fotografierst Du noch aus demselben Grund wie früher?
Warum fotografieren wir eigentlich? Weil es Spaß macht? Um Erinnerungen festzuhalten? Weil wir Anerkennung suchen, zur Ruhe kommen wollen oder durch die Kamera die Welt ein bisschen anders sehen?
Aus einer scheinbar einfachen Frage werden in dieser Folge plötzlich 50 mögliche Antworten. Wir sprechen über Neugier und Nostalgie, Wettbewerb und Anerkennung, Achtsamkeit und Entschleunigung, über das

504 - Ein verwackeltes Foto reicht, wenn der Empfänger stimmt
Deine Kaffeetasse steht auf dem Tisch, Löffel drin, laktosefreie Milch, und Du weißt sofort, für wen dieses Foto ist. Kein Text dazu, das Bild ist schon unterwegs. Ich nehme Dich mit in eine Sonntagsfolge über genau solche Aufnahmen, die man verschickt, ohne lange nachzudenken, weil die Person am anderen Ende ohnehin versteht, worum es geht.
Ausgangspunkt ist der Schulanfang am vergangenen Wochen

503 - Erst der Look, dann das Foto? – Von Analogfilm, Filmsimulationen und bewussterem Fotografieren
Wir sprechen über analoge Filme und ihre ganz unterschiedlichen Charaktere – vom Ilford HP5 Plus über Kodak Gold bis zum Portra 400. Doch ziemlich schnell merken wir, dass es eigentlich um etwas anderes geht: um die Frage, wie sehr uns die vielen Möglichkeiten der digitalen Fotografie geprägt haben.
Während Lars die Festlegung auf einen Film gerade noch als Einschränkung erlebt, genießt Falk gena

502 - Wenn der erste Platz nicht mehr wichtig ist
Was passiert mit unserer Fotografie, wenn wir unbedingt gewinnen wollen? Ausgehend von der ziemlich ungewöhnlichen Frage, warum Falk lieber Zweiter als Erster ist, sprechen wir darüber, wie schnell Anerkennung zum Maßstab für die eigene Fotografie werden kann – und wie schwer es selbst dann ist, sich davon freizumachen, wenn man glaubt, längst darüber hinweg zu sein. Vielleicht liegt die größere F

501 - Ist Dein Stil vielleicht nur Gewohnheit?
Die original Levi's 501 hat eine Eigenart: Sie wird ungewaschen verkauft, und erst das Tragen macht sie zu dem, was sie ist. Genau darüber sind wir in dieser Folge ins Grübeln gekommen, und zwar ziemlich schnell bei unserer eigenen Fotografie gelandet.
Wir fragen uns, wie viel von unserem Stil eigentlich nur eine Gewohnheit ist, die wir lange genug wiederholt haben. Wir erzählen, wie eine ungewo

500 – Mehr als nur eine Zahl
500 Folgen „Zwischen Blende und Zeit“. Eine Zahl, die auf den ersten Blick nach Rückblick aussieht. Doch genau darum geht es in dieser Episode überraschend wenig.
Wir sprechen darüber, warum wir Jubiläen feiern, weshalb runde Zahlen uns Halt geben und warum Wertschätzung nicht auf Geburtstage oder besondere Meilensteine warten sollte. Gemeinsam blicken wir zurück auf 500 Podcast-Episoden, auf uns

499 - Was wäre, wenn Du nie wieder fotografieren dürftest?
Was wäre, wenn Ihr Euch entscheiden müsstet? Nie wieder selbst fotografieren – oder nie wieder Fotos anderer Menschen anschauen? In dieser Folge greifen wir drei Hörerfragen auf und dabei entstehen keine schnellen Antworten, sondern sehr persönliche Gespräche darüber, was Fotografie für uns eigentlich bedeutet.
Wir sprechen darüber, warum Bilder anderer Menschen unser Leben bereichern, weshalb Fo

498 - Zwischen Bedeutung und Algorithmus
Warum fällt uns ein Foto überhaupt auf? Weil es uns berührt? Weil es gut fotografiert ist? Oder weil ein Algorithmus entschieden hat, dass wir es sehen sollten?
Ausgehend von der Entwicklung der neuen fotocommunity-App sprechen Lars und Falk über eine Frage, die heute jeden Fotografen betrifft: Wer gibt einem Bild eigentlich seine Bedeutung? Der Mensch, der es fotografiert hat? Der Betrachter? Od

497 - Endlich wieder Fotografie! Wir starten analog.
Wie verändert sich Dein Blick durch den Sucher, wenn nicht mehr unbegrenzt viele Bilder zur Verfügung stehen? Lars und Falk gehen dieser Frage in einer neuen Reihe zur analogen Fotografie nach, und was sie dabei herausfinden, lässt sich auch auf Deine digitale Fotografie übertragen.
Beide haben sich gerade eine analoge Kamera zugelegt, Lars eine Bronica ETRSi im Mittelformat, Falk eine analoge Le

