
Katechon
»Katechon« ist der Theoriepodcast der Bibliothek des Konservatismus. Vorgestellt werden wichtige Denker und Autoren, zentrale konservative Prinzipien und Theorien erläutert sowie klassische Werke und Neuerscheinungen besprochen. Der Titel bezieht sich auf den biblischen Begriff des Niederhalters des Bösen, der in konservativen Kreisen des 20. Jahrhunderts an Bedeutung gewann. Die Episoden sind urheberrechtlich geschütztes Material der Bibliothek des Konservatismus.
Folgen

28 – Adam von Trott und der 20. Juli 1944
Adam von Trott zu Solz (1909–1944) lehnte von Beginn an die Herrschaft Hitlers und der Nationalsozialisten ab, schloß sich 1938 dem Widerstand an und gehörte zum Kern des Kreisauer Kreises. Seine Tätigkeit im Auswärtigen Amt nutzte er, um für den Widerstand Kontakte ins Ausland herzustellen. Zusammen mit Claus Schenk Graf von Stauffenberg arbeitete er an den Vorbereitungen des Staatsstreichversuch

27 – Leo Strauss: Kulturkritik aus dem Geist der Antike
Der deutsch-amerikanische Philosoph Leo Strauss (1899–1973) erkannte in Niccolò Machiavelli den Wegbereiter der Moderne. Die Rückkehr zum antiken Denken sah er als notwendig an. Mit Carl Schmitt setzte er sich über dessen „Begriff des Politischen“ auseinander. Seine Schüler, die Straussianer, bilden in den USA eine konservative Denkschule, zu der neben anderen gehören: Allan Bloom, Walter Berns, H

26 – Konservative Revolution für Anfänger
Die Konservative Revolution ist ein ideengeschichtlicher Sammelbegriff, mit dem die außerparlamentarische Rechte der Zwischenkriegszeit zusammengefaßt wird. Carl Schmitt, Oswald Spengler und Ernst Jünger sind die wohl bekanntesten Vertreter. Bibliotheksleiter Dr. Wolfgang Fenske erklärt: „Das Gespräch mit den Vertretern der Konservativen Revolution ist nicht abgebrochen.“ Jonathan Danubio spricht

25 – Serbischer Konservatismus
Dr. Dušan Dostanić vom Institut für Politische Studien in Belgrad zeigt im Gespräch mit Sebastian Krockenberger überraschende Perspektiven des konservativen Denkens in Serbien auf. Vor dem Ersten Weltkrieg orientierten sich serbische Konservative an Deutschland und Österreich. So weist die Neugründung des serbischen Staates im 19. Jahrhundert Parallelen zur deutschen Nationalbewegung auf. In der Z

24 – Carl Schmitt: Grundlegende Werke der Weimarer Zeit
In der Auseinandersetzung mit den Krisen der Weimarer Republik entwickelte der Staatsrechtler Carl Schmitt (1888–1985) sein Denken. Jonathan Danubio und Sebastian Krockenberger zeichnen sein Leben nach, wobei sie drei Schlüsselwerke Schmitts aus der Weimarer Zeit besprechen: „Politische Theologie“, „Die geistesgeschichtliche Lage des heutigen Parlamentarismus“ sowie „Der Begriff des Politischen“.

23 – Gerd-Klaus Kaltenbrunner: Abendland
Das Vermächtnis unserer abendländischen Kultur ist ein geheiligter Lebensraum. Gerd-Klaus Kaltenbrunner (1939–2011) hat die Bedeutung dieses Erbes unserer Heimat zeitlebens erkundet. So wurde er zu einem Hüter der Erinnerung und einem Wächter unserer abendländischen Tradition. Wolfgang Fenske spricht mit Michael Hageböck über dessen Buch „Abendland – Geheiligte Kultur, geliebte Heimat“, das Texte

22 – Tod und Neubeginn: Das Vermächtnis von Charlie Kirk
Am 10. September 2025 wurde der christlich-konservative Aktivist Charlie Kirk auf dem Campus der Utah Valley University ermordet. Er war Gründer und Präsident von Turning Point USA, einer konservativen Jugendorganisation mit 250.000 studentischen Mitgliedern, populärer Debattierer (Campus-Tour „Prove me wrong“), erfolgreicher Podcaster („Charlie Kirk Show“) und Buchautor („The MAGA Doctrine“). Die

21 – Russischer Konservatismus
Filipp Fomitschow, Doktorand der politischen Philosophie an der Higher School of Economics in Moskau, erkennt fünf Hauptströmungen des konservativen Denkens in Rußland. Jonathan Danubio sprach mit ihm über Westorientierung, Panslawismus, die Bedeutung der Orthodoxie sowie die Nachwirkungen der Sowjetunion, die eine im Grunde unideologische Gesellschaft hinterlassen habe. Dabei kommt auch zur Sprac

