
Essay und Diskurs
Freie Meinung, kluge Gedanken: "Essay und Diskurs" präsentiert zu Fragen der Gesellschaft, die aktuell diskutiert werden, ein eigenes Radioformat. Die Sendung eröffnet neue Blickwinkel auf kulturelle Themen und intellektuelle Diskurse, hinterfragt aber auch den öffentlichen Diskurs und konterkariert ihn möglicherweise - mal als Radiotext, mal als Gespräch.
Folgen

Naher Osten: Beirut, Stadt der offenen Wunden
Beirut wurde einst als Paris des Nahen Ostens verklärt und später zum Sinnbild eines nicht enden wollenden Bürgerkriegs. Mounir Zahran legt verschiedene Zeitschichten dieser Stadt frei - eine Spurensuche zwischen Wiederaufbau und neuem Grauen. Von Mounir Zahran www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Unsere nihilistische Gegenwart - Der Aufstieg autoritärer Macht und die Krise des Liberalismus
Nach dem Fall der Mauer und dem Sieg des Westens glaubte man, der Liberalismus sei das Ende der Geschichte. Heute dagegen scheint die Geschichte des Liberalismus selbst zu Ende zu gehen. Von Thomas Assheuer www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Kommunikationsfreiheit - Das Recht, die Macht und die Bedingungen offener Diskurse
Offene Diskurse sind die Bedingung gelingender Demokratie. Und das Recht hat die Aufgabe, Bedingungen herzustellen, die eine freie individuelle und öffentliche Meinungsbildung weitestgehend ermöglichen. Von Valerie Rhein www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Die Freiheit des Geldes - und ihre Schattenseiten!
Bitcoins, Bargeld, Dollar: Für den Soziologe Aaron Sahr ist Geld eine zutiefst gesellschaftspolitische Angelegenheit mit Auswirkungen auf andere politische Felder – ob Rente, Rüstung oder Klimaschutz. Trotzdem werde nur selten darüber diskutiert. Jantschek, Thorsten www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Aller guten Dinge sind …? - Vom Zauber einer Zahl
Die Zahl Drei fasziniert Philosophen und Musiker, Schriftsteller, Religionsstifter und Künstler. Zwischen Rhythmus, Triangulation und „drittem Weg“ öffnet sie Räume jenseits starrer Gegensätze und zeigt, wie Bewegung ins Denken kommt. Von Andrea Roedig www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Nach 9/11 - Der tötende Mensch - Folgen der dissoziativen Globalisierung
9/11 markiert eine Zeitenwende. Mit Terror und Krieg in diesem Ausmaß tritt der tötende Mensch ins Zentrum der Geschichte, einer Geschichte der dissoziativen Globalisierung als Epoche neuer Feindbilder. Von Volker Demuth www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Trost und Untröstlichkeit nach 9/11 - Wie das Hadern mit der Welt die Oberhand gewann
Nach 9/11, angesichts von Terror, Krieg und Krisen, schien jedes Weltvertrauen naiv. Trost war kaum möglich, vielmehr bildete sich eine Kultur der Untröstlichkeit. Und eine der Unversöhnlichkeit. Von Ralf Konersmann www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Die Fake-Gucci-Kappe - Gefälschte Designer-Ware als Ausdruck einer neuen Klasse
Auf Schulhöfen sind sie längst nicht mehr wegzudenken: gefälschte Modeartikel - die Kappe von Gucci, Louis Vuitton-Gürtel und Schuhe von Prada. Solche Kopien sind aber auch in der Mittelschicht angekommen. Was sagt das über unsere Gesellschaft aus? Von Laura Ewert www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Im Reinen sein - Gefiltertes Leben: Wie viel Gutes ist zu viel?
