
Die größten Hits und ihre Geschichte
Dieser Podcast erzählt die Geschichten hinter den größten Pop- und Rock-Klassikern. Jede Folge widmet sich einem bekannten Song und enthüllt Hintergründe, die oft unbekannt sind. Produziert wird der Podcast von SWR3, moderiert von Matthias Kugler und Benedikt Wiehle.
Folgen

Big City Life – Mattafix
Die Großstadt ist grau und anonym. Vor allem dann, wenn man wie Mattafix-Sänger Marlon Roudette in der Karibik aufgewachsen ist. Als er wieder in seine Geburtsstadt London zurückkehrt, schreibt er einen Song über seine Eindrücke. Was zu diesem Zeitpunkt noch niemand weiß: Wenig später wird „Big City Life“ ganz Großbritannien bewegen.

We Didn't Start The Fire – Billy Joel
Billy Joel war gerade 40 geworden, da behauptete ein 20-jähriger Bekannter: „Die heutige Jugend hat es viel schwerer als Billys Generation.“ Der sah das anders und packte seine Antwort in einen Song: „We Didn't Start The Fire“.

Mensch – Herbert Grönemeyer
Nach privaten Schicksalsschlägen schafft Herbert Grönemeyer 2002 mit dem Album und der Single „Mensch“ ein beeindruckendes musikalisches Comeback. Seine Tochter machte ihm Mut: „Du hörst nicht auf zu Singen!“

Every Breath You Take – The Police
Der größte Hit von Police entstand in einer Zeit, in der die Band um Frontmann Sting sich schon kurz vor der Auflösung befand. Ein Klassiker wurde es trotzdem.

All I Wanna Do – Sheryl Crow
Mit dem Country-Pop-Song „All I Wanna Do“ gelang der amerikanischen Sängerin Sheryl Crow Mitte der 90er-Jahre der internationale Durchbruch. Doch ohne ein gebrauchtes Gedichtbuch hätte es den Hit nie gegeben.

Zombie – Cranberries
Ein gewaltiges Gitarren-Riff, ein politischer Text und eine starke Melodie sorgten dafür, dass es die Cranberries mit „Zombi“ im September 1994 sogar bis auf Platz 1 der deutschen Single-Charts schafften.

Nothing Ever Happens – Del Amitri
Mit „Nothing Ever Happens“ gelingt der schottischen Band Del Amitri ein eher ungewöhnlicher Hit. Hinter dem eingängig-melancholischen Folk-Song verbirgt sich ein bissiger Kommentar zur wirtschaftlichen Krise in Großbritannien Ende der 80er-Jahre.

No One – Alicia Keys
Eigentlich waren alle Songs für Alicia Keys' drittes Album „As I Am“ bereits aufgenommen, doch dann kam diese eine magische Nacht. Im Tonstudio sollten nur noch letzte Kleinigkeiten fertiggemacht werden, als Alicia plötzlich die Akkorde und der Text zu „No One“ einfielen. Das Ergebnis: einer ihrer bis heute größten Hits.

Joyride – Roxette
Was haben eine Liebesbotschaft auf einem Klavier, ein Monty-Python-Song und die Beatles mit einem der größten Hits der 90er-Jahre zu tun? Wenn es nach Per Gessle von Roxette geht, sehr viel.

Cruisen – Massive Töne
Wer an die Massiven Töne denkt, dem fällt wohl zuerst „Cruisen“ ein. Der Song war schließlich auch der größte Hit der Stuttgarter Rap-Band. „Cruisen“ ist aber auch ein Lied, das viele bis heute falsch verstehen und über das die Massiven nicht nur glücklich sind.

Come On Eileen – Dexys Midnight Runners
„Come On Eileen“ ist weder Synthie-Pop noch New Wave oder Mainstream-Rock und wurde trotzdem zu einem der größten Hits der 80er-Jahre. Die Dexys Midnight Runners hatten 1982 den Mut, einen Folk-Rock-Song als Single auszukoppeln, in dem nicht nur dreimal die Tonart, sondern dazu auch noch mehrere Male das Tempo gewechselt wird. Ihr einziges Ziel: „Come On Eileen“ sollte gut klingen und tanzbar sein

We Are The People – Empire Of The Sun
„We Are The People“ wurde 2010 mit fast zwei Jahren Verspätung zum Nummer-1-Hit in den deutschen Single-Charts. Der Grund: Ein Werbespot eines großen Mobilfunkanbieters, in dem der Song prominent eingebaut war. Für das Duo aus Australien kam dieser Erfolg völlig überraschend.