496 - Applaus ist toll, aber er zeigt Dir nicht den Weg
Was passiert eigentlich, wenn jemand ein Foto nicht nur betrachtet, sondern wirklich versteht? - Ausgangspunkt dieser Episode ist die bewegende Rückmeldung von [Eric](https://www.ericmoerschel.de/blog-de/post-de/?item=laut-gedacht-die-stimme-von-aussen), der sich in einer [Bildbesprechung](https://www.fotocommunity.de/podcast/episode/492) überraschend selbst und seine fotografische Haltung wiederg

495 - Du suchst keine Kamera. Du suchst etwas anderes.
Falk hat seine Gedanken zur analogen Fotografie in einer Solo-Episode geteilt. Jetzt setzt sich Lars mit ihm zusammen und stellt eine einfache, aber entscheidende Frage: Geht es dabei wirklich um Analogfotografie – oder steckt etwas ganz anderes dahinter?
Gemeinsam sprechen wir über den Wunsch nach bewussterem Fotografieren, über Erinnerungen, Entschleunigung und die Faszination analoger Prozesse

494 - Der Blick, den mir niemand beigebracht hat
Beim Durchblättern alter Familien-Fotoalben ist mir etwas aufgefallen, das mich nicht mehr losgelassen hat. Die Bilder stammen von meinen Eltern und meiner Familie – alles fotografische Laien. Und trotzdem wirken viele der Aufnahmen erstaunlich stimmig und gut gestaltet.
Wie kann das sein? Woher kommt dieses Gespür für Bildgestaltung, wenn man sich nie bewusst mit Fotografie beschäftigt hat? Und

493 - Ein Schritt vor, zwei zurück? Oder einfach anders geworden?
Wer kennt das nicht? Man beschäftigt sich intensiv mit der Fotografie, lernt Neues, entwickelt sich weiter – und trotzdem hat man plötzlich das Gefühl, schlechter geworden zu sein.
Gemeinsam mit Knut spricht Lars über genau dieses Phänomen. Warum fühlen sich manche Entwicklungsschritte wie Rückschritte an? Weshalb zweifeln wir manchmal an unseren eigenen Bildern, obwohl wir längst mehr sehen und

492 - Wir sprechen über das Foto "getrennt verbunden" von Eric Mörschel
Was macht ein Foto eigentlich stark? Ist es die perfekte Komposition, das Licht oder vielleicht doch die Geschichte, die zwischen den Zeilen erzählt wird? An diesem Bilder-Sonntag spreche ich über das Schwarzweißfoto „Getrennt verbunden“ von Erik Mörschel – ein Bild, das mich sofort beschäftigt hat. Zunächst faszinieren mich die grafische Gestaltung, die harten Kontraste und das Spiel aus Licht un

491 - Kann man Fotografie messen? - Testberichte, Technik und die Frage nach dem besseren Bild
Braucht es wirklich die neueste Kamera für bessere Fotos? Oder geben Testberichte am Ende vor allem Orientierung, wenn eine Kaufentscheidung ansteht? Lars spricht mit Ben Lorenz, Chefredakteur mehrerer Fotomagazine und verantwortlich für die Testredaktionen der Five Monkeys Group, über die Welt hinter den Kamera- und Objektivtests. Wie entstehen Testberichte eigentlich? Was wird dort gemessen – un

490 - KI oder Foto – Sehen wir das Bild oder seine Herkunft?
Diese Frage beschäftigt Lars gerade ziemlich intensiv. Auslöser ist die Trennung von Fotografie und KI innerhalb der fotocommunity – und die vielen Reaktionen, die diese Entscheidung ausgelöst hat.
Dabei geht es schnell um mehr als nur Kategorien oder Plattformregeln. Was macht ein Bild eigentlich zu einem Foto? Ist ein per KI bearbeitetes Foto noch Fotografie? Und warum bewerten wir Bilder oft s

489 – Mehr als ein Urlaubsalbum
Nach dem Urlaub beginnt oft die schwierigste Frage: Was mache ich eigentlich mit all den Fotos? Welche Bilder schaffen es ins Fotobuch – und warum genau diese? Reicht es, die schönsten Aufnahmen auszuwählen, oder kann ein Fotobuch mehr sein als eine chronologische Erinnerung an eine Reise?
Genau darüber spricht Lars mit Thomas Bregulla. Gemeinsam gehen sie der Frage nach, wie aus einer Sammlung v

488 - Wir sprechen über das Foto "o.T." von naked eyes
Was erzählt uns ein Gesicht, ohne dass ein einziges Wort gesprochen wird? In dieser Bilder-Sonntag-Ausgabe sprechen wir über eine Schwarz-Weiß-Aufnahme eines älteren Mannes, der am Fenster steht. Auf den ersten Blick scheint der Ausdruck eindeutig – doch je länger die beiden hinschauen, desto mehr Fragen entstehen.
Es geht um Licht und Bildaufbau, um unsere Neigung, Menschen vorschnell einzuordne

487 – Schöne Bilder, leere Bilder?
Wir leben in einer Zeit voller perfekter Bilder. Noch nie war es so einfach, Fotos zu machen, die technisch beeindrucken, ästhetisch wirken und sofort Aufmerksamkeit erzeugen. Doch was bleibt eigentlich hängen, wenn der erste Eindruck vorbei ist?
Wir sprechen über Bildstile, Trends, Filter und die Verlockung, dem hinterherzulaufen, was gerade gut ankommt. Es geht um die Frage, warum manche Bilder