Je dicker die Luft, desto mehr filtern wir. Doch je mehr wir filtern, desto dünnhäutiger werden wir. Sind die Filter der Neuzeit die Lösung unserer Probleme? Oder verlieren wir durch ein möglichst störungsfreies Dasein die Fähigkeit zum Überleben? Von Liv Apollonia Scharbatke www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Erzählen gegen den Untergang - Scheherazades Kunst und die Kraft der Fiktionen in Zeiten der Bedrohung
Wie hilft Erzählen in autoritären Zeiten, in Gewaltszenarien und Multikrisen? Von Scheherazade bis heute erweisen sich Fiktionen als Überlebensstrategie: Sie verwandelt Ohnmacht in Handlung und Chaos in Sinn. Von Samira El Ouassil www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Körper in Bewegung - Fell, Federn, nackte Haut - Von der Natur des Tanzes
So artifiziell das klassische und zeitgenössische Ballett auch wirkt, so unmittelbar ist sein Bezug zur Natur. Seit dem Barock zeigt sich hier das Verhältnis von Mensch, Natur und Macht. Und im Tanz selbst ist die Natur als reale Gegenwart präsent. Von Wiebke Hüster www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Von der Demokratie zur Plutokratie? - Wie man den Regimewechsel noch verhindern kann
Geld regiert die Welt, eine alte Weisheit, die heute Schule macht. Donald Trump und Elon Musk sind dabei, in den USA die Verbindung von Macht und Geld in Politik zu verwandeln. Ist das eine Entwicklung, die die alten Demokratien substanziell bedroht? Von Claus Leggewie www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Aufstieg der Populisten - Die Rechte ist da, aber sie hat keine Gesellschaftstheorie mitgebracht
Weltweit sind Populisten und staatsfeindliche Libertäre in die Zentren der Macht gelangt oder auf dem besten Wege dorthin. Wie konnte das geschehen – trotz ihrer Faktenverdrehungen, groben Pauschalisierungen und offener Demokratiefeindlichkeit? Von Barbara Sichtermann und Simon Brückner www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Der neue Reaktionär - Curtis Yarvin und die Versuchung der smarten Tyrannei
Curtis Yarvin träumt vom Ende der Demokratie und einem amerikanischen Autokraten. Seine autoritären Ideen treffen den Nerv einer erschöpften Zeit und begeistern rechte Eliten wie Tech-Milliardär Peter Thiel oder US-Vizepräsident J. D. Vance. Von Ava Kofman www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Verkehrswende - Der Kampf ums Auto – Freiheit, Klima und die Zukunft der Städte
Kaum ein Gebrauchsobjekt spaltet die Gesellschaft so wie das Auto: Für die einen ist es ein ökologisches Problem, das Straßen verstopft und Atemluft verschmutzt. Für die anderen ein notwendiges Transportmittel und Ausdruck individueller Freiheit. Von Niklas Maak www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Lob in Rot - The Church of Ketchup
Ketchup ist in Deutschland zum Symbol für alles Banausige geworden, das aus den USA stammt. Im Windschatten des „Coca-Kolonialismus“ wurde er zum Kristallisationspunkt des westdeutschen Nachkriegs-Antiamerikanismus (Erstsendedatum: 01.01.2025). Von Holm Friebe und Rainer Kirberg www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Textilgeschichte - Zwischen Monogramm und Moderne – von der bürgerlichen Aussteuer zur autonomen Kunst
Leibwäsche, Nachtwäsche, Bettwäsche, Tischwäsche: Mehr als 700 Stücke konnte eine bürgerliche Aussteuer um 1900 umfassen. Hier wird die Geschichte bürgerlichen Wohnens, der Emanzipation von Frauen, aber auch die Entwicklung der Textilkunst kenntlich. Von Hilka Dirks www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Kritik der einfachen Vernunft - Nuancen: Die Welt des Dazwischen
In einer Zeit, die geprägt ist vom Entweder-oder, von Polarisierungen und populistischen Vereinfachungen, gehen die Zwischentöne verloren, und damit die Nuancen, die uns genau davor bewahren können. Es gilt, sie wiederzugewinnen. Von Thomas Palzer www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Strukturwandel des Kunstsystems - Die Kunst der Kritik - Von der Neuerfindung ästhetischer Urteilskraft
Einst war sie eine Instanz, vom Publikum geliebt, von den Künstlerinnen und Künstlern gehasst: die Kunstkritik. Heute sitzt sie am Katzentisch des Kunstmarkts, sucht nach ihrem Ort in einer ausdifferenzierten Öffentlichkeit. Von Laura Helena Wurth www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Postliberalismus - Die Machtfrage - Muss die Linke sich von ihrem eigenen Liberalismus befreien?