20 – Literarische Dystopien: Drehbücher unserer Zukunft?
Sebastian Krockenberger, Jonathan Danubio und Dr. Wolfgang Fenske sprechen über die Bedeutung von literarischen Dystopien für konservatives Denken.
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Literatur:
Ray Bradbury: „Fahrenheit 451“, Zürich 2024. Übersetzt von Peter Torberg.
Aldous Huxley: „Schöne neue Welt“, Berlin 1978. Übersetzt von Eva Walch.
George Orwell: „1984“ , Berlin 2005. Übersetzt von Michael Walter.
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19 – Arnold Gehlen: Von der Bedürftigkeit des Menschen
19 – Arnold Gehlen: Von der Bedürftigkeit des Menschen
Der deutsche Philosoph und Soziologe Arnold Gehlen (1904–1976) gilt als einer der großen konservativen Theoretiker des 20. Jahrhunderts. Vielleicht war er sogar der einzige, der der marxistischen Frankfurter Schule rund um Theodor W. Adorno auf Augenhöhe begegnen konnte. Gleichwohl wird sein Werk häufig auf die Schlagworte vom Menschen als „Mä

18 – Mein Weg zum Konservatismus
Dr. Wolfgang Fenske wuchs in West-Berlin auf, Jonathan Danubio kommt aus Norddeutschland, Sebastian Krockenberger aus Süddeutschland. Alle drei arbeiten heute für die Bibliothek des Konservatismus. Doch ihre Wege dorthin waren ganz unterschiedlich. In den drei Biographien spiegeln sich verschiedene Zugänge zum Konservatismus wider.
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17 – Panajotis Kondylis: Konservativismus
Der griechische Philosoph Panajotis Kondylis (1943–1998) veröffentlichte 1986 ein vielbeachtetes Buch über den Konservatismus (bei Kondylis: Konservativismus), in dem er dessen „Gehalt und Untergang“ beschreibt. Daß das Buch 2023 neu aufgelegt wurde, belegt das ungebrochene Interesse an Kondylis' streitbarer These. Jonathan Danubio erörtert im Gespräch mit dem Paderborner Literaturwissenschaftler

16 – Arthur Moeller van den Bruck - 100 Jahre »Das dritte Reich«
Arthur Moeller van den Bruck (1876-1925) gehörte zu den wichtigsten Vertretern der »Konservativen Revolution« und war zugleich unumstrittener Kopf der jungkonservativen Bewegung. Anläßlich des Erscheinens seines Hauptwerks »Das dritte Reich« vor 100 Jahren widmen wir uns Leben, Werk und Wirken Moellers und fragen, was er heutigen Konservativen zu sagen hat.
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Literatur:
Moeller van den Bruck: Das

15 – Mircea Eliade: Das Heilige und das Profane
In der 15. Folge des konservativen Theoriepodcasts Katechon sprechen Jonathan Danubio und Tano Gerke über den rumänischen Religionswissenschaftler und Literaten Mircea Eliade (1907–1986). Im Zentrum steht dabei seine Theorie des Heiligen und seine Deutung des religiösen Menschen. Diese Folge eröffnet einen ersten Zugang zu Eliades Weltsicht und zeigt ihre Bedeutung für den modernen Menschen auf.
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14 – Konservative Geschichtsphilosophie: Lew Tolstois „Krieg und Frieden“
In der 14. Folge des konservativen Theoriepodcasts Katechon sprechen Jonathan Danubio und Tano Gerke über „Krieg und Frieden“, das Hauptwerk des russischen Schriftstellers Lew Tolstoi (1828–1910). Im Zentrum steht dabei die Frage nach seiner Geschichtsphilosophie, die stark von dem reaktionären Vordenker Joseph de Maistre beeinflußt wurde und konservative Elemente aufweist.
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Insbesondere im zweit

13 – Das Dreiergespann: Hugo von Hofmannsthal, Rudolf Borchardt und Rudolf Alexander Schröder
Die Dichter Hugo von Hofmannsthal, Rudolf Borchardt und Rudolf Alexander Schröder hielten im Jahr 1927 vielbeachtete Reden, die in der Folge für das konservative Denken in Deutschland wirksam geworden sind. Hofmannsthals „konservative Revolution“, Borchardts „schöpferische Restauration“ und Schröders Traditionalismus fanden in ihnen ihren dichtesten Ausdruck. Die Reden stehen am Ende einer literar

12 – Heimo Schwilk: Zum 25. Todestag von Ernst Jünger
In einem einstündigen Gespräch berichtet der Journalist und Buchautor Heimo Schwilk über seine persönlichen Erfahrungen mit Ernst Jünger, über die „Ästhetik des Wunderbaren“ in Jüngers Werk, über die Frage, worin das Alleinstellungsmerkmal Jüngers liegt und was wir von Jüngers Widerstandsfähigkeit heute lernen sollten. Außerdem rät er nicht nur jungen Konservativen zur Lektüre des Naturfreunds Jün

11 – Fjodor M. Dostojewski: Ein russischer Konservativer
Warum scheitern alle Versuche, den Menschen einer rationalen Ordnung zu unterwerfen? Was macht menschliches Handeln im Kern aus? Und warum sollte man gerade heute als Konservativer Dostojewski lesen?
Jonathan Danubio und Tano Gerke geben einen Einblick in das Werk Fjodor M. Dostojewskis und präsentieren ihre konservative Lesart seines literarischen Schaffens. Dabei erörtern sie, für welche Form d