486 – Die beste Fototasche ist vielleicht gar keine Fototasche
Manchmal beginnt ein interessantes Gespräch mit einer ganz alltäglichen Frage: Wohin eigentlich mit all dem Zeug, das man ständig dabeihat? Kamera, Notizbuch, Handy, Schlüssel, Sonnenbrille – und vielleicht auch ein paar Gedanken, die man nicht verlieren möchte.
Lars und Falk sprechen über Fototaschen, Rucksäcke und die Suche nach einer Lösung, die nicht nur zur Kamera, sondern zum eigenen Leben

485 - Wenn nichts passiert – Warum Langeweile der Moment ist, in dem Fotografie beginnt
Manchmal ist es nicht die Begeisterung, die über unseren fotografischen Weg entscheidet, sondern der Moment danach. Der Moment, in dem die Kamera vertraut geworden ist, die Technik funktioniert und die ersten Fortschritte nicht mehr jeden Tag sichtbar sind. Genau dort setzen Lars und Falk in dieser Folge an.
Ausgehend von einer scheinbar einfachen Frage sprechen die beiden über Langeweile in der

484 – Warum mich Zingst an den Strukturwandel erinnert hat
Ausgehend von Lars' Rückblick auf das Fotofestival in Zingst entwickelt sich eine sehr persönliche Gedankenreise über Veränderung. Über Veränderungen in der Fotografie, in der Gesellschaft, in der Art, wie wir unsere Hobbys leben – und darüber, wie wir mit all dem umgehen können.
Falk spricht über verschwindende Fotomagazine, das Ende großer Fotomessen, Social Media, KI und die Frage, warum so vi

483 - Fotografie trifft Gemeinschaft – Gedanken aus Zingst
Manchmal geht es bei einem Fotofestival um Kameras, Objektive und neue Technik. Und manchmal geht es um etwas ganz anderes. In dieser Folge nimmt uns Lars mit nach Zingst und erzählt von Begegnungen, Gesprächen und einem Festival, das in diesem Jahr den Menschen in den Mittelpunkt gestellt hat.
Es geht um Ausstellungen, die berühren und zum Nachdenken anregen, um die besondere Atmosphäre zwischen

482 – Fotografische Zitate: Fluch oder Segen?
Ausgelöst durch eine Rückmeldung aus der Community sprechen Lars und Falk diesmal über Fotografiezitate. Nicht über ein bestimmtes Zitat, sondern über die Frage, was solche Sätze eigentlich mit uns machen. Warum bleiben manche Aussagen über Jahre im Kopf? Warum richten wir unsere Fotografie manchmal an ihnen aus? Und wie schnell wird aus einer Inspiration eine Regel?
Zwischen Cartier-Bresson, eig

481 - Ein Ort ist keine To-do-Liste
Manchmal fahren wir an einen Ort, um etwas zu sehen – und merken erst später, dass es eigentlich darum ging, etwas zu fühlen. In dieser Folge sprechen Lars und Falk über das Fotografieren von Orten, Museen, Städten und Reisen. Über die Frage, warum wir oft glauben, alles festhalten zu müssen, und weshalb dabei manchmal genau das verloren geht, was einen Ort wirklich besonders macht.
Ausgehend von

480 - Wir sprechen über das Foto "Fotobuch" von Markus Kampes
In dieser Bildersonntag-Folge schauen wir gemeinsam auf ein Foto von Markus aus Düsseldorf. Zu sehen ist eigentlich nicht viel: ein Fotobuch, ein Lichtstreifen, eine Wand. Und doch merken wir schnell, wie uns dieses Bild in Gedanken an ganz unterschiedliche Orte führt. Plötzlich sprechen wir über alte Wohnungen, knarrende Treppen, Erinnerungen, die in Räumen hängen bleiben, und über die Geschichte

479 - Woran merkst du, dass die Fotografie dir noch etwas bedeutet? – Extremismus ist halt immer scheiße.
Es fängt mit Gurken an. Lars zweifelt gerade – aber nicht an Fotos, sondern daran, ob er seine Tomaten- und Gurkenpflanzen auf dem Balkon richtig beschneidet. Abknipsen oder nicht? Und wann sieht man das Ergebnis überhaupt? Falk schmunzelt – und sagt, das ist eigentlich gar nicht so anders als der Zweifel an den eigenen Fotos. Du tust etwas, weißt nicht, ob es richtig ist, und das Ergebnis zeigt s

478 - Was ich erzähle, wenn ich über mein Foto spreche – und was ich lieber für mich behalte
Ein Kokoswasser, ein Leuchtturm auf Texel und die Frage, was eigentlich passiert, wenn man anfängt, über ein eigenes Foto zu reden. Lars und Falk merken schnell, dass sie das sehr verschieden erleben. Falk erzählt vom Ort, vom Moment, von dem Restaurant weiter unten – aber nie von der Linie, die er bewusst ins Bild gebaut hat. Die gehört ihm. Lars kennt das Auseinanderfalten von Bildern aus einer