Die politische Linke steckt in der Krise. In den vergangenen Jahrzehnten hat sie ihre Fähigkeit verloren, eine glaubwürdige Alternative zum bestehenden System anzubieten. Damit hat sie ihr ureigenstes Terrain preisgegeben. Wie konnte das geschehen? Von Nils Schniederjann www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Politische Extreme - Deutsche Ikonografie: Das flammende Bild an der Wand
Politische Extreme und Populismus scheinen gegen die Demokratie gerichtet zu sein. Es gilt sie als Teil der Demokratie zu verstehen, meint Kunsttheoretiker Bazon Brock. Einer Demokratie, die im Kern aus Streit und Auseinandersetzung der Bürger besteht. Von Bazon Brock www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Ich bin dann mal tanzen! - Wie wir uns der dystopischen Gegenwart stellen
Klimakatastrophe, Kriege und Wiedererstarken autoritärer Ideologien – die Gegenwart trägt dystopische Züge. Und wir gehen shoppen, belegen Achtsamkeitsseminare oder schuften für die teure Miete. Können wir uns daran gewöhnen, in zwei Welten zu leben? Von Mariel McLaughlin www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Erosion des Völkerrechts? - Anspruch und Wirklichkeit der regelbasierten internationalen Politik
Israel und die USA führen Krieg gegen den Iran, um das Mullah-Regime zu stürzen. Trump interveniert in Venezuela. Putin versucht, die Ukraine zu erobern. Diese Aktionen sind völkerrechtswidrig. Wird das Völkerrecht der Macht des Stärkeren geopfert? Von Anne Peters www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Leben in Multikrisen - Konjunktur eines Gefühls: Angst made in Germany
Kriege vor der Haustür, steigende Preise, stagnierende Wirtschaft, von den Klimawandelfolgen ganz zu schweigen – wir blicken in eine unsichere Zukunft. Wo Krisen sich überlagern, entsteht das vielleicht unbeliebteste Gefühl: Angst. Von Charlie Stein www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Zukunft des Urbanen - Aus Bestehendem schöpfen: Das Potenzial obsoleter Stadträume
Unsere Großstädte stehen unter enormem Druck. Es werden Flächen benötigt – für neue und bezahlbare Wohnungen, Grünräume, soziale Infrastrukturen und eine nachhaltige Mobilität. Doch wo sind diese zu finden? Von Sabine Tastel www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Freiräume - Zwischen Wandel und Widerstand
Populistische Diskurse verändern die kulturelle Dynamik von Gesellschaften: Cancel Culture und öffentliche Anprangerungen sind die Folge. Wenn Persönliches politisch instrumentalisiert wird, verschwinden Freiräume einer demokratischen Gesellschaft. Von Claudia Emmert www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Last Frontier - Die Tiefsee als letzter Freiraum des Planeten Erde
Wem gehört eigentlich die Tiefsee? Wer darf sie ausbeuten, wer muss sie schützen? Die globale Rohstoffgewinnung - von Kupferminen bis Offshore-Plattformen - hat die Tiefsee längst im Visier. Leggewie, Claus www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Die neuen Chefs - Heroische und postheroische Führung
Die hierarchischen Arbeitsstrukturen verschwinden mehr und mehr aus den Unternehmen. Selbstorganisation und Agilität sind die Schlagworte der Stunde. Was heißt Führung in Zeiten postheroischen Managements? Von Stefan Kühl www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Ein bisschen Fliegen ist doch kein Problem - Wie weit geht die Verantwortung für den Klimawandel?