10 – Magazinvorstellung: Krautzone – Das Magazin
Die Krautzone will als „libertär-reaktionäres“ Magazin komplexe Sachverhalte einfach darstellen. Damit wollen sie vor allem junge Menschen erreichen und einen Gegenpol zum linksdominierten Mainstream bilden. Wie ihnen das gelingt und warum Konservative sich aus der eigenverschuldeten Opferrolle befreien sollten, erklären die Herausgeber Florian Müller und Hannes Plenge im Gespräch.
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Jetzt die Kra

09 – Egon Flaig: Was Europa den Griechen verdankt
Wo liegt der Ursprung des Abendlandes? Was macht Europa so einzigartig? Warum sind ausgerechnet hier politische Freiheit, Philosophie und Wissenschaftsfreiheit entstanden? Und wie kann der moderne Mensch an das griechische Erbe anknüpfen? Diese Fragen beantwortet der Althistoriker Egon Flaig sachkundig, um sogleich mit der verbreiteten Ansicht aufzuräumen, daß der Ursprung des Abendlandes im Orien

08 – Auf der Suche nach der verlorenen Zeit
Das epochale Romanwerk des französischen Schriftstellers Marcel Proust (1871–1922) mit dem prägnanten Titel „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ ist Weltliteratur. Doch worin liegt das Herausragende dieses großen Werkes begründet, und was ist die besondere Methode des Erinnerns, die Proust entdeckt hat und für die er bekannt ist?
Anläßlich des Todestages von Marcel Proust, der sich am 18. Nov

07 – Mythologisches Geschichtsverständnis: Thomas Manns „Höllenfahrt“
Zu den weniger populären Werken Thomas Manns gehören die Josephsromane, die er zwischen 1933 und 1943 verfaßte. In einem „Vorspiel“ zum ersten Roman „Die Geschichten Jaakobs“ unter dem Titel „Höllenfahrt“ entwickelte Mann ein mythologisches Geschichtsverständnis, das eine wichtige Ergänzung des neuzeitlichen Denkens bietet.
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06 – Magazinvorstellung: CATO – Magazin für neue Sachlichkeit
CATO ist ein Magazin für Neue Sachlichkeit. Doch was bedeutet das genau und wofür steht CATO grundsätzlich ein? Diese und weitere Fragen beantwortet der Chefredakteur Ingo Langner im Gespräch. Dabei gewährt er einen Einblick in seinen eigenen politischen Werdegang und erläutert, warum CATO in keine Schublade passt.
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05 – Was ist konservative Literatur?
Gibt es konservative Literatur? Läßt sich Literatur überhaupt mittels politischer Begriffe fassen? In dieser Folge stellen wir uns der Frage, welche Kriterien für die Bestimmung eines konservativen Literaturbegriffs hilfreich sind und welche möglicherweise verworfen werden sollten. Entscheidend ist nicht nur die Tatsache, ob sich der jeweilige Autor selbst als konservativ verortet hat, sondern auc

04 – Aussichten auf den Bürgerkrieg
Der Dichter und Schriftsteller Hans Magnus Enzensberger (geboren 1929) gilt nicht als dezidiert konservativer Autor. Dennoch liefert er in seinem 1993 erschienenen Essay „Aussichten auf den Bürgerkrieg“, in dem er darlegt, warum er unsere Gesellschaft in dem Zustand eines "molekularen Bürgerkriegs" sieht, viele Anknüpfungspunkte für eine konservative Weltanschauung. Dabei ragen sein realistisches

03 – Karlheinz Weißmann: Was bedeutet konservativ heute?
Der Historiker Karlheinz Weißmann zeigt im Gespräch mit Bibliotheksleiter Wolfgang Fenske die Notwendigkeit auf, Gegenaufklärung zu betreiben und Gegeninstitutionen zu bilden. Die zentralen Fragen lauten: Welche Grundsätze besitzen für einen Konservativen auch heute noch Gültigkeit? Hat der Konservative eine Verpflichtung gegenüber bestehenden Institutionen? Wie können sich Institutionen legitimie

02 – Eine kurze Geschichte des Konservatismus
Ungeachtet seines ständigen Bezugs auf die abendländische Tradition, unterliegt der Konservatismus einem historischen Wandel. Ausgehend von der Französischen Revolution zeichnen Dr. Wolfgang Fenske, Jonathan Danubio und Tano Gerke die Begriffs- und Ideengeschichte des Konservatismus bis in die Gegenwart überblicksartig nach.
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01 – Wir stellen uns vor
In der ersten Folge von Katechon erläutern Dr. Wolfgang Fenske, Jonathan Danubio und Tano Gerke die Entstehungsgeschichte und die inhaltliche Ausrichtung der Bibliothek des Konservatismus. Zugleich skizzieren sie ihre Tätigkeitsfelder und geben einen Einblick in den Veranstaltungs- und Seminarbetrieb.
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