477 - Warum wir viel zu selten Fotos verschenken
Was schenkt man eigentlich einem Menschen, der schon alles hat? Vielleicht genau das, was sich nicht einfach kaufen lässt: einen Moment, eine Erinnerung, einen Blick. In dieser Folge sprechen Lars und Falk darüber, warum Fotografien als Geschenk oft viel persönlicher sind als viele materielle Dinge – und weshalb es gleichzeitig gar nicht so leicht ist, ein eigenes Bild zu verschenken.
Es geht um

476 - Deine Fragen an uns: Traumprojekte und Bildbearbeitung im 365-Tage Projekt
In dieser Folge beginnt alles mit einer kaputten Uhr und einer kleinen Sonntagmorgen-Irritation – und landet überraschend schnell bei großen Fragen rund um fotografische Träume. Lars und Falk sprechen über Projekte, die schon lange im Kopf wohnen, aber bisher nie richtig begonnen haben. Über Streetfotografie zwischen Alltag, Familie und Selbstzweifeln. Über die Sehnsucht, Menschen wirklich zu sehe

475 – Vom Scrollen und Sehen – Die Entdeckung der Langsamkeit
Ein Mittwochmorgen, der Kaffee dampft und die Müdigkeit weicht einer spannenden Frage, die im Wohnzimmer fiel: „Ich schaue mir die Welt an.“ Doch schauen wir uns wirklich die Welt an, wenn wir abends auf dem Sofa durch endlose Feeds scrollen? Wir sprechen über den Unterschied zwischen „Doomscrolling“, bei dem Algorithmen unsere Sicht diktieren, und dem bewussten Entdecken – ob im Urlaub oder bei P

474 - Wir sprechen über die AGORA-Einreichung #10/2026 von GL photo
Ein entspannter Sonntag, ein Kaffee in der Hand und ein Gespräch, das irgendwo zwischen Balkonpflanzen und Ostsee landet. Lars und Falk schauen gemeinsam auf ein Schwarz-Weiß-Foto von [GL-Foto](https://www.fotocommunity.de/photo/0102026-agora-30-bildbesprechung-intensiv/49984924) vom bekannten „UFO“ in Binz auf Rügen – und merken schnell, dass dieses Motiv mehr Fragen stellt, als es auf den ersten

473 - Lars ist zurück und wir sprechen gemeinsam über Mallorca, Fotografie und das Leben dazwischen
Manchmal ist Urlaub genau das: unterwegs sein, ohne etwas beweisen zu müssen. Die Kamera ist dabei, aber sie drängt sich nicht nach vorne. Zwischen Familienzeit, Strand, kleinen Ausflügen und dem ganz normalen Trubel entstehen Bilder eher nebenbei – aus dem Moment heraus. Lars erzählt von Mallorca, von einer bewusst einfachen fotografischen Herangehensweise und von Augenblicken, die erst im Nachhi

472 - Zwischen Fotografie und Selbstsuche – unser Gespräch über "Palermo Shooting"
Lars und Falk haben gemeinsam Palermo Shooting geschaut – und kommen bei diesem Film auf sehr unterschiedliche Weise ins Nachdenken. Zwischen Campino als Fotograf, überdrehten Szenen, Kunstfigur, Erfolgsdruck und der Suche nach dem echten Blick sprechen die beiden nicht nur über den Film selbst, sondern auch über das, was darin für sie mitschwingt: Fotografie als Inszenierung, Fotografie als Rückw

471 - Mallorca ruft: Weniger Ausrüstung, anderer Blick?
Ein vertrauter Ort, ein anderer Zugang: Lars reist nach Mallorca – aber diesmal ohne den alten fotografischen Anspruch. Kein Stativ, kein „Ich muss dieses Bild machen“, sondern nur eine kleine Kamera und die Offenheit für das, was passiert. Im Gespräch wird schnell klar: Es geht nicht nur um Urlaub, sondern um eine Veränderung im eigenen Sehen. Dabei streifen wir auch die Frage, wie viel Bearbeitu

470 - Warum uns Fotografieren im Urlaub manchmal im Weg steht
Diesmal bringt uns eine Nachricht von Cindy ins Gespräch über ein Thema, das viele kennen: Warum fühlt sich Fotografieren im Urlaub manchmal plötzlich nach Druck an? Es geht um die Vorstellung, aus einer Reise gleich eine Serie oder Reportage machen zu müssen, um den Stress, nichts verpassen zu wollen, und um die Frage, was am Ende eigentlich von so einem Urlaub bleiben soll. Lars und Falk spreche

469 - Die nächste Kamera im Kopf – und die eine in der Hand
Manchmal beginnt die Zukunft nicht mit einem großen Plan, sondern mit einem leisen Gedanken: Was brauche ich eigentlich noch? In dieser Folge drehen sich Lars und Falk um genau diese Frage – und landen irgendwo zwischen Wunsch, Vernunft und der Sehnsucht nach einem anderen fotografischen Erleben. Es geht um Kameras, die vielleicht irgendwann kommen, und um die eine, die schon längst reicht. Um Tec