Die Folgen des Klimawandels scheinen vom Einzelnen zu fordern, sein Handeln daran auszurichten und sich der CO2-Moral unterzuordnen. Ist das wirklich so? Von Frauke Rostalski www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Was ihr den Geist der Zeiten heißt … - Zum gegenwärtigen Streit zwischen Aufklärung und Romantik
Wissenschaft auf der einen Seite, Irrationalismus auf der anderen? Hier regelbasierte Politik, dort autoritäres Machtstreben? Die Bruchlinien der Gegenwartsdeutung verlaufen offenbar entlang der Gegenüberstellung von Aufklärung und Romantik. Von Jürgen Kaube www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Kulturwandel der Öffentlichkeit - Das Radio zwischen enttäuschter Liebe und neuem Aufbruch
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk steckt in einer Legitimationskrise. Zu groß, zu behäbig, zu teuer, zu rot-grün. Zeit für eine trotzige Bestandsaufnahme. Von Mathias Greffrath: www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Traumhaus - Wie Barbies Wohnwelten gesellschaftliche Unterschiede repräsentieren
Barbie war immer schon mehr als ein Spielzeug. In ihr, ihrer Kleidung und ihren Accessoires spiegeln sich gesellschaftliche Klassenvorstellungen, Geschmacksprägungen und Konsumträume. Von Hilka Dirks www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Soziale Ungleichheit - Die Macht der Reichen und die Ohnmacht des Staates
Die Reichen werden immer reicher. Gleichzeitig diskutiert Deutschland diskutiert über Einschnitte im Sozialsystem. Krasse wirtschaftliche Ungleichheit fördert den Aufstieg der extremen Rechten, warnt der Philosoph Wolfgang Detel. Detel, Wolfgang; Jantschek, Thorsten www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Jahrhundert der Nerds - Vom Eigenbrötler zur Weltherrschaft?
Einst war er das Gespött der Leute, heute greift er nach der Macht: der Nerd. Der Sozialtypus des Digitalzeitalters, einst Schrauber, Bastler, Einzelgänger, ist nun machtvoller Unternehmer, wie Elon Musk, Mark Zuckerberg oder Peter Thiel. Von Roberto Simanowski www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Die Schürze - Enthüllungen eines Kleidungsstücks
Kaum ein anderes Kleidungsstück steht so sehr für Fürsorge, Unsichtbarkeit und weibliche Arbeit wie die Schürze. Merkwürdig, dass ausgerechnet sie ein Comeback zwischen Luxusmode und Social Media erlebt. Von Lea Sauer www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Mode oder Verzweiflung - Kleider machen Leute - aber was machen Leute mit Kleidern?
Kleidung ist Selbstausdruck und nicht selten das Ergebnis mühevoller Identitätsarbeit. Dresscodes gibt es selten, verbindliche Vorschriften noch seltener. Das macht die alles entscheidende Frage nicht leichter: Was soll ich bloß anziehen? Rubinroth, Johanna www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Die neuen Dealmaker - Über Wirtschaftskriege und Kriegswirtschaften
Mit Donald Trumps zweiter Amtszeit als US-Präsident zerbricht die Nachkriegsordnung der Weltwirtschaft. Handelskriege und nationale Egoismen prägen Politik und Ökonomie. Zahlen die Bürger den Preis für Profite und Macht? Von Markus Metz und Georg Seeßlen www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Das Unheimliche kehrt zurück - Die Ängste unserer Zeit im Spiegel der Popkultur
In einer Zeit, in der Kriege, Krisen und Katastrophen Schlag auf Schlag folgen, erlebt das Unheimliche in Kunst und Popkultur eine auffällige Renaissance. Wie uns fiktionale Inhalte das Fürchten lehren. Von Hannah von Sass www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Unverdienter Reichtum - Die Erbschaftsteuer als politisches Instrument
Sobald es um die Erbschaftsteuer geht, steigt die gesellschaftliche Empörungskurve. Wachsende Ungleichheit bei steigendem staatlichem Finanzbedarf scheint nach einer stärkeren Belastung der Erben zu rufen. Von Jens Beckert www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Eintauchen! - Vom Schwimmen und Schreiben
Kopfüber hineinspringen in eine der rot-weiß markierten, schnurgeraden Bahnen: Einen kräftigen Zug nach dem anderen, wenden und weitergleiten, fast so, als würde die Bahn nie enden. Für manche Menschen ist Schwimmen eine Lebensform. Von Andrea Gerk www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Für immer jugendlich - Wie wir uns mit Mode und Popkultur dem Altern verweigern
Die Babyboomer bleiben ewig jung: Sie übernehmen Trends ihrer Kinder, konsumieren Jugendlichkeit und verwischen die Grenzen der Generationen. Was bedeutet dieser Wandel für Gesellschaft, Konsum und unser Bild vom Alter? Von Laura Ewert www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Erschöpfte Demokratie - Die Populisten sind da! Aber was war noch gleich der Populismus?