Owner Of A Lonely Heart – Yes
Starproduzent Trevor Horn machte 1983 aus der altmodischen, britischen Progressive-Rock-Band Yes fast über Nacht ein Chart-Phänomen. „Owner Of A Lonely Heart“ wurde ein weltweiter Nummer-1-Hit uns klingt auch heute noch modern.

Only Time – Enya
Als die irische Sängerin Enya „Only Time“ im Herbst 2000 veröffentlichte, passierte zuerst kaum etwas. Traurige Berühmtheit erlangte der Song dann fast genau ein Jahr später, als „Only Time“ nach den Terror-Anschlägen des 11. September zum weltweiten Hit wurde.

Mmmbop – Hanson
„Mmmbop“ ist die erste Single der drei Brüder Isaac, Taylor und Zac Hanson. Und die bringt 1997 die ganze Welt in Tanzlaune. Dabei könnte der Kontrast zwischen Melodie und Text kaum größer sein.

80 Millionen – Max Giesinger
Fußball-EM-Hit und emotionale Hymne: „80 Millionen“ wird 2016 für Max Giesinger endlich zum verdienten Durchbruch. Nach Casting-Show-Teilnahme und langer Durststrecke schafft es der Sänger und Songwriter aus dem badischen Busenbach im Juni 2016 sogar bis auf Platz 2 der deutschen Single-Charts.

Just Give Me A Reason – Pink feat. Nate Ruess
Eigentlich sollte Fun-Sänger Nate Ruess Pink nur beim Songwriting helfen. Die eindringliche Ballade „Just Give Me A Reason“ über eine Beziehungskrise wurde dann ein Duett und der bis heute größte Hit für Pink.

Like A Virgin – Madonna
Mit ihrem Hit „Like A Virgin“ kommt die Karriere von Madonna erst richtig in Gang.

Don't Look Back In Anger – Oasis
„Don’t Look Back In Anger“ von Oasis ist die Britpop-Hymne überhaupt. Der Song wurde am 19. Februar 1996 als vierte Single aus dem Erfolgsalbum „(What’s The Story) Morning Glory“ veröffentlicht und schaffte es sofort auf Platz 1 in den britischen Charts.

Holding Back The Years – Simply Red
„Holding Back The Years“ hatte Mick Hucknall, Frontmann und Sänger von Simply Red, schon im Frühjahr 1978 als 17-jähriger Teenager geschrieben. Acht Jahre später steht die Soul-Ballade auf Platz 1 der US-Charts und ist bis heute der größte Hit der britischen Band.

Mambo No. 5 – Lou Bega
Mit der Neuauflage von „Mambo No. 5“, im Original ein Klassiker des kubanischen Musikers Perez Prado, gelingt Lou Bega 1999 ein weltweiter Sommerhit. Überall sind die Menschen plötzlich im Mambo-Fieber.

Another Day In Paradise – Phil Collins
„Another Day In Paradise“, der siebte US-Solo-Nummer-1-Hit von Phil Collins, ist einer seiner wenigen Songs mit einer sozialkritischen Botschaft. Die Fans aber reagierten positiv darauf und machten ihn am 23. Dezember 1989 zum letzten US-Nummer-1-Hit der 80er und zwei Wochen später zum ersten der 90er-Jahre.

Can’t Hold Us – Macklemore & Ryan Lewis feat. Ray Dalton
Rapper Macklemore und Produzent Ryan Lewis gelten als eines der legendärsten amerikanische Duos, was vor allem an ihrem Debütalbum „The Heist“ liegt. Die Single „Can't Hold Us“ ist ein genialer Mix aus Hip-Hop und Pop und wurde auch dank des Sängers Ray Dalton zum Welthit.