468 - Zwischen Gefühl und Ergebnis – unsere prägendsten Fotomomente
Manche fotografischen Momente sind nicht deshalb wichtig, weil dabei das beste Bild entsteht. Sondern weil sie etwas in uns auslösen. In dieser Folge sprechen wir über genau diese Augenblicke: über technische Entdeckungen, über erste Shootings, über Erwartungen, die nicht erfüllt wurden, und über Erfahrungen, die weit über Fotografie hinausgehen. Es geht um das, was hängen bleibt, wenn man auf die

467 - Dusche oder Klo – wo unsere besten Fotoideen entstehen
Alles beginnt mit einer neuen Brille – und der Irritation, dass Sehen plötzlich anders funktioniert. Daraus entsteht eine größere Frage: Wo kommen eigentlich unsere Ideen her? Aus dem Alltag, aus Momenten der Ruhe – oder genau dann, wenn wir nicht aktiv danach suchen?
Wir sprechen über Inspiration, frühe fotografische Vorbilder und die Zeit in der fotocommunity. Besonders wird es, als [Micha sich

466 - Warum wir uns fotografisch einordnen wollen und dabei manchmal vergessen, wie frei Fotografie sein kann
Mit dem Start des April-Themas im 25-Jahre-fotocommunity-Wettbewerb rückt Schwarz-Weiß zunächst ganz praktisch in den Blick – und dann wird es schnell grundsätzlicher. Lars und Falk sprechen über Schubladen in der Fotografie, über das Bedürfnis, sich einzuordnen, und über die Gefahr, sich dabei selbst zu eng zu machen. Es geht um Stil, Identität, Selbstbild und die Frage, ob wir wirklich ein Genre

465 - Wir sprechen über das Foto "Stille" von Falk
Im „Bildersonntag“ nehmen Lars und Falk diesmal das Portrait „Stille“ unter die Lupe – entstanden im Nordpark Düsseldorf, in einem Moment zwischen Nähe und bewusster Distanz. Während Lars das Bild beschreibt und in Licht, Linien und Details eintaucht, hinterfragt Falk genau diese Elemente und erzählt, wie das Foto ohne klassische Anweisungen entstanden ist: eher beobachtend als inszenierend, mit R

464 - Wie aus Kategorien wieder Räume werden – aus „Youth“ wird „Mittendrin“ und "Analog" bekommt eine eigene Heimat
Die fotocommunity ist im Wandel – leise, aber spürbar. In dieser Folge sprechen wir über die Neuausrichtung der Plattform und was sie für die Art bedeutet, wie wir heute fotografieren. Im Mittelpunkt steht die ehemalige Kategorie „Youth“, die als „Mittendrin“ neu gedacht wird: weg von starren Motiven, hin zu Momenten, Emotionen und persönlichem Ausdruck. Gleichzeitig blicken wir auf die kommenden

463 - Wenn Zahlen plötzlich wichtig werden – über Likes, Klicks und echte Menschen
In dieser Folge sprechen wir über ein Thema, das viele Fotografen kennen, aber selten bewusst hinterfragen: die Bedeutung von Likes, Views und Zahlen unter unseren Bildern. Ausgangspunkt ist eine kleine technische Störung, bei der plötzlich alle Klickzahlen verschwunden waren – und die überraschend deutlich zeigte, wie sehr wir uns an diesen Kennzahlen orientieren. Doch was sagen sie eigentlich wi

462 - Von der Angst, nichts zu wissen – und warum genau darin manchmal der ehrlichste Anfang liegt
In dieser Folge geht es um das Gefühl, keine Ahnung zu haben – und darum, warum genau das oft viel menschlicher, ehrlicher und produktiver ist, als wir denken. Wir sprechen über Situationen, in denen wir Wissen vorspielen, obwohl wir uns unsicher fühlen, über den Wunsch, nicht dumm dazustehen, und über die Frage, was es mit uns macht, wenn wir einfach sagen: „Ich weiß es nicht.“ Dabei geht es um A

461 - Einmal um den Block mit offenen Augen – über Fotospaziergänge ohne Druck und ohne große Motive
Manchmal denken wir, Fotografie brauche Zeit: einen freien Tag, ein besonderes Ziel oder wenigstens einen guten Plan. In dieser Folge sprechen wir über eine viel einfachere Möglichkeit: den kleinen Spaziergang mit der Kamera. Über Runden um den Block, kurze Wege zwischen Alltag und Arbeit, über Hundewege, Balkonpausen und diese zehn Minuten draußen, die plötzlich zu einem fotografischen Moment wer

460 - Warum wir in der Fotografie manchmal mehr wollen, als uns eigentlich guttut
In dieser Folge sprechen Lars und Falk darüber, wie schnell man in der Fotografie das Gefühl bekommen kann, ständig noch etwas machen zu müssen: eine Serie, ein Projekt, ein neues Konzept. Dabei geht es auch um Inspiration, um Trends und um die Frage, wie sehr wir uns von dem beeinflussen lassen, was andere tun – und wann wir dabei aus dem Blick verlieren, was eigentlich zu uns selbst passt. Im Mi