Fehlende Anerkennung, politische Entfremdung und ein entkernter Liberalismus bereiten den Boden für populistische Proteste. Was wäre, wenn der Boom des Populismus eine Antwort auf eine erschöpfte Demokratie ist? Von Jörg Baberowski www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Die Weltverbesserer - Wie Organisationen um die Lösung großer Krisen konkurrieren
Die Welt ist voller Krisen und Probleme. Zugleich gibt es zahlreiche Organisationen, die sich als Problemlöser präsentieren. Sie alle konkurrieren um Aufmerksamkeit, Ressourcen und politische Energie. Aber was tun die genau? Von Marc Mölders www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Neue Rechte in Italien - Giorgia Meloni – La mamma italiana?
Vom rechten Straßenkampf zur Mutterikone im Palazzo Chigi: Giorgia Meloni vereint Macht, Mutterschaft und Nationalstolz. Wie verbindet sich die Inszenierung weiblicher Autorität mit dem Aufstieg einer neuen, emotional aufgeladenen Rechten in Italien? Albath, Maike www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Über Lesenswerte - Der Kanon ist tot! Es lebe der Kanon!
Machtinstrument oder Maßstab für Qualität? Der literarische Kanon bleibt umstritten. Dennoch ist die Debatte unverzichtbar – als Spiegel gesellschaftlicher Werte, Werkzeug ästhetischer Kritik und Motor lebendiger Literaturvermittlung. Von Peter Pohl www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Kinderland - Die Welt der Erstlesebücher
Mit der Sprache und dem Lesen kommen wir zur Welt und zur Gesellschaft. Welches Weltbild wird Kindern in der Schule vermittelt? Gilt die Kleinfamilie aus Vater, Mutter und Kind als Keimzelle der Gesellschaft? Oder Patchwork- oder Regenbogenfamilien? Von Patricia Görg www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Arbeit an der Geschichte - Suchen nach uns selbst
Wie viel Vergangenheit steckt in der Gegenwart? Wer sich heute mit Geschichte beschäftigt, kann darauf eine Antwort finden. Allerdings darf die Geschichte nicht darauf reduziert werden, gegenwärtige Narrative nur zu bestätigen. Von Ralf Konersmann www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Stillgestellter Diskurs - Was war nochmal der Klimawandel?