Stay With Me – Sam Smith
„Danke, dass du mein Herz gebrochen hast, denn du hast mir dadurch vier Grammys beschert.“ Das sagt Sam Smith in seiner Dankesrede, als Sam für das Debütalbum „In The Lonely Hour“ ausgezeichnet wird. Alle Songs darauf handeln von einer unerwiderten Liebe, der Welthit „Stay With Me“ von einem One-Night-Stand.

Wherever You Will Go – The Calling
Jahrelang hatten The Calling diesen Song in der Schublade liegen und glaubten fest an sein Potential und ihren großen Durchbruch. Aber erst ein Cameo-Auftritt im Teenie-Film „Coyote Ugly“ und die tragischen Ereignisse des 11. September 2001 machten „Wherever You Will Go“ zu einer Hymne der Hoffnung und zu einem der größten Hits der 2000er-Jahre.

Human – Human League
Nach ihrem großen Hit „Don't You Want Me“ gelingt der britischen New-Wave-Band Human League mit dem US-Produzenten-Team Jimmy Jam und Terry Lewis und „Human“ ein erfolgreiches Comeback.

Careless Whisper – George Michael
Solo-Single oder Wham-Hit? Schnulzige Ballade oder traumhafter Pop-Song? „Careless Whisper“ von George Michael ist irgendwie ein bisschen etwas von allem und tatsächlich im Bus entstanden.

Rehab – Amy Winehouse
Amy Winehouse hat wegen privater Sorgen immer wieder Alkohol- und Drogenprobleme. Eine Entziehungskur aber braucht sie ihrer Meinung nach nicht und schreibt für das Album „Back To Black“ 2006 deshalb den Hit „Rehab“. Fünf Jahre später stirbt sie an den Folgen einer Alkoholvergiftung.

U Can't Touch This – MC Hammer
Hip-Hop-Fans nannten es Ausverkauf, andere einfach einen Riesenhit. Mit „U Can't Touch This“ katapultierte MC Hammer den Hip-Hop Anfang der 90er Jahre in den Mainstream – weg vom bösen Ghetto-Gangster-Rap, hin zum Spaß, zum massentauglichen Pop inklusive Ballon-Hosen-Style.

Mr. Brightside – The Killers
Bis heute schafft es der 2003 erschienene Song immer wieder in die Charts. Warum ist der Hype um „Mr. Brightside“ noch so groß und was macht diesen Song zum perfekten Hit auf jeder Party, Hochzeit oder im Club?

Geile Zeit – Juli
„Ja, ich weiß, es war 'ne geile Zeit“, diese kurze Zeile, dieser Song von Juli hat Anfang der Nullerjahre eine ganze Generation geprägt. Die Neue Neue Deutsche Welle war da und die Band aus Gießen um Sängerin Eva Briegel hatte nach „Perfekte Welle“ plötzlich noch einen größeren Hit in den Charts und im Radio. Gerechnet hatte damit allerdings niemand.

Sweet Sixteen – Billy Idol
Während der britisch-amerikanische Ex-Punker international eher mit Rocksongs wie „Rebel Yell“, „White Wedding“ oder „Flesh For Fantasy“ Charterfolge feierte, war in Deutschland die sanfte Akustik-Shuffle-Ballade „Sweet Sixteen“ sein größter Hit. Inspirieren ließ sich Billy Idol dazu von einem lettischen Einwanderer, der seiner verflossenen Braut gleich ein ganzes Schloss aus Korallenfelsen baute.

Another Love – Tom Odell
Nur ein trauriges Liebeslied? Tom Odells großer Hit „Another Love“ ist so viel mehr! Geschrieben in seinem Kinderzimmer, ging der Song um die Welt und machte sogar Menschen im Krieg Mut.

Männer – Herbert Grönemeyer
Herbert Grönemeyer trifft 1984 mit seiner Single „Männer“ voll den Nerv der neuen Deutschen Welle. Der selbstironische Text ist ihm heute fast ein wenig peinlich, trotzdem wird er bei Konzerten immer noch abgefeiert.