459 - Rausgehen, hinschauen, fotografieren – warum der Frühling unsere Wahrnehmung wieder öffnet
Der Winter lässt langsam los. Die Tage werden länger, die Luft milder, und plötzlich sind sie wieder da – die kleinen Zeichen des Aufbruchs: erste Krokusse am Wegesrand, Schneeglöckchen neben der Mülltonne, warmes Sonnenlicht im Gesicht. In dieser Folge sprechen Lars und Falk darüber, wie sehr uns dieser Übergang berührt – körperlich, emotional und fotografisch. Über das Wiederentdecken der Welt n

458 - Durch welche Brille fotografierst Du?
Irgendwo zwischen Blende und Zeit steckt manchmal schon im Sucher die eigentliche Frage: Wie schauen wir eigentlich auf die Welt? In dieser Episode sprechen wir darüber, was es verändert, ob wir durch einen elektronischen Sucher mit fertigem Bild schauen, durch den klassischen Spiegelreflex-Sucher oder von oben in einen Lichtschacht. Es geht um Unterschiede im Gefühl beim Fotografieren, um bewusst

457 - Zurück zu dem, was uns neugierig machte – eine Einladung, den eigenen Anfang neu zu besuchen.
Eine kleine Zeitreise führt uns diesmal nicht an ferne Orte, sondern in ein 17-Quadratmeter-WG-Zimmer in Leipzig – Wohn-, Arbeits-, Schlaf-, Fotografie- und Lebensraum zugleich. Zwischen Hochbett, Baustrahlern und schwarzem Hintergrund sprechen wir über Anfänge, über improvisierte Lichtsetzung mit einfachsten Mitteln und darüber, wie viel es eigentlich wirklich braucht, um kreativ zu sein. Es geht

456 - Manchmal trifft es den eigenen Standpunkt – Vom Hinterfragen der eigenen Bildhaltung
Manchmal verändern sich nicht nur die Bilder, die wir machen – sondern auch der Blick, mit dem wir sie betrachten. In dieser Folge stellen wir uns eine leise, aber unbequeme Frage: Wann hast Du das letzte Mal Deine eigene Bildhaltung hinterfragt? Nicht die Technik, nicht den Stil, nicht die Kamera – sondern das Warum hinter dem Auslöser. Wir sprechen über Gewohnheit und Überzeugung, über Komfortzo

455 – Warum wir Angst haben, banal zu fotografieren – und weshalb wir es trotzdem tun sollten
Wir starten ausgeschlafen in diesen Sonntag – irgendwo zwischen Hundestupser um acht und der zweiten Tasse Kaffee – und landen bei einer Frage, die uns schon länger begleitet: Warum haben wir eigentlich Angst, banal zu fotografieren?
Wir sprechen über Kaffeetassen, staubige Gitarren, Spielzeug in der Ecke und über Orte, die für uns Alltag sind – für andere aber eine völlig fremde Welt. Über das G

454 – Wir reden über Blumen, landen bei Gefühlen – und fragen: Wie kommt das ins Bild?
Wir starten mit Frühling im Kopf, Hyazinthen auf dem Balkon und der Frage, warum bei uns eigentlich immer alles Grün irgendwann „Rasen im Blumenkasten“ werden will – und landen dann bei etwas, das viel tiefer sitzt: Wie fotografieren wir das, was wir wirklich fühlen? Falk erzählt von seiner Reise weg vom „kühlen Bericht“ hin zu Bildern, die die Stimmung mittragen dürfen – auch wenn sie unperfekt s

453 – Deine 30 Sekunden zwischen Blende und Zeit
Manchmal reicht eine kleine Idee, um einen Raum zu öffnen. Diese Folge ist genau so ein Moment. Wir laden euch ein, nicht nur dabei zu sein, sondern wirklich Teil von „Zwischen Blende und Zeit“ zu werden. Mit der neuen WhatsApp-Nummer - **0176 162 555 05** - entsteht ein direkter Draht zwischen euch und uns – für Gedanken, Fragen, Begegnungen aus der Fotoszene oder einfach ein paar Worte aus eurem

452 - Spiegelwelten: Ein Blick zurück, der uns nach vorn bringt
In dieser Folge landen wir über Wintermüdigkeit, Mischlicht-Morgende und die kurzen Zwischenzeiten der Jahreszeiten bei einem Bild, das hängen bleibt: der Rückspiegel. Klein genug, um sich zu erinnern – groß genug, um sich zu orientieren – und doch nie dafür gemacht, dass wir die ganze Fahrt über nach hinten starren. Aus „Spiegelwelten“ wird ein Gespräch über Nostalgie, Sicherheit, Routinen und de

451 – Ein Foto am Tag: Wie Ruhe entsteht, wenn man einfach weitermacht
In dieser Sonntagsfolge sitzen wir zusammen und sprechen über das 365-Tage-Projekt – nicht als Vorsatz, sondern als Teil des Alltags. Wir reden darüber, wie sich das tägliche Fotografieren anfühlt, wenn aus Druck eine ruhige Routine wird, wie Motive plötzlich von selbst auftauchen und warum es oft genau die stressigsten Tage sind, an denen ein Foto am meisten hilft.
Es geht um Gelassenheit, um da