Alle sprechen vom Krieg, von der Rente, der Wehrpflicht, vom Stadtbild. Und das Klima? Eine seltsame Stille ist um dieses Thema entstanden. Wie konnte es passieren, dass die größte globale Zukunftsfrage kaum noch Gegenstand öffentlicher Debatten ist? Von Luisa Neubauer www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Abfall von allen - Die Stadt, der Müll und die Moral
Müll ist mehr als nur Abfall – er spiegelt gesellschaftliche Ungleichheiten wider. Wer verursacht Müll, wer trägt die Verantwortung? Während Reiche ihre Abfälle unsichtbar machen, kämpfen benachteiligte Stadtteile mit stigmatisierter Verschmutzung. Von Henriette Hufgard www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Der lange Atem - Eine Beschwörung demokratischer Langsamkeit
Einen langen Atem zur haben, galt lange Zeit als Garant für Erfolg. Im Alltag, beim Sport, in der Politik. Heute leben wir in Zeiten der schnellen Erfolge und einer Politik der Kettensägen. Gibt es Auswege aus dieser Kurzatmigkeit? Von Solmaz Khorsand www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Die Kunst, Unsichtbares zu sehen - Versuch über das Spurenlesen
Spurenlesen ist eine Schule der Wachsamkeit, eine Wahrnehmungskunst. In dieser Kunst entsteht ein besonderes Mensch-Natur-Verhältnis. Denn etymologisch ist das Spurenlesen verwandt mit dem „Spüren“. So öffnet sich ein besonderer Erlebnisraum. Von Anna Marie Goretzki www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Die Grenzen der Autonomie - Wie Post-Covid und ME/CFS das Leben verändern
Wie lebt man, wenn der Alltag zur Herausforderung wird, die sich kaum bewältigen lässt? Die chronische Erkrankung ME/CFS stellt nicht nur das Gesundheitssystem auf die Probe, sondern auch das eigene Streben nach Selbstbestimmung in einem stillgestellten Körper. Von Jana Petersen www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Heiteres Mäandern - Über Vorzüge des geschwungenen Lebens
Das Lineare ist die Signatur der Moderne: Von der Vermessung der Welt bis zu linearen Wachstumsmodellen. Aber hat lineares Denken nicht eigentlich ausgedient? Gilt es, ein Lob Mäanders anzustimmen als Modell für Natur, Gespräch und Politik? Von Volker Demuth www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Technokratie - Die Renaissance einer politischen Bewegung
Wenn Krisen Demokratie und Markt erschüttern, feiern Technokratie-Visionen ihr Comeback. Zwischen TechBros, Elon Musk und Silicon-Valley-Utopien zeigt sich: Die Sehnsucht nach Expertenherrschaft ist so aktuell wie gefährlich. Von Markus Metz und Georg Seeßlen www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Können wir den Liberalismus lieben lernen? - Politik der Bescheidenheit
Wer behauptet nicht von sich, liberal zu sein? Trotzdem vegetiert die Partei, die den Liberalismus für sich reklamiert, vor den Toren der Parlamente dahin. Die Freien Demokraten erleben nicht nur Desinteresse, sondern brüske Ablehnung. Von Leander Steinkopf www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Erkundungen eines ungeliebten Gefühls - Jenseits der Scham dann das Paradies?
Scham ist ein durchdringendes Gefühl. Sie kommt mit leiser Stimme daher, lässt den Blick sinken, bindet die Füße, bringt Körper zum Erstarren - wie in unsichtbarem Treibsand. Doch wem dient sie? Was ordnet sie, was bewahrt sie? Und was verhindert sie? Von Ann Esswein und Sebastian van Vugt www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Wenn Essen (und Nichtessen) zur Sucht wird - Körper, geschichtet
Essstörung, Binge Eating und Body Positivity: Ein Kreislauf aus Scham, Kontrolle und Rückfällen. Zwischen gesellschaftlichen Körpernormen, inneren Dämonen und der Hoffnung auf Heilung entfaltet sich der Kampf um Identität und Selbstbestimmung. Von Nastasja Penzar www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Plädoyer für einen ästhetischen Republikanismus - Unser Stadtbild soll schöner werden!
Wie gestalten wir unser Zusammenleben? Bei solchen Fragen geht es meist um Gleichheit oder Gerechtigkeit. Warum aber nicht darum, die Gesellschaft schöner zu machen? In Zeiten der Verwahrlosung gilt es, einen ästhetischen Republikanismus zu entdecken. Von Arnd Pollmann www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Zwischen Politik und Identitätsdiskursen - Was soll die Kunst?