Satellite – Lena
Bei Stefan Raabs Casting-Show Unser Star für Oslo hat Lena Meyer-Landrut mit ihrem unbekümmerten Charme alle umgehauen. Der Sieger-Song „Satellite“ passte perfekt und beim Finale des Eurovision Song Contests 2010 hat Lena auch das internationale Publikum überzeugt! Germany, 12 Points und Platz 1!

Leave A Light On – Tom Walker
Immer wieder hört man, dass Songs schreiben für Musiker wie Therapie ist. „Leave A Light On“ entstand, weil es in Tom Walkers Familie einen Schicksalsschlag gab und ein Freund mit Drogenproblemen zu kämpfen hatte. Für den schottischen Sänger und Songwriter war es der Durchbruch.

Sounds Like A Melody – Alphaville
Bei Alphaville denken alle immer sofort an „Big In Japan“ und „Forever Young“. Zurecht. Denn das waren gefühlt auch die beiden größten Hits der Synthie-Pop-Band aus Münster um Sänger und Frontmann Marian Gold. Aber auch „Sounds Like A Melody“ wurde 1984 ein europaweiter Top-3-Erfolg in den Charts. Eine Art Auftragsarbeit, an der die Band fast gescheitert wäre. Am Ende aber liebten sie den Song hei

I Gotta Feeling – Black Eyed Peas
Die Black Eyed Peas lösen mit „I Gotta Feeling“ eine kleine Hip-Hop-Revolution aus. Anstelle von langsamen, schwerfälligen Beats setzt die Band jetzt auf modernen Electro-Hop. „I Gotta Feeling“ stand 14 Wochen auf Platz 1 in den USA.

The Living Years – Mike + The Mechanics
Sowohl Gitarrist Mike Rutherford als auch Songwriter B.A. Robertson hatten ungefähr zur gleichen Zeit ihren Vater verloren. So entstand Mitte der 80er Jahre der hochemotionale Song „The Living Years“, der bis heute größte Hit für Mike + The Mechanics.

Born in the U.S.A. – Bruce Springsteen
Bruce Springsteens Rock-Hymne „Born In The U.S.A.“ ist patriotisch und kritisch zugleich und wurde 1984 heftig diskutiert.

This Is The Life – Amy Macdonald
Eine durchgemachte Nacht, ein Haufen guter Freunde und viel Musik: Das waren die Zutaten für Amy Macdonalds Hit „This Is The Life“. Geschrieben hat sie den Song mit 16 Jahren, aufgenommen wurde er auf einem kleinen 8-Spur-Rekorder in ihrem Zimmer. Es war der Beginn einer großen Karriere.

The Boys Of Summer – Don Henley
Als sich die Eagles in den 80er-Jahren trennten, startete Don Henley seine Solo-Karriere. Mit „The Boys Of Summer“, ein Song über eine vergangene Liebesbeziehung, hatte der Sänger und Schlagzeuger einen seiner größten Hits – ursprünglich war das Lied aber gar nicht für ihn gedacht.

Back for good – Take That
Die britische Boygroup Take That tourte gerade erfolgreich um die Welt, als Gary Barlow in einem Hotelzimmer in Asien der Text und die Melodie zu „Back For Good“ einfielen. Der Song handelt von einer vergangenen Liebe und bringt eine ganz besondere Stimmung auf den Punkt. Für Gary Barlow war das Komponieren damals ein magischer Moment, alles lief von selbst und bis heute ist der Sänger von den emo

Right In The Night – Jam & Spoon feat. Plavka
Ein Kinderzimmer, eine klassiche Gitarre und jede Menge Kult-Synthesizer. Fertig war „Right In The Night“, der bis heute größte Hit des deutschen DJ- und Produzenten-Duos Jam & Spoon. Die beiden schafften es damit sogar in die Top-10 der UK-Charts. Den Gesang übernahm damals die US-Sängerin Plavka.

Major Tom (völlig losgelöst) – Peter Schilling
Es ist der erfolgreichste Song der Neuen Deutschen Welle, ein Kult-Klassiker aus den 80ern der bis heute nichts von seiner Aktualität und Wirkung eingebüßt hat und inzwischen sogar zum Fußball-Hit geworden ist: "Major Tom (völlig losgelöst)" von Peter Schilling. Entstanden ist er übrigens teilweise auf der Autobahn.