450 - Vom Abbild zur Erinnerung: Eine Zeitreise am Küchentisch
Wir blättern mit Kaffee in der Hand durch 200 Jahre Fotografie – vom ersten „Ich habe das Licht erfasst“ bis zur Frage, was davon heute in unseren Bildern weiterlebt. Statt Technik-Referat erzählen wir am Küchentisch: Wie wurde aus der Sensation des Abbilds Erinnerung? Warum kippt der Blick zwischen Dokument und Deutung? Was haben Brownie und Leica mit unseren Familienfotos zu tun – und warum fühl

449 – 25 Jahre fotocommunity – Ein Gespräch mit Andreas Meyer über Anfänge, Wachstum und heutige Relevanz
Manchmal entstehen die Dinge, die bleiben, nicht aus einem großen Plan. Sie entstehen aus einem Gefühl des Vermissens – nach einem Ort, nach Austausch, nach der Möglichkeit, Fotos nicht nur zu zeigen, sondern miteinander darüber zu sprechen. In dieser Folge sitzen wir mit Andreas Meyer zusammen und lassen uns treiben durch Erinnerungen, Entscheidungen und Umwege, die vor 25 Jahren mit einer einfac

448 - Wenn’s zu perfekt ist, um echt zu sein - zwischen "müheloser Exzellenz" (KI) und echter Erfahrung (Fotografie)
Wir starten im Schnee, reden kurz über kalten Kaffee und Tanzschritte – und landen mitten in der Frage, was ein Bild wirklich trägt. Ausgehend von „müheloser Exzellenz“ schauen wir uns an, wie schnell Prompts heute Gefühle simulieren, und setzen dem den fotografischen Prozess gegenüber: Begegnung, Licht, Zeit. Ein ikonisches Porträt (Queen & Gummistiefel) wird zum Maßstab für Echtheit; eine KI-gen

447 - Wir sprechen über "looking for the exit" von Laura Daddabbo
Zwischen Spiegel und Treppe kippt die Wahrnehmung: Erst schauen wir einer Frau nach – dann merken wir, dass wir uns selbst im Spiegel sehen. Wir sprechen über dieses Foto von Laura Daddabbo: über erste Eindrücke und den Moment der Erkenntnis, über matte Rottöne, gedämpftes Türkis und diese leichte „Parallelwelt-Patina“, die aus einer einfachen Szene eine Geschichte macht. Wir fragen uns, warum die

446 - Die KI war’s nicht – Du warst es: Ein Rathaus, zwei Geschichten
Inspiriert von emotionalen KI-Bildern verschiedener Künstler stelle ich mir die Frage: „Wie haben sie das gemacht?“ und gelange über JSON-Profile, Gedanken über Agora und praktische Selbstversuche zu spannenden Fragen: Wo endet das Veredeln eines Fotos – und wo beginnt das Umschreiben einer Geschichte? Was bleibt von meinem Blick, wenn KI auf meine Worte reagiert – führt dann Gefühl, Sprache oder

445 - Aufmerksamkeit macht Bilder: Ein Sonntagsimpuls zwischen Kaffee, Kamera und Kunst
Ein kurzer Sonntagsimpuls – nur Du und ich. Ich komme direkt vom heutigen „Foto des Tages“ (Nr. 15), setze mich mit einem Kaffee hin und nehme Dich mit in einen Gedanken, der mich gerade nicht loslässt: „Jeder Moment, in dem man wirklich aufmerksam ist, ist eine Art von Kunst.“ (zugeschrieben Robin Williams). Was passiert, wenn wir Fotografie nicht nur als Technik sehen, sondern als wache Art, dur

444 - Klarheit im Blick – Ist Minimalismus ein Weg, Ruhe zu finden und Motive zu entdecken?
Wir kommen aus dem Schnee – Falk mit minus neun Grad und weiß gefrorenen Bäumen im Sauerland, Lars mit Eisregen, Blaustich und missmutigen JPEG-Rezepten. Zwischen Grauhimmel, Fehlversuchen und dem Wunsch nach „großer Weite“ merken wir: Minimalismus ist keine Abkürzung, sondern eine Suche – nach Negativraum, klaren Kanten und oft nach Schwarz-Weiß. Wir sprechen darüber, wie Erwartungen Bilder block

443 - Bilder an der Wand! Erinnerung vs. Ego?
Wir nehmen einen Satz aus dem [Podcast "Pixel und Punchlines“](https://www.podcast.de/podcast/3482682/pixel-and-punchlines) mit an den Tisch: Darf man sich seine eigenen Bilder an die Wand hängen – oder ist das egozentrisch? Wir erzählen, warum unsere Wände voll mit Momenten sind, die wir selbst erlebt und fotografiert haben, sprechen über Erinnerung statt Eitelkeit, Wohnzimmer statt White Cube, u