Umsätze gehen zurück, Galerien schließen. Der Kunstmarkt verändert sich radikal. Und die Kunst sowieso. Das Zeitalter, in dem Kunst sich autonom erklärte, scheint vorbei zu sein, wenn Kunst sich etwa moralischen oder politischen Fragestellungen zuwendet. Von Hilka Dirks www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Eine bildexegetische Annäherung an die kalifornische Ideologie - Emoji-Welt
Ein Smiley, ein Schmollgesicht oder ein achselzuckendes Shruggie. Schon ist in der digitalen Kommunikation scheinbar alles klar. Was aber lässt sich mit Emojis nicht sagen? Drückt sich in dieser putzigen Sprache womöglich eine krasse Ideologie aus? Von Holm Friebe www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Frantz Fanon - Crashkurs in Zorn, Würde und dem Preis der Revolte
Multiple Krisen und der Aufstieg neoimperialer und illiberaler Politik lassen neue Topographien des Ausnahmezustands entstehen. Alte Fragen treten neu auf den Plan - etwa die nach der Legitimität von Gewalt in politischen Kämpfen für Gerechtigkeit. Von Teresa Koloma Beck www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

KI und Werte - Die Verbesserung der Welt durch die Hintertür der Technik
Künstliche Intelligenz lernt nicht nur Sprache, sondern auch Weltbilder. Zwischen „woken“ Maschinen, westlichem Werteexport und rechter Gegenwehr entbrennt ein Kulturkampf um die Frage: Wer bestimmt, was eine gerechte, neutrale KI ist? Von Roberto Simanowski www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Ökonomin Mazzucato - Plädoyer für einen innovativen und risikofreudigen Staat
Der Staat ist ineffizient und schwerfällig, die Privatwirtschaft dagegen effizient und innovativ. So lautet eine weit verbreitete Ansicht. Ihr widerspricht Mariana Mazzucato. Die Ökonomin zeigt, wie innovativ und risikofreudig Staaten sein können. Andreas von Westphalen www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Ohnmacht - Eine (nicht nur) politische Todsünde
Die Erfahrung von Ohnmacht wird gern verdrängt. Schon Kinder erzählen nicht gern, wenn sie von Mitschülern verprügelt wurden. So beginnt die Karriere der Ohnmacht. Sie reicht bis hinein ins Politische, in die Erfahrung eigener Wirkungslosigkeit. Von Mathias Greffrath www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Männerdomäne Bier? - Das muss (s)ich ändern!
Bier ist Männersache, auch wenn das Marketing mittlerweile gezielt Frauen anspricht. Ist es da nicht schon ein emanzipativer Akt, als Frau Bier zu trinken? Immerhin stillt man den Durst und entlarvt damit gesellschaftliche Klischees. Von Annette Walter www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Was war noch der Fortschritt? - Notizen aus der verkrempelten Welt
Irgendetwas stimmt nicht in unserer Welt. Ständig wird uns versprochen, dass die Dinge besser werden. In Wahrheit werden sie – von Toastern bis hin zu Smartphones – vor allem komplizierter. Was ist das nur für ein merkwürdiges Fortschrittsversprechen? Von Gabriel Yoran www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

55 Voices for Democracy (10) - Die Kraft der Kunst
Für "55 Voices for Democracy" lädt das Thomas Mann House in Los Angeles intellektuelle Stimmen ein, um über Demokratie nachzudenken, etwa den Schriftsteller Colm Tóibín, den Politiker Anthony Randon oder die Kulturjournalistin Magdalena Kröner. Von Stephanie Metzger www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

55 Voices for Democracy (9) - Blick zurück nach vorn
Für „55 Voices for Democracy“ lädt das Thomas Mann House in Los Angeles intellektuelle Stimmen ein, um über Demokratie nachzudenken, etwa den Historiker Norbert Frei, die Politikwissenschaftlerin Nikita Dhawan oder die Autorin Alexandra Kleemann. Von Stephanie Metzger www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

55 Voices for Democracy - Partizipation und politische Freundschaft
Für „55 Voices for Democracy“ lädt das Thomas Mann House in Los Angeles intellektuelle Stimmen ein, um über Demokratie nachzudenken, etwa den Politikwissenschaftler Claus Leggewie, die Soziolog_in Sabine_Hark und den Autor Joe Mathews. Von Stephanie Metzger www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