You're The Voice – John Farnham
Weil Ex-Manfred-Mann's-Earth-Band-Sänger Chris Thompson eine Demonstration verpasst hatte, schrieb er das Protestlied 'You're The Voice'. Seine Plattenfirma wollte den Song deshalb nicht, dafür machte der Australier John Farnham 'You're The Voice' 1987 zum Hit.

Leningrad - Billy Joel
Als Billy Joel 1987 als erster US-Rockmusiker durch die Sowjetunion tourte, lernte er den russischen Clown Victor kennen und die beiden wurden Freunde. Über diese Begegnung schreibt Billy Joel 1989 seinen Hit 'Leningrad'.

Torn – Natalie Imbruglia
Mit „Torn“ schaffte die Australierin Natalie Imbruglia im Herbst 1997 den internationalen Durchbruch – und das mit einer Cover-Version. Ihr damaliger Produzent Phil Thornalley hatte den Song schon ein paar Jahre früher mit seiner Band Ednaswap aufgenommen, aber ohne größeren Erfolg. Das sollte sich bei Natalie Imbruglia ändern.

Paradise City - Guns N' Roses
Positive Vibes, ein harter Rock-Sound und ein unwiderstehlicher Refrain sind die Markenzeichen des laut Gitarrist Slash besten Guns N' Roses-Songs überhaupt: „Paradise City“.

Die Da!?! – Die Fantastischen Vier
„Die Da!?!“ ist 1992 der kommerzielle Durchbruch für die Fantastischen Vier und bringt den deutschen Hip-Hop ins Radio. In der deutschen Rapszene gefällt das vielen gar nicht. Musikerkollegen und Kritiker sprechen von „Verrat am deutschen Hip-Hop“. Das geht so weit, dass die Fantastischen Vier ihren größten Hit über Jahrzehnte nicht mehr live spielen…

Let Her Go – Passenger
Vom Straßenmusiker zum internationalen Popstar – dieser krasse Karrieresprung ist dem Singer-Songwriter Passenger gelungen. Sein 2012 veröffentlichter Song „Let Her Go“ wurde zu einem Welthit. Es geht darin um Verlust und Abschied.

Layla - Eric Clapton
'Layla' erzählt die Geschichte einer unerfüllten Liebe. Der Hit von Derek & The Dominos aus dem Jahr 1971 ist Pattie Boyd gewidmet, der Frau von Beatle George Harrison.

People are people – Depeche Mode
Ihr neuer Dark-Wave-Sound macht Depeche Mode zur weltweit erfolgreichen Electro-Pop-Band. Aufgenommen in den Hansa Studios in Berlin, schaffte es „People Are People“ im April 1984 auch auf Platz 1 der deutschen Charts.

Mmm Mmm Mmm Mmm - Crash Test Dummies
Das charakteristische Summen im Refrain, der Bariton von Sänger Brad Roberts und der eindrückliche Text über den Umgang mit Außenseitern in unserer Gesellschaft machten „Mmm Mmm Mmm Mmm“ 1994 zum erfolgreichsten Hit für die kanadische Band Crash Test Dummies.

Komet – Udo Lindenberg, Apache 207
Es ist der erfolgreichste Hit in Deutschlands jemals: „Komet“ von Udo Lindenberg und Apache 207. Ein Song zweier Künstler, die aus völlig unterschiedlichen Welten kommen und doch ein perfektes Duo ergeben.

Total Eclipse Of The Heart – Bonnie Tyler
Mit der Single „Total Eclipse Of The Heart“ feierte die walisische Sängerin Bonnie Tyler 1983 ihren größten Charterfolg, hatte dabei aber auch ein wenig Glück. Denn der Komponist Jim Steinman, der eigentlich die Hits für Meat Loaf schrieb, war gerade mit dem Rocksänger verkracht. Als Bonnie Tyler anfragte, bekam sie Jim Steinmans fertiges Stück „Total Eclipse Of The Heart“, eine opulente Rockhymne

Nur noch kurz die Welt retten – Tim Bendzko
Der Berliner Singer-Songwriter Tim Bendzko ist bis heute stolz auf „Nur noch kurz die Welt retten“, denn selbst wenn man den Song nicht mögen sollte, eines steht fest: Fast jeder hat ihn irgendwann schon mal gehört. Und nur nebenbei – es geht in diesem Hit nicht darum, die Welt zu retten.