442 - Zwischen Sucher und Tagtraum – warum uns „linsenlose“ KI-Bilder trotzdem berühren
Wir stolpern über KI-Bilder, die wie analoge Erinnerungen wirken – nur ohne Kamera entstanden: „linsenlose Träume“, weiches Licht, Unschärfen, kleine Verwerfungen, die plötzlich Gefühl tragen. Wir fragen uns: Warum berühren uns diese KI-Bilder, was macht diesen Fehler-Charme aus, und was bedeutet das für unsere eigene Fotografie zwischen Sucher, Alltag und Ausdruck? Wir vergleichen Eindrücke, scha

441 - Nur ein Schnappschuss. - Wir müssen reden!
Wir nehmen den „Schnappschuss“ vom Haken – und reden darüber, warum aus „nur“ oft ein Bild wird, das trägt. Wir fragen: Wirkung statt Entstehungsmythos? Was passiert, wenn der innere Perfektionsfilter leiser wird und spontane Momente wieder auf die Bühne dürfen – vom Handybild auf der Fähre bis zur kleinen Serie, die in Summe erzählt. Zwischen Street, Bauchgefühl und einem Hauch Jahresstart-Mut sc

440 – Das Jahr geht zu Ende, manches bleibt, vieles kommt :)
In unserer letzten Folge 2025 halten wir einen Faden fest und nehmen ihn mit ins neue Jahr: Was hat getragen, was braucht einen Knoten, wo können wir lockern? Wir blicken kurz zurück auf 2025, schauen neugierig nach vorn – mit Projekten, Routinen, kleinen Optimierungen und ein paar spannenden Infos im Gepäck. Setz Dich gern zu uns und begleite uns durch die letzten Stunden des Jahres. Wir freuen u

439 - Wir sprechen über “CHIPLEADER. V” von nils.holgersson.
Zwischen den Jahren atmen wir durch – und schauen gemeinsam auf ein Foto, das wie ein Gemälde wirkt und auf den zweiten Blick grinst. Wir sprechen über stille Farben, weiches Licht, diesen kleinen Kniff, der aus Alltag plötzlich Erzählkino macht und darum, wie ein Detail in der Hand des Protagonisten das ganze Bild dreht. Wenn Du magst, dann setz Dich gern zu uns und öffne das Foto dazu. Wir nehme

438 - Wir halten’s heute kurz – und wünschen Dir vor allem eins: frohe, entspannte Weihnachten.
Wir sind nur kurz reingeschneit, um Dir Zeit zu schenken: für Menschen statt Menüplanung, für Nähe statt Stress.
Wenn die Kamera mit an den Baum darf – schön. Wenn nicht, noch schöner.
Vielleicht schreibst Du Dir zwei, drei Dinge auf, die Du im neuen Jahr an Deiner Fotografie ändern möchtest, damit sie Dir noch mehr guttut. Wir klinken uns aus, Du klingelst an: bei Familie, Freunden, Nachbarn oder

437 – Typisch Onkel Heinz – nur ohne Onkel Heinz: Der leise Moment
Wir nehmen Dich heute mit in die stillen Ecken zwischen Lichterkette und Keksduft und fragen: Wie erzählen wir von Menschen, ohne ihr Gesicht zu zeigen? Wir sprechen über Hände, Haltungen und Spuren und warum solche Stellvertreter oft ehrlicher sind als das „Bitte lächeln“. Wir teilen, wie wir an Weihnachten (und auch sonst) dezent fotografieren: Alternativen zu frontal, Kontext statt Close-up, vo

436 - Heiligabend in Ruhe: Erinnerungsanker statt Dauerfeuer
Vorbei an Fitness-Studios und Werbeeinblendungen biegt Lars am Anfang falsch ab und wir landen schließlich zwischen Lichterkette und Keksduft und fragen uns: Wie hält man Weihnachten fest, ohne den Abend zu verpassen? Wir sprechen über intuitive Fotografie mit einer Kamera und einer Brennweite, hohe ISO statt Blitz, warme Rezepte und kleine Unschärfen, die Stimmung tragen. Es geht um Motive, die b

435 - Jedes Foto ist eine offene Frage?
Diese Folge dreht den Fokus weg von Technik und hin zum Blick: Was passiert, wenn wir Fotos nicht nur ansehen, sondern hinterfragen? Lars & Falk sprechen über das Spannungsfeld zwischen gesehener Wirklichkeit und gestalteter Wahrheit, über Weglassen, Verdichten und den Moment, in dem ein Bild mehr auslöst als es zeigt. Es geht um Resonanz statt Rezept, um Projektion, Irritation und die kleinen Ent

434 - Leise Bilder im lauten Lichtermeer – Fotografieren auf dem Weihnachtsmarkt
Zwischen Zuckerduft und Menschenmeer sprechen Lars & Falk darüber, warum Weihnachtsmärkte zugleich Kindheitserinnerung und Reizüberflutung sind – und wie man trotzdem Bilder findet, die atmen. Es geht um den Moment der Ruhe mitten im Gewühl, um Gesichter hinter den Ständen, Licht als Bühne und den Blick, der aus Krach Stimmung macht. Statt Technikparade: kleine Entscheidungen, die tragen – Abstand
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