55 Voices for Democracy (7) - Demokratie und Freiheit
Für „55 Voices for Democracy“ lädt das Thomas Mann House in Los Angeles intellektuelle Stimmen ein, um über Demokratie nachzudenken, etwa den Journalisten Mohamed Amjahid, die Philosophin Rahel Jaeggi und die Rechtswissenschaftlerin Susanne Baer. Von Stephanie Metzger www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Geld, Glück, Gier - Die emotionale Seite des Kontostands
Geld nährt uns, kleidet uns, ermöglicht Genuss und Sicherheit. Es ist in unserer Welt lebensnotwendig. Doch Geld ist nicht nur Zahlungsmittel, es weckt auch starke Gefühle. Es kann beglücken, verführen, Neid, Gier, Hass und sogar Mordlust wecken. Von Johanna Rubinroth www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Rhetorik der Apokalypse - Ende ohne Ende
Ständig wird das Ende ausgerufen: des Staates, des Kapitalismus, der Arbeit, der Geschichte oder gar des Menschen. Woher kommt der apokalyptische Ton in vielen Zeitdiagnosen? Von Jürgen Kaube www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Jenseits der Wissenschaftsikone - Wie Zeitgenossen Sigmund Freud erlebt haben
Sigmund Freud, ganz privat: Zwischen Tee mit Virginia Woolf, Kaviarbrötchen und Krimilektüre erscheint selbst der strenge Vater der Psychoanalyse mitunter als faszinierend menschliche Figur – jenseits des Mythos, aber mitten im kulturellen Gedächtnis. Von Jörg-Dieter Kogel und Christfried Tögel www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Von Menschen und Maschinen - Algorithmen der wahren Empfindung
Wir kommen unseren Maschinen immer näher, oder sie uns – emotional, körperlich, kulturell. Zwischen Haut und Interface, Gefühl und Pixel, Vorstellung und KI gilt es zu fragen: Was macht uns menschlich, wenn Technik uns längst berührt? Von Charlie Stein www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Wenn Science Fiction die Realität trifft - Die Visionen der Tech-Milliardäre
Als Elon Musk 2018 seinen knallroten Tesla Roadster ins All schießt, liegt im Handschuhfach ein Buch: "Foundation" von Isaac Asimov. Das ist kein Zufall. Wer verstehen will, wie Musk über die Zukunft denkt, findet hier eine Antwort. Von Jennifer Stange www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Lebenschancen - Scheitern als Katharsis
Trennung, Insolvenz, ein eingestürztes Haus: Scheitern muss man sich im Zeitalter von Social Media erstmal trauen. Die Realität in Innovation umzuwandeln, sei bereichernd, findet Autor Alexander Krützfeldt. Mit sich selbst ins Gericht zu gehen, hilft. Thorsten Jantschek www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Hühner, Kohle, Kernkraftwerke - Gibt es ein ostdeutsches Anthropozän?
Dass man vom Klimawandel stets sagt, er sei vom Menschen gemacht, zeigt, wie sehr sich unser Handeln in den Planeten Erde eingeschrieben hat. Was bedeutet das konkret? Welche Spuren hat etwa die Energiepolitik der DDR hinterlassen? Von Elisabeth Heyne und Alexander Wagner www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Bienen - Die geliebten Tiere
Bienen umschwärmen Kunst, Mythos und Liebe, sie verlocken Dichter und Malerinnen zu Symbolen des Fleißes, aber auch der Zuneigung. Sie sind die zarten Helden unserer Zukunft - und doch bedroht. Ihr Verschwinden würde die Natur und uns hart treffen. Von Wiebke Hüster www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Bürokratiemonster und Paragrafendschungel - Verwaltung in Zeiten der Kettensägen
Bürokratie – verflucht und unverzichtbar? Im Paragrafendschungel lauern Frust und Wut, aber ohne die der Verwaltung inhärenten Wenn-Dann-Regeln geht es nicht in der modernen Gesellschaft. In Zeiten des Bürokratiebashings gilt es, ihren Sinn zu verstehen. Von Stefan Kühl www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs

Der Stoff des Anstoßes - Homer, Gott das Kopftuch und ich
An kaum einem Gegenstand entzünden sich bis heute Debatten um Migration und Integration, feministische Befreiung oder religiöse Unterwerfung stärker als am Kopftuch muslimischer Frauen. Darin zeigt sich - wie so oft - eine große Geschichtsvergessenheit. Von Dalila Zouaoui-Becker www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
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