Your Body Is A Wonderland – John Mayer
„Your Body Is A Wonderland“ ist der bisher größte Hit für den begnadeten US-Singer-Songwriter und Gitarristen John Mayer. Der Song feiert die erste Liebe und alles, was dazu gehört.

Self Esteem – The Offspring
Es ist Mitte der 90er-Jahre, als die Punk-Band The Offspring in einem Studio in Hollywood an ihrem dritten Album arbeitet. Die Idee zu „Self Esteem“ kommt Frontmann Dexter einfach so eines Morgens in den Kopf.

The Final Countdown – Europe
Zu viele Keyboards, zu wenig Gitarren, ein seltsamer Text und auch noch viel zu lang – in der schwedischen Band Europe gab Ende 1985 niemand was auf „The Final Countdown“. Nur ihre Plattenfirma hatte den richtigen Riecher. Das Resultat: ein Rock-Klassiker und weltweiter Nummer-1-Hit.

Smells Like Teen Spirit - Nirvana
Es ist die Grunge-Hymne schlechthin: „Smells Like Teen Spirit“ hat eine ganze Generation geprägt und den 90er-Jahren einen neuen Rock-Sound beschert. Den Titel hat sich Nirvana-Sänger Kurt Cobain übrigens von einem Deo geliehen.

I Don't Want A Lover – Texas
Was haben Wim Wenders, Ry Cooder und der Film „Paris, Texas“ mit der schottischen Band Texas und ihrem Debüt-Hit „I Don't Want A Lover“ zu tun?

Fast Car – Tracy Chapman
Ihr Auftritt beim Nelson-Mandela-Konzert am 11. Juni 1988 im Londoner Wembley-Stadion machte die US-Folkmusikerin Tracy Chapman mit einem Schlag bekannt. Wenig später war sie ein Weltstar.

I Will Wait – Mumford & Sons
Viele große Hits wurden in kurzer Zeit geschrieben. An „I Will Wait“, der ersten Single ihres zweiten Albums „Babel“, mussten Mumford & Sons länger schrauben. Besonders bei Live-Konzerten der britischen Band ist der Song immer eines der absoluten Highlights.

Freiheit – Westernhagen
„Freiheit“, diese wunderschöne Ballade von Westernhagen, hatte eigentlich rein gar nichts mit der deutschen Wiedervereinigung zu tun. Ihm ging es eher darum, einen Song über künstlerische Freiheit zu schreiben. Erst durch die Live-Konzerte wurde das Lied dann zu einer gesamtdeutschen Hymne.

Hozier – Take Me To Church
Der poetische Text von „Take Me To Church“ kritisiert die katholische Kirche – wird bis heute aber häufig falsch verstanden. Dabei hat Hozier eine wichtige Botschaft in seinem großen Hit verpackt.

Smooth – Santana
Mit Hilfe von jungen Stars schafft der mexikanische Gitarrist Carlos Santana ein sensationelles Comeback. Die Single „Smooth“ mit Sänger Rob Thomas wird sogar zum Welthit.

Under The Bridge – Red Hot Chili Peppers
Bis heute hat Red Hot Chili Peppers-Frontmann Anthony Kiedis nicht verraten, um welche Brücke in Los Angeles es sich genau handelt, von der er in „Under The Bridge“ singt. Fakt ist aber: Dieser Hit verhalf der kalifornischen Rockband 1992 zum weltweiten Durchbruch. Ganz am Anfang der Geschichte stand übrigens ein Gedicht.

Shallow – Lady Gaga & Bradley Cooper
Zwei Grammys, einen Golden Globe und oben drauf noch den Oscar für den besten Filmsong: „Shallow“, das Superstar-Duett zwischen Lady Gaga und Hollywood-Schauspieler Bradley Cooper aus dem Soundtrack zu „A Star Is Born“, wurde 2018 zum Welthit. Die Ballade geht unter die Haut – textlich und musikalisch.

All For Love – Bryan Adams, Sting, Rod Stewart
Drei Superstars auf einem Haufen – das ist nicht immer einfach. So war es auch bei „All For Love“, dem Hit aus dem Soundtrack zum Blockbuster „Die Drei Musketiere“. Das Problem: Bryan Adams, Rod Stewart und Sting verhielten sich alles andere als „musketierlich“.

Purple Rain – Prince
Mit „Purple Rain“ gelang Prince 1984 ein wahres Meisterwerk und ohne Zweifel eine der größten Balladen der Popgeschichte. Die fantastische Melodie, sein großartiger Gesang, das epische Gitarrensolo, das geniale Arrangement und der emotionale Text machen aus diesen acht Minuten Popmusik einen Hit, den man selten in solcher Perfektion findet. Dabei wollte Prince nur einen Film über sich selbst drehe

Grace Kelly – Mika
Zu merkwürdig für Pop – und zu poppig für Indie? Der libanesisch-britische Sänger und Songwriter Mika scheint in keine Schublade zu passen. Dann veröffentlicht er 2007 auch noch gegen des Willen seiner Plattenfirma den Song „Grace Kelly“, denn Mika hörte auf die Fans und das Internet. Die Folge: Der Song wird zum Hit!

You'll Be In My Heart – Phil Collins
Im dritten Anlauf bekam Phil Collins im Jahr 2000 endlich den lang ersehnten Oscar für den besten Filmsong: „You'll Be In My Heart“ aus der Disney-Verfilmung von „Tarzan“. Unter dem Titel „Dir gehört mein Herz“ gibt es sogar eine von Phil Collins selbst gesungene deutsche Version.

Road To Nowhere – Talking Heads
„Unterwegs auf der Straße ins Nirgendwo“ – klingt nicht sehr optimistisch. Und doch wird „Road To Nowhere“ 1985 der größte Hit für die Talking Heads um ihren charismatischen Frontmann David Byrne. Denn die pessimistische Weltsicht ist in einen fröhlichen Popsong verpackt.

...Baby One More Time – Britney Spears
Der weltweite Nummer-1-Hit „…Baby One More Time” war der Durchbruch für die damals 16-jährige Britney Spears und machte den Disney-Star zum Pop-Star. Und das vor allem dank eines Schulmädchen-Outfits und einem Schweden mit seinem Diktiergerät.

Wannabe – Spice Girls
Die Spice Girls sind mit ihrer Girl-Power die britische Antwort auf die erfolgreichen Boygroups – und wie! Gleich ihre Debüt-Single „Wannabe“ überzeugt im Juni 1996 mit viel Drive, einer eingängigen Melodie und einem selbstbewussten Statement. Kurze Zeit später steht die Single in über 30 Ländern auf Platz 1 der Charts. Den Text zu „Wannabe“ haben die fünf Spice Girls übrigens in 15 Minuten selbst

This Love – Maroon 5
Mit ihrem Debutalbum „Songs About Jane“ ziehen Maroon 5 im Jahr 2002 alle Blicke auf sich. Ihr Sound ist ein Mix der großen Klassiker aus Rock, Funk, Soul und Blues. Und trotzdem klingen die Jungs aus Los Angeles keinesfalls wie von gestern. Vielleicht auch deshalb, weil sie in ihren Texten kein Blatt vor den Mund nehmen.

You Came – Kim Wilde
In „You Came“ singt Kim Wilde über die Geburt ihres Neffen Marty. Der Song war aber auch das zwischenzeitliche Ende ihrer Karriere als Popstar.

Poison – Alice Cooper
„Poison“ wurde für Alice Cooper 1989 zum großen Comeback-Hit. Hilfe bekam er damals von Star-Produzent und Songwriter Desmond Child, der unter anderem für die Chart-Erfolge von Bon Jovi, Aerosmith oder Joan Jett verantwortlich war.

Save Tonight – Eagle Eye Cherry
Erst mit 28 Jahren feierte der Schwede Eagle-Eye Cherry, Halbbruder von Neneh Cherry, seinen internationalen Durchbruch mit der Hit-Single „Save Tonight“. Der Song handelt von einem perfekten Abend und war innerhalb von zehn Minuten fertig